Mulderadweg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wegzeichen vom Mulderadweg

Der Mulderadweg in Deutschland führt im Tal der Mulde und ihren beiden Quellflüssen, der Zwickauer und der Freiberger Mulde, von Dessau über Sermuth nach Muldenberg bzw. nach Holzhau. Dabei berührt er die Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Bis 2009 hatte dieser touristische Fernradweg den langen Namen Muldentalradwanderweg und wurde danach auf Empfehlung des ADFC Sachsen umbenannt.

Mulderadweg bei Bad Düben, im Hintergrund das Rote Ufer
An der Dessauer Jagdbrücke endet der Radweg

Landschaft und Kultur[Bearbeiten]

Landschaftlich betrachtet, berührt er das Urstromtal der Elbtalniederung, die Dessau-Wittenberger-Elbaue an der Mittleren Elbe, verläuft zwischen der Halle-Leipziger-Tieflandsbucht und dem Nordsächsischem Heideland durch das Sächsische Hügelland bis ins Erzgebirge.

Kulturell bietet er einen profunden Eindruck von Mitteldeutschland.

Zwischen Aue und Wolfsgrün verläuft der Radweg über 11 km auf einem stillgelegten Abschnitt der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf und passiert dort einen Tunnel.

Verlauf[Bearbeiten]

Der Radwanderweg gabelt sich nach Süden hin auf und lässt sich demnach in drei Teilrouten aufgliedern:

  1. Vereinigte Mulde: Dessau - Bad Düben - Eilenburg - Wurzen - Grimma - Sermuth
  2. Zwickauer Mulde: Sermuth - Rochlitz - Penig - Glauchau - Crossen (Zwickau) - Zwickau - Aue - Eibenstock - Muldenberg
  3. Freiberger Mulde: Sermuth - Döbeln - Nossen - Freiberg - Holzhau

Literatur[Bearbeiten]

  • Radwander- und Wanderkarte mit Zick-Zack-Faltung »Mulderadweg - Zwickauer Mulde«, 1:50000, Verlag Dr. Barthel, ISBN 978-3-89591-158-3
  • Radwander- und Wanderkarte mit Zick-Zack-Faltung »Mulderadweg - Freiberger Mulde«, 1:50000, Verlag Dr. Barthel, ISBN 978-3-89591-157-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mulderadweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien