Multilokalität

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Multilokalität, ein Neologismus für den seltener gebrauchten Begriff Mehrörtigkeit, bezeichnet in verschiedenen Forschungsrichtungen, insbesondere in den Sozial- und Kulturwissenschaften sowie in der Raumforschung,[1][2] das Phänomen, dass Menschen ihren tätigen Lebensalltag (Lebenspraxis) in seiner Gesamtheit auf mehrere Orte verteilen, wobei die verschiedenen Orte in mehr oder weniger großen Zeiträumen aufgesucht und in mehr oder weniger großer Funktionsteilung genutzt werden.[3] Multilokalität ist demnach bereits dann gegeben, wenn eine Person zu einer außerörtlichen Arbeitsstelle pendelt.[4]

Begrifflichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ethnologie hat das Phänomen der Multilokalität eine weit zurückreichende Forschungstradition.[5][6] Unter der Bezeichnung multilocal residence (multilokales Wohnen) wurde das Themenfeld bei den US-amerikanischen Anthropologen Carol R. Ember und Melvin Ember bereits 1972 ausdrücklich benannt.[7][8]

Ein vergleichsweise neues Feld der Erforschung des sozialen Wandels bildet der Lebensstil des multilokalen Wohnens in westlichen Gesellschaften unter den spätmodernen Bedingungen einer „globalisierten Urbanität“, die sich durch allgemein stark erweiterte Möglichkeiten der Mobilität und Informationstechnik tiefgreifend verändert und so den Aktionsraum der Menschen ausgedehnt haben,[9] zum Teil über Staatsgrenzen hinweg („Transmigranten“).[10]

Eine klare Abgrenzung zum Begriff und zu Phänomenen der Migration (Einwanderung, Auswanderung) fällt schwer; mancher Wissenschaftler versteht die multilokale Lebensweise als deren Hyponym und Unterfall. Das multilokale Wohnen – die Organisation der alltäglichen Lebensführung an und zwischen mehreren Wohnorten oder Behausungen[11] – wird auch residenzielle Multilokalität genannt. In der Immobilienwirtschaft und ihrer Werbung wird es oft mit dem Schlagwort Wohnen auf Zeit angedeutet.

Das Pendeln zwischen einem Wohnsitz und einer außerörtlichen Arbeitsstelle wird aufgrund der breit angelegten Definition des Begriffs Multilokalität zu den multilokalen Lebensweisen gezählt. Vom multilokalen Wohnen oder der residenziellen Multilokalität als spezifizierter Form der Multilokalität wird das Tagespendeln als eine tagesrhythmische Mobilität oder Zirkulation unterschieden, bei dem eine Person nur über einen Wohnsitz verfügt und zu seiner Behausung in der Regel täglich zurückkehrt.[12]

Vor- und Nachteile multilokaler Lebensweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Vorteil multilokaler Lebensweisen besteht in der Möglichkeit, die Angebote („Nutzungsofferten“) verschiedener Standorte einschließlich der sich dort ergebenden sozialen Beziehungen, Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebote, Verdienstmöglichkeiten, Lebens- und Arbeitsbedingungen miteinander verknüpfen zu können. Diesbezüglich erscheint Multilokalität als eine Kulturtechnik oder als eine Strategie zur Verwirklichung von Lebensentwürfen und zur Erreichung von Zielen, insbesondere im Zusammenhang mit Bildung, Ausbildung, Erwerbstätigkeit, Projektmanagement, dem Aufbau sozialer Netzwerke oder neuer Formen der Sozialität. Als ein Arrangement zur Lebensbewältigung können multilokale Lebensweisen der Erhöhung der Lebenszufriedenheit dienen, indem unter Aufrechterhaltung gewachsener Bindungen an Partner, soziale Gruppen und vertraute Orte die Chancen neuer Orte als „Lebenswelt“ erschlossen werden. Nutznießer sind auch die Unternehmen und Einrichtungen, an denen multilokal Lebende erst durch ihre Fähigkeit und Bereitschaft zur räumlichen Mobilität ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Insofern ist Multilokalität auch ein Wirtschaftsfaktor. Die Bereitschaft zur beruflichen Mobilität hat sich bis heute zu einer „Grundbedingung der Erwerbsarbeit“ entwickelt, wodurch Multilokalität zur sozialen Praxis von immer mehr Menschen wurde.[13]

Nachteile multilokaler Lebensweisen bestehen in dem Verkehr und seinen Auswirkungen, in den Transportkosten, die die Ortswechsel erzeugen, sowie in der Flächeninanspruchnahme und in den Wohnkosten für Zweitwohnungen. In diesen Zusammenhängen erscheint Multilokalität als Umweltfaktor, als relevante Größe für den geographischen Raum, als bedeutend für Raum-, Stadt- und Verkehrsplanung sowie als Kostenfaktor und Organisationsaufwand beim privaten Haushalten. Nachteile werden ferner darin gesehen, dass multilokal Lebende möglicherweise die Gefühle bzw. die Zustände des Heimwehs, der Heimatlosigkeit und der Entfremdung („Entankerung“) zu ertragen haben. Hier wird deutlich, dass Multilokalität Auswirkungen auf Psyche, Sozialverhalten, soziale Bindungen, Ortsverbundenheit, Raumbewusstsein und Identität haben könnte (siehe Third Culture Kid). Für viele ist multilokale Lebensführung und Haushaltsorganisation daher nur ein temporäres Lebensmuster.[14] Zur Charakterisierung der Probleme multilokal Lebender und ihres Aufenthalts auf verschiedenen „Inseln“ mit voneinander getrennten sozialen Netzen wurde die Metapher des Archipels verwandt und der Begriff „Archipelisierung“ geprägt.[15]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiele für multilokal Lebende (Multilokale, „Ortspolygame“[16]) sind etwa Pendler, insbesondere Wochenendpendler, Doppelkarrierepaare mit separaten Wohnsitzen („Dual-career commuter couples“[17]), Berufstätige mit doppelter Haushaltsführung (Personen mit berufsbedingter Zweitwohnung: „Shuttles“[18][19]), Grenzgänger, Fernfahrer, Piloten und Flugbegleiter, Saison- und Wanderarbeiter, transnationale Migranten (z.B. Arbeitsmigrant(inn)en in der „globalen Betreuungskette“), in Transhumanz, im Tourneetheater, im Showgeschäft, im Leistungs- und Profisport oder im Außendienst Tätige, Handlungsreisende, Berufsmusiker, Diplomaten, Wissenschaftler, Expatriates, digitale Nomaden,[20] Studenten im Auslandsstudium, Kinder und Jugendliche, die abwechselnd bei ihren getrennt lebenden Eltern wohnen,[21][22] Partner, die getrennte Wohnungen beibehalten und zeitweise darin zusammenleben („living apart together“, Fernbeziehungen), Vermögende, die über mehrere Wohnsitze verfügen (z.B. Angehörige des Jetset, transnationale Pendler, „Wohlstandspendler“[23]), Rentner und Pensionäre, die sich einen Zweitwohnsitz oder eine Nebenwohnung leisten. Bei Letzteren deutet sich an, dass eine Abgrenzung zwischen multilokalem Wohnen, Altersmigration und Tourismus mitunter schwierig ist; unter dem Begriff touristische Multilokalität wird bei der Erforschung des Lebens von Ferienhausbewohnern auf eine Abgrenzung zwischen diesen Gesichtspunkten verzichtet.[24]

Unterkünfte, Wohnortpräferenzen, räumliche und sozioökonomische Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohnhochhaus Lyoner Straße 19 in der Bürostadt Niederrad in Frankfurt am Main: Die 2009/2010 aus einem aufgestockten Bürohochhaus umgewandelte Immobilie mit Appartements für Beschäftigte des umliegenden Gewerbegebiets liegt in der Nähe des Frankfurter Flughafens und ist daher beispielsweise auch für transnationale Pendler interessant.

Unterkunftsformen des multilokalen Lebens sind neben Eigentums- und Mietwohnungen insbesondere Zimmer in Untermiete und in Wohngemeinschaften, ferner Wohnmobile, Wohnwagen und Ähnliches auf Dauercamping-Anlagen, Wochenendhäuser, Wohnboote, Hotelzimmer (z.B. in Apartment-Hotels), Zimmer in Pensionen, Personalunterkünften, Internaten, Studentenwohnheimen, Gäste- und Boardinghäusern. Auch Notschlafstellen, Schlafstellen von „Schlafgängern“ und „overnighters“,[25] „Massenschläge“ sowie Behausungen in informellen Siedlungen und Elendsvierteln gehören zu den Unterkunftsformen der multilokalen Lebensweise. In vielen Städten und im Internet bestehen viele Dienstleister wie etwa Mitwohnzentralen, die sich auf die Bedürfnisse von multilokalen Kunden und Haushalten eingestellt haben. In Metropolen werden – besonders mit Blick auf young urban professionals und Vermögende[26]Hochhäuser mit Apartments, Appartements und Penthouse-Wohnungen gebaut[27][28] oder umgebaut,[29] häufig mit einem integrierten Angebot haushaltsnaher Dienstleistungen (z.B. Concierge-Service), um kompakte Wohnungen in zentraler Lage für multilokale Lebensstile anzubieten.

Berufsbedingte Multilokalität führt bei europäischen Städten dazu, dass Wohngelegenheiten als Nebenwohnungen bevorzugt in Innenstädten und in Innenstadträndern, seltener in Stadtrandlagen nachgefragt werden. Dies wird unter anderem damit erklärt, dass multilokal Lebende im Allgemeinen besonders stark auf die in Stadtzentren konzentrierten öffentlichen Infrastrukturen und privaten Dienstleistungen angewiesen sind. Außerdem könnte ein „innenstadtorientierter Lebensstil“ ein Grund für diese Wohnortpräferenz der berufsbedingt Multilokalen sein.[30] Insofern erscheint Multilokalität auch als ein Faktor für Gentrifizierungs- und Reurbanisierungsprozesse.

Bestimmte Unterkunftsarten der erholungsbedingten Multilokalität (insbesondere langzeitig leerstehende Zweitwohnungen) führen zu einer Häufung von „Abwesenheitsphänomenen“ (z. B. geschlossene Rollläden, Unterlassung des Blumenschmucks an Balkonen, Extensivierung der Gartenpflege), den die Bevölkerung eines davon betroffenen Orts (Beispiel: Tegernsee) als Verlust von Identität, sozialer Bindung und Ästhetik und trotz Bereicherung des Gemeindehaushalts durch eine Zweitwohnungssteuer als störend empfindet.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nicola Hilti: Lebenswelten multilokal Wohnender. Eine Betrachtung des Spannungsfeldes von Bewegung und Verankerung. Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-01045-4 (Doktorarbeit 2011 ETH Zürich; Leseprobe in der Google-Buchsuche).
  • Knut Petzold: Multilokalität als Handlungssituation. Lokale Identifikation, Kosmopolitismus und ortsbezogenes Handeln unter Mobilitätsbedingungen. Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-19489-9 (Leseprobe in der Google-Buchsuche).
  • Johanna Rolshoven: The Temptations of the Provisional. Multilocality as a Way of Life. In: Ethnologia Europaea, Journal of European Ethnology. Band 37, Nr. 1–2, Museum Tusculanum Press, Kopenhagen 2008, S. 17–25 (englisch; PDF-Datei; 530 kB; 15 Seiten auf uni-graz.at).
  • Mehrere Artikel in der Zeitschrift Informationen zur Raumentwicklung. Heft 1–2: Multilokales Wohnen. 2009 (einzelne PDF-Downloads möglich auf bbsr.bund.de).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arbeitskreis Mulitlokale Lebensführung und räumliche Entwicklungen. Webseite im Portal arl-net.de, abgerufen am 29. April 2014
  2. multilocality. Webseite im Portal multilocality.wordpress.com, abgerufen am 29. April 2014
  3. Definition, basierend auf Konzepten der locality von Arjun Appadurai (1996/2003), nach Johanna Rolshoven: Woanders daheim. Kulturwissenschaftliche Ansätze zur multilokalen Lebensweise in der Spätmoderne. In: Zeitschrift für Volkskunde 102 (2006), II, S. 179–194 (181). Zitiert nach: Peter Weichart: Multilokalität – Konzepte, Theoriebezüge und Forschungsfragen. In: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1/2.2009, S. 1, Online-Datei im PDF, abgerufen im Portal uni-muenster.de am 21. Februar 2014
  4. Stefanie Kley: Multilokalität als Strategie zur Nutzung von Chancen. Vortrag zum 34. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Jena, 6.–10. Oktober 2008, Online-Datei im PDF, abgerufen im Portal tess.uni-bremen.de am 23. Februar 2014
  5. a b Peter Dirksmeier: Multilokalität als Abwesenheit: eine Herausforderung für landschaftlich attraktive Räume – das Beispiel Tegernsee/Stadt. In: Europa Regional. Band 18, Nr. 2–3, 2010, S. 61–66 (PDF-Datei; ).
  6. Ward Goodenough: Residence Rules. In: Southwestern Journal of Anthropology. Band 12, 1956, S. 22–37.
  7. Carol R. Ember, Melvin Ember: The Conditions Favoring Multilocal Residence. In: Southwestern Journal of Anthropology. Band 28, 1972, S. 382–400.
  8. Vergleiche auch Knut Petzold: Multilokalität als Handlungssituation. Lokale Identifikation, Kosmopolitismus und ortsbezogenes Handeln unter Mobilitätsbedingungen. Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-19489-9 (Leseprobe in der Google-Buchsuche).
  9. Johanna Rolshoven, Justin Winkler: Multilokalität und Mobilität- In: Informationen zur Raumentwicklung. Heft 1–2, 2009, S. 99 (PDF-Datei; 1,3 MB; 8 Seiten auf bbsr.bund.de).
  10. Einhard Schmidt-Kallert: Transnationalisierung, Multilokalität und Stadt. In: ILS Jahresbericht 2011. S. 11 (PDF-Datei; 875 kB; 10 Seiten auf tu-dortmund.de).
  11. Nicola Hilti: Multilokales Wohnen von Berufs wegen. In: Christoph Hanisch (Hrsg.): Dokumentation zur Tagung Regionale Arbeitsmärkte im Wandel. Tagungsband zur Veranstaltung vom 7. November 2008 in Luzern im Rahmen der Veranstaltungsreihe Regionalökonomie und Regionalentwicklung. Institut für Betriebs- und Regionalökonomie, Luzern 2009, ohne ISBN, S. 17–30, hier S. ?? (Referat; PDF-Datei; 1 MB; 96 Seiten auf rorep.ch).
  12. Nicola Hilti: Multilokales Wohnen im Spannungsfeld zwischen Mobilität und Sesshaftigkeit. Verlag?, Ort? 2008, S. 47–61, hier S. ?? (Aufsatz; PDF-Datei; 99 kB; 16 Seiten auf uibk.ac.at).
  13. Christine Hannemann: Heimischsein, Übernachten und Residieren – wie das Wohnen die Stadt verändert. Artikel vom 20. April 2010 im Portal bpb.de (Bundeszentrale für politische Bildung), abgerufen am 8. November 2014
  14. Darja Reuschke: Mulitlokale Lebensformen und ihre räumlichen Auswirkungen in der Zweiten Moderne. In: Oliver Schwedes (Hrsg.): Räumliche Mobilität in der Zweiten Moderne. Freiheit und Zwang bei Standortwahl und Verkehrsverhalten. LIT Verlag, Dr. W. Hopf, Berlin 2013, ISBN 978-3-643-11443-3, S. 247, online
  15. Vgl.: Cédric Duchêne-Lacroix: Archipels transnationaux et agencements identitaires: présences françaises à Berlin. ANRT, Lille 2007; derselbe: Mit Abwesenheit umgehen. Kontinuität und Verankerung einer transnationalen Lebensführung jenseits territorialer Abgrenzungen. In: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1/2, S. 87–98; sowie Einhard Schmidt-Kallert: Transnationalisierung, Multilokalität und Stadt. Essay, ILS Jahresbericht 2011, S. 13 (online, PDF)
  16. Vgl. Ulrich Beck: Ortspolygamie. In: derselbe (Hrsg.): Was ist Globalisierung? Irrtümer des Globalismus – Antworten auf Globalisierung. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1997, S. 127. Siehe auch: Christine Hannemann: Heimischsein, Übernachten und Residieren – wie das Wohnen die Stadt verändert. Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung vom 20. April 2010, abgerufen am 21. Februar 2014
  17. Siehe Artikel Dual-career commuter couples in der englischsprachigen Wikipedia
  18. Darja Reuschke: Multilokales Wohnen. Raum-zeitliche Muster multilokaler Wohnarrangements von Shuttles und Personen in einer Fernbeziehung. Dissertation an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund 2009, Verlag für Sozialwissenschaften, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17072-5, S. 80 online
  19. Darja Reuschke: Berufsbedingtes Pendeln zwischen zwei Wohnsitzen – Merkmale einer multilokalen Lebensform in der Spätmoderne. In: Comparative Population Studies – Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 35 (1/2010), S. 135–164
  20. Carla Neuhaus: Leben als digitale Nomaden. Artikel vom 11. Mai 2014 im Portal tagesspiegel.de, abgerufen am 11. Mai 2014
  21. Simone Utler: Pendelnde Scheidungskinder: Im Zug der Familien-Nomaden. Artikel vom 15. März 2010 im Portal spiegel.de, abgerufen am 13. Juli 2014
  22. Projekt Multilokalität von Familie (Schumpeter-Forschungsgruppe). Webseite im Portal dji.de (Deutsches Jugendinstitut), abgerufen am 13. Juli 2014
  23. Uwe Schellenberger: Transmigration als Lebensstil. Selbstbilder und Erfahrungswelten von Pendlern zwischen Deutschland und Neuseeland. Dissertation Ludwig-Maximilians-Universität München 2011, Münchner Beiträge zur Volkskunde, Band 41, Waxmann Verlag, Münster 2011, ISBN 978-3-8309-2559-0, S. 195, online
  24. Daniella Seidl: „Wir machen hier unser Italien …“. Multilokalität deutscher Ferienhausbesitzer. Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München 2009, Waxmann Verlag, Münster 2009, ISBN 978-3-8309-2211-7, online
  25. Vgl. Begriff overnighter im Portal dict.cc
  26. Michael Remke: Rekord-Bau: New York baut das höchste Apartmenthaus der Welt. Artikel vom 3. November 2013 im Portal welt.de, abgerufen am 22. Februar 2014
  27. Birgit Ochs: Neues Hochhaus in Berlin: Der verdrehte Typ vom Alexanderplatz. Artikel vom 2. Februar 2014 im Portal faz.net, abgerufen am 22. Februar 2014
  28. Tong-Jin Smith: Immobilientrend: So lebt es sich in Deutschlands neuen Wohn-Türmen. Artikel vom 22. Februar 2014 im Portal welt.de, abgerufen am 1. März 2014
  29. Jens Hagen: Wo „Tiger Women“ gerne einziehen. Artikel vom 11. September 2014 im Portal handelsblatt.com, abgerufen am 11. September 2014
  30. Knut Petzold: Die europäische Stadt und multilokale Lebensformen: Eine Beziehung mit Zukunft? In: Oliver Frey, Florian Koch (Hrsg.): Die Zukunft der Europäischen Stadt. Stadtpolitik, Stadtplanung und Stadtgesellschaft im Wandel. Verlag für Sozialwissenschaften, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17156-2, S. 166, online