Muotatal

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Das Muotatal, Blick talauswärts Richtung Westen. In der Bildmitte die Rigi-Kulm
Drehort Hinterer Heubrig mit Alphütten

Das Muotatal liegt östlich des Kantonshauptorts Schwyz in der Schweiz und wird von dem namengebenden Fluss Muota durchflossen. Die Talflanken werden beidseits durch steile Berghänge gebildet. Die nördliche durch das Hoch-Ybrig, die südliche durch Stoos und Wasserberg.

Auf der Höhe des Dorfs Muotathal spaltet sich das Muotatal auf, in südöstlicher Richtung bildet sich das Bisistal. Am Ende des Bisistals kann man per Luftseilbahn auf die Glattalp gelangen. In nordöstlicher Richtung steigt das Muotatal zum Pragelpass auf, und bildet eine Verbindung in den Kanton Glarus. Die Pragelstrasse führt auf Glarner Seite am Klöntalersee vorbei .

Im Muotatal befindet sich das längste Höhlensystem Europas, das Hölloch.

Berühmt ist das Muotatal auch für seine "Wetterfrösche", Muotathaler Wetterschmöcker genannt.

Erich Langjahrs Film Das Erbe der Bergler von 2006 wurde mehrheitlich im Hinteren Heubrig im Muotatal gedreht.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Muotathaler bezeichnet man gerne als Bauernvolk, obwohl dies heute nicht mehr so zutrifft.

Typische Familiennamen sind seit Jahrhunderten Gwerder, Heinzer, Suter, Betschart, Schelbert, Föhn und Schmidig.

Die einheimischen Ländlermusikanten pflegen teils eine eigene Stilrichtung. Bedeutende Vertreter sind Franz Schmidig sen., Franz Schmidig jun., Franz Föhn, Kari Suter und Andere.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Eine Buslinie der Auto AG Schwyz verbindet das Muotatal mit dem Bahnhof von Schwyz (in Seewen).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Muotatal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

46.9764588.764229Koordinaten: 46° 58′ 35″ N, 8° 45′ 51″ O; CH1903: 700860 / 203672