Musée Rodin

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Dieser Artikel erläutert das Museum in Paris, zu dem in Meudon siehe Musée Rodin de Meudon.
Das Musée Rodin in Paris

Das Musée Rodin ist ein im Jahr 1919 eröffnetes, nahezu ausschließlich dem Werk des französischen Bildhauers Auguste Rodin gewidmetes Museum in der rue de Varenne im 7. Arrondissement von Paris.[1]

Nach einer dreijährigen Sanierung wurde das Haus am 12. November 2015 wiedereröffnet.[2]

Darstellung im Plan de Turgot (1739)

Das Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum ist in einem früheren Hôtel particulier untergebracht, das in den Jahren 1727 bis 1732 vom Architekten Jacques-Ange Gabriel für den Finanzmann Abraham Peyrenc de Moras (1686–1732) errichtet wurde; 1753 kam es in den Besitz von Louis-Antoine de Gontaut (1700–1788), duc de Biron und maréchal de France, weshalb es auch Hôtel Biron genannt wird.

Ab 1904 wurde das Stadtpalais von Künstlern bewohnt, darunter zwischen 1908 und 1917 von Auguste Rodin. Seinem Einsatz seit 1909 ist es zu verdanken, dass das Gebäude nicht abgerissen wurde, um einer Wohnbebauung Platz zu machen. Stattdessen fiel 1916 die Entscheidung, die von Rodin gestifteten Kunstwerke und seine Korrespondenz im Hôtel Biron unterzubringen.

Exponate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Denker im Park.

Zu den im Museum ausgestellten Exponaten zählt unter anderem Der Denker aus dem Jahr 1880. Außerdem befinden sich dort die Werke der langjährigen Geliebten Rodins, Camille Claudel, sowie Rodins Privatsammlung u.a. mit Gemälden von Vincent van Gogh. Außerdem beherbergt das Museum den ersten Bronzeguss des Portals Das Höllentor, über dem die erste Version des Denkers als Relief thront.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Julia Droste-Hennings, Thorsten Droste: Paris. DuMont Verlag, 2003, ISBN 3-7701-6090-8, S. 245–248
  • Heinfried Wischermann: Architekturführer Paris. Gerd Hatje Verlag, Ostfildern 1997, ISBN 3-7757-0606-2, S. 73

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Musée Rodin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Décret no 93-163 du 2 février 1993 relatif au musée Rodin (archive) JORF no 31 du 6 février 1993, p. 2023–2025, NOR MENB9200456D.
  2. Réouverture musée Rodin bande annonce Musée Rodin, abgerufen am 12. November 2015.

Koordinaten: 48° 51′ 19″ N, 2° 18′ 57″ O