Musau

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Musau
Wappen von Musau
Musau (Österreich)
Musau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 20,66 km²
Koordinaten: 47° 32′ N, 10° 40′ OKoordinaten: 47° 31′ 56″ N, 10° 40′ 20″ O
Höhe: 821 m ü. A.
Einwohner: 390 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 19 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6600
Vorwahl: 05677
Gemeindekennziffer: 7 08 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
HNr. 85
6600 Musau
Politik
Bürgermeister: Sieghard Wachter
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)
11 "Wir für Musau"
Lage der Gemeinde Musau im Bezirk Reutte
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Blick auf Musau (diesseits des Lechs) und Unter-Pinswang (jenseits des Lechs) von der "Achsel" (~ 1150 m)
Blick auf Musau (diesseits des Lechs) und Unter-Pinswang (jenseits des Lechs) von der "Achsel" (~ 1150 m)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Musau ist eine Gemeinde mit 390 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musau liegt auf der westlichen Seite einer beckenartigen Erweiterung des Lechs nördlich von Reutte. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über mehrere Ortsteile (Brandtstatt Saba, Roßschläg, Leite, Platte, Hofstatt, Riedle, Höllmühle).

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde teilt sich in die Ortsteile Brandstatt, Roßschläg und Saba.[1]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grän, Lechaschau, Nesselwängle, Pflach, Pinswang, Vils, Wängle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde es 1218 als „Muosowe“ und später 1310 „Mussowe“, was sich vielleicht vom althochdeutschen muessa (sumpfiges Land) ableitet. Hier befanden sich zwei Vorwerke der Festung Ehrenberg. Geschichtlich gesehen war es Teil des Gerichts Vils, das Teil des Habsburgerreichs war, aber erst 1816 zu Tirol kam.

Gemeindewappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Farben rot und weiß im Hintergrund leitet sich von den Tiroler Landesfarben ab. Der schwarze Drache mit Magnusstab basiert auf dem Wappen des Füssener Stifts Magnus, das gerichts- und grundhoheitliche Rechte besaß. [1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Musau

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musau hat eine Haltestelle der Außerfernbahn.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Musau wurde 1902 der Priester und Widerstandskämpfer Josef Zotz geboren.
  • Aus Musau stammt Johann Senner (3. August 1895–28. April 1985), Mönch im Franziskanerorden und Diözesanbischof Tharsitius Senner von Cochabamba in Bolivien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Musau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol Atlas, Geographie Innsbruck: Musau. Abgerufen am 2. Juni 2016.