Museum Giersch

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Galerie Museum Giersch (2008)

Das Museum Giersch der Goethe-Universität ist ein Ausstellungshaus am Museumsufer in Frankfurt am Main.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung geht auf das Ehepaar Giersch zurück, welche regionale Kunst von Weltrang sammelt. Dieses Gebiet hatte einst das Städel bedient, etwa mit der jährlich stattfindenden Gauausstellung für bildende Künste, aber nach 1945 nur auf ein paar "entartete" Künstler begrenzt. Die im Jahr 2000 eröffnete Einrichtung zeigt Wechselausstellungen zur Kunst- und Kulturgeschichte des Rhein-Main-Gebiets mit dem Ziel, die kulturelle Identität der Region zu erkunden.

Als reines Ausstellungshaus präsentiert das Museum Giersch Leihgaben aus öffentlichem und privatem Besitz. Das Ausstellungsspektrum bezieht sich auf sämtliche Bereiche von Malerei, Photographie, Skulptur und Graphik bis hin zu Architektur und Kunstgewerbe.

Als Ausstellungsgebäude dient dem Museum die spätklassizistische Villa Holzmann am Schaumainkai, die um 1910 für die Unternehmerfamilie Holzmann errichtet wurde und heute zu den wenigen noch erhaltenen Sachsenhäuser Ufervillen gehört. Saniert und zu einem modernen Ausstellungsort umgebaut wurde das Gebäude durch die 1994 gegründete Stiftung Giersch, dem alleinigen Träger des Museums.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Goethe-Universität Frankfurt am Main wurde das Museum zum 1. Januar 2015 für 30 Jahre an die Universität übertragen. Es tritt seitdem unter dem Namen Museum Giersch der Goethe-Universität auf.[1]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Museum Giersch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1], zugegriffen am 23. April 2015
  2. http://www.museum-giersch.de/#/Aktuelle_Ausstellung

Koordinaten: 50° 6′ 5″ N, 8° 40′ 14″ O