Museum Nienburg

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Das Museum Nienburg/Weser ist das Regionalmuseum für Geschichte und Archäologie der Stadt und des Landkreises Nienburg/Weser.

Museumsgebäude Fresenhof

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museumsgebäude Quaet-Faslem-Haus
Biedermeiergarten
Niedersächsisches Spargelmuseum
Lapidarium

Das Museum Nienburg/Weser besteht seit 1903 und wurde 1908 in die Trägerschaft des Museumsvereins für die ehemaligen Grafschaften Hoya und Diepholz mit Sitz in Nienburg/Weser übernommen. Damals hatte der Verein 145 Mitglieder, heute (2014) sind es rund 750.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dauerausstellungen befassen sich unter anderem mit der Altsteinzeit, dem altsächsischen Gräberfeld Liebenau, dem Spargelanbau, der Industriekultur sowie der Kunst der Neuen Sachlichkeit. Besonderheiten sind der Biedermeiergarten, das Lapidarium sowie das Niedersächsische Spargelmuseum. Das Museum Nienburg/Weser ist auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet Nienburgs verteilt.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fresenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Fresenhof (Standort Museum Fresenhof) wird momentan umfangreich modernisiert und ist daher seit dem 4. August 2014 vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen. Für Anfang 2015 ist die Wiedereröffnung der Dauerausstellung geplant: ein chronologischer Rundgang durch die Archäologie der Region sowie die Stadtgeschichte Nienburgs. Außerdem finden hier Sonderausstellungen statt.

Quaet-Faslem-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haus (Standort Quaet-Faslem-Haus) wurde nach seinem Erbauer Emanuel Bruno Quaet-Faslem benannt und beherbergt die Sammlung zum Klassizismus in Nienburg. Daneben wird es auch für Veranstaltungen unterschiedlichster Art genutzt.

Niedersächsisches Spargelmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Niedersächsische Spargelmuseum (Standort Spargelmuseum) im Biedermeiergarten des Quaet-Faslem-Hauses präsentiert die Geschichte des Spargelanbaus in der Region.

Ebenfalls im Garten befindet sich das Lapidarium (Standort Lapidarium), eine Sammlung von behauenen Sandsteinen aus dem Mittelweserraum. Der zeitliche Schwerpunkt ist das 16. bis 19. Jahrhundert.

Weitere Tätigkeitsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliothek und Bildarchiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Museumsbibliothek hat ca. 27.000 Bücher und Zeitschriften in ihrem Bestand und ist in erster Linie eine Präsenzbibliothek. Zum Präsenzbestand zählen die besonders wertvollen und alten Ausgaben und solche, deren Erhaltungszustand eine Ausleihe nicht zulässt. Bei anderen Teilen des Bibliotheksbestandes ist eine Ausleihe möglich.

Das Bildarchiv umfasst rund 28.000 Fotos, 7.000 Postkarten sowie ca. 17.000 Dias. Die Bildinhalte sind per Stichwortsuche in einer Datenbank recherchierbar.

Studiensammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sammlung des Museums befindet sich in einem separaten Magazingebäude.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kristina Nowak-Klimscha: Chronologie – Grenzen - Fortschritt – Das neue Museum Nienburg/Weser in: Archäologie in Niedersachsen 18/2015, S. 150-152

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Museum Nienburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien