Museum SchPIRA

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Das Museumsgebäude vor der Eröffnung 2009
Modell der Mikwe in Speyer von Otto Martin aus dem Jahr 1911, Museum SchPIRA im Judenhof Speyer. Dauerleihgabe des Historischen Museums der Pfalz, Speyer[1]

Das Museum SchPIRA ist ein Museum in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer.

Es präsentiert archäologische Exponate aus dem jüdischen Leben Speyers im Mittelalter, „Schpira“ ist die historische hebräische Bezeichnung für den Namen Speyers „Spira“ einer der drei SchUM-Städte. Auf 80 Quadratmetern sind unter anderem ein Rundbogenfragment aus dem 12. Jahrhundert, Grabsteine aus dem 14. Jahrhundert und ein Doppelbogenfenster aus den Jahren 1110/20 zu sehen. Einige Exponate sind Dauerleihgaben des Historischen Museums der Pfalz in Speyer. Das Museum wurde am 9. November 2010 eröffnet, 72 Jahre nach der Reichspogromnacht, in der auch die Synagoge in Speyer zerstört wurde. Die Schau sieht sich als Ergänzung zum benachbarten Judenhof, womit Exponate zu den drei wichtigsten Säulen der jüdischen Gemeinde besichtigt werden können, Synagoge, Friedhof und Mikwe.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. s. hierzu: Elmar Worgull: Blicke auf Vita und museale Werke des in Speyer wirkenden Holzbildhauers Otto Martin (1872–1950). In: Pfälzer Heimat: Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer. Heft 1 (2009), S. 19–26.

Koordinaten: 49° 18′ 59,3″ N, 8° 26′ 22,8″ O