Museum für Hamburgische Geschichte

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Museum für Hamburgische Geschichte
Daten
Ort Hamburg, Deutschland
Art Stadtgeschichte
Architekt Fritz Schumacher
Eröffnung 1922
Betreiber Stiftung Historische Museen Hamburg
Leitung Hans-Jörg Czech (Wissenschaftlicher Direktor),
Börries von Notz (Alleinvorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg)
Website www.hamburgmuseum.de
ISIL DE-MUS-059814
Karte des Museums für Hamburgische Geschichte.

Das Museum für Hamburgische Geschichte wurde 1908 gegründet und von 1914 bis 1918 nach Plänen von Fritz Schumacher am Holstenwall in der Hamburger Neustadt errichtet. Das kulturhistorische Museum bietet einen Überblick über die Geschichte Hamburgs von etwa 800 bis zur Gegenwart und ist Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg.

Geschichte und Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingangsbereich des Museums
Das Museum 1930

Die Anfänge des Museums gehen auf die Sammlung Hamburgischer Alterthümer zurück, die der 1839 gegründete Verein für Hamburgische Geschichte zusammenstellte. Frühe Objekte waren u. a. Architekturfragmente des abgerissenen Domes. Nach dem Brand von 1842 wurde die Sammlung durch weitere Teile von Häusern, wie den beiden Portalen des abgebrannten Rathauses, ergänzt. Für die stetig wachsende Sammlung gab es jedoch noch keinen festen Ausstellungsort, sodass die Exponate ab 1849 provisorisch im Keller des Johanneums untergebracht wurden. Die Sammlung wurde 1849 verstaatlicht, weiterhin aber ehrenamtlich betreut.[1]

Unter den folgenden Erweiterung der Sammlung ist insbesondere die Aufnahme des Bestandes aus Hamburgs Zeughaus, der 1875 einige besonders kostbare Stücke brachte, hervorzuheben.

Die Gründung eines Museums wurde ab 1884 von Hamburger Persönlichkeiten, wie Hans Speckter[2] oder Alfred Lichtwark[3] gefordert. 1906 beschloss der Senat die Gründung eines Museums für Hamburgische Geschichte und berief 1908 Otto Lauffer zum ersten Direktor, der das Haus bis 1946 leitete. Sein Nachfolger Walter Hävernick prägte mit einer chronologischen statt thematischen Ordnung der Sammlung und einer Neuausrichtung auf die Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte Hamburgs das Gesicht des Museums in der Nachkriegszeit. Der Archäologe Jörgen Bracker wurde 1976 zum Direktor berufen und hatte dieses Amt bis 2001 inne. Ihm folgte als Direktorin die Volkskundlerin Gisela Jaacks, die seit 1971 im Haus gearbeitet hatte. Von 2008 bis 2015 stand das Museum unter der wissenschaftlichen Leitung der Historikerin Lisa Kosok, die vorher das Museum der Arbeit geleitet hatte. Seit dem 1. Januar 2016 ist Hans-Jörg Czech Direktor des Museums.

Von 1947 bis 1964 hatte das Museum die Aufgaben der Bodendenkmalpflege und Sammlung archäologischer Funde aus Hamburg inne,[4] die archäologischen Sammlungsbestände wurden 1972 an das Helms-Museum abgegeben, die Aufgabe der Bodendenkmalpflege wurde 1964 zunächst einer eigenständigen Behörde und schließlich 1987 ebenfalls dem Helms-Museum übertragen.[5]

Innenhof des Museums

Seit 1985 wird das Museum vom Verein der Freunde des Museums für Hamburgische Geschichte e.V. unterstützt. Seiner Initiative verdankt es unter anderem die Vollglasüberdachung des Innenhofs. Hierdurch konnte eine zusätzliche Fläche gewonnen werden, die zugleich auch für Konzerte oder Ähnliches genutzt werden kann. Am 1. Januar 2008 wurde das Museum von der Freien- und Hansestadt Hamburg in die neugegründete Stiftung Historische Museen Hamburg eingebracht.

Das Museum verfügt über die Außenstelle in der Kramer-Witwen-Wohnung, Krayenkamp 10.[6] Außerdem gehören einige Objekte des Museumshafens Oevelgönne dem Museum, so zum Beispiel der Schwimmkran HHLA I - Karl Friedrich Steen.

Seit 2011 besteht unter dem Titel GLAM - Galleries, Libraries, Archives and Museums eine Kooperation des Museums mit Wikipedia und Wikimedia Commons, bei der Sammlungs- und Ausstellungsobjekte digital zugänglich gemacht und Bilder unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden. Seit November 2012 sind in der Ausstellung des Museums QR-Codes installiert, die mit Hilfe des QRpedia-Systems auf Wikipedia-Artikel verlinken.[7]

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das von 1914 bis 1922 nach Plänen von Fritz Schumacher errichtete Museum befindet sich auf der westlichen Seite des Holstenwalls, keine 100 m vom Millerntor entfernt. Am Ort des Museums befand sich die im 17. Jahrhundert vom Festungsbaumeister Valckenburgh errichtete Bastion Henricus als Teil der barocken Hamburger Wallanlagen. Nach dem Schleifen der Wallanlagen wurde im tieferliegenden Gelände um die Bastionen der Park Planten un Blomen errichtet. Auf der Bastion stand von 1826 bis zu ihrem Abriss Anfang des 20. Jahrhunderts die Hamburger Sternwarte. Die Flanken einer Bastion stehen nicht rechtwinklig zur Grundlinie des Walls, wodurch das Bastions-Grundstück gegen den Holstenwall gedreht ist. Der ehemalige breite Wassergraben der Wallanlagen ist als Wasserlauf in den Park integriert, wodurch eine Erweiterung des Grundstücks durch Anschütten Schwierigkeiten bereitet hätte. Daher setzte Schumacher, dessen repräsentative Hamburger Bauten sonst symmetrische Fassaden und Baukörper in klarer Ausrichtung zu Straßenachsen besitzen, auf einen um 45° gegen die Straßenlinie gedrehten Entwurf mit einem zweigliedrigen Baukörper, der spitzwinklig in die Wallanlagen ragt.[8]

Ehemaliges Südportal der Hauptkirche Sankt Petri im Innenhof des Museums

Schumacher schuf 1909 die ersten Entwürfe für das Gebäude. 1914 begannen die Bauarbeiten, die jedoch 1916 inmitten des Ersten Weltkriegs unterbrochen wurden. Eine Besonderheit des Gebäudes sind die in der Fassade, im Außengelände wie auch innerhalb der Ausstellungsräume aufgenommenen Spolien, und zwar Architekturfragmente ehemaliger Bürger- und Staatsbauten auf. Die Bauteile zählen zum ersten Sammlungsbestand des Hauses und wurden vor allem im 19. Jahrhundert nach großen städtebaulichen Einschnitten - wie dem Großen Brand von 1842, dem Bau der Speicherstadt ab 1883 oder dem Abbruch der Gängeviertel - gerettet. Im Innenhof wurde das 1604/05 von Georg Baumann geschaffene Südportal der im Hamburger Brand 1842 zerstörten Hauptkirche St. Petri eingebaut.

1922 wurde das Museum eröffnet.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Gebäudes in mehreren Luftangriffen zerstört, besonders in den Angriffen vom 18. November 1943, vom 27. bis 29. Juli 1944 und vom 30. September 1944. Im Standardwerk über die Zerstörungen westdeutscher Bauten im Luftkrieg wird das Museum als „charakteristisches Beispiel für die allmähliche Zermürbung vieler Bauten durch zahlreiche Kleinschäden“ bezeichnet.[9] Ein Großteil der Sammlungen konnte rechtzeitig ausgelagert werden.

1946 wurde das Haus als letztes Hamburger Museum nach dem Krieg wieder eröffnet. Seit 1976 steht das Museum samt den innen, außen und auf dem Grundstück eingebauten „Dokumente[n] hamburgischer Bau- und Kunstgeschichte“ unter Denkmalschutz.[10]

Im Hauptgeschoss befindet sich ein Café, das Museumsbesuchern und – über einen separaten Eingang – auch anderen Gästen zur Verfügung steht.

1989 wurde der L-förmige Innenhof des Gebäudes mit einem Glasdach überdacht und von nun an als „Fritz-Schumacher-Hof“ bezeichnet. Der Entwurf für den Umbau stammte vom Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner, die Statik verantwortete Jörg Schlaich. Zwei tonnenförmige Netzkuppeln überspannen 14 bzw. 17 m. Die Feldelemente aus Flachstäben mit vorgespannten Diagonalseilen sind mit Sonnenschutzglas einfachverglast,[11] der Übergang von Glasdach zum Gebäude schließt nicht dicht ab, wodurch Innen- und Außenklima ungefähr gleich sind. Sollten Schnee- und Eislasten zu groß werden, kann das Dach beheizt werden.[12] 1995 wurde die Restaurierung des Petri-Portals abgeschlossen, das nach seiner Beschädigung 1842 und Einbau im Innenhof des Museums im Zweiten Weltkrieg abermals schwer zerstört worden war.[13]

Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekonstruierte Kaufmannsdiele, wie sie in vielen Althamburger Bürgerhäusern zu finden war.

Neben Archiven, in denen für Hamburg relevantes Schriftgut gesammelt wird, und der Bibliothek mit Hamburg-Literatur umfassen die Sammlungsbereiche des Museums außerdem weiteren Bauschmuck und Bauteile alter Hamburger Gebäude, Exponate zu Handwerk und Gewerbe, Schifffahrt und Verkehr sowie Wohn- und Gartenkultur, Judaika, Kunsthandwerk, Militaria, Musikinstrumente, Spielzeug und technisches Kulturgut. In einem kleinen Gemäldedepot werden zudem in wechselnden Ausstellungen ausgewählte Gemälde der Sammlung vorgestellt, die einen Einblick in den Bestand geben.

Ständige Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ständige Ausstellung umfasst sechs Abteilungen: im ersten Obergeschoss ist ein Stadtgeschichtlicher Rundgang von den Anfängen Hamburgs im 9. Jahrhundert bis zur Gegenwart konzipiert. Das Thema Hamburg im 20. Jahrhundert ist im Erdgeschoss und Untergeschoss ausgestellt, der Bereich Mode, Musik, Kunst und Theater befindet sich ebenfalls im Erdgeschoss. Im zweiten Obergeschoss sind die 400-jährige Geschichte der Juden in Hamburg und Historische Wohnräume ausgestellt, zudem findet sich hier die verkehrshistorische Anlage der Modelleisenbahn.

Stadtgeschichtlicher Rundgang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Modell der Hamburger Hafenanlagen, um 1800. Im Vordergrund der Große Grasbrook, hinter dem Wallgraben das Katharinenviertel mit Kirche, das Wandrahm- und das Kehrwiederviertel, dahinter der Binnenhafen
Kolonialwarenladen um 1830

Zentraler Ausstellungsteil ist ein Rundgang in der ersten Etage, der die Stadtgeschichte von ihren Anfängen als Siedlung Hammaburg im 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart thematisiert und dabei insbesondere Einblicke in die Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Hafen gibt. Nachvollziehbar wird das Werden und Wachsen der Stadt von Mittelalter und Reformationszeit, über Frühe Neuzeit und Aufbruch in die Moderne bis zur Hafen- und Stadtentwicklung durch zahlreiche sehr detaillierte Stadtmodelle.

Die Ausstellungsräume sind vielschichtig gestaltet. So wird in dem Nachbau einer Kogge und deren Innenraum das Mittelalter und das Thema Kampf gegen die Piraten mit den Legenden um Klaus Störtebeker dargestellt. In der Sammlung befindet sich ein 1878 auf dem Grasbrook entdeckter, etwa 600 Jahre alter Schädel, der traditionell dem Seeräuber zugeschrieben wird. Dieses Exponat wurde 2010 entwendet und im März 2011 über einen Mittelsmann zurückgegeben.[14]

Das 16. Jahrhundert und die Reformation werden neben anderen durch eine große Zahl Sakralskulptur thematisiert. Der wirtschaftliche und kultureller Aufschwung der Stadt ab dem 17. Jahrhundert wird vor allem in dem Aufbau einer barocken Kaufmannsdiele nachvollziehbar. Schifffahrt und Schiffbau ab dem 18. Jahrhundert finden neben vielen weiteren Exponaten in dem großen Werftmodell der Wapen von Hamburg III und den Kupferbarren von Wittenbergen aus einem Schiffswrack Ausdruck.

Die Bedeutung des Hafens für die Stadtgeschichte wird im Ausstellungsbereich Taktgeber Hafen mit diversen Exponaten und medialer Aufarbeitung dargestellt. Seit 2012 macht zudem der sogenannte Hamburg-Medientisch mit digitalen Stadtplänen und einem Zeitrad die Hamburger Stadtgeschichte interaktiv nachvollziehbar.[15]

Hamburg im 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zwanzigste Jahrhundert wird vom Museum mit einem Ausstellungsbereich dargestellt, der sich sowohl im Keller- wie im Erdgeschoss befindet. Die Ereignisse und Entwicklungen vom Deutschen Kaiserreich bis zur Jahrtausendwende werden insbesondere anhand von Alltagsinszenierungen thematisiert, so zeigt ein Wohnzimmer aus der Kaiserzeit, ein Milchladen aus den 1930er Jahren, ein Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg, ein Wohnzimmer aus den 1950er Jahren, eine Wohngemeinschaft um 1972 und ein Designer-Loft aus den 1990er Jahren die jeweiligen Lebenswelten. Weitere Themenbereiche sind unter anderem Revolution in Hamburg, Leben unter dem Hakenkreuz, Hamburgs Weg in den Feuersturm und Wirtschaftswunder.

Mode, Musik, Kunst und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausstellungsbereich Mode, Musik, Kunst und Theater stellt Facetten des kulturellen Lebens in Hamburg seit dem 17. Jahrhundert dar. Ausführlich thematisiert wird darin die Kostümgeschichte von 1750–1830 und 1830–1920 sowie die Ausstellung der Künstlerkleider Hans Leips und Flamencokostüme des Tänzers Sylvin Rubinstein. Ausgestellt werden zudem im Themenbereich Musik und Theater im 17. und 18. Jahrhundert zahlreiche Exponate von den damaligen Bühnen der Stadt, so zum Beispiel das Cembalo von Carl Conrad Fleischer von 1716 oder eine Posaune von 1587. Ein wichtiges Stück der Sammlung aus der Barockzeit ist das von 1680 bis 1692 gebaute Modell des Salomonischen Tempels.

Juden in Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zweiten Obergeschoss zeigt die Ausstellung Juden in Hamburg die 400jährige Geschichte der jüdischen Bewohner der Stadt, von den ersten Einwanderungen um 1600, den Emanzipationsprozess bis zur rechtlichen Gleichstellung im späten 19. Jahrhundert, die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgungen und den Wiederaufbau der Gemeinde nach 1945. Eines der zentralen Objekte ist der Nachbau des Interieurs einer Synagoge. In zahlreichen Exponaten wird die Bedeutung der Juden für die Stadtgeschichte, ihre Integration ebenso ihre Diskriminierung dargestellt sowie die Verfolgung und Vernichtung der Juden während der Zeit der NS-Herrschaft.

Historische Wohnräume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausstellungsbereich Historische Wohnräume im zweiten Obergeschoss zeigt Zeugnisse hamburgischer Wohnkultur, Räume mit Inneneinrichtungen des Klassizismus, Biedermeier oder Historismus, verzierte Zimmerdecken, Wandpaneele oder illusionistische Wandbemalungen. Höhepunkte in diesem Gang sind unter anderem die Decke aus dem Catharinenstraßenzimmer, der Festsaal aus der Deichstraße 53, das Klopstockzimmer und eine Bilderuhr mit Alsterpanorama.

Modelleisenbahnanlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorderseite der Modellbahn mit Bahnhof HH-Harburg

Mit einer Gleislänge von über 1200 Metern im Maßstab 1:32 (Nenngröße 1; Spur 1, 45 mm Modell-Spurweite; 250 Weichen) auf einer Fläche von rund 250 m² ist die vom Verein Modelleisenbahn Hamburg e.V. (MEHEV) betriebene Modelleisenbahnanlage die größte ihrer Art in Europa.

Der Verein wurde bereits 1931 gegründet, 1946 wurde sein erster Vorsitzender Direktor des Museums. Die Anlage im zweiten Obergeschoss konnte nach zahlreichen Schwierigkeiten am 7. Oktober 1949 eröffnet werden, sie wurde 1956 erweitert. Fahrzeuge, Unter- und Oberbau, Bauten sowie ein zeitgenössisches Panorama entstanden überwiegend in Eigenleistung. Seit 1949 im Dienst und somit ältestes noch fahrendes Modell auf der Anlage ist der „Fliegende Hamburger“ (VT 04 000).

Nach einem Kurzschluss und einer unfreiwilligen „Umbaupause“ (1994 bis 1996) gibt es wieder tägliche Vorführungen des Bahnbetriebs zwischen Harburg und dem Hamburger Hauptbahnhof. Gezeigt werden ebenfalls Fotos, Modelle und Objekte zur Entwicklung von Fernbahn und städtischem Nahverkehr.

Sonderausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungsprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Unterstützung der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur in Kooperation mit der Stiftung Historische Museen Hamburg/Museum für Hamburgische Geschichte leitet der Hamburger Kunsthistoriker Ole Wittmann ein laufendes Forschungsprojekt zu dem Thema „Der Nachlass des Hamburger Tätowierers Christian Warlich (1890–1964)“, das am 1. Dezember 2015 begann.[16][17]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien und Sammelbände zur Museumsgeschichte und Sammlung
  • Victoria Asschenfeldt, Olaf Matthes (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des Museums für Hamburgische Geschichte 1839 bis 1973. Verlag Cord Oltmanns, Hamburg 2014, ISBN 978-3-9816634-8-8.
  • Gisela Jaacks (Hrsg.): Kirchen, Kanonen und Kommerz. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 2003, ISBN 3-9809110-1-2 (Führer durch die Abteilungen Mittelalter bis 17. Jahrhundert).
  • Herbert Hötte: Das historische Museum in Bewegung: Das Museum für Hamburgische Geschichte; eine Fallstudie. Dölling und Galitz, Hamburg 2001, ISBN 3-933374-87-1.
  • Olaf Matthes, Arne Steinert (Hrsg.): Museum - Musen - Meer. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 2001, ISBN 3-9805772-7-9 (Festschrift).
  • Das historische Museum als Aufgabe: Forschungen und Berichte aus dem Museum für Hamburgische Geschichte 1946 - 1972. In: Wilhelmine Jungraithmayr (Hrsg.): Mitteilungen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte N.F. Nr. 6. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1972.
  • Otto Lauffer (Hrsg.): Ehrengabe des Museums für Hamburgische Geschichte zur Feier seines hundertjährigen Bestehens. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1939.
Werke zur Architektur des Museums
Veröffentlichungsreihen des Museums
  • Mitteilungen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte. Hamburg 1909–1922 und 1952–1977, ZDB-ID 504167-3.
  • Aus den Schausammlungen des Museums für Hamburgische Geschichte. Hamburg 1962–1976, ZDB-ID 256362-9.
  • Hamburg-Porträt. Hamburg 1976–, ZDB-ID 540865-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Museum für Hamburgische Geschichte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Victoria Asschenfeldt, Olaf Matthes (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des Museums für Hamburgische Geschichte 1839 bis 1973. Verlag Cord Oltmanns, Hamburg 2014, ISBN 978-3-9816634-8-8, S. 40.
  2. Hans Speckter: Die Nothwendigkeit eines Museums für Hamburgische Geschichte. Vortrag gehalten im Verein f(ür) Hamb(urgische) Geschichte am 7. Jan(ua)r und im Architekten- und Ingenieur-Verein am 16. Januar 1884. L. Voss, Hamburg 1884, S. 1–32.
  3. Victoria Asschenfeldt, Olaf Matthes (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des Museums für Hamburgische Geschichte 1839 bis 1973. Verlag Cord Oltmanns, Hamburg 2014, ISBN 978-3-9816634-8-8, S. 84.
  4. Victoria Asschenfeldt, Olaf Matthes (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des Museums für Hamburgische Geschichte 1839 bis 1973. Verlag Cord Oltmanns, Hamburg 2014, ISBN 978-3-9816634-8-8, S. 217.
  5. Mirjam Briel: Das „Reitergrab“ von Hamburg-Schnelsen. Befund und Deutung – ein Beitrag zur Sachsenforschung. Universität Hamburg, Hamburg 2011, S. 90, Anhang (Magisterarbeit).
  6. Außenstelle – Kramer-Witwen-Wohnung
  7. Museum für Hamburgische Geschichte/QRpedia: Museum für Hamburgische Geschichte: Wikipedia im Museum, abgerufen am 15. November 2013.
  8. Ralf Lange: Architekturführer Hamburg. Ed. Menges, Stuttgart 1995, ISBN 3-930698-58-7, S. 56–57.
  9. Hartwig Beseler (Hrsg.): Kriegsschicksale deutscher Architektur: Verluste - Schäden - Wiederaufbau: eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 1, Nord. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1988, ISBN 3-529-02685-9, S. 56.
  10. Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg, Stand 13. April 2010 (Pdf; 915 kB) (Memento vom 27. Juni 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 894 kB), Stand 13. April 2010, Denkmalschutzamt in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, S. 84, Denkmallisten-Nr. 559.
  11. Museum für Hamburgische Geschichte, Überdachung Innenhof (PDF; 1,5 MB) bei Schlaich, Bergermann und Partner. (Abgerufen am 17. Januar 2010.)
  12. Klaus-Dieter Weiss: Museumerweiterungen in Paris und Hamburg : Architekten Van Gerkan, Marg und Partner. In: Werk, Bauen + Wohnen, Schweizer Ausgabe. Band 77 (1990), Nr. 4, doi:10.5169/seals-58362, S. 54–58.
  13. Webseite hamburgmuseum: Chronik, abgerufen am 23. August 2011
  14. Die Welt: Hamburg hat seinen Störtebeker-Schädel zurück, 17. März 2011, abgerufen am 23. August 2011.
  15. Interaktive Karte im Hamburgmuseum, 19. Juni 2012, abgerufen am 17. November 2013.
  16. Nachlass Warlich. Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Der Nachlass des Hamburger Tätowierers Christian Warlich (1890–1964)“. Abgerufen am 22. Januar 2016.
  17. Ole Wittmann: Aufruf vom 30. Oktober 2015 /. In: www.christian-warlich.org. Abgerufen am 22. Januar 2016.

Koordinaten: 53° 33′ 4″ N, 9° 58′ 23″ O