Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch

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Ein Geschenk des Vereines „Rund ums Leithagebirge“
Arkaden mit den Grabplatten der Familie Regondi und Martin Trumler

Der Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch wurde am 20. Mai 1990 in Kaisersteinbruch, Katastralgemeinde der Großgemeinde Bruckneudorf im Bezirk Neusiedl am See, Burgenland gegründet. In Kaisersteinbruch war durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, der Absiedlung der Bevölkerung, Errichtung des Kriegsgefangenenlagers Stalag XVIIA, der nachfolgenden sowjetischen Besatzung, so gut wie kein kulturelles Erbe mehr vorhanden. Vieles war zerstört, geplündert oder verkauft worden. Dieser neue Verein wollte in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt des Burgenlandes, Herrn Landeskonservator Franz Bunzl versuchen individuelle Lösungen zu finden und verlorene Kulturgüter entweder zu erneuern, zu restaurieren, oder wieder nach Kaisersteinbruch zurückzubringen.

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obleute

  • 1990–2007 Helmuth Furch, Stellvertreter Eduard Schöps, 1992–2005 Herta Vorderdörfler, 2005–2007 Hilda Burits
  • 2007–2011 Maria Tripkovits, Stellvertreter István Bonyhádi
  • 2011 Martina Watzek, Stellvertreter István Bonyhádi
  • 2013 Martina Watzek, Maria Tripkovits

Vereinsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Türme mit Vasen von Ferenc Gyurcsek

Johanna Markowitsch war 1938/39 mit ihrer Familie aus Kaisersteinbruch abgesiedelt worden, sie legte ein Namens-Verzeichnis ihrer ehemaligen Mitbewohner samt deren neuen Adressen an. So konnte der Museumsverein gegründet werden und hatte von Beginn an die stattliche Mitgliederzahl von ca. 150 Personen. Die Gründer waren die Wiener Helmuth Furch, Brigitte Tschol, Erich Roth, Christoph E. Exler sowie der Kaisersteinbrucher Ortsvorsteher Josef Hofer.

1990
  • 24. Juni 1990 wurde das Steinmetzmuseum Kaisersteinbruch als Ortsmuseum gegründet.
  • Juni 1990 Kulturlandesrätin der Burgenländischen Landesregierung Christa Krammer in ihrem Grußwort der 400-Jahr Chronik: „Vielleicht ist es deshalb von Bedeutung, dass die Kaisersteinbrucher ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“.
  • Juni 1990 Steinmetzmeister Friedrich Opferkuh aus Mannersdorf: beriet den Verein, erweiterte die Museumssammlung, nach seinem Plan wurden die Grabplatten in der Kirche angeordnet (Arkadengang, Elias-Hügel Seitenkapelle), plante den Sonnenuhr-Pfeiler.
  • Juni 1990 Der Kommandant des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf-Kaisersteinbruch Rudolf Wagnsonner genehmigte den Abtransport von Stein-Denkmalen vom TÜPL in das Ortsgebiet. (Pestkreuz 1648)
  • Juli 1990 Wiederfindung der Epitaphe der Kirche. Die aus dem Kirchenboden gerissenen Platten wurden nach einem Hinweis von Josef Amelin wiederentdeckt.
  • Dezember 1990 Die Schriftführerin Brigitte Tschol[1][2][3][4] präsentiert ihren (8-mm) Film „400 Jahre Kaisersteinbruch“. Mitglieder des Vereins wurden dort dargestellt.
1991
Juli 1991 Atelier des Bildhauers Ferenc Gyurcsek in Budapest zur Besichtigung des Modells der Vasen für die Kirche
  • Am 23. Februar 1991 sendete die Kulturabteilung von Radio Burgenland in ORF 2 den Beitrag „Geschichte wird lebendig“ von Kulturredakteur Hans Rochelt über den Ort und die Anfänge des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch.
  • Mai 1991 Bischof Stefan László genehmigte nach zweijähriger Beantragung die Restaurierung der zwei Türme und der Westfassade.
  • Mai 1991 Wiederbelebung der Fronleichnamsfeier durch den Verein, der Wiener Pfarrer Josef Franzl (1914–2005), in den Kriegsjahren als Kaplan in Bruck an der Leitha Pfarr-Rektor von Kaisersteinbruch. Der Baldachin kam aus dem Stift Heiligenkreuz.
1992
1993
  • August 1993 Die Kirchenfassade wurde neu gestrichen, da kurz nach der Restaurierung der Farbauftrag an der Turmfassade bereits abbröckelte.[6]
1994
  • Jänner 1994 Felix Czeike, Herausgeber des „Historischen Lexikons Wien“, wird einige Kaisersteinbrucher Steinmetzmeister in sein Werk aufnehmen, unter anderem Elias Hügel, Pietro Maino Maderno, Friedrich Opferkuh, Giovanni Battista Passerini, Alexius Payos und Martin Trumler.
  • Jänner 1994 Der Museums- und Kulturverein beauftragt den Bildhauer Alexandru Ciutureanu mit einem Kreuzweg für die Kirche, 14 Stationen aus Bronzeguss mit Steinrahmen. Die Fertigstellung soll zwei Jahre dauern.
  • Mai 1994 Frau Gerda Ederndorfer vom Dom- und Diözesanmuseums Wien übergab das spätbarocke Altarbild „Pfingstwunder“ als Dauerleihgabe für einen Seitenaltar.
  • Juni 1994 Fritz Koresch schenkte dem Museum eine komplette (restaurierte) Garnitur alter Steinmetzwerkzeuge. Diese wurden bereits an andere Ausstellungen verliehen (Wien, Unteres Belvedere; Steiermark, Stift Vorau).
1996
April 1996 Vorarbeiten am Seitenaltar, u.a. Kurt Kovasits und Josef Hofer
1998
2001
  • Bildhauer Ferenc Gyurcsek gestaltete im Rahmen des „Elias Hügel“-Symposiums die Skulptur des neuen Kaisersteinbrucher „St. Florian“ aus Kunststein, welche am 16. Juli 2001 in einem Turm des Feuerwehr-Neubaus ihren endgültigen Platz fand.[7][8] Die Finanzierung erfolgte durch den 1992 verliehenen Förderpreis der Burgenlandstiftung-Theodor Kery.
2002
  • Juni 2002 Mit der Subvention der Großgemeinde Bruckneudorf finanzierte der Museumsverein die Gesamtrestaurierung der Barbara-Statue und Säule auf der Sommereiner Wiese vor der Pfarrkirche Kaisersteinbruch und die Reinigung der beiden Symposiumssteine entlang der Landesstraße.[9]
  • November 2002 Präsentation des Kalenders 2003 „Von der Antike zur Gegenwart“ im SANCTA CRUX (vormals Heiligenkreuzer Gwölb) am Stephansplatz in Wien im Beisein von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck und Pater Ökonom Josef Riegler.

Aktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationales Künstlersymposium Steinbildhauerei Kaisersteinbruch und Europa-Symposium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der 400-Jahr-Feier im Jahr 1990 veranstaltete der Verein erstmals ein Symposium für Steinbildhauerei zur Wiederbelebung des Kaisersteines. Bis 1997 wurden insbesondere die Steinaltäre der Kirche der Kirche wieder eingerichtet sowie Baulichkeiten im öffentlichen Raum, z. B. den Sonnenuhr-Pfeiler, das barocke Friedhofsportal usw. neu aufgebaut oder restauriert.

400 Jahr Stein an der Eiche mit den Ausführenden Josef Hofer und Georg Zsalacz

Alexandru gestaltete nach Genehmigung des Aufenthaltes durch die rumänische Botschaft aus dem sehr harten Kaiserstein eine steinerne Schriftenrolle mit dem Text:

„DIE BÜRGER VON KAISERSTEINBRUCH PFLANZTEN DIESEN BAUM IM JUBILÄUMSJAHR 1990.
BEWAHREN WIR IHM UND AUCH UNS EINE LEBENSWERTE UMWELT.“

Inschrift der Schriftenrolle

Im Jänner 1998 beschloss der Verein, entlang einer uralten Steinmauer des ehemaligen Pfarrhofes auf dem zentral gelegenen Kirchenplatz einen Steinbrunnen zu errichten. Das achte Kaisersteinbrucher Symposium erweiterte sich zum ersten Europa-Symposium Kaisersteinbruch. Nach 27 Länderplatten endete 2007 mit Russland das Europa-Symposium. Der Obmann-Wechsel brachte auch eine Änderung der Vereinsziele mit sich.

Der Name Kaisersteinbruch geht verloren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturzentrum Haus Kaisersteinbruch

Durch die Gemeindezusammenlegung mit Bruckneudorf geht der Ortsname „Kaisersteinbruch“ auf allen Karten verloren, ist nicht mehr existent.

  • Der Vereinsvorstand beschließt im Oktober 1996 eine Einschaltung in „Reisen in Österreich“, herausgegeben vom Bohmann-Verlag für Wien, Niederösterreich und Burgenland: STEINMETZMUSEUM KAISERSTEINBRUCH.[10] Das bedeutet eine große Investition, ist aber die einzige Möglichkeit, den Namen Kaisersteinbruch – über diesen Umweg – aufscheinen zu lassen.
  • Im Mai 2007 wird in den Mitteilungen[11] ein Projekt angekündigt: Wir wollen den ehemaligen Pfarrhof, HAUS KAISERSTEINBRUCH, pachten! Damals wurde dieser Name erstmals schriftlich festgehalten. Der neue Vorstand konnte das Gebäude samt Grundstück (und Gewölbekeller) von der Diözese Eisenstadt käuflich erwerben, das Kulturzentrum Haus Kaisersteinbruch entsteht.

Rosentage in Kaisersteinbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 14. bis 16. Juni 2001 wurde die Grasfläche um den Europabrunnen zum barocken Rosengarten „STEIN und ROSE“ umgestaltet. Die Organisation Historische Monumente – Österreichs Gärten (Sitz im Schloss Felling) sponserte das Anlegen des Gartens, schenkte als ersten Schritt 40 Stöcke historische englische Rosen, welche am 24. März 2001 eingepflanzt wurden. Der Museumsverein verdankte dies dem Vizepräsidenten und Rosenzüchter Graf Johann Lorentz Gudenus. Weiters wollte man damit den ersten Schritt zu einer Gartenstraße entlang des Leithagebirges (von Bruck nach Eisenstadt) setzen.

Zwei Hochstammrosen erhielten von Herrn Gudenus die Namen ANNI FURCH und HILDA BURITS, sie hatten die Verantwortung für den Rosengarten übernommen, mit vielfältiger Pflege, alsbald wurde Fritz Koresch zum ständigen Mitarbeiter.[12][13]

Die Kaisersteinbrucher Rosentage finden jährlich statt.

Elias-Hügel-Ehrenzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natursteinstiege der Albertina[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. März 2003 sollte im Palais Erzherzog Albrecht in Wien die Sphingen-Stiege eröffnet werden. Diese glänzenden Marmorplatten der Kaisersteinstufen waren als Verkleidung der aus statischen Gründen gewählten Betonstiege verwendet. Aufgrund einer Nachfrage bai der Burghauptmannschaft in Wien wurde der Stiegenabgang für den Abgang in den ehemals herrschaftlichen Gewölbekeller von 1669 auf dem Kaisersteinbrucher Kirchplatz vorgesehen. Die Steinmetzfirma Friedrich Opferkuh aus Mannersdorf übernahm den Transport, Georg Zsalacz verlegte die Stufen.

Kaisersteinbrucher Konzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 18 Vereinsjahren, die vor allem dem Thema Stein gewidmet waren, wurde ein Themenwechsel auch dadurch möglich, dass István Bonyhádi, Pianist und Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sich samt Familie 2004 in Kaisersteinbruch angesiedelt hatte, wo er nunmehr als Künstlerischer Leiter der „Kaisersteinbrucher Konzerte“ tätig ist.[14]

István Bonyhádi (* 1972 in Nagyatád, Ungarn) spielt seit dem zehnten Lebensjahr Klavier, besuchte das Musikgymnasium in Pécs und studierte 1990–2000 Klavier bei Paul Badura-Skoda, Ludwig Hoffmann und Oleg Maisenberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er erwarb sein Diplom mit dem Titel Magister artium. Seit 1998 unterrichtet Bonyhadi an der Abteilung Sologesang der Privatuniversität Konservatorium Wien sowie seit 2002 am Institut für Gesang und Musiktheater obiger Musikuniversität. Meisterkurse führen ihn ins Ausland, so 2009 nach Thailand und Vietnam. Er war Klavierpartner großer Sängerpersönlichkeiten wie Sylvia Geszty, Christa Ludwig oder Roman Trekel. Liederabende und Konzerte gab er zudem in Wien, London, New York bis Bangkok.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmuth Furch: Festschrift 400 Jahre Kaisersteinbruch 1590–1990, Kaisersteinbruch 1990 ISBN 978-3-9504555-1-9.
  • Helmuth Furch: Mitteilungen des Museums-und Kulturvereines Kaisersteinbruch; Sep. 1990–Dez. 2000, 59 Hefte + 2 Registerbände. ISBN 978-3-9504555-3-3.

(Forschungsthemen (Auswahl): Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch, Italiener in Kaisersteinbruch, die Meister Ihrer Kaiserlichen Majestät, Kaiserstein in Wiener Bauten, zum Stalag XVII A)

  • Ladislav Ťažký, Das Kapitel Kaisersteinbruch aus dem „Evangelium des Zugsführers Matús“ erstmals in deutscher Sprache. In: Mitteilungen Nr.7, S. 9–19; Nr. 8, S. 8–22; Nr. 9, S. 10–18.
  • Gerhard Kovasits, Feuerwehrhauserweiterung bzw. Neubauplanung aus der Sicht der Feuerwehr. In: Nr. 10, S. 10–16.
  • Johann Wimmer (Lehrer), Der Anfang vom Ende. In: Nr. 12, S. 16–19.
  • Johannes Kurzeja, Die Aufzeichnungen des Pfarrers Kurzeja. In: Nr. 13, 8–11; Nr. 14, S. 12–16; Nr. 16, S. 14–20.
  • Klara Köttner-Benigni, Lagerfriedhof bei Kaisersteinbruch. In: Nr. 13, S. 13.
  • Jan Kudela, Ein ehemaliger Gefangener im Stalag XVII A. In: Nr. 13, 14–16.
  • Helmuth Furch, Elias Hügel, Hof-Steinmetzmeister 1681–1755, Vorwort Friedrich Opferkuh, Kaisersteinbruch 1992. ISBN 978-3-9504555-2-6.
  • Hans Kietaibl, Die Bruderschaft der Maurer und Steinmetze in Kaisersteinbruch 1714. In: Elias Hügel, Hofsteinmetzmeister.
  • Anneliese Lussert, Einer zog aus und wurde berühmt. In: Nr. 22, S. 15–20. Hörbild im bayerischen Rundfunk.
  • Clemens Lissy, Die Aufzeichnungen von Pater Clemens Lissy. In: Nr. 25, S. 27–32.
  • Helmuth Furch, Viertellade Steinmetz- u. Maurerhandwerk im Kaiserlichen Steinbruch am Leithaberg in Beziehung zur Wiener Hauptlade, 17.–18. Jahrhundert. In: In Handwerker Symposium Veszprém 1994, Ungarische Akademie der Wissenschaften. (ung.-deutsch)
  • Josef Altenburger, Begleitende Worte… In: Nr. 23, 3–8.
  • Bruno Böröcz, Die Gemeinde Kaisersteinbruch wird wiedererrichtet. Zeitungsberichte ab 1950, Privatarchiv Böröcz. In: Nr. 28, 19–23, 1993.
  • Vinzenz Böröcz, Erinnerungen an Kaisersteinbruch. In: Nr. 29, 26–31.
  • Klara Köttner-Benigni, Stein, zum Bild gehauen, St. Margarethen, Rusovce, Kaisersteinbruch, Sigleß, Eisenstadt. In: Nr. 30, 8–11, 1994.
  • Anneliese Lussert, Auf den Spuren des Elias Hügel. In: Nr. 30, S. 12–21.
  • Helmuth Furch, Beiträge zu Elias Hügel, Familie Högl/Hügel, Kaisersteinbruch, Johann Lorentisch, Pietro Maino Maderno, Friedrich Opferkuh, Giovanni Battista Passerini, Alexius Payos, Antonius Pery, Simon Sasslaber, Martin Trumler, in: Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, Bde. 3–5/ 1994–1996
  • Harald Prickler, Die Komasken, Italienische Künstler im Burgenland. In: Nr. 36, S. 5–9.
  • Eva Pelnöcker, Isabella, geb. Gräfin Harrach, 2te Gemahlin Waldsteins Herzogs von Friedland. In Nr. 37, S. 18 f.
  • Hubert Speckner, Stalag XVII A Kaisersteinbruch, Vorabdruck der Dissertation. In: Nr. 39, S. 1–23.
  • Anna Maria Altmann, Von der griechischen zur barocken Säule. Entwicklung des sakralen Baues. In: Nr. 40, S. 30–44.
  • Anna Maria Altmann, Die vier – noch erhaltenen – Steinaltäre der Kaisersteinbrucher Pfarrkirche. In: Nr. 40, S. 45–56.
  • Albine Hummel, Alt-Kaisersteinbrucherin und Zeitzeugin. In: Nr. 40, S. 73 f.
  • Josef Wolf, Die Aufzeichnungen von Josef Wolf, ehem. Bürgermeister von Kaisersteinbruch. In: Nr. 40, 75–82.
  • Helmuth Furch, Die Wiener Jahre von Frau Kammersängerin Mimi Coertse. In: Nr. 41, S. 1, 20–56, 1996.
  • Ders., Familie Hügel von Gemünden am Main. Sonderdruck der Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch 7. Jg. Nr. 42, 1996.
  • Josef Wolf, Die Geschichte der Gemeinde Kaisersteinbruch. In: Nr. 43, S. 1–36.
  • Helmuth Furch, Der Kaiserstein, ein wichtiger Stein der Wiener Ringstraße am Beispiel der k.k. Hofoper. In: Nr. 44, S. 1–32.
  • Ders., Die Familie Amelin. In: Nr. 46, 4–44, 1997.
  • Ders., Heimatort: Ramponio d’Intelvi, Familien Passerini und della Torre. In: Nr. 47, 13–64.
  • Heinrich Zabehlicky, Die römische Palastanlage von Bruckneudorf. In: Nr. 48, S. 29–39.
  • Friedrich Opferkuh, Der Alltag eines Steinmetz, Erinnerungen, Anekdoten, Berichte. In: Nr. 50, 45–54, 1998.
  • Helmuth Furch, Die Steinmetzfamilie Kru(c)kenfellner. In: Nr. 51, 19–54.
  • Harald Prickler, Aus der Geschichte einer italienischen Künstlerkolonie. In: Nr. 52, S. 12–17.
  • Christine Steiner, „Gefühle und Gedanken aus der Tiefe meiner Seele“. In Nr. 55, S. 9 f.
  • Eva Pelnöcker, „DIE FUCHSIN“, Maria Karoline Gräfin Fuchs-Mollarth. In Nr. 55, S. 19–23.
  • Helmuth Furch, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch A–H, Bd. 1, Sonderausgabe der Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch Juli 2002. ISBN 978-3-9504555-7-1.
  • Ders., Des Kaisers Steinbrüche und die Wälschen, in Granatapfel, Jahrbuch der Barmherzigen Brüder, 2003.
  • Ders., Historisches Lexikon Kaisersteinbruch I–Z, Bd. 2, Sonderausgabe d. Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch März 2004. ISBN 978-3-9504555-8-8.
  • Ders., Elias Hügel, Baukünstler. Der Großauftrag: Karlskirche hat sein Leben bestimmt. Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruches, 2005 ISBN 978-3-9504555-6-4.
  • Josef Wolf, Ein Kaisersteinbrucher Leben, Josef Wolf, 1892–1966 – bes. die Jahre 1938–1955. Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruches, Nov. 2005
  • Helmuth Furch, Die Bruderschaft der Kaisersteinbrucher Steinmetzmeister, Mitteilungen Jänner 2007 ISBN 978-3-9504555-4-0.
  • Ders., Liebe Leser, es war einmal in einem kleinen Dorf am Leythaberg…., Mitteilungen Mai 2007
  • ab 2007 erfolgte die Aufarbeitung dieser Schriften in der Enzyklopädie Wikipedia

Weitere Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kaisersteinbrucher Schriften wurden vorgestellt, besprochen und als Information zum jeweiligen Thema herangezogen.

  • Helmut Stefan Milletich, Helmuth Furch, Kaisersteinbrucher Epitaphe, in: VOLK U. HEIMAT, Magazin f. Kultur u. Bildung. Eisenstadt, 46.Jg. Nr.2/ 1991.
  • Peter Csendes, Buchbesprechung Elias Hügel, Hofsteinmetz, 1992. In Wiener Geschichtsblätter, 48. Jg. 1993, Heft 1.
  • Klara Köttner-Benigni, Stein, zum Bild gehauen. In VOLK U. HEIMAT Eisenstadt, 48.Jg. Nr.3/ 1993.
  • Andrea Wuketich (Hrsg.): Kultur, Bildung u. Wissenschaft im Burgenland. Burgenländische Forschungsgesellschaft. Eisenstadt 1994.
  • ÖSTERREICH Lexikon Bd. 1, Kaisersteinbruch, Wien 1995.
  • Rudolf Krauscher, Unsere liebe Frau v. Stotzing, Ein neuer Altar für die Gnadenstatue, Stotzing 1995.
  • Andreas Rohatsch, Gesteinskundliche Untersuchungen im Schloss Schönbrunn. In: Wissenschaftliche Reihe Schönbrunn, Band 2 Wien 1996, Elfriede Iby (Hrsg.); Schloss Schönbrunn – Zur frühen Baugeschichte.
  • Olga Knoblach-Wolff, Erhard Schenk,Gemündener Türen und Tore, Gemünden 1996.
  • Peter Csendes, Literatur zur Geschichte und Heimatkunde, Buchbesprechungen. In: Wiener Geschichtsblätter, 52.Jg. 1997, Heft 1.
  • Wolfgang Gürtler, Burgenländisches Landesmuseum in Eisenstadt. In: Burgenländische Heimatblätter Eisenstadt 1998.
  • Herbert Haupt, Von der Leidenschaft zum Schönen. Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein (1611–1684) Quellenband. Anm. 194 Das heute burgenländische Kaisersteinbruch am Leithagebirge war im 17. und 18. Jahrhundert die Wirkungsstätte bedeutender Steinmetzen, vgl. Helmuth Furch, Elias Hügel (1681–1755) Hofsteinmetzmeister, Kaisersteinbruch 1992. Böhlau-Verlag Wien 1998. ISBN 3-205-98874-4.
  • Hubert Speckner, „Kriegsgefangenenlager der „Ostmark“ 1939–1945 Geschichte d. Mannschaftsstamm- u. Offizierslager der Wehrkreise XVII und XVIII“, Stalag XVII A Kaisersteinbruch. Diss. UNI-Wien, 1999.
  • Klara Köttner-Benigni, Vergangenheit u. Zukunft beschwörend. Zeichensetzung in zwei burgenländischen Gemeinden. Gols – Kaisersteinbruch. In: PANNONIA Magazin f. int. Zusammenarbeit. Eisenstadt, XXVI. Jg. Herbst 1999.
  • Andreas Rohatsch, Bausubstanz der „Römischen Ruine“ v. Schloss Schönbrunn. Schadensbilder u. Schadensursachen. Wien 1999.
  • Andreas Rohatsch, Bau- u. Dekorsteine der Kartause Mauerbach. Leithakalk aus Kaisersteinbruch. In: ÖSTERR. ZEITSCHRIFT KUNST u. DENKMALPFLEGE. Wien LIII 1999, Heft 2/3/4.
  • Hermann Delacher, „Steine & Ziegel. Von Flysch u. Granit, Kalksandstein und Marmor“. In: Als in Wien das Licht anging …, Wien 2000.
  • Helmuth Furch, Obmann, Danksagung – 10 Jahre Museums- und Kulturverein. In: VOLK U. HEIMAT Zeitschrift f. Kultur u. Bildung. Eisenstadt, 55. Jg. Nr. 3/ 2000.
  • Hellmut Lorenz u. Wilhelm Georg Rizzi, Johann Lukas von Hildebrandts Palast für den Grafen Daun. Luigi A. Ronzoni, Skulpturenausstattung des Palais Daun-Kinsky. Vizekönig Wirich Daun und Lorenzo Mattielli. In: AMISOLA (Hrsg.) Palais DAUN-KINSKY Wien, Freyung. Wien 2001 (Steinmetzmeister Johann Georg Haresleben u. Simon Sasslaber).
  • Paolo Snichelotto, Monte Magré nella storia. Monte Magré 2003.
  • Alessio Paioso, S. 75,76 Anm. 166: La studiosa austriaca, ora scomparsa, Eva Pelnöcker di Sommerein[15] aveva iniziato delle ricerche… Helmuth Furch, direttore dell’ Associazone culturale del museo di Kaisersteinbruch … Alexius, Elias u. Ulrich Paiosc, drei italienische Steinmetzen v. Leythaberg aus den Anfängen des Steinbruchs, in: Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruches Nr. 27/1993.
  • Alessio Payos compare nel HISTORISCHES LEXIKON WIEN Band 4, (Le – Ro), 1995, con una breve scheda dello stesso Helmuth Furch.
  • Peter Csendes, Literatur zur Geschichte und Heimatkunde, Buchbesprechungen. In: WIENER GESCHICHTSBLÄTTER – 59. Jahrgang 2004, Heft 3.
  • Thomas Buchner, Möglichkeiten von Zunft, Wiener und Amsterdamer Zünfte im Vergleich (17.–18. Jahrhundert) Forschungen u. Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 2004.
  • Liechtenstein Museum Wien, Luigi A. Ronzoni, Giovanni Giuliani 1664–1744“, Wien 2005.
  • Mitteilungen des Instituts für Österr. Geschichtsforschung 118 Bd./2010. Darin: Bettina Pferschy-Maleczek, Eine gefälschte Urkunde Kaiser Heinrichs VI. für Himmerod betreffend Kirche und Patronatsrecht von Altrip? … ein Bruder des Steinmetzen … Peter Conchort (1605–1658) Anm. 54 Vgl. Helmuth Furch, Peter Khonkhortz, in Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch Nr. 26/7-22, 1993.
  • Hermann Häusler, mit Beiträgen von Harald Figdor, Christa Hammerl, Franz Kohlbeck, Wolfgang Lenhardt u. Ralf Schuster: Geologische Karte der Republik Österreich 1: 50 000Erläuterungen zur Geologischen Karte 78 RUST, darin enthalten eingehende Besprechung der Kaisersteinbrucher Steinbrüche, Geologische Bundesanstalt, Wien 2010. ISBN 978-3-85316-055-8.
  • Tomáš Valeš – Michal Konečný: Umělci a umělečtí řemeslníci ve valtických matrikách 17. a 18. století, 2011. Maderno Pietro Maino, Morelli Domenicus. Poznámky (Anm.) 82: Helmuth Furch, Die Meister des ehrsamen Handwerks der Steinmetzen und Maurer im kaysl. Steinbruch am Leythaberg Teil 1. In Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch, Nr. 28, 1993, S. 18–25. Teil 2 Nr. 30, 1994, S. 21–29.
  • Österreichische Kunsttopographie, Band LIX, Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Neusiedl am See. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Redaktionelle Leitung Andreas Lehne. Verlag Berger, Horn, 2012. ISBN 978-3-85028-554-4.
In der zitierten Literatur (S. 813–814) werden in 13 Hinweisen die Schriften von Helmuth Furch im Zeitraum 1981 bis 2007 angeführt. Aber auch Autoren, die in den Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch geschrieben haben, wie die Kunsthistorikerin Anna Maria Altmann, der Bürgermeister Josef Wolf, der Archäologe Heinrich Zabehlicky, sind hier zu finden. Hier wird nicht nur die Sicht der Herrschaft präsentiert, wie das Pater Adalbert E. Winkler in seinem Werk Die Zisterzienser am Neusiedlersee und die Geschichte dieses Sees 1923 tat, hier wird besonders das Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch gewürdigt.
Im Ortsverzeichnis Hinweis auf Kaisersteinbruch, S. 126, 127, 130-133, Forschungen zum Kaiserstein, Ödenkloster Steinbruch. Anmerkung 584 Furch 1981, Rohatsch 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Die Kaisersteinbrucher Schriften (Furch, Opferkuh, Wolf) wurden auch von der Wiener Geologischen Bundesanstalt herangezogen:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahresbericht des MKV, in Mitteilungen Nr. 4, November 1991, S. 2.
  2. Jahreshauptversammlung des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch, 14. März 1992. In Mitteilungen 18, Mai 1992, S. 9–11.
  3. Der Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch zu Besuch in Gemünden, ab 14. April 1992. In Mitteilungen Nr. 18, Mai 1992, S. 3–7.
  4. Jahreshauptversammlung des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch, 13. März 1993. In Mitteilungen Nr. 25, April 1993, S. 3–5.
  5. Josef Altenburger: Begleitende Worte …, in Mitteilungen Nr. 23, Dezember 1992, S. 3–8.
  6. Das Kirchenschiff ist wie neu. Ein persönlicher Beitrag von Walter Poller und Stefan Eleven. In Mitteilungen Nr. 29, Oktober 1993, S. 1–4.
  7. Historisches Lexikon Kaisersteinbruch, 2. Band, 4. Juli 1992 Symposium „Elias Hügel“. S. 490, 16. Juli 2001 Transport der Florian-Statue. S. 532. Kaisersteinbruch 2004.
  8. Gerhard Kovasits, Feuerwehrhauserweiterung oder Neubau, in: Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch Nr. 10, Heumonat 1991, S. 12-16.
  9. Historisches Lexikon Kaisersteinbruch, 2. Band, Ende Mai 2002. S. 538. Kaisersteinbruch 2004.
  10. Historisches Lexikon Kaisersteinbruch, 2. Band, 17. Oktober 1996 Einschaltung in „Reisen in Österreich“. S. 509, Kaisersteinbruch 2004.
  11. Helmuth Furch, Obmann und Leiter der Symposien legt nach dem „Russland“-Fest diese Funktionen zurück. Als Erinnerung und Dank den Mitarbeitern wird diese Schrift sprechen.
  12. NÖN Brucker Bote vom 18. Juni 2001: Der Duft der Rosen. Eine Rosenstraße entlang des Leithagebirges ist das langfristige Ziel – der Beginn wurde in Kaisersteinbruch gesetzt
  13. LH Niessl: „solche Gärten legt man eigentlich vor Schlössern an, aber auch vor der Mauer des alten Pfarrhofers, 1646 erstmals erwähnt, mache sich ein Rosengarten gut“.
  14. Informationen auf MDW.ac.at.
  15. Eva Pelnöcker, Sommerein: Nachforschungen zu Alexius Payos, Steinmetz am Leithaberg. In Mitteilungen Nr. 54, S. 43 f.