Museumsdorf Cloppenburg

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Museumsdorf Cloppenburg
Ea h4 5 wehlburg.jpg
Hofanlage Wehlburg[1] im Museumsdorf Cloppenburg
Daten
Ort Cloppenburg
Art
Freilichtmuseum
Website
ISIL DE-MUS-032215

Das Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum in der niedersächsischen Kreisstadt Cloppenburg ist eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands. Das Museum hat vor allem die Aufgabe, die ländlichen Baudenkmäler und die Alltagskultur des Bundeslandes Niedersachsen zu erforschen und in Beispielen originalgetreu zu dokumentieren.

Das Niedersächsische Freilichtmuseum ist eine Non-Profit-Organisation. Im Jahr 2019 hatte das Museumsdorf Cloppenburg 280.000 Besucher.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museumsdorf entstand ab Anfang der 1930er Jahre auf Initiative des Cloppenburger Studienrats Heinrich Ottenjann, der auch erster Museumsdirektor wurde. Die Anlage wurde am Himmelfahrtstag 1936 feierlich eröffnet[3] und wuchs in den Folgejahren weiter. Am 13. April 1945 wurden sechs Häuser des Museumsdorfs durch Artilleriefeuer zerstört, darunter auch der Quatmannshof. Der Hof wurde bis 1962 detailgetreu rekonstruiert. Nachfolger Heinrich Ottenjanns als Museumsdirektor wurde 1961 sein Sohn Helmut Ottenjann. Von 1996 bis 2018 war Uwe Meiners Direktor des Freilichtmuseums. Seit 2018 leitet Julia Schulte to Bühne das Museum.

Aufgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Niedersächsische Freilichtmuseum fungiert heute als Bildungs- und Forschungseinrichtung zur Kultur- und Landwirtschaftsgeschichte Niedersachsens. Konkret hat es „die Aufgabe, die ländlichen Baudenkmäler des Bundeslandes Niedersachsen zu erforschen und in den wichtigsten Beispielen wirklichkeitsgetreu zu dokumentieren […], gleichzeitig sollen auch in möglichst vollständiger Reihe die verschiedensten Arten des alten Handwerks im ländlichen Raum gesammelt, erforscht und demonstriert werden.“[4] Die museumspädagogischen Angebote sollen handlungs- und produktorientiert sein.[5]

Um die Häuser, Möbel, Geräte und andere Gegenstände des alltäglichen Lebens sachgerecht ausstellen zu können, betreibt das Museumsdorf auch eigene Forschung. Beteiligte Fachrichtungen sind Volkskunde, Regionalgeschichte und Hausforschung. Ein Team von drei Wissenschaftlern, unterstützt durch Volontäre und Projektpartner, konzipiert Ausstellungen und begleitet den Aufbau neuer Häuser. Dokumentiert wird diese Arbeit in wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die das Museumsdorf zum großen Teil in den eigenen Schriftenreihen publiziert.[6] Unterstützt wird das wissenschaftliche Personal durch Handwerker, die zahlreiche Häuser instand halten und den Besuchern traditionelle Arbeitsweisen demonstrieren.[7]

Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrenhaus Arkenstede
Gute Stube im Quatmannshof
Hof Awick (Gulfhaus)
Fachwerkkirche aus Klein-Escherde
Brauhaus im Museumsdorf Cloppenburg

Mehr als fünfzig Gebäude vom 16. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts stehen auf dem etwa 20 Hektar großen Gelände des Museumsdorfs Cloppenburg südlich der Höltinghauser Straße. Alle wurden von ihrem Originalstandort in Niedersachsen hierher transloziert. Darunter sind große Hofanlagen wie der Quatmannshof oder die Wehlburg, mittlere Bauernhöfe wie der Hof Haake oder der Hoffmannshof, aber auch die Wohn- und Arbeitsstätten von Heuerleuten und Handwerkern. Drei Mühlen, ein Herrenhaus, eine Kirche und eine Schule zählen zu den besonderen Attraktionen im Museumsdorfgelände.[8] In Form authentischer Umgebungen bietet das Ensemble der Gebäude im Museumsdorf einen Einblick in die Alltags- und Kulturgeschichte des gesamten Nordwestens Niedersachsens. In den historischen Gebäuden mit den zugehörigen bäuerlichen Gärten und auf sonstigen landwirtschaftlichen Nutzflächen wird der Wandel im Verhältnis Mensch-Umwelt thematisiert.[5]

Anfangs wurde die Form des Wiederaufbaus gewählt, der die Häuser als Prototypen im Ur-Bauzustand zeigte. Wesentliche Bautypen des niederdeutschen Hallenhauses und des ostfriesischen Gulfhauses werden so präsentiert. Seit den 1970er Jahren werden Häuser unter Bewahrung der Spuren ihrer Geschichte und mit Bezügen zu den Biographien ihrer Bewohner wiederhergestellt.

Neben Bauwerken, die der Landwirtschaft und dem Handwerk dienten, und Wohnhäusern der Landarbeiter befinden sich auf dem südlich der Höltinghauser Straße gelegenen Teil des Museumsdorfsgeländes auch eine Fachwerkkirche aus Klein-Escherde (1698 erbaut) und eine Bauerschaftsschule aus Renslage (erbaut 1751).

Landwirtschaft und Handwerk – Wohn- und Wirtschaftsbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vielen ländlichen Gebäude sind überwiegend zu Hofanlagen zusammengestellt. Zu nennen sind insbesondere der Hof Quatmann (aus Elsten, erbaut 1805), der Hof Wehlburg (aus Wehdel, erbaut 1750) und der Hof Hoffmann (aus Goldenstedt, erbaut 1835/1840). Bei diesen Häusern handelt es sich um Niederdeutsche Hallenhäuser. Gulfhäuser sind der Hof Awick (aus Scharrel, erbaut 1822) und das Haus Meyer (aus Firrel, erbaut um 1900). Als jüngstes Gebäude kam 2011 das Wohnhaus einer Stellmacherei aus Westerstede hinzu (mit Bauteilen aus dem Jahre 1566).

Im Museum finden sich neben Bauern-, Heuer- und Landarbeiterhäusern zahlreiche Beispiele des ländlichen Handwerks, wie es bis weit in das 20. Jahrhundert hinein ausgeübt wurde: Drechslerei, Zinngießerei, Huf- und Wagenschmiede, Kupferschmiede, Lederschuhmacherei, Holzschuhmacherei, Tischlerei, Zimmermannswerkstatt, Brauhaus, Böttcherei, Blaufärberei, Sattlerei, Töpferei, Gold- und Silberschmiede sowie technische Kulturdenkmäler wie Mühlen und Kraftmaschinen. Somit wird ein großer Teil des traditionellen Handwerks im ländlichen Raum dokumentiert.

Mühlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 ist das Museumsdorf eine Station an der Niedersächsischen Mühlenstraße. Den Reisenden auf dieser Ferienstraße bietet es:

Sammlungen und Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zehntscheune: Ausstellungsgebäude und ehemaliger Eingang zum Museumsdorf-Gelände

Nur ein Teil der Sammlungen des Museumsdorfs ist in den Häusern auf dem Gelände zu sehen. Ein Großteil der Möbel, Arbeitsgeräte, Fuhrwerke, Textilien, Zinngegenstände und Archivalien wird dagegen in den Depots aufbewahrt und dem Publikum anhand ausgewählter Beispiele in wechselnden Sonderausstellungen in der Burg Arkenstede, der Ausstellungshalle beim Parkplatz und der Münchhausenscheune museumsdidaktisch aufbereitet präsentiert. Längerfristig zu sehen sind Ausstellungen über Landwirtschaft und Technik, über historische Möbel und den Adel in Nordwestdeutschland.

Auf dem Gelände werden, außer in den Wintermonaten, auch traditionelle Haustierrassen wie das Bentheimer Landschwein und der Westfälische Totleger präsentiert.

Gelände nördlich der Höltinghauser Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskothek Sonnenstein beim neuen Eingang zum Museumsdorf
Moorpflug „Oldenburg“ neben dem Museumsdorf-Parkplatz
Häckseldrescher „Primus 0“ in der Ausstellungshalle

Im April 2020 legte die Stiftung Museumsdorf Cloppenburg der Stadt Cloppenburg ihre Pläne zum Ausbau des Bereichs südlich und östlich des Parkplatzes an der Bether Straße vor. Das Konzept „Museumsdorf Cloppenburg 2020“ sieht vor, die Angebote im Bereich der jüngeren Zeitgeschichte, insbesondere des Zeitraums 1945/50 bis 1980, verstärkt in das Museumsprogramm aufzunehmen. Dies soll nicht nur durch thematische Ausstellungen erfolgen. Es ist vorgesehen, die Zeitspanne in einem eigenen Areal zu präsentieren, auf dem auch spezifische, bauliche Maßnahmen umgesetzt werden. Da die Flächen innerhalb des eigentlichen Museumsdorfs weitgehend bebaut sind, soll eine Erweiterung auf Teilen des bisherigen Parkplatzes im Norden des Museumsgeländes vorgenommen und perspektivisch bis zum Jahr 2025 entwickelt werden.[11]

Bereits vor der Antragstellung der Stiftung befanden sich nördlich der Höltinghauser Straße eine Ausstellungshalle mit Oldtimer-Fahrzeugen und Maschinen und im Freien vor ihr der große Moorpflug „Oldenburg“. Ihm gegenüber ist die Landdiskothek „Sonnenstein“ aufgebaut, die am 16. Juli 2021 den Besuchern zugänglich gemacht wurde.[12] Sie war zuvor Stein für Stein von Harpstedt nach Cloppenburg transportiert worden.[13] Der Haupteingang zum Museumsdorf befindet sich jetzt in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes an der Bether Straße.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2002 findet alljährlich zwischen Christi Himmelfahrt und dem Sonntag vor Pfingsten eine „Gartenpartie“ auf dem Gelände des Museumsdorfs Cloppenburg statt.[14] Durch die Gartenpartien im Museumsdorf nimmt die Anlage während der gesamten Vegetationsperiode zusehends parkähnlichen Charakter an.

Im Jahr 2011 wurden im Museumsdorf Cloppenburg erstmals eine „historische Dorfkirmes[15] und ein Nikolausmarkt[16] aufgebaut.

Museumsgründung in der Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des Museums in der Zeit des Nationalsozialismus (1934) gibt Anlass zu der Frage, ob sie vor dem Hintergrund nationalsozialistischer Blut-und-Boden-Mythologie erfolgt sei. So stellt Sabine J. S. Bardenhofer-Paul 2009 in ihrer Diplomarbeit[17] lapidar ohne nähere Begründung fest: „Als erstes großes deutsches Freilichtmuseum gilt das Museumsdorf Cloppenburg in Niedersachsen, das im Jahr 1936 unter der Leitung von Heinrich Ottenjann eröffnet wurde. Dass dies mit Hilfe der nationalsozialistischen Regierung geschah und deren ideologischen Zwecken diente, ist evident.“

Die Gründung des Museumsdorfs Cloppenburg ist insbesondere im Kontext der Geschichte der Heimatbewegung zu betrachten:[18] Diese entstand bereits um 1880 als Reflex der Verstädterung Deutschlands und des Interesses vieler Städter an einer Erinnerung an ihre bäuerlichen Wurzeln. Aus dieser Bewegung heraus waren im Land Oldenburg 1910 bereits das Ammerländer Bauernhaus in Bad Zwischenahn und 1912 die Rauchkate in Neuenburg als sinnlich erlebbare Erinnerungsstätten entstanden. In Cloppenburg selbst wurde 1922 ein Heimatmuseum gegründet.

So entwickelte Heinrich Ottenjann bereits vor 1933 das Konzept des Museumsdorfs Cloppenburg, das er dann 1934 realisieren konnte. Zugleich ließ sich Ottenjann von dem ganzheitlich ausgerichteten Konzept der skandinavischen Freilichtmuseen inspirieren, die die in Objekten dokumentierte Geschichte der ländlichen Bevölkerung in ihren funktionalen Zusammenhängen darzustellen versuchten.[19]

Die Nationalsozialisten befürworteten die Idee der Förderung der Heimatpflege und instrumentalisierten[20] und ideologisierten die im Entstehen begriffene volkskundlich-agrarhistorische Anlage. Unter der Schirmherrschaft des Gauleiters Carl Röver sollte das Museumsdorf eine Sammlung von idealtypischen Bauernhäusern des Oldenburger Münsterlandes werden, die gleichsam als „gebaute Baufibel“ den „rechte[n] Sinn und rechte Gesinnung“ für das Handwerk und die Ideologie eines „neuen, gesunden Bauerntums“ vermitteln sollten.[21] Gleichwohl wurde das Museumsdorf Cloppenburg nie in dem Sinne zu einer NS-Kultstätte wie etwa das ebenfalls von Röver unterstützte Projekt Freilichtbühne Stedingsehre in Bookholzberg, und es gab in Kreisen der NSDAP auch Gegner des Museumsdorf-Projekts.

Heute finden im Museumsdorf regelmäßig Veranstaltungen statt, die über nationalsozialistischen Ungeist informieren sollen.[22] Auch die Mitarbeiter des Museumsdorfs selbst werden aufklärerisch tätig: Beispielsweise kommentieren sie die These, die Pferdeköpfe auf niedersächsischen Bauernhäusern (Hallenhäusern) seien ursprünglich Überbleibsel von Pferdeopfern gewesen, damit, dass das ein von den Nationalsozialisten verbreiteter Mythos sei, der kritischer wissenschaftlicher Überprüfung nicht standhalte.[23]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Ottenjann: Das Museumsdorf in Cloppenburg und die Idee des Freilichtmuseums in Deutschland. In: Heimatkalender für das Oldenburger Münsterland. Bd. 7. 1958. S. 76–80 (online)
  • Hermann Kaiser, Helmut Ottenjann: Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum, Selbstverlag, Cloppenburg 1985
  • Hermann Kaiser, Helmut Ottenjann: Museumsführer Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum. Stiftung Museumsdorf Cloppenburg 1995, ISBN 3-923675-14-3.
  • Hermann Kaiser: Ein Haus und eine Familie in schweren Zeiten: Der Wiederaufbau der Hofanlage Wübbe M. Meyer aus Firrel, Ostfriesland im Museumsdorf Cloppenburg. Stiftung Museumsdorf Cloppenburg 2003, ISBN 3-923675-92-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Museumsdorf Cloppenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wie man im Artland historische Höfe rettet – Hochzeitsbänke im Backhaus. In: monumente-online.de. 1. August 2006, abgerufen am 25. April 2021.
  2. Mareike Wübben: 2020 bewegendes Jahr im Museumsdorf. In: nwzonline.de. 28. Dezember 2019, abgerufen am 18. Juli 2021.
  3. Hubert Gelhaus: Das politisch-soziale Milieu in Südoldenburg von 1803 bis 1936. Dissertation 1999/2001, S. 1630
  4. Hermann Kaiser: Geschichte des Niedersächsischen Freilichtmuseums Museumsdorf Cloppenburg (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 40 kB)
  5. a b Niedersächsischer Bildungsserver: FÖJ-Einsatzstellenliste 2004/2005, S. 113 (Memento vom 7. Juli 2004 im Internet Archive)
  6. Publikationsverzeichnis des Museumsdorfes (Memento vom 9. Februar 2019 im Internet Archive)
  7. Homepage des Museumsdorfs. Abschnitt Zimmern, Hobeln, Malen - Die Handwerker des Museums
  8. Unsere Häuser. In: museumsdorf.de. Abgerufen am 18. Juli 2021.
  9. Eine Zeichnung eines Dreschblocks findet sich auch auf der Internetseite "Dreschen und Reinigen" (Memento vom 24. August 2011 im Internet Archive). Dort wird diese Erfindung dem Mühlenbauer Andrew Meikle zugeordnet.
  10. Landkreis Cloppenburg: Pressemitteilung vom 23. Mai 2007 zum 14. Deutschen Mühlentag (Memento vom 3. März 2012 im Internet Archive)
  11. Stadt Cloppenburg: Bebauungsplan Nr. 54. 2. Änderung „Museumsdorf, Nördlicher Teil“, S. 2. April 2020, abgerufen am 18. Juli 2021
  12. Neu aufgebaute Landdiskothek im Museumsdorf eröffnet. In: zeit.de. 16. Juli 2021, abgerufen am 18. Juli 2021.
  13. Disco „Sonnenstein“: Geplante Öffnung ab 19. Juli 2021. In: Museumsdorf Cloppenburg. Abgerufen am 18. Juli 2021.
  14. Homepage der Gartenpartie
  15. Reiner Kramer: Museum macht Rummel um den Rummel. Nordwestzeitung. 8. Juni 2011
  16. Angelika Hauke: Nikolausmarkt: Romantisch, aber ganz ohne Kitsch@1@2Vorlage:Toter Link/www.vbcloppenburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . Münsterländische Tageszeitung. 6. Oktober 2011
  17. Sabine J. S. Bardenhofer-Paul: „A Museum, wo a gaunzes Dorf ausgstöllt is!“ Der Sammler Josef Haubenwallner und sein Dorfmuseum Mönchhof (PDF-Datei; 3,17 MB). Universität Wien, Dezember 2009, S. 26.
  18. Suche nach Geborgenheit. Heimatbewegung in Oldenburg. Ausstellung im Museumsdorf Cloppenburg (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)
  19. Artikel „Heinrich Ottenjann“ (Memento vom 17. Mai 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 3,50 MB). In: Hans Friedl u. a. (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg. Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 545 ff.
  20. Hubert Gellhaus: Das politisch-soziale Milieu in Südoldenburg von 1803 bis 1936. Dissertation 1999/2001, insbesondere der Abschnitt 1.3.4: Die politische Instrumentalisierung der traditionellen Heimatbewegung, S. 1613–1635
  21. Heinrich Stiewe: Hallenhaus, Heimatstil und Hakenkreuz. Ländliches Bauen im Nordwesten zwischen 1920 und 1950. Bericht über das 20. Treffen der AG Haus- und Gefügeforschung in Arnheim (Niederlande, 4. bis 6. April 2008).
  22. Carola Lipp, Uwe Meiners, Waldemar Röhrbein, Ira Spieker (Hrsg.): Volkskunde in Niedersachsen. Referate der Tagung vom 28. Februar bis 2. März 2001 im Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum, insbesondere das Fachreferat von Heidi Rosenbaum, Oliver Doetzer und Sigrid Anna Friedreich zum Thema Zum Stellenwert biographischer Forschung in der Sozialgeschichte von Familie und Kindheit – am Beispiel des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.
  23. Kirsten Reinhardt: Warum haben die Niedersachsen Pferdeköpfe am Dach? In: Der Tagesspiegel, 27. März 2006.

Koordinaten: 52° 50′ 56″ N, 8° 3′ 4″ O