Musikapostel

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Musikapostel

Die Mitglieder der Band MusikApostel
Allgemeine Informationen
Herkunft Österreich, Schweiz
Genre(s) Schlager, Volkstümlicher Schlager
Gründung 2009
Website https://www.musikapostel.com/
Aktuelle Besetzung
Stefan Felbar
Thomas Strizek
Manuel Moser
Ehemalige Mitglieder
Christopher Holper (bis 2016)
Markus Hafner (bis 2018)

Die Musikapostel (Eigenschreibweise MusikApostel) sind ein Schlager-Trio aus Österreich[1] und der Schweiz.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Band trägt seine Wurzeln in dem Grundgedanken der Mitglieder, als „Vermittler der Frohbotschaft Musik“ zu agieren. Der Name steht außerdem symbolisch dafür, dass die MusikApostel ein ausgeprägtes Tourleben haben. Den Erzählungen der Mitglieder nach spielt die Band mehr als einhundert Auftritte im Jahr.

Die Band setzt sich zusammen aus Bandleader Stefan Felbar (Keyboards, Akkordeon), Manuel Moser (Leadsänger, Bass, Gitarre, Trompete) und Thomas Strizek (Leadsänger, Gitarre, Steirische)[2]. Bereits vor ihrer Gründung waren die drei aktiv als Musiker tätig und spielten in zahlreichen Bands. 2009 gründeten Stefan Felbar und Markus Hafner die Band zusammen mit ihrem langjährigen Freund Christopher Holper.[1]

Anschließend konnten sie mit Singles wie „Lena“, die auf YouTube schnell über hunderttausend Streams generieren konnten, ihre Bekanntheit steigern. Darauf folgten die Erfolgs-Singles wie „Der Traum vom Glück“, „Crazy Love“ und weitere.

2016 verließ Chris Holper die Band. Im gleichen Jahr trat Manuel Moser der Band bei, der mit einem erneuten Besatzungswechsel die Rolle des Leadsängers übernahm. Gründungsmitglied Markus Hafner verließ die Band 2018, um in Zukunft vermehrt seiner Rolle als Immobilienmakler nachzukommen, wonach Thomas Strizek hinzukam und das Gespann, wie es heute bekannt ist, vervollständigte. Strizek spielte zuvor in Bands wie „Steierblut“, „Nordwand“ und „Die Ausreisser“[3].

In der Konstellation aus Stefan Felbar, Manuel Moser und Thomas Strizek konnten die MusikApostel ihre bislang größten Erfolge leisten. Durch millionenfach geklickte YouTube-Videos erlangten sie hohe Bekanntheit im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz. Dazu zählt u. a. der Titel „Spiel noch einmal für mich Habanero“, welcher im Juni 2019 auf dem bekannten Volksmusik-Kanal „Melodie TV“ auf der Streaming-Plattform YouTube hochgeladen wurde und zu den fünf meist angesehenen Videos seit Erstellung des Kanals zählt[4].

Die Band baute auf ihrem Durchbruch auf und veröffentlichte 2019 die Hit-Single „Ich bin wer ich sein will“, zusammen mit der österreichischen Schlagersängerin Allessa. Der Titel konnte sich 17 Wochen in den Top50 der deutschen Airplay-Konservativ Charts halten, sieben davon in den Top 10, und zählt mit einer Höchstchartplatzierung auf Position 4 zu einer ihrer erfolgreichsten Veröffentlichungen[5].

Im gleichen Zuge der Veröffentlichung von „Ich bin wer ich sein will“ unterzeichnete die Gruppe im Dezember 2019 einen Plattenvertrag beim Münchener Schlagerlabel Telamo[6]. Es folgten weitere Singles wie „Ewig“ und die Ankündigung ihres neuen Albums, welches 2020 erscheint.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[7]
Best Of
  AT 46 28.09.2018 (1 Wo.)
Am Puls des Schlagers
  AT 17 07.06.2019 (4 Wo.)
Das Beste
  DE 8 14.08.2020 (5 Wo.)
  AT 6 21.08.2020 (5 Wo.)
  CH 10 16.08.2020 (3 Wo.)
Für dich
  DE 10 03.09.2021 (1 Wo.)
  AT 6 10.09.2021 (2 Wo.)
  CH 15 05.09.2021 (2 Wo.)
Im Namen des Schlagers
  DE 25 07.10.2022 (1 Wo.)
  AT 15 11.10.2022 (1 Wo.)
  CH 56 09.10.2022 (1 Wo.)

Alben[8][9]

  • Sieben Weltwunder (2009)
  • Jetzt oder nie (2012)
  • Kämpfer und Held (2014)
  • Punktgenau (2016)
  • Best of (2018)
  • Am Puls des Schlagers (2019)
  • Das Beste (2020)

Bekannte Lieder

  • Spiel noch einmal für mich Habanero (2019)
  • Ich bin wer ich sein will (feat. Allessa, 2019)
  • Hoch und Sternenweit (2019)
  • Crazy Love (2014)
  • Der Einzige (2019)
  • Lena (2012)
  • Kristina (2015)
  • Ewig (2020)
  • Beautiful Voice (2019)
  • A wie Anna (2015)
  • Wahre Liebe – Reloaded (2019)
  • Mona Lisa (2020)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2019: smago! Award – Musikpreis für "die neuen Diskotheken Könige"

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Christoph Berger: Musikapostel „Punktgenau“ bringen sie es auf (den)selbigen …: „Schlager ist unsere Mission!“, smago.de, 27. Januar 2016.
  2. www.musikapostel.com > content > Die Band
  3. Kromm, Susanne: Musikapostel in neuer Besetzung, www.schlager.de, 2. Mai 2018
  4. www.youtube.com > Melodie TV > „MusikApostel – Spiel noch einmal für mich Habanero“
  5. www.youtube.com > MusikApostel – Ich bin wer ich sein will feat Allessa (Offizielles Video)
  6. Medwedeff, Frank: Telamo holt Neuzugänge aus Österreich, 19. Dezember 2019, www.beta.musikwoche.de
  7. Chartquellen: DE AT CH
  8. www.discogs.com > Artist > MusikApostel
  9. www.musik-sammler.de/artist/musikapostel