Musiktherapie

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Die Musiktherapie (von altgriechisch μουσική musikē „Musik“ und θεραπεία therapeia „Dienst, Pflege, Heilung“) ist eine eigenständige Heilmethode. Durch gezielten Einsatz von Musik wird in der Musiktherapie therapeutische Wirkung erzielt. Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer und körperlicher Gesundheit. „Während sich die Musiktherapie im stationär klinischen Bereich etabliert hat, spielt sie in der ambulanten Versorgung bisher nur eine unbedeutende Rolle.“[1]

Zur Geschichte[Bearbeiten]

Durch ihre Fähigkeit starke emotionale Reaktionen hervorzurufen, war Musik schon früh mit Heilung und Wohlbefinden verbunden. Bis in die Frühantike hinein wurden durch das gezielte Versetzen in Trance die Götter beschworen und Dämonen vertrieben. In der klassischen Antike ging man davon aus, dass sich kranke Menschen in Unordnung befinden und durch die Hilfe von Musik die geistige und seelische innere Harmonie wiederhergestellt werden kann. Auch im Alten Testament gibt es einen Hinweis auf den Einsatz von Musik zur Heilung von Krankheiten. In der Renaissance gewann der Zusammenhang von Affekten, vor allem der Melancholie, und Musik an Interesse.

Schon im Alten Testament wird berichtet, wie ein "böser Geist" von Saul wich, wenn er Zithermusik hörte;[2] der römische Arzt Celsus schlug "Musikstücke, das Getön von Becken und Getöse" vor, um Kranke von ihren traurigen Grübeleien abzubringen. Seit dem 9. Jahrhundert gibt es Berichte arabischer Gelehrter über die Wirkung der Musik auf den Menschen und die Möglichkeiten der Heilung durch Musik. Ein Arzt am Hof des abbasidischen Kalifen Al-Maʾmūn erwähnte um 800 die therapeutische Anwendung von Musik auf Geisteskranke. Der arabische Arzt Haly Abbas (ʿAli ibn al-ʿAbbās, † 944) behandelte Schmerzen von Kleinkindern mit Musik und brachte sie so zum Einschlafen. Gegen Fieber aus Traurigkeit und gegen Melancholie empfahl er lieblichen Gesang und die Kastenleiern Kithara und Lyra. In dem von Sultan Qalawun gestifteten und 1284 fertiggestellten Krankenhaus in Kairo waren Musiker angestellt, um die Kranken in schlaflosen Nächten zu trösten.[3] Die Makame wurden in der Blütezeit des Osmanischen Reiches weiterhin als Heilmethode genutzt. Es sind insgesamt für zwölf Makame die genaue Indikation und Anwendung beschrieben. Wichtige historische Quellen dafür sind Evliya Çelebi im 17. Jahrhundert und weitere osmanische Handschriften.[4]

In Renaissance und Barock stand die Regulation des Blutes durch Schwingungen im Blickpunkt. In der Romantik wandelte sich das klassische medizinische Bezugssystem der Musik hin zum psychologisch ausgerichteten Schwerpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden so verschiedene musiktherapeutische Richtungen und Schulen.

Definition[Bearbeiten]

Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft, sieht Musiktherapie als „eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin,“ die in enger Wechselwirkung mit Medizin, Gesellschaftswissenschaften, Psychologie, Musikwissenschaft und Pädagogik steht. Ihrem Wesen nach ist Musiktherapie als psychotherapeutisch zu charakterisieren – in Abgrenzung zu pharmakologischer und physikalischer Therapie. Musiktherapeutische Methoden folgen gleichberechtigt tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutisch-lerntheoretischen, systemischen, anthroposophischen und ganzheitlich-humanistischen Ansätzen.

Wormit formuliert den Sachverhalt der Ansätze wie folgt: „Trotz der Notwendigkeit empirisch überprüfter Behandlungskonzepte und Wirkprinzipien der Musik, steht ein schulenorientiertes und neuerdings eklektisches Denken in der deutschen Musiktherapie im Vordergrund.“[5]

Im Weiteren zählt Wormit folgende „Schulen“ bzw. Verfahren der Musiktherapie auf:

  • integrative Musiktherapie (Müller & Petzold, 1997; Frohne-Hagemann, 2001) ist eine von mehreren kreativen, in sich eigenständigen Methoden der Integrativen Therapie, einem tiefenpsychologisch und psychodynamisch ausgerichtetem psychotherapeutischem Verfahren mit einem phänomenologischen und tiefenhermeneutischen Ansatz.
  • Verhaltenszentrierte Musiktherapie (Mastnak, 1994; Hanser & Mandel, 2005) arbeitet mit Konzepten aus der Verhaltenstherapie. Musik wird aktiv sowie rezeptiv eingesetzt als Verstärker.
  • Bei der schöpferischen Musiktherapie (Nordoff-Robbins, 1975) steht der Mensch und seine natürlichen künstlerischen Potentialen im Mittelpunkt.
  • Orff-Musiktherapie (Gertrud Orff, 1985; Voigt, 2001)
  • neurologische Musiktherapie (Thaut et al., 2004; Thaut, 2005)
  • musikmedizinische Therapie (Spintge & Droh, 1992; Spintge, 2001). Der Begriff MusikMedizin taucht erstmals in der deutschsprachigen Fachliteratur der 70er Jahre auf. Initiiert wurde dieser Begriff primär von Medizinern, die ihre musikalischen Kenntnisse zumeist eher individual-experimentell bei bestimmten Patientengruppen anwandten. Ausschließlich im Bereich der Analgesie und Anxiolyse entwickelte sich eine wissenschaftlich fundierte Interventionsform. Als Forschungs- und Anwendungsbereich ist die Musikmedizin nur insofern von der Musiktherapie zu trennen, als der Anwendungsbereich alle medizinischen Fächer eben meist therapeutisch betrifft.
  • regulative Musiktherapie (Schwabe & Röhrborn, 1996; Schwabe 2004) gründet zum Teil auf Erkenntnissen aus der Paradoxalen Therapie (Watzlawick).
  • Guided Imagery and Music Psychotherapie (Bruscia & Grocke, 2002; Geiger, 2004) ist ein Verfahren der rezeptiven Musik-Psychotherapie, das überwiegend als Einzelbehandlung durchgeführt wird.
  • musiktherapeutisches Entspannungstraining nach [Bolay] & Selle (1982)
  • Decker-Voigt (1996) erwähnt im Lexikon Musiktherapie auch die Systemische Therapie als Einflussfaktor: systemisch ausgerichtete Ansätze beziehen in der psychotherapeutisch verstandenen Musiktherapie das soziale Umfeld als Mitgestalter von Gesundheit und Krankheit mit ein. Seither wurden systemische Konzepte für die Musiktherapie entwickelt (Zeuch et al., 2004).
  • Auf der psychologischen Morphologie, einem mit der Gestalttherapie und der Psychoanalyse verwandten Ansatz, gründet der musiktherapeutische Ansatz von Rosemarie Tüpker und Eckhard Weymann.

Musiktherapie kann generell in zwei unterschiedlichen Settings erfolgen:

  • Das erste wird als Einzelmusiktherapie bezeichnet, in dieser Form arbeiten Therapeut und evtl. Co-Therapeut mit einem Patienten.
  • Die zweite Art wird Gruppenmusiktherapie genannt. Hierbei geht es um die Bedürfnisse, in Abgrenzung zur Einzelmusiktherapie, mehrerer Patienten.

Eine weitere Aufteilung, die sich insbesondere in der deutschen Überblicksliteratur zur Musiktherapie nach 1950 findet, ist die zwischen aktiver und rezeptiver Musiktherapie.[6][7] Die Unterscheidung bezieht sich auf den Aspekt der musikalisch-gestaltenden Teilnahme des Patienten innerhalb der Therapie. Sie wird aber „durch vielerlei Überschneidungen konterkariert“, so dass sie zunehmend an Bedeutung verloren hat.[8] In den Kasseler Thesen zur Musiktherapie, mit denen eine gemeinsame Definition aller Fachverbände Musiktherapie in Deutschland gefunden wurde, taucht sie nicht mehr auf.[9] Eine Zuordnung der beiden Formen zu verschiedenen Anwendungsgebieten ist aufgrund vielfältiger Überschneidungen in der Praxis nicht mehr möglich.[10]

Rezeptive Musiktherapie[Bearbeiten]

Rezeptive Musiktherapie, manchmal auch passive Musiktherapie genannt, meint „das Hören und Erleben von Musikstücken verschiedener Genres mit therapeutischer Zielsetzung.“[11] Dabei hört der Patient Musik vom Tonträger oder der Therapeut spielt live für den Patienten oder eine Gruppe von Patienten. Im ersteren Fall ist der Patient ohne Einfluss auf die musikalische Gestalt, während es im letzteren Übergänge zu einer Aktivität des Patienten gibt, indem der Therapeut z. B. auf den Atemrhythmus eines komatösen oder geschwächten Patienten achtet. Der Begriff „passiv“ wird kritisiert, weil auch Rezipieren von Musik einen aktiven Vorgang darstellt. In der rezeptiven Musiktherapie als Psychotherapie nutzt man die Tatsache, dass Musikhören die Introspektion, die Selbstbeobachtung und die Selbstwahrnehmung erhöhen kann. Biografisch bedeutsame Musik wird verwendet, um Ressourcen zu aktivieren. In der Musikmedizin werden rezeptive Formen der Musiktherapie zur Entspannung und Beruhigung eingesetzt, z.B. vor oder nach medizinischen Eingriffen.[12] Die Wirkung der Musik wird dabei sehr von der Musikpräferenz beeinflusst, die von musikalischer Biografie, Alter, Sozialstatus, Hörsituation etc. beeinflusst wird. Explizit rezeptive Methoden in der Musiktherapie sind die Regulative Musiktherapie von Christoph Schwabe[13] und die Guided Imagery and Music.

Aktive Musiktherapie[Bearbeiten]

Aktive Musiktherapie „ist ein Sammelbegriff für alle Arten der Musiktherapie, bei denen der Patient selbst mit Instrumenten oder Stimme handelnd beteiligt ist. In der Regel spielt oder singt der Therapeut mit“[14], so dass eine gemeinsame musikalische Improvisation entsteht. Die Musikinstrumente, mit denen der Patient musikalisch (meist) improvisiert, geben ihm neben dem Gespräch eine weitere Möglichkeit des Ausdrucks. Die Auswahl des Instruments bzw. der Instrumente wird meist auf die konkrete Therapiesituation abgestimmt, d.h. sie steht im engen Zusammenhang zu aktuellen Themen und der Situation des Patienten. Meist wählt der Patient selbst die Instrumente aus, die er spielen möchte. Dafür stehen ihm eine Reihe von leicht spielbaren Instrumenten zur Verfügung, die unterschiedliche musikalische und emotionale Bereiche repräsentieren. Eine musikalische bzw. instrumentale Vorbildung des Patienten ist nicht erforderlich, da die musiktherapeutische Musik keinerlei Ansprüche an Fähigkeiten oder Virtuosität stellt und der Therapeut durch sein Mitspielen die Gestaltung der Patienten unterstützt. Schon in den 1960er Jahren gab es einen Umschwung zugunsten der aktiven Musiktherapie; in den 1970er Jahren lag dann der Schwerpunkt in der musiktherapeutischen Literatur auf der Aktivität – das Prinzip „Therapie durch Musik“ wurde vom Prinzip „Therapie mit Musik“ abgelöst.[15] Die musikalische Kommunikation zwischen Therapeut und Patient ist der Ausgangspunkt der Therapie, wobei sie meist im Austausch mit dem therapeutischen Gespräch steht. Der aktive Prozess der Musiktherapie macht sich die kommunikative Seite der Musik und ihre Ausdrucksmöglichkeiten zunutze. Neben der Improvisation gibt es weitere aktive Formen, die genutzt werden wie das Singen von Liedern, z.B. in der Arbeit mit alten Menschen, das Song-Writing mit Jugendlichen, Formen der Bandarbeit oder Übergänge zwischen Musik und freiem Spiel in der Kindertherapie. Aktive Musiktherapie kann mit Bewegung (Tanztherapie) oder mit Gestaltung (Kunsttherapie) verknüpft sein.

Praxis[Bearbeiten]

Arbeitsfelder[Bearbeiten]

Die Einsatzgebiete der Musiktherapeuten sind in kurativen, rehabilitativen und präventiven Bereichen sowie in der Nachsorge. Künstlerische Therapeutinnen arbeiten mit Menschen aller Lebensalter. Institutionell gebunden oder in freier Niederlassung behandeln sie Patienten mit somatischen, psychischen, psychosomatischen sowie psychiatrischen Erkrankungen und Menschen mit Schädigungen, Behinderungen und Beeinträchtigungen. Innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens schaffen Musiktherapeuten Räume zur Teilhabe am soziokulturellen Leben. Darüber hinaus arbeiten sie in Forschung und Lehre. Viele Musiktherapeuten arbeiten in psychiatrischen und psychosomatischen Versorgungseinrichtungen. Hier kommt die Musiktherapie vor allem psychotischen Patienten, Borderline- und gerontopsychiatrischen Patienten sowie Suchtkranken zugute. Darüber hinaus wird Musiktherapie bei Patienten mit Essstörungen, Angststörungen, Somatisierungsstörungen und Depressionen eingesetzt.

Im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden spezifische Probleme bearbeitet wie: Entwicklungsstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen sowie Angst- und depressiven Störungen. Im Bereich der Rehabilitation wird Musiktherapie hauptsächlich bei neurologischen Erkrankungen angewandt. Wachkoma, Frührehabilitation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Schlaganfall sind hier Behandlungsfelder einer eher funktional orientierten Musiktherapie.

Weitere Arbeitsfelder der Musiktherapie sind Bereiche

  • der Sonder- und Heilpädagogik
  • mit schwer- und mehrfachbehinderten Menschen[16]
  • mit entwicklungsverzögerten bzw. –gestörten Kindern
  • in Altenpflegeheimen und in der Gerontopsychiatrie
  • an Musikschulen, Schulen und Familienbildungsstätten

Manualisierte Verfahren[Bearbeiten]

  • Musiktherapie bei Tinnitus
  • Musiktherapie bei chronischen Schmerzen
  • Musiktherapie bei Migräne
  • Musiktherapie bei Tumorerkrankungen
  • Musiktherapie bei Frühgeborenen

Übernahme durch Kostenträger[Bearbeiten]

Musiktherapie gehört nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen in Deutschland. Für Musiktherapeuten mit Hochschulabschluss gibt es die Möglichkeit der Approbation zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten. Da Musiktherapie also kein Abrechnungsschlüssel im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung vergeben wurde, wird Musiktherapie im Rahmen der Kinder- und Jugendpsychotherapie angeboten. Ansonsten muss der Patient bei der Behandlung durch Musiktherapeuten, die eine eigene Praxis führen, selbst zahlen. Je nach Bundesland ist die Kostenübernahme auch durch die Regierungsbezirke möglich im Rahmen der Eingliederungshilfe für Kinder und Erwachsene, die behindert bzw. von Behinderung bedroht sind, wenn Musiktherapeuten eine Approbation der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (1939/41, 2007) nachweisen können.

Berufsbild, Standespolitik[Bearbeiten]

Musiktherapeuten üben ihren Beruf „institutionell gebunden oder selbständig“ in Gesundheits- und Sozialwesen, Bildungs- und Beratungswesen (z.B. Wirtschaft) aus. Musiktherapie ist kurativ, rehabilitativ und präventiv tätig, arbeitet übungszentriert/funktional, erlebniszentriert/kreativ und konfliktzentriert/aufdeckend. Therapien finden in Einzel- und Gruppentherapien statt. Auch das soziale Umfeld kann mit einbezogen werden. „Der Beruf wird verstanden als eigenständiger Heilberuf, der das bestehende Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen um den nonverbalen und kreativtherapeutischen Ansatz bereichert.“ Musiktherapeuten sind auch in Forschung, Evaluation und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Am 7./8. Oktober 2006 fand die 38. Kasseler Konferenz der nationalen Verbände und Organisationen statt, auf der die Konferenz durch einstimmigen Beschluss in eine Bundesarbeitsgemeinschaft-Musiktherapie (BAG Musiktherapie) umgewandelt wurde. Mitglieder sind:

Die BAG Musiktherapie erarbeitet derzeit gemeinsam mit drei weiteren Konferenzen das interdisziplinäre Berufsbild Künstlerische Therapeuten.

In Österreich wurde 2008 das Musiktherapiegesetz (MuthG, BGBl. I Nr. 93/2008) verabschiedet, welches am 1. Juli 2009 in Kraft getreten ist. Dies gibt der österreichischen musiktherapeutischen Berufsgruppe die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen zur Ausübung von Musiktherapie bzw. eine gesetzliche Grundlage des Berufes Musiktherapeutin/Musiktherapeut. Österreich ist bislang der einzige europäische Staat mit einem eigens für diese Berufsgruppe geschaffenen Gesetz.

Forschung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Psychotherapieforschung

In Deutschland ist das nach eigenen Angaben größte musiktherapeutische Forschungsinstitut Europas beheimatet, das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor-Dulger-Institut DZM). Am Institut für Musiktherapie der Universität Witten-Herdecke war bis 2010 ein Lehrstuhl für qualitative Forschung eingerichtet. Weiterhin forschen die Universitätsklinik Ulm, die Forschungsstelle Musikmedizin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Universität Münster und das Internationale Musiktherapie Institut Berlin e.V..

An der Universität Augsburg, Leopold-Mozart-Zentrum gibt es neben dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Musiktherapie eine „Forschungsstelle Musik und Gesundheit“. Diese umfasst heute 4 Schwerpunkte:

1. Weiterführung der (bisherigen) “ulmer werkstatt“ als „werkstatt für musiktherapeutische forschung augsburg“: Die im Jahre 1988 an der Universität Ulm begründete Forschungswerkstatt findet seit 2009 in den Räumen der Augsburger Universität statt. Dabei wurde stundenplantechnisch eine enge Anbindung an den Masterstudiengang Musiktherapie vorgenommen; die Werkstatt wurde Teil des Unterrichts und sollte den Studierenden die lebendige Begegnung mit Forschung und Forschenden ermöglichen sowie die evt. Einbindung in geplante oder laufende Forschungsprojekte. Dieser Konzeption schlossen sich mehrere Studiengänge an. Diese Struktur soll eine bessere Kommunikation und evt. Bündelung von Forschung begünstigen. Es sollen Masterarbeiten und Promotionsvorhaben mit Forschungscharakter einem interessierten Publikum vorgestellt und diskutiert werden. Forschungsideen und -projekte von Studierenden und Doktoranden sollen über die interne Betreuung hinaus auf der Werkstatt vorgestellt und diskutiert werden. 2. Interdisziplinäre Vernetzung mit relevanten Institutionen: Durch die Vernetzung mit anderen internationalen Projekten wird die Forschungseffizienz gesteigert und der Kontakt zu musiktherapeutischen Kollegen und Forschern im In- und Ausland gefördert. Die Forschungsstelle versteht sich als Teil eines Netzwerkes vergleichbarer und angrenzender Forschungsinstitute. Sie sammelt Forschungsergebnisse auf internationaler Basis im Hinblick auf eine koordinierte Auswertung von Ergebnissen und vernetzt sich mit weiteren international koordinierten Projekten. 3. Promotion; Doktorandenkolloquium; Dissertationsverzeichnis: Im Jahre 2008 wurde das Fach Musiktherapie in die Promotionsordnung der Universität Augsburg aufgenommen.

Weitere Promotionsstudiengänge gibt es an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Im Jahre 2011 wurde in Augsburg mit Unterstützung der anderen deutschsprachigen Ausbildungsinstitute eine Dissertationsliste erstellt, für die sämtliche deutschsprachigen musiktherapeutischen Dissertationen recherchiert wurden. Diese Liste ist auf der Homepage des Augsburger Masterstudiengangs eingestellt und allen Ausbildungen zugänglich.[17]

In Österreich besteht seit 2012 ein neuer Lehrstuhl mit wissenschaftlichem Schwerpunkt am Institut für Musik- und Bewegungserziehung sowie Musiktherapie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien[18], das außeruniversitäre „Wiener Institut für Musiktherapie“[19] sowie an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg das Forschungsprogramm Musik-Medizin. In der Schweiz sind die Forschungsaktivitäten im Schweizerischen Fachverband für Musiktherapie (SFMT) zusammengefasst.

Ausbildung/Studium[Bearbeiten]

Einen ausführlichen Überblick über nationale und internationale Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie (DGMT) mit ihrer Studienlandschaft Musiktherapie.

Musiktherapie ist seit 1979 in Deutschland eine Hochschuldisziplin. Seither entwickelten sich neben Diplomstudiengängen (8 Semester) auch – forciert durch den sog. Bologna-Prozess – konsekutive (2 bis 4 Semester) und nicht-konsekutive (4 bis 6 Semester) Master-Programme. Ein kostenpflichtiger Bachelor-Studiengang ersetzt an der SRH Hochschule Heidelberg den bisherigen Diplomstudiengang. Aufbaustudiengänge mit akkreditierten Masterabschlüssen bieten die Universität der Künste Berlin, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die SRH Hochschule Heidelberg, die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster, die Universität Augsburg die Hochschule Magdeburg-Stendal sowie die Fachhochschule Würzburg an. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, sich an privatrechtlichen, staatlich anerkannten Fort- und Weiterbildungsstätten ausbilden zu lassen. Die Kasseler Konferenz musiktherapeutischer Vereinigungen in Deutschland formulierte in einer Konsensfindung personelle Voraussetzungen für die Berufsausübung, sowie Ausbildungsinhalte und Eingangsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Musiktherapeuten.

In Österreich findet die Ausbildung zum Musiktherapeuten im Rahmen eines Magister-Studiums (8 Semester) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt und an der IMC Fachhochschule Krems ist seit Herbst 2009 ein Bachelor Studiengang etabliert - seit 2012 gibt es auch einen berufsbegleitenden Masterstudiengang. Seit 2010 wird in Graz (GRAMUTH) ein Berufsbegleitender Lehrgang angeboten.

In der Schweiz bietet der Schweizerischer Berufsverband für Musiktherapie (SFMT) Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten. An der Zürcher Hochschule der Künste wird eine berufsbegleitende Ausbildung in Musiktherapie und ein Master-Lehrgang in klinischer Musiktherapie angeboten. Am Zürcher Institut Musiktherapie (zim) werden Weiterbildung, Kurse, Vorträge und Konzerte angeboten. In Schwaderloch besteht die Möglichkeit zu einer kombinierte Ausbildung in Musiktherapie mit Instrumentenbau, die vom Forum Musiktherapeutischer Weiterbildung organisiert wird – in Verbindung mit der Herbert von Karajan Stiftung Berlin und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Buchpublikationen[Bearbeiten]

  • Baer, Udo, Gabriele Frick-Baer: Klingen, um in sich zu wohnen: Methoden und Modelle leiborientierter Musiktherapie. Affenkönig Verlag, Neukirchen-Vluyn 2004, ISBN 3-934933-08-4.
  • Decker-Voigt, Hans-Helmut: Schulen der Musiktherapie. Reinhard-Verlag, Verlagsort 2001, ISBN 3-497-01574-1.
  • Decker-Voigt, Hans-Helmut; Weymann, Eckhard: Aus der Seele gespielt. Eine Einführung in die Musiktherapie. Goldmann, München 1996, ISBN 3-442-13561-3.
  • Decker-Voigt, Hans-Helmut, P. J. Knill, E. Weymann: Lexikon Musiktherapie. Hogrefe, Göttingen 1996.
  • Decker-Voigt, Hans-Helmut & Oberegelsbacher, Dorothea & Timmermann, Tonius: Lehrbuch Musiktherapie, Reinhardt/UTB 2008, 2. Auflage 2012
  • Frohne-Hagemann, Isabelle (Hrsg.): Rezeptive Musiktherapie. Theorie und Praxis. Reichert Verlag, Wiesbaden 2004, ISBN 3-89500-389-1.
  • Frohne-Hagemann, Isabelle, Pleß-Adamczyk, Heino: Indikation Musiktherapie bei psychischen Problemen im Kindes- und Jugendalter. Musiktherapeutische Diagnostik und Manual nach ICD 10. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 978-3-525-46211-9.
  • Gindl, Barbara: "Anklang – Die Resonanz der Seele. Über ein Grundprinzip therapeutischer Beziehung. Junfermann, Paderborn 2002
  • Hegi, Fritz: Improvisation und Musiktherapie – Möglichkeiten und Wirkung freier Musik. Junfermann, Paderborn 1993, ISBN 3-87387-270-6.
  • Hegi-Portmann, Fritz u.a.: Musiktherapie als Wissenschaft – Grundlagen, Praxis, Forschung und Ausbildung. Verlag, Zürich 2006, ISBN 978-3-033-01158-8.
  • Hörmann, Karl : "Musik in der Heilkunde: Lehrbuch/Wissenschaftliche Musiktherapie", Pabst 2009, ISBN 978-3-89967-597-9
  • Hübert, Ruth-Susanne: Möglichkeiten und Grenzen musiktherapeutischer Intervention bei Frühgeborenen. Musikverlag Burkhard Muth, Fernwald 2007, ISBN 978-3-929379-17-4.
  • Lutz Hochreutener, Sandra: "Musik – Spiel – Therapie. Möglichkeiten der Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen." Hogrefe, Göttingen 2009
  • Loos, Gertrud Katja: Spiel-Räume. Musiktherapie mit einer Magersüchtigen und anderen frühgestörten Patienten. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart/New York 1986 (2. Auflage 1994)
  • Kraus, Werner: Die Heilkraft der Musik. Einführung in die Musiktherapie. C.H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47636-8.
  • Nöcker-Ribaupierre, Monika: Hören – Brücke ins Leben. Musiktherapie mit früh- und neugeborenen Kindern. 2. Akt. Auflage. Reichert, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-89500-869-6.
  • Metzner, Susanne: Tabu und Turbulenz. Musiktherapie mit psychiatrischen Patienten. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-45854-1.
  • Meyer, Hansjörg: Gefühle sind nicht behindert – Musiktherapie und musikbasierte Kommunikation mit schwer mehrfach behinderten Menschen. Lambertus Verlag, Freiburg i. Br. 2010, ISBN 978-3-7841-1894-9.
  • Meyer, Hansjörg: Komponisten mit schwerer Behinderung – Fallgeschichten aus der Musiktherapie. Lambertus Verlag, Freiburg i. Br. 2010, ISBN 978-3-7841-1978-6.
  • Niedecken, Dietmut: Einsätze, Material und Beziehungsfigur im musikalischen Produzieren. VSA-Verlag, Hamburg 1988.
  • Pranz, Sabine: Überwältigende Gefühle. Eine empirische Untersuchung zur therapeutischen Wirksamkeit von Suchtpatienten im Entzug. Musikverlag Burkhard Muth, Fernwald 2008, ISBN 978-3-929379-19-8.
  • Reinecke, Hans-Peter: Kommunikative Musikpsychologie. Grundlagen der Musiktherapie und Musikpsychologie. Verlag, Stuttgart 1982.
  • Paul Ridder: Musik für Leib und Seele: Musiktherapie in der Medizingeschichte. Verlag für Gesundheitswissenschaften, Greven 2006.
  • Schroeder, Wolfgang C.: Spiegel der Seele. Eine Einführung in die Musiktherapie. Verlag, Paderborn 1995.
  • Spitzer, Manfred : Musik im Kopf. Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im neuronalen Netzwerk. Schattauer Verlag, Stuttgart 2005.
  • Timmermann, Tonius: Tiefenpsychologisch orientierte Musiktherapie. Bausteine für eine Lehre. Reichert Verlag Wiesbaden 2004
  • Timmermann, Tonius: Empfinden – Hören – Sehen. Welche Zugänge wählen nonverbale Psychotherapien? Am Beispiel der Diagnose: Persönlichkeitsstörung. Reichert Verlag Wiesbaden. 2004
  • Tüpker, Rosemarie: Ich singe, was ich nicht sagen kann. Zu einer morphologischen Grundlegung der Musiktherapie. Lit-Verlag, Münster 1996.
  • Tüpker, Rosemarie: Durch Musik zur Sprache. Handbuch. 2009. 978-3837-06948-8
  • Zeuch, A., M. Hänsel, H. Jungaberle (Hrsg.): Systemische Konzepte für die Musiktherapie: spielend lösen. Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg 2004.

Wichtige Artikel[Bearbeiten]

  • Bolay, Hans Volker u.a. (2005): Musiktherapie. In: Resch/Schulte-Markwort (Hg.): Kursbuch für integrative Kinder- und Jugendpsychotherapie. Beltz/PVU 2005
  • Bolay, H. V. u.a. (1998/99): Musiktherapie. In F.-E. Brock (Hg.): Handbuch der naturheilkundlichen Medizin. Landberg 1999
  • Bolay, H. V. (1983): Musiktherapie. In R. Corsini (Hg.): Handbuch der Psychotherapie. München 1983, 729-754
  • Hillecke, Thomas K. u.a. (2005): Scientific Perspectives of Music Therapy. Annals of the New York Academy of Sciences, 1060, 271-282.
  • Hillecke, T. K. u.a. (2004): Plädoyer für eine kreative Forschungsmethodenvielfalt der wissenschaftlichen Musiktherapie. In: Musiktherapeutische Umschau, 25 (3), 241-256.
  • Hillecke, T. K., F.-W. Wilker (2007): Themenheft "Musiktherapie" (Gasthrsg.). In: Hans Reinecker et al. (Hrsg.): Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, 28. Jg., 1, 2007.
  • Jádi, F. (1994): Improvisation und Ontologie - Fragen zu einer Behandlung durch Musizieren. In: Deutscher Berufsverband der Musiktherapeuten e.V.(Hg.): Einblicke (5), 1994: Heft "Resonanz", S.34-53.
  • Muthesius, D. (1999): Musik und Biographie. Lieder und Singen im Lebenslauf alter Menschen. In: Beiträge zur Musiktherapie, 451.
  • Schmidt H. U., Kächele H. (2009): Musiktherapie in der Psychosomatik. Entwicklung und aktueller Stand. Psychotherapeut 1, 54, S. 6-16.
  • Stegemann T., Schmidt H. U. (2010): Zur Indikation und Kontraindikation von Musiktherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – eine Fragebogenuntersuchung. Musikth. Umsch. 31 (2), S. 87-101.
  • Timmermann, Tonius (2008): Musikpädagogik und Musiktherapie – Schnittfelder und Grenzen. In: Busch, Barbara (Hrsg): Einfach musizieren!? Studientexte zur Instrumentalpädagogik. Wissner-Lehrbuch. Forum Musikpädagogik Band 81. Wissner Verlag Augsburg
  • Timmermann, Tonius (2011): Transgenerational Interactions in Music Therapy. In: British Journal of Music Therapy, British society of Music Therapy, London
  • Tüpker, Rosemarie (2005): Die therapeutische Nutzung von Musik: Musiktherapie. In: de la Motte-Haber/Rötter (Hg.): Musikpsychologie. Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft, Bd. 3. Laaber-Verlag, Laaber. S. 339-356
  • Wormit, A. F. (2002). Zur Situation ambulanter Musiktherapie. Musiktherapeutische Umschau, 23 (4), 409-411.
  • Wormit, A. F. u.a. (2005): Patientenorientierte Musiktherapie zur Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit Krebserkrankungen – eine interdisziplinäre Behandlungsstrategie. In: Palliativmedizin, 6, 49, 2005
  • Marcello Sorce Keller: "Some Ethnomusicological Considerations about Magic and the Therapeutic Uses of Music". In: International Journal of Music Education, 8/2 (1986), p. 13- 16.

Therapiemanuale[Bearbeiten]

In der Reihe Evidenzbasierte Musiktherapie, (hg. von Bolay, Dulger, Bardenheuer, Resch). uni-edition:

  • Thomas K. Hillecke: Heidelberger Musiktherapiemanual. Chronischer, nicht maligner Schmerz. ISBN 3-937151-42-7.
  • A. K. Leins: Heidelberger Therapiemanual: Migräne bei Kindern. 2006.

Fachzeitschriften[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. A. F. Wormit, H. J. Bardenheuer, H. V. Bolay: Aktueller Stand der Musiktherapie in Deutschland. In: Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, Themenheft "Musiktherapie", 28, 1, 2007, 10–22
  2. 1. Sam. 16,14-23
  3. Hans Engel: Die Stellung des Musikers im arabisch-islamischen Raum. Verlag für systematische Musikwissenschaft, Bonn 1987, S. 36–38.
  4. Multikulturelle Verständigung. Alternativmedizinische Behandlungsmethoden – deutsche Homöopathie versus türkische Musiktherapie: nur Theorien?
  5. A. F. Wormit, H. J. Bardenheuer, H. V. Bolay: Aktueller Stand der Musiktherapie in Deutschland. In: Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, Themenheft "Musiktherapie", 28, 1, 2007, 10–22
  6. Artikel Musiktherapie in Brockhaus-Riemann Musiklexikon Bd. 3, 187
  7. Hans-Helmut Decker-Voigt: Aus der Seele gespielt. Eine Einführung in die Musiktherapie. München 1991.
  8. Rosemarie Tüpker:Die therapeutische Nutzung von Musik: Musiktherapie. In: Helga de la Motte-Haber; Günther Rötter (Hrsg.) Handbuch Musikpsychologie, Laaber-Verlag 2005, S. 339
  9. [1] Kasseler Thesen
  10. Manfred Kühn; Rosemarie Tüpker: Musiktherapie. In: Müller-Braunschweig; Stiller (Hrsg.): Körperorientierte Psychotherapie. Springer-Verlag. S. 246f
  11. Isabelle Frohne Hagemann: Rezeptive Musiktherapie: In: Hans-Helmut Decker-Voigt/Eckhard Weymann Lexikon Musiktherapie. 2. überarb. und erw. Auflage. Hogrefe 2009, S. 411
  12. Ralph Spintge; Roland Droh (Hrsg.): Musik in der Medizin. Neurophysiologische Grundlagen, klinische Applikationen, geisteswissenschaftliche Einordnung. Berlin, New York: Springer-Verlag. 1978
  13. Christoph Schwabe: Regulative Musiktherapie. Jena, Gustav-Fischer-Verlag 1979
  14. Johannes Th. Eschen: Aktive Musiktherapie. In: Hans-Helmut Decker-Voigt; Eckhard Weymann Lexikon Musiktherapie. 2. überarb. und erw. Auflage. Hogrefe 2009, S. 9
  15. Harald Goll: Heilpädagogische Musiktherapie. Frankfurt, Lang-Verlag 1993 (S. 189), zitiert in: Hans-Helmut Decker-Voigt; Eckhard Weymann (Hrsg.): Lexikon Musiktherapie. Göttingen, Hogrefe Verlag, 2009. ISBN 978-3-840-92162-9 (S. 145)
  16. Friederike Grasemann, Andreas Rett, Albertine Wesecky: Musiktherapie für Behinderte, Huber Bern 1981, ISBN 3-456-81100-4.
  17. Dissertationssammlung Musiktherapie
  18. http://www.mdw.ac.at/mbm/mth/
  19. http://www.wim-musiktherapie.at/

Weblinks[Bearbeiten]

Vernetzung[Bearbeiten]

Lehre und Forschung[Bearbeiten]

Krankheitsbilder und Anwendungsgebiete[Bearbeiten]