Mustafa Kaplan

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Mustafa Kaplan
Mustafa Kaplan.jpg
Personalia
Geburtstag 2. September 1967
Geburtsort KırşehirTürkei
Größe 180 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
0000–1990 Kırşehirspor
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1990 Kırşehirspor
1990 Alanyaspor 4 (0)
1990–1991 Edremit Belediyespor 15 (0)
1991 Bayburtspor 3 (0)
1991–1992 Kırşehirspor 15 (4)
1992–1993 Eskişehir Demirspor 7 (0)
1993–1994 Ankara Demirspor 11 (3)
1994–1995 Yozgatspor 8 (2)
1995–1996 Kızılcahamamspor 18 (3)
1996 Çubukspor 9 (5)
1996–1997 A.S.K.İ. Spor 3 (0)
1997 Çubukspor 6 (0)
1997 Tarımspor 3 (0)
1997 Ankara Demirspor 8 (1)
1997–1998 Ziraat Bankasıspor
Stationen als Trainer
Jahre Station
2003–2006 MKE Ankaragücü (Co-Trainer)
2006–2008 Gençlerbirliği Ankara (Co-Trainer)
2008–2010 MKE Ankaragücü (Co-Trainer)
2010–2011 Gençlerbirliği Ankara (Co-Trainer)
2011 Gençlerbirliği Ankara
2011 Gençlerbirliği Ankara (Sportmanager)
2012–2013 MKE Ankaragücü
2013–2014 Hacettepe SK
2014 Gençlerbirliği Ankara
2014 MKE Ankaragücü
2015 Hacettepe SK
2015 Gençlerbirliği Ankara (Co-Trainer)
2015–2016 Hacettepe SK
2016 Giresunspor
2017–2018 Hacettepe SK
2019 MKE Ankaragücü (Co-Trainer)
2019 MKE Ankaragücü
2019– Gençlerbirliği Ankara
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Mustafa Kaplan (* 2. September 1967 in Kırşehir) ist ein ehemaliger türkischer Fußballspieler und aktueller Trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mustafa Kaplan begann mit dem Profifußball in der Jugend von Kırşehirspor, dem Verein seiner Heimatstadt Kırşehir. Anschließend spielte er bei diversen Vereinen der TFF 2. Lig und TFF 1. Lig. Er war überwiegend bei Vereinen aus Zentralanatolien tätig. Zum Sommer 1998 beendete er seine aktive Fußballerlaufbahn bei dem Hauptstadtverein Ziraat Bankasıspor.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an seine Spielerkarriere entschied er sich, eine Trainerlaufbahn zu starten. Als erste Tätigkeit wurde er im Jahr 2003 Co-Trainer bei MKE Ankaragücü. Nach drei Jahren bei diesem Verein wechselte er zum Stadtrivalen Gençlerbirliği Ankara und arbeite hier zwei Jahre, ehe er wieder für weitere zwei Jahre für Ankaragücü als Co-Trainer arbeitete. Zum Sommer 2010 übernahm er ein weiteres Mal den Co-Trainerposten und assistierte erst Thomas Doll und anschließend seinem Nachfolger Ralf Zumdick. Nachdem auch Zumdick Ende April 2011 von seinem Amt zurücktrat, betreute Kaplan den Verein bis zum Saisonende und schaffte mit dem abstiegsbedrohten Verein den sicheren Klassenerhalt.[1] Zum Saisonende übergab er den Cheftrainerposten an Giray Bulak und wurde sportlicher Manager des Vereins.[2] Bulak gab zwei Wochen später seinen Rücktritt bekannt und wurde durch Fuat Çapa ersetzt. Mit diesem Trainer erlebte Kaplan durch unterschiedliche Ansichten zu verschiedenen Themen immer wieder Kontroversen.[3] Schließlich reagierte die Vereinsführung und löste den Vertrag mit Kaplan auf und stellte ihn dann später als Talentscout erneut ein.[4]

Vor dem 12. Spieltag der Saison 2012/13 übernahm er beim Zweitligisten MKE Ankaragücü den Cheftrainerposten und ersetzte das zurückgetretene Cheftrainerduo Taner Öcal und Yılmaz Özlem.[5] Zum Zeitpunkt des Trainerwechsels befand sich Ankaragücü nach dem 11. Spieltag mit lediglich 5 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und galt als sicherer Absteiger. Unter der Führung Kaplans begann der Verein für mehrere Überraschungen zu Sorgen. So besiegte man völlig überraschend Çaykur Rizespor, 1461 Trabzon und Adanaspor mehrere Teams des oberen Tabellendrittels. Durch diese Ergebnisse bewahrte sich der Verein sich die Chance auf den Klassenerhalt bis zum vorletzten Spieltag und stieg erst durch die 0:3-Niederlage gegen Denizlispor am 33. Spieltag ab. Trotz dieser von der Fachpresse gelobten Leistung wurde Kaplan nach Vereinswahlen und mit denen einhergehenden Führungswechsel im Vereinsvorstand Ende Mai 2013 von seinem Amt entlassen.[6]

Für die Spielzeit 2013/14 übernahm er das Traineramt beim Viertligisten Hacettepe SK, der Zweitmannschaft seines früheren Arbeitgebers Gençlerbirliği Ankara. Mit diesem Verein beendete er die Saison 2013/14 und qualifizierte sich für die Playoff-Runde der Saison. In dieser setzte seine Mannschaft sich gegen alle Gegner durch und erreichte so den Aufstieg in die TFF 2. Lig. Im Juli 2014 wurde er schließlich als neuer Cheftrainer von Gençlerbirliği Ankara vorgestellt.[7]

Nach der 1:2-Heimniederlage vom zweiten Spieltag gegen Bursaspor wurde er vom Klubpräsidenten İlhan Cavcav entlassen.[8] Unbestätigten Gerüchten zufolge verlangte Cavcav in der Halbzeit dieser Partie bei einem Spielstand von 1:0 gewissen Spieler auszuwechseln. Nachdem Kaplan dieser Forderung nicht folgte, entließ ihn Cavcav.[9]

Zur Saison 2016/17 übernahm er den Zweitligisten Giresunspor und betreute diesen bis Mitte November 2016. Anschließend übernahm er ab Februar 2017 ein weiteres Mal Hacettepe SK und betreute diesen bis zum Sommer 2018.

In die Saison 2018/19 startete er erst als Co-Trainer von İsmail Kartal und nach dessen Entlassung von Bayram Bektaş bei Ankaragücü. Nachdem im Januar 2019 auch Bektaş entlassen wurde, wurde Kaplan zum Cheftrainer ernannt. In dieser Funktion sorgte er beim stark abstiegsbedrohten Verein durch gezielte Transfers für den erfolgreichen Leistungswechsel, ließ sein Team ein ansehnlichens Offensivfußball spiele und sicherte so den Klassenerhalt. Für diese Leistung erhielt er sehr positive Kritik von der türkischen Fußballfachpresse.[10]

Trotz der guten Resonanz der Fachpresse für seine Arbeit bei Ankaragücü, erhielt er von diesem Verein keine Vertragsverlängerung. Daraufhin wurde er vom Stadt- und Ligarivalen und Aufsteiger Gençlerbirliği, seinem alten Verein, als neuer Cheftrainer eingestellt. Nachdem der diesem Verein zuvor zwei Mal nur interimsweise als Cheftrainer betreut hatte, wurde er dieses Mal zum ersten Mal als ordentlicher Cheftrainer engagiert.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Hacettepe SK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. milliyet.com.tr: Zumdick istifa etti! (Memento des Originals vom 30. April 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spor.milliyet.com.tr (abgerufen am 29. November 2012).
  2. ajansspor.com: Gençlerbirliği hocasını buldu.. (Memento des Originals vom 26. August 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ajansspor.com (abgerufen am 29. November 2012).
  3. milliyet.com.tr: Mustafa Kaplan’a 'Zorunlu' izin@1@2Vorlage:Toter Link/spor.milliyet.com.tr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 29. November 2012).
  4. hurriyet.com.tr: Bir garip hikaye (abgerufen am 29. November 2012).
  5. sabah.com.tr: Ankaragücü’nde Kaplan dönemi (abgerufen am 27. November 2012).
  6. hurriyet.com.tr: Mustafa Kaplan'ın işine son verildi (abgerufen am 30. Mai 2013).
  7. hurriyet.com.tr: "Cavcav, Kaplan'ı resmen açıkladı" (abgerufen am 10. Juli 2014)
  8. trtspor.com.tr: "Yollar resmen ayrıldı!" (abgerufen am 15. September 2014)
  9. trtspor.com.tr: "Kaplan, Cavcav için ne dedi?" (abgerufen am 17. September 2014)
  10. hurriyet.com.tr: "Sezonun yetmediği beş adam" (abgerufen am 12. Juli 2019)