Mut (Mersin)

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Mut
Wappen fehlt
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Mut (Mersin) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Mersin
Koordinaten: 36° 38′ N, 33° 26′ OKoordinaten: 36° 38′ 0″ N, 33° 26′ 0″ O
Einwohner: 29.477[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 324
Postleitzahl: 33600
Kfz-Kennzeichen: 33
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Nebi Yilmaz (MHP)
Webpräsenz:
Landkreis Mut
Einwohner: 64.602[1] (2008)
Fläche: 2.518 km²
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Kaymakam: Mustafa Şahin
Webpräsenz (Kaymakam):

Mut ist eine Stadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Mersin. Die Stadt hat 29.477 Einwohner und der ganze Landkreis 64.602 (Stand 2008)

Mut ist ein ruhiges und ländliches Gebiet am Fuße des Sertavul-Passes auf dem Weg von Ankara und Konya über das Taurusgebirge zum Mittelmeer bei Anamur und Silifke. Mut ist für seine Variante der Aprikose – die Mut Şekerparesi – bekannt. Am Eingang zur Stadt steht die Statue eines Mädchens, das einen Korb davonträgt. Das Wetter im Sommer ist heiß, und die Menschen ziehen in die höheren Lagen an den Bergen. Die Wälder dort sind die Heimat von Wildschweinen, und das Gezende-Staubecken am Ermenekfluss ist eine willkommene Abwechslung in diesem trockenen Landkreis. Der Damm besitzt ein Wasserkraftwerk, das in Rumänien gebaut wurde.

Festung von Mut

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet ist wahrscheinlich seit der Zeit der Hethiter bewohnt und war dann ein Teil des antiken Kilikiens. Zur Zeit des römischen Reiches lag bei Mut die Stadt Claudiopolis. Den Römern folgte das Armenische Königreich von Kilikien. Im 13. Jahrhundert folgten die türkischen Karamaniden, die das Fürstentum Karaman gegründet hatten. Die Moschee des Laal Pascha und das Rote Minarett (türkisch Kızılminare) sind zwei Bauwerke der Karamaniden, die in Mut stehen. Mut beansprucht für sich, wie auch andere Orte des Gebietes, das Grab des Volksdichters Karacaoğlan zu beherbergen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zentrum der Stadt liegt die byzantinische Festung Mut Kalesi. Sie wurde im 14. Jahrhundert von den Karamaniden ausgebaut.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 21. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen 23. November 2009