Mutki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/LandkreisVorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/LandkreisOhneEinwohnerOderFläche

Mutki
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Mutki (Türkei)
Red pog.svg
Basisdaten
Provinz (il): Bitlis
Koordinaten: 38° 25′ N, 41° 55′ OKoordinaten: 38° 24′ 33″ N, 41° 55′ 19″ O
Höhe: 2017 m
Einwohner: 2.380[1] (2013)
Telefonvorwahl: (+90) 434
Postleitzahl: 13700
Kfz-Kennzeichen: 13
Struktur und Verwaltung (Stand: 2017)
Bürgermeister: unter Aufsicht des Kaymakams
Webpräsenz:
Landkreis Mutki
Einwohner: 33.840[1] (2013)
Fläche: 1.055 km²
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Kaymakam: Mehmet Kılıç
Webpräsenz (Kaymakam):

Mutki ehemals Motkan (vor 1941 Miritağ) ist eine Kreisstadt und ein Landkreis in der türkischen Provinz Bitlis. Mutki liegt im Westen der Provinz an der Grenze zu Muş und Batman. Die Stadt hat 2.380, der Landkreis 33.840 Einwohner (Stand 2013).

Der Ort teilt die lange Geschichte der Region und stand unter der Herrschaft verschiedener Reiche und Dynastien. Seit 1514 war Mutki osmanisch. Der osmanische Reisende Evliya Çelebi besuchte 1665 die Gegend und berichtete, dass der Stamm der Mutki das Gebiet beherrschte, aber diese dem Fürst von Bitlis unterstanden. Die Mutki sollen so mächtig gewesen sein, dass sie dem Fürsten 70.000 Soldaten stellen konnten. Im Ersten Weltkrieg eroberten russische Truppen die Gegend und drangen bis Bitlis vor. Die Einwohner Bitlis' flohen nach Mutki. Nach dem Rückzug der Russen und dem Untergang der Osmanen gehörte Mutki seit 1923 der Republik Türkei an.

Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Verwaltungsreform 1867 wurde Mutki Teil des Vilâyet Erzurum. Das Verwaltungszentrum war der Ort Rabat, der 1883 vom Dorf Açıkalan abgelöst wurde. Das Zentrum wurde noch einige Male verlegt, bis es schlussendlich seit 1941 das Dorf Miritağ – das heutige Mutki – ist. Der Begriff Mutki kommt vom iranischen Motkan und bedeutet „ungenutzter Boden“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 8. April 2014 im Internet Archive), abgerufen 8. April 2014