Myeloide Suppressorzelle

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Myeloide Suppressorzellen (MDSC engl. Myeloid-derived suppressor cells) sind eine heterogene Gruppe unreifer, myeloischer Zellen, die in der Lage sind, durch T-Zellen vermittelte Immunantworten zu unterdrücken. Im Normalfall (Gesundheit) regulieren sie die Erneuerung des Gewebes und die Immunantwort. Im Falle von Krankheit (beispielsweise Entzündung oder Krebs[1]), steigt ihre Zahl schnell an.

Bislang werden verschiedene auf die Beeinflussung der MDSCs bezogene Therapieansätze verfolgt, um beispielsweise die Folgen von Autoimmunkrankheiten, Karzinombildung oder Transplantatabstoßung zu unterdrücken.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. S. Ostrand-Rosenberg, P. Sinha: Myeloid-derived suppressor cells: linking inflammation and cancer. In: Journal of immunology (Baltimore, Md. : 1950). Band 182, Nummer 8, April 2009, S. 4499–4506, ISSN 1550-6606. doi:10.4049/jimmunol.0802740. PMID 19342621. PMC 2810498 (freier Volltext). (Review).
  2. V. Bronte, D. Gabrilovich: Myeloid-derived suppressor cells, hier online; zuletzt eingesehen am 24. Nov. 2013