Mylochromis

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Mylochromis
Mylochromis gracilis, Männchen

Mylochromis gracilis, Männchen

Systematik
Überordnung: Cichlomorphae
Ordnung: Cichliformes
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Pseudocrenilabrinae
Tribus: Haplochromini
Gattung: Mylochromis
Wissenschaftlicher Name
Mylochromis
Regan, 1920

Mylochromis (Syn.: Maravichromis Eccles & Trewavas, 1989, Platygnathochromis Eccles & Trewavas, 1989) ist eine Buntbarsch-Gattung, die endemisch im ostafrikanischen Malawisee vorkommt.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mylochromis-Arten werden etwa 15 bis 22 cm lang und besitzen die typische Gestalt eines Haplochromis-Verwandten. Der Gattung fehlen morphologische Besonderheiten. In ihr werden Malawisee-Buntbarsche zusammengefasst, die einen dunklen Diagonalstreifen zeigen, der sich vom „Nacken“ bis auf den Schwanzstiel erstreckt, aber im Unterschied zu anderen Gattungen mit Diagonalstreifen wie Buccochromis und Lichnochromis durch keine weiteren besonderen Merkmale gekennzeichnet sind. Der Streifen kann bei einigen Arten auch in eine Fleckenreihe aufgelöst sein. Der wissenschaftliche Name bezieht sich auf die Pharyngealzähne (gr.: „mylo“ = Mühle + „chromis“ = alte Bez. für. Buntbarsche).

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie fast alle Buntbarsche des Malawisees sind die Mylochromis-Arten Maulbrüter. Sie leben vor allem in der Sandzone und in der Übergangszone zwischen sandigen und felsigen Habitaten, einige Arten auch in der Felszone.

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 21 beschriebene Arten:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Spreinat: Malawisee-Cichliden aus Tansania. Dähne Verlag, 1994, ISBN 3-9261-4242-1
  • Claus Schaefer, Torsten Schröer: Das große Lexikon der Aquaristik, Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]