Myrtengewächse

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Myrtengewächse
Myrte (Myrtus communis)

Myrte (Myrtus communis)

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Myrtengewächse
Wissenschaftlicher Name
Myrtaceae
Juss.
Unterfamilien

Die Myrtengewächse (Myrtaceae) bilden eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Myrtenartigen (Myrtales). Die Familie wird in zwei Unterfamilien und einige Tribus gegliedert; insgesamt umfasst sie etwa 131 Gattungen mit etwa 4620 Arten. Sie sind vor allem in Australien (etwa 85 Gattungen) und in der Neotropis beheimatet.

Nutzung[Bearbeiten]

Neben der namenstiftenden Myrte gehören zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) Pflanzenarten wie die Gewürznelke und die Eukalyptus-Arten. Viele Arten liefern ätherischen Ölen für Parfümherstellung und Pharmazie. Einige Arten liefern eßbare Früchte, einige Psidium-Arten (beispielsweise die Guave) und Campomanesia- sowie Eugenia-Arten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Illustration aus John Lindley: Appendix to the first twenty-three volumes of Edwards's Botanical Register, 1839, Tafel 3: Tribus Melaleuceae: Beaufortia purpurea (links) und aus der Tribus Chamelaucieae:Calytrix aurea (rechts)

Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]

Die Pflanzenarten dieser Familie sind meist immergrüne (einige Eucalyptus-Arten sind laubabwerfend) Gehölze: Bäume und Sträucher. Sie sind helophytisch bis xerophytisch. Sie enthalten meist reichlich ätherische Öle in schizolysigenen Exktretbehältern. Das Sekundäre Dickenwachstum geht von einem konventionellen Kambiumring aus. Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal dieser Familie ist allerdings, dass sich das Phloem innerhalb des Xylem befindet, bei allen anderen Pflanzen ist dies umgekehrt. Sie weisen bikollaterale Leitbündel auf.

Die meist gegenständig, seltener wechselständig und spiralig oder wirtelig angeordneten Laubblätter besitzen je nach Art eine sehr unterschiedliche Größe sowie Form und sie können gestielt sein. Die einfache Blattspreite ist ledrig bis krautig und ganzrandig. Die Blattflächen können drüsig gepunktet sein. Die Blätter können normal ausgerichtet sein oder um 90° gedreht. Die Stomata befinden sich meist nur auf einer Blattfläche, oder bei senkrechtgestellten Blättern auf beiden Blattflächen und sind meist anomocytisch oder seltener paracytisch. Bei viele Arten liegt Heterophyllie vor. Nebenblätter fehlen oder sind nur klein (beispielsweise Calythrix).

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Die Blüten stehen selten einzeln oder meist in end-, seitenständigen oder zwischen den Nodien stehenden (deutlich bei Beaufortia-, Callistemon- und Melaleuca-Arten), zymöse, ährige, schirmrispige, rispige oder köpfchenförmige (beispielsweise Actinodium) Blütenstände zusammen. Es können Tragblätter vorhanden sein. Bei manchen Arten wirken die Blütenstände mit ihren Tragblättern als Pseudanthien. Unter den Blüten stehen oft zwei Deckblätter. Die Pflanzen sind selten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) oder polygamomonözisch.

Ihre selten eingeschlechtigen oder meist zwittrigen, meist radiärsymmetrischen, selten etwas zygomorph (betrifft meist nur das Androeceum) Blüten sind meist vier-, seltener fünfzählig. Es ist oft ein becher- bis röhrenförmig vertiefter Blütenboden vorhanden (= Hypanthium). Es sind meist vier oder fünf (drei bis sechs), freie oder verwachsene Kelchblätter vorhanden oder sie sind nur noch rudimentär zu erkennen. Die vier- oder fünf Kronblätter sind frei oder verwachsen. Die Farben der Kronblätter reichen von weiß bis gelb, oder von rot über rosa- bis purpurfarben, aber blau kommt nicht vor. In der Regel sind, sekundär vermehrt, sehr viele (20 bis 150) freie Staubblätter vorhanden, seltener vier oder fünf, acht oder zehn; sie befinden sich meist am Rand des Hypanthiums. Die Staubblätter können alle fertil oder teilweise zu Staminodien umgewandelt sein. Die Staubfäden können zu Bündeln verwachsen sein (beispielsweise Lophostemon) und besitzen selten Anhängsel (beispielsweise Corynanthera). Die Pollenkörner besitzen meist drei (zwei bis vier) Aperturen und sind selten colpate, meist colporat oder porat, manchmal syncolpat. Es kann ein Diskus vorhanden sein. Meist zwei bis fünf, selten bis zu 16 Fruchtblätter sind zu einem synkarpen, mittel- bis unterständigen, selten fast oberständigen, meist zwei- bis fünf- (ein- bis 16-)kammerigen Fruchtknoten verwachsen. Einkammerigen Fruchtknoten können 30 bis 150 Samenanlagen enthalten, ansonsten enthält jede Fruchtknotenkammer 2 bis 50 Samenanlagen; sie sind hemianatrop bis anatrop und meist bitegmisch und crassinucellat. Jede Blüte enthält nur einen Griffel mit einer Narbe. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie) oder Vögel (Ornithophilie).

Tribus Eucalypteae: Früchte von Angophora costata

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Die fleischigen oder trockenen, bei Reife sich öffnenden oder geschlossen bleibenden Früchte können Kapselfrüchte, Steinfrüchte, Nuss oder Beeren sein. Die Samen enthalten kein Endosperm und können geflügelt (bei einigen Eucalyptus-Arten) oder ungeflügelt sein. Der Embryo ist gerade bis mehr oder weniger stark gekrümmt, manchmal gedreht. Über häufige Polyembryonie wurde berichtet.

Chromosomenzahlen[Bearbeiten]

Die Chromosomengrundzahlen betragen n = meist 11 (5 bis 12).

Systematik[Bearbeiten]

Die Familie der Myrtaceae wurde 1789 durch Antoine Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, S. 322–323 aufgestellt. Typusgattung ist Myrtus L.[1] Synonyme Myrtaceae Juss. sind: Heteropyxidaceae Engl. & Gilg, nom. cons., Kaniaceae Nakai, Leptospermaceae Bercht. & J.Presl, Myrrhiniaceae Arn., Psiloxylaceae Croizat [2].

Unterfamilie: Psyloxyloideae: Laubblätter und junge Früchte von Heteropyxis natalensis
Tribus Backhousieae: Laubblätter und Blüten von Backhousia myrtifolia
Tribus: Chamelaucieae: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Chamelaucium uncinatum
Tribus: Chamelaucieae: Köpfchenförmige Blütenstände von Darwinia taxifolia subsp. macrolaena
Tribus: Chamelaucieae: Habitus und relativ kleine Laubblätter von Triplarina imbricata
Tribus Eucalypteae: Zweig mit Laubblättern und Blütenständen von Corymbia calophylla
Tribus Kanieae: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Tristaniopsis laurina
Tribus Leptospermeae: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Kunzea baxteri
Tribus Lophostemoneae: Fünfzählige Blüte von Lophostemon confertus mit in fünf Bündeln verwachsenen Staubblättern
Tribus Melaleuceae: Blütenstand und Zweige mit relativ kleinen Laubblättern von Beaufortia orbifolia
Tribus Melaleuceae: Laubblätter und Blüten von Calothamnus quadrifidus
Tribus Myrteae: Blütenstände von Amomyrtus luma
Tribus Myrteae: Blüten von Campomanesia viatoris
Tribus Myrteae: Früchte von Plinia edulis
Tribus Myrteae: Blüten von Uromyrtus australis
Tribus Syzygieae: Zweige mit gegenständigen Laubblättern von Waterhousea floribunda
Tribus Tristanieae: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Tristania neriifolia
Tribus Xanthostemoneae: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Xanthostemon chrysanthus

Die Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) wird seit Wilson et al. 2005 in zwei Unterfamilien sowie etwa 17 Tribus gegliedert und umfasst etwa 131 bis 138 Gattungen [2][3][4] mit insgesamt etwa 4620 Arten:

  • Unterfamilie Myrtoideae: Sie enthält etwa 15 Tribus:
    • Tribus Backhousieae: Sie enthält nur zwei Gattungen:
    • Tribus Chamelaucieae: Sie besitzen trockene einkammerige Früchte. Sie besitzen meist relativ kleine Blüten. Die meisten Arten werden durch Insekten, aber einige durch Vögel bestäubt.[5] Mit etwa 30 Gattungen, mit einem Schwerpunkt der Artenvielfalt in Australien:
      • Actinodium Schauer: Sie enthält nur eine Art:
      • Aluta Rye & Trudgen: Die etwa fünf Arten sind in Australien verbreitet.
      • Astartea DC.: Die etwa neun Arten kommen im südwestlichen Australien vor.
      • Astus Trudgen & Rye: Die etwa vier Arten kommen im südwestlichen Australien vor.
      • Babingtonia Lindl.: Die etwa 75 Arten sind in Neukaledonien, Borneo und Australien (etwa 70 Arten) verbreitet.
      • Baeckea L.: Die etwa 75 Arten sind in Asien, Neukaledonien und Australien verbreitet.
      • Balaustion Hook.: Sie enthält nur eine Art:
      • Calytrix Labill.: Die etwa 75 Arten sind in Australien verbreitet.
      • Chamelaucium Desf.: Die etwa 13 Arten kommen im südwestlichen Australien vor.
      • Cheyniana Rye: Die nur zwei Arten sind im südwestlichen Australien beheimatet.[5]
      • Corynanthera J.W.Green: Sie enthält nur eine Art:
      • Cyathostemon Turcz.: Die etwa vier Arten kommen in Western Australia vor.[6]
      • Darwinia Rudge: Die etwa 51 Arten sind in Australien verbreitet.
      • Enekbatus Trudgen & Rye: Die etwa zehn Arten kommen nur im südwestlichen Western Australia vor.[7]
      • Euryomyrtus Schauer: Die etwa sieben Arten sind in Australien verbreitet.
      • Harmogia Schauer: Sie enthält nur eine Art:
      • Homalocalyx F.Muell.: Die etwa elf Arten sind in Australien verbreitet.
      • Homoranthus A.Cunn. ex Schauer: Die etwa 22 Arten sind in Australien verbreitet.
      • Hypocalymma (Endl.) Endl.: Sie enthält etwa 22 Arten.
      • Malleostemon J.W.Green: Die etwa sechs Arten kommen im südwestlichen Australien vor.
      • Micromyrtus Benth.: Die etwa 22 Arten sind in Australien verbreitet.
      • Ochrosperma Trudgen: Die etwa fünf Arten kommen in Queensland und New South Wales vor.
      • Oxymyrrhine Schauer: Mit nur vier Arten im südlichen Western Australia.[8]
      • Pileanthus Labill.: Mit etwa acht Arten in Western Australia.
      • Rinzia Schauer: Mit etwa zwölf Arten im südwestlichen Australien.
      • Scholtzia Schauer: Mit etwa 13 Arten im südwestlichen Australien.
      • Tetrapora Schauer: Mit wenigen Arten in Australien.[6]
      • Thryptomene Endl.: Die etwa 32 Arten sind in Australien verbreitet.
      • Triplarina Raf.: Die etwa sieben Arten kommen in Queensland und New South Wales vor.
      • Verticordia DC.: Die etwa 100 Arten sind in Australien verbreitet.
    • Tribus Eucalypteae: Sie enthält etwa sieben Gattungen:
      • Allosyncarpia S.T.Blake: Sie enthält nur eine Art:
      • Angophora Cav.: Die etwa 13 Arten sind in Australien verbreitet.
      • Arillastrum Pancher ex Baill.: Mit der einzigen Art:
      • Corymbia K.D.Hill & L.A.S.Johnson: Die 95 bis 115 Arten kommen in Neuguinea und Australien vor.
      • Eucalyptopsis C.T.White: Die nur zwei Arten kommen auf Maluku und Neuguinea vor.
      • Eukalyptus (Eucalyptus L'Hér.): Die 620 bis 810 Arten sind hauptsächlich in Australien verbreitet; nur 16 Arten kommen außerhalb Australiens vor und sind in Malesien sowie Neuguinea beheimatet.
      • Stockwellia D.J.Carr et al.: Sie enthält nur eine Art:
    • Tribus Kanieae: Sie enthält etwa acht Gattungen:
      • Barongia PeterG.Wilson & B.Hyland: Sie enthält nur eine Art:
        • Barongia lophandra Peter G.Wilson & B.Hyland: Dieser Endemit kommt nur in Queensland im State Forest Reserve 755, Palmerston, Barong und Brewer Logging Areas vor. Er gedeiht in Höhenlagen zwischen 50 und 200 Meter im gut entwickelten Tiefland-Regenwald.[9]
      • Basisperma C.T.White: Sie enthält nur eine Art:
      • Kania Schltr.: Die etwa sechs Arten sind auf den Philippinen und Neuguinea verbreitet.
      • Lysicarpus F.Muell.: Sie enthält nur eine Art:
      • Mitrantia PeterG.Wilson & B.Hyland: Sie enthält nur eine Art:
      • Ristantia PeterG.Wilson & J.T.Waterh.: Die nur drei Arten kommen nur im nördlichen und nordöstlichen Queensland vor.
      • Sphaerantia PeterG.Wilson & B.Hyland: Die nur zwei Arten kommen nur im nördlichen Queensland vor.
      • Tristaniopsis Brongn. & Gris: Die etwa 40 Arten sind Australien, Neukaledonien, Malesien bis Burma und Thailand verbreitet.
    • Tribus Leptospermeae: Sie enthält etwa sieben Gattungen:
      • Agonis (DC.) Sweet: Mit etwa sechs Arten nur in Western Australia.
      • Asteromyrtus Schauer: Die etwa sieben Arten sind in Neuguinea und Australien verbreitet.
      • Homalospermum Schauer: Sie enthält nur eine Art:
      • Kunzea Rchb. (Syn.: Tillospermum Salisb., Pentagonaster Klotzsch, Salisia Lindl., Stenospermum Sweet ex Heynh., Angasomyrtus Trudgen & Keighery): Die etwa 36 Arten kommen in Neuseeland und Australien (alle Arten) vor, beispielsweise:
      • Leptospermum J.R.Forst. & G.Forst.: Die etwa 79 Arten sind in Südostasien, Neuguinea, Australien (77 Arten) und Neuseeland verbreitet.
      • Neofabricia Joy Thomps.: Die nur drei Arten kommen nur im nördlichen Queensland vor.
      • Pericalymma (Endl.) Endl.: Mit etwa vier Arten im südwestlichen Australien.
    • Tribus Lindsayomyrteae: Sie enthält nur eine monotypische Gattung:
    • Tribus Lophostemoneae: Sie enthält etwa vier Gattungen:
    • Tribus Melaleuceae: Sie enthält etwa sieben Gattungen:
      • Beaufortia R.Br.: Mit etwa 21 Arten im südwestlichen Australien.
      • Zylinderputzer (Callistemon R.Br.): Mit etwa 30 Arten in Neukaledonien und Australien (26 Arten).
      • Calothamnus Labill.: Mit etwa 43 Arten imd südwestlichen Australien.
      • Eremaea Lindl.: Mit etwa 16 Arten im westlichen Australien.
      • Melaleuca L.: Die 220 bis 280 Arten sind hauptsächlich in Australien (215 Arten) sowie Neuguinea verbreitet und kommen auch in Malesien und Neukaledonien vor.
      • Phymatocarpus F.Muell.: Mit nur zwei Arten in Western Australia.
      • Regelia Schauer: Mit etwa fünf Arten im südwestlichen Australien.
    • Tribus Metrosidereae: Sie enthält etwa zwei Gattungen:
      • Metrosideros Banks ex Gaertn. (Syn.: Agalmanthus (Endl.) Hombr. & Jacquinot, Ballardia Montrouz., Carpolepis (J.W.Dawson) J.W.Dawson, Mearnsia Merr., Microsideros Baum.-Bod. nom. inval.): Mit etwa 55 Arten, ursprünglich nicht in Australien sondern vom Kap und den Ogosawarainseln bis Malesien und dem Pazifischen Raum: darunter das Südinsel-Eisenholz, das Nordinsel-Eisenholz und der Pohutukawa.
      • Tepualia Griseb.: Sie enthält nur eine Art:
        • Tepualia stipularis (Hook. & Arn.) Griseb.: Sie kommt im zentralen sowie südlichen Chile und südwestlichen Argentinien vor.
    • Tribus Myrteae: Die fleischigen Früchte sind Beeren oder Steinfrüchte. Sie haben ihr Hauptverbreitungsgebiet in der Neotropis und auch im südlichen pazifischen Raum. Sie enthält etwa 54 Gattungen:
      • Acca O.Berg: Die drei bis sechs Arten kommen von Peru bis Uruguay vor, beispielsweise:
      • Accara Landrum: Sie enthält nur eine Art:
      • Algrizea Proença & NicLugh.: Mit nur zwei Arten im brasilianischen Bundesstaat Bahia.
      • Amomyrtella Kausel: Mit nur zwei Arten sind in Südamerika verbreitet.
      • Amomyrtus (Burret) D.Legrand & Kausel: Mit nur zwei Arten in Chile und südwestlichen Argentinien.
      • Archirhodomyrtus (Nied.) Burret: Mit fünf Arten in Australien und Neukaledonien.
      • Austromyrtus (Nied.) Burret: Mit nur drei Arten in Queensland und New South Wales.
      • Blepharocalyx O.Berg: Die etwa vier Arten in der Neotropis verbreitet.
      • Calycolpus O.Berg: Die etwa 15 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Calycorectes O.Berg: Die etwa 28 Arten sind von Mexiko bis in die Neotropis verbreitet.
      • Calyptranthes Sw.: Die etwa 100 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Calyptrogenia Burret: Mit etwa sechs Arten auf Hispaniola und Jamaika.
      • Campomanesia Ruiz & Pav.: Mit etwa 37 rezenten Arten von Trinidad bis ins südliche tropische Amerika. Ausgestorben ist die Art:
        • Campomanesia lundiana (Kiaersk.) Mattos: Sie kam nur im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro vor.
      • Chamguava Landrum: Die nur drei Arten sind in Mexiko und Zentralamerika verbreitet.
      • Curitiba Salywon & Landrum: Sie enthält nur eine Art:
        • Curitiba prismatica (D.Legrand) Salywon & Landrum: Sie kommt im nur im südlichen Brasilien vor.
      • Decaspermum J.R.Forst. & G.Forst.: Mit etwa 30 Arten von China bis Australien und den Pazifischen Inseln.
      • Kirschmyrten (Eugenia L.; Syn.: Catinga Aubl., Greggia Gaertn., Olynthia Lindl., Calophylloides Smeathman ex DC., Jossinia Comm. ex DC., Emurtia Raf., Epleienda Raf., Calomyrtus Blume, Hexachlamys O.Berg, Phyllocalyx O.Berg, Stenocalyx O.Berg, Myrtopsis O.Hoffm., Psidiastrum Bello, Chloromyrtus Pierre, Myrcialeucus Rojas, Pilothecium (Kiaersk.) Kausel, Pseudeugenia D.Legrand & Mattos, Monimiastrum J.Guého & A.J.Scott): Mit etwa 500 bis 1000 Arten, weit verbreitet mit einem Schwerpunkt in der Neotropis.
      • Gossia N.Snow et al.: Die etwa 35 Arten sind von Malesien bis Neukaledonien, Fidschi und Australien (16 Arten) verbreitet.
      • Hottea Urb.: Die etwa neun Arten kommen nurauf Hispaniola und im östlichen Kuba vor.
      • Kanakomyrtus N.Snow: Doe etwa sechs Arten kommen nur auf Neukaledonien vor.
      • Legrandia Kausel: Sie enthält nur eine Art:
      • Lenwebbia N.Snow et al.: Mit nur zwei Arten in Queensland und New South Wales.
      • Lithomyrtus F.Muell.: Die etwa elf Arten sind in Australien verbreitet.
      • Lophomyrtus Burret: Mit nur drei Arten kommen in Neuseeland vor.
      • Luma A.Gray: Sie enthält nur zwei Arten in Chile und Argentinien:
      • Marlierea Cambess.: Die etwa 90 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Meteoromyrtus Gamble: Sie enthält nur eine Art:
      • Mitranthes O.Berg: Die etwa sieben Arten kommen nur auf Jamaika und Kuba vor.
      • Mosiera Small: Die etwa zwölf Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Myrceugenia O.Berg: Die etwa 46 Arten sind in Südamerika verbreitet.
      • Myrcia DC. (Aguava Raf., Cumetea Raf., Aulomyrcia O.Berg, Calyptromyrcia O.Berg, Cerqueiria O.Berg, Gomidesia O.Berg, Calycampe O.Berg, Mozartia Urb.): Die etwa rezenten 400 Arten sind von Mexiko bis ins tropische Südamerika verbreitet. Ausgestorben sind:
      • Myrcianthes O.Berg: Die etwa 50 Arten vom südlichen Florida bis ins tropische Südamerika verbreitet.
      • Myrciaria O.Berg: Die etwa 50 Arten in der Neotropis verbreitet, beispielsweise:
        • Camu-Camu (Myrciaria dubia (Kunth) McVaugh)
        • Jaboticaba bzw. Baumstammkirsche (Myrciaria cauliflora (Mart.) O.Berg)
        • (Guavaberry, Rumberry) (Myrciaria floribunda (H.West ex Willd.) O.Berg)
      • Myrrhinium Schott: Sie enthält nur eine Art:
      • Myrtastrum Burret: Sie enthält nur eine Art:
      • Myrtella F.Muell.: Die nur zwei Arten sind im Pazifikraum verbreitet.
      • Myrteola O.Berg: Die nur drei Arten sind in Südamerika verbreitet.
      • Myrten (Myrtus L.): Mit nur zwei Arten:
      • Neomitranthes D.Legrand: Die etwa 15 Arten sind in Brasilien verbreitet.
      • Neomyrtus Burret: Sie enthält nur eine Art:
      • Octamyrtus Diels: Mit etwa sechs Arten kommen auf Neuguinea und auf den Molukken vor.
      • Pilidiostigma Burret: Die etwa fünf Arten kommen in Queensland und New South Wales vor.
      • Pimenta Lindl.: Mit etwa 15 Arten in der Neotropis, hauptsächlich auf den Großen Antillen.
      • Plinia L.: Die etwa 68 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Pseudanamomis Kausel: Sie enthält nur eine Art:
      • Guaven (Psidium L.): Die etwa 100 bis 150 Arten sind in der Neotropis verbreitet, darunter der
      • Rhodamnia Jack: Die etwa 20 bis 28 Arten sind im tropischen Asien, Australien (13 Arten) und Neukaledonien verbreitet.
      • Rhodomyrtus (DC.) Rchb.: Die etwa elf Arten sind vom südlichen China bis Neukaledonien und Australien verbreitet.
      • Siphoneugena O.Berg: Die etwa elf Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Stereocaryum Burret: Die nur drei Arten kommen nur auf Neukaledonien vor.
      • Ugni Turcz.: Die etwa vier Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Uromyrtus Burret: die etwa 15 Arten sind hauptsächlich von Neuguinea bis Neukaledonien verbreitet, vier Arten kommen in Australien vor.
    • Tribus Osbornieae: Sie enthält nur eine Gattung:
      • Osbornia: Sie enthält nur eine Art:
    • Tribus Syncarpieae: Sie enthält nur eine Gattung:
      • Syncarpia: Die etwa fünf Arten kommen auf den Molukken sowie in Queensland und New South Wales vor.
    • Tribus Syzygieae: Sie enthält etwa drei Gattungen:
      • Piliocalyx Brongn. & Gris: Die etwa acht Arten kommen nur auf Neukaledonien vor.
      • Syzygium: Die 500 bis 1000 Arten sind im tropischen sowie subtropischen Afrika, Asien, Australien und auf Pazifischen Inseln verbreitet.
      • Waterhousea B.Hyland: Die nur vier Arten kommen in Queensland und New South Wales vor.
    • Tribus Tristanieae: Sie enthält etwa drei Gattungen:
      • Thaleropia PeterG.Wilson: Due nur drei Arten kommen in Neuguinea und Australien vor.
      • Tristania: Sie enthält nur eine Art:
      • Xanthomyrtus Diels: Die etwa 23 Arten sind in Malesien und Neukaledonien verbreitet.
    • Tribus Xanthostemoneae: Sie enthält etwa drei Gattungen:
      • Pleurocalyptus Brongn. & Gris: Die nur zwei Arten kommen nur auf Neukaledonien vor.
      • Purpureostemon Gugerli: Sie enthält nur eine Art:
        • Purpureostemon ciliatus (J.R.Forst. & G.Forst.) Gugerli: Sie kommt nur im nordwestlichen und zentralen Neukaledonien vor.
      • Xanthostemon F.Muell.: Von den etwa 45 Arten kommen 14 in Australien und 19 in Neukaledonien vor.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Myrtaceae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  2. a b Myrtaceae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  3. Gattungsnamen in Suchmaske bei World Checklist of Selected Plant Families von Kew eingeben. (letzte Änderungen nach R. Govaerts, N. Sobral, P. Ashton, F. Barrie, B. K. Holst, L. L. Landrum, K. Matsumoto, F. Fernanda Mazine, E. Nic Lughadha, C. Proença et al.: World Checklist of Myrtaceae, Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew, 2008, S. 1–455.) letzter Zugriff am 29. September 2013
  4. Barbara L. Rye: An interim key to the Western Australian tribes and genera of Myrtaceae. In: Nuytsia. Bd. 19, 2009, Nr. 2, S. 313–323: Fulltext-PDF.
  5. a b c Barbara L. Rye: A reduced circumscription of Balaustion and description of the new genus Cheyniana (Myrtaceae: Chamelaucieae). In: Nuytsia. Bd. 19, Nr. 1, 2009, S. 129–148: Fulltext-PDF.
  6. a b Barbara L. Rye, Malcolm E. Trudgen: Seven new combinations for Western Australian members of Myrtaceae tribe Chamelaucieae. In: Nuytsia. Bd. 22, Nr. 6, 2012, S. 393–398: Fulltext-PDF.
  7. Malcolm E. Trudgen, Barbara L. Rye: Enekbatus, a new Western Australian genus of Myrtaceae with a multi-locular indehiscent fruit. In: Nuytsia. Bd. 20, 2010, S. 229–259: Fulltext-PDF.
  8. Barbara L. Rye: Reinstatement of the Western Australian genus Oxymyrrhine (Myrtaceae: Chamelaucieae) with three new species. In: Nuytsia. Bd. 19, Nr. 1, 2009, S. 149–165: Fulltext-PDF.
  9. Barongia lophandra - Datenblatt bei Australian Tropical Rainforest Plants, Edition 6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Myrtengewächse (Myrtaceae) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien