Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von NÖVOG)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG) ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen für öffentlichen und touristischen Verkehr. Ziel ist es, sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Regionen, als auch für Gäste ein vielfältiges Angebot zu schaffen. Zusätzlich leistet die NÖVOG durch nachhaltige Investitionen einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und sichert langfristig Arbeitsplätze. Geschäftsführerin ist seit dem 1. Oktober 2018 Barbara Komarek.

ehemaliges Logo

Historie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahnradbahn auf den Schneeberg, 2014

1993

März

Gründung der NÖVOG zur Organisation des öffentlichen Regionalverkehrs in Niederösterreich


1996

September

Start Wieselbus-Betrieb


1997

Jänner

Gründung Niederösterreichische Schneebergbahn GmbH als 50 %-Tochtergesellschaft der NÖVOG


2001

Juni

Start Tourismusverkehr Waldviertelbahn zwischen Gmünd und Groß Gerungs


2002

Mai

Start Betrieb Reblaus Express zwischen Retz und Drosendorf


2005

Dezember

Gründung Schneeberg Sesselbahn GmbH als 49 %-Tochter der Schneebergbahn


2006

Mai

Start Waldviertelbahn zwischen Gmünd und Litschau


2007

Juni

Baubeginn für den neuen Bergbahnhof am Hochschneeberg

September

Inbetriebnahme „Ötscherbär“ auf der Mariazellerbahn


2009

April

Inbetriebnahme des neuen Bergbahnhofs am Hochschneeberg


2010

Jänner

Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung durch Land Niederösterreich,

Republik Österreich und ÖBB zur Übernahme der Regionalbahnen. Die NÖVOG erhält den Auftrag zur Umsetzung dieser Grundsatzvereinbarung. Es folgt die Umwandlung in ein operatives Verkehrsunternehmen.

Dezember

Übernahme sämtlicher von den ÖBB übertragenen Strecken durch die NÖVOG


2011

Mai

Ablöse der ÖBB-ZugbegleiterInnen durch FahrgastbetreuerInnen der NÖVOG Vorstellung des Projekts „Die Himmelstreppe“

Inbetriebnahme „Paradies der Blicke“ am Hochschneeberg

Juni

10 Jahre Reblaus Express

Abschluss Übernahme der Bergbahnen Mitterbach GmbH

August

Vorstellung der Diesellokomotive „Dom der Wachau“

Oktober

15 Jahre Wieselbus

100 Jahre Elektrifizierung der Mariazellerbahn

November

Ablöse ÖBB-MitarbeiterInnen durch NÖVOG TriebfahrzeugführerInnen


2012

Jänner

Schneebergbahn wird zu 100 % Tochtergesellschaft der NÖVOG

Vergabe der Infrastruktur-Wartung an ARGE Instandhaltung NÖ

Juni

Baubeginn für das Betriebszentrum Laubenbachmühle

September

Baubeginn für das neue Terzerhaus auf der Gemeindealpe Mitterbach


2013

Mai

Baubeginn für das Umformerwerk Klangen

Juni

Baubeginn für das Betriebszentrum der Waldviertelbahn in Gmünd

Juli

Fertigstellung des Betriebszentrums Laubenbachmühle

August

Start Bauarbeiten für Neupositionierung der Gemeindealpe Mitterbach

Oktober

Umstellung des gesamten Fahrplans auf die Himmelstreppe

November

NÖVOG Jubiläum – 20 Jahre auf Erfolgskurs

Dezember

NÖVOG führt elektronisches Zugsicherungssystem ein


2014

März

Baubeginn für das Bahnhof-Tourismusportal in Puchberg am Schneeberg

Mai

Inbetriebnahme des Betriebszentrums der Waldviertelbahn

Inbetriebnahme Umformerwerk Klangen

Juni

Inbetriebnahme des neuen Terzerhauses auf der Gemeindealpe Mitterbach

Panoramawagen der Himmelstreppe gehen in den Planverkehr über

Baubeginn für die neue Talstation der Bergbahnen Mitterbach

Juli

Betriebszentrum Laubenbachmühle wird mit dem NÖ Holzbaupreis ausgezeichnet

Dezember Fertigstellung der neuen Talstation der Bergbahnen Mitterbach


2015

April

Inbetriebnahme des neuen Bahnhof-Tourismusportals in Puchberg am Schneeberg

Juni

Fertigstellung des Panoramarundweges auf der Gemeindealpe Mitterbach

115 Jahre Waldviertelbahn von Gmünd bis Litschau


2016

März

Präsentation der neuen Fahrzeuge der Wachaubahn

Juli

5 Jahre Gemeindealpe Mitterbach

September

20 Jahre Wieselbus

Oktober

Tourismusportal der Schneebergbahn wird beim Baupreis 2016 mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Die Schneebergbahn erhält österreichweit den zweiten Platz bei der Auszeichnung „9 Plätze – 9 Schätze“

Dezember Inbetriebnahme der Wunderwiese in Puchberg am Schneeberg


2017

Jänner

Übernahme Infrastruktur Instandhaltung

Mai

Spatenstich für die Betriebsstätte Alpenbahnhof

Baubeginn Betriebsstätte Alpenbahnhof

115 Jahre Waldviertelbahn von Gmünd bis Steinbach-Bad Großpertholz

Juni

120 Jahre Schneebergbahn

Juli

110 Jahre Bergstrecke Mariazellerbahn

August

3 Jahre Terzerhaus Gemeindealpe Mitterbach

Oktober

Innovative Schienen-Schmieranlage der Mariazellerbahn geht in Betrieb

November

Die Gemeindealpe Mitterbach erhält den Skiareatest Sommer Award 2017 in vier Kategorien. Ein neues System zur vollautomatischen Regelung von Eisenbahnkreuzungen (RTMS) geht in Betrieb


2018

Februar

Gleichenfeier Betriebsstätte Alpenbahnhof

Juni

Verkauf der Wieselbusse an den Verkehrsverbund Ostregion (VOR)

Dezember

Umzug in die neue Betriebsstätte Alpenbahnhof

Bahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mariazellerbahn (Schmalspurbahn zwischen St. Pölten und Mariazell)
    • Die Mariazellerbahn ist die längste Schmalspurbahn Österreichs und besteht seit 1898. Auf der 84 km langen Strecke zwischen St. Pölten und Mariazell kommt im Regelverkehr die Himmelstreppe zum Einsatz. Neun Niederflurtriebwagen und vier Panoramawagen erster Klasse bilden die Flotte. Zusätzlich verfügt die Mariazellerbahn mit der Ötscherbärgarnitur, die abwechselnd von der traditionsreichen Elektrolokomotive oder von der Dampflokomotive Mh.6 gezogen wird, über ein bewährtes und beliebtes Nostalgieangebot.
  • Citybahn Waidhofen (Schmalspurbahn zwischen Bahnhof und Stadtzentrum von Waidhofen an der Ybbs)
    • Die Citybahn Waidhofen verbindet auf einer 5 km langen Strecke den Bahnhof Waidhofen an der Ybbs mit dem Stadtzentrum und dem Ortsteil Gstadt. Die Schmalspurbahn wird mit Dieseltriebwagen der Reihe VT betrieben und verkehrt täglich im Stundentakt. Für Waidhofen an der Ybbs stellt die Citybahn Waidhofen einen wesentlichen Bestandteil im öffentlichen Stadtverkehr dar.
  • Waldviertelbahn (Schmalspurbahn zwischen Gmünd, Groß Gerungs, Litschau und Heidenreichstein)
    • Ein Ausflug mit der Schmalspurbahn ist kraftvoll, wie das Waldviertel selbst. Startpunkt ist in Gmünd, von hier aus gibt es zwei Strecken. Die eine führt in den Norden nach Litschau und die andere verläuft in Richtung Süden bis Groß Gerungs. Auf den Gleisen der 68 km langen Waldviertelbahn ist sowohl der Goldene Dieseltriebwagen, als auch die Nostalgiegarnitur mit Diesel- oder Dampflokomotive unterwegs. Die Schwerpunkte der Angebote sind auf Kulinarik, Kultur, Romantik und Abenteuer gesetzt. Die Saison startet im Mai und dauert bis Oktober. Von Juli bis Mitte September verkehrt die Waldviertelbahn täglich in beide Richtungen.
  • Wachaubahn (Donauuferbahn zwischen Krems und Emmersdorf an der Donau)
    • Die Wachaubahn ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und bietet auf der 34 km langen Strecke zwischen Krems und Emmersdorf einmalige Perspektiven auf die Schönheit der Wachau. Die modernen Triebwagen mit ihren großen Panoramafenstern versprechen perfekte Ausblicke auf die vorbeiziehende Landschaft. Von Mitte April bis Ende Oktober ist die Wachaubahn an Samstagen, Sonn- und Feiertagen unterwegs. Zur Hauptsaison von Anfang Juli bis Ende September verkehrt sie auch an den Werktagen. Mehrere Kombitickets ermöglichen es, das Erlebnis Bahnfahrt perfekt mit einer Schifffahrt, einem Besuch von Stift Melk oder der Erkundung der Donauberge zu verbinden.
  • Reblaus Express (Lokalbahn zwischen Retz und Drosendorf)
    • Der Reblaus Express verbindet auf 40 km die Reize des Weinviertels mit jenen des Waldviertels. Entlang der Strecke gibt es eine Vielzahl an Ausflugszielen zu entdecken und im Heurigenwaggon locken Winzerinnen und Winzer mit regionalen Schmankerln und Trankerln. Bereits im April kann man einen Wochenendausflug mit dem goldenen Schienenbus unternehmen. Von Mai bis Ende Oktober verkehrt die historische Garnitur – bestehend aus zweiachsigen Spantenwagen mit offenen Plattformen, dem gemütlichen Heurigenwaggon und einem Fahrradtransportwagen – an Samstagen, Sonn- und Feiertagen zwischen der Weinstadt Retz und dem am Rande des Nationalparks Thayatal gelegenen Drosendorf.

Bergbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeindealpe Mitterbach
    • Zwei Sesselbahnen bringen die Gäste in wenigen Minuten auf 1.626 m Seehöhe. Direkt unter dem Gipfel steht das Terzerhaus. In der Sommersaison bietet der kinderwagentaugliche Panoramarundweg einmalige Ausblicke. Von der Mittelstation aus geht es schwungvoll über eine 4,6 km lange Strecke mit den Mountaincarts ins Tal. Auch in der Wintersaison ist die Gemeindealpe ein beliebtes Ausflugsziel. Das Skigebiet bietet 15,5 Pistenkilometer, 10 km Loipen und zwei ausgeschilderte Routen für Tourengeherinnen und Tourengeher. Das Herzstück bildet der Snowpark. In der Funslope ist Spaß garantiert. Moderne Beschneiungsanlagen sorgen für optimale Pistenverhältnisse. Auf Tiefschneefans wartet ein Freeride-Gelände und für High-Speed-Fans gibt es eine Speedstrecke mit Geschwindigkeitsmessung.
  • Schneebergbahn
    • Die Schneebergbahn ist die längste Zahnradbahn Österreichs und besteht seit 1897. Sie startet in Puchberg beim modernen Bahnhof-Tourismusportal. Auf der 10 km langen Strecke überwinden die Salamander Züge auf dem Weg zum höchstgelegenen Bahnhof Österreichs über 1.223 m Seehöhe. In den Sommermonaten ist an Sonn- und Feiertagen zusätzlich der nostalgische Dampfzug im Einsatz. Oben angekommen überzeugt der Schneeberg durch seine intakte Natur, seine markierten Wanderwege und eine herrliche Fernsicht.
  • Wunderwiese
    • Die Wunderwiese in Puchberg zeichnet sich durch ihr ganzjähriges Freizeitangebot für Groß und Klein aus. Die speziellen Mattenhänge machen Skivergnügen auch im Sommer möglich. Mit dem Zauberteppich erklimmt man entspannt den Hang. Lustige Figuren und Verkehrszeichen sorgen in Puchi’s Kinderland für ein unbeschwertes Skierlebnis. Bei ausreichender Schneelage sind zusätzlich die Schlepplifte in Betrieb. Mit ihnen erreicht man 4,1 km familienfreundliche Pisten. Für Abwechslung sorgt der Wiesenflitzer – eine abenteuerliche Reifenrutsche. In der Wiesenhütte – mit Sonnenterrasse – wird man am Selbstbedienungsbuffet verwöhnt. In unmittelbarer Nähe bringt die 4er-Sesselbahn Fahrgäste bequem auf 1.210 m Seehöhe. Die Bergstation ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Schneeberg. Im Winter finden Tourengeher und Freeride-Fans hier ein Paradies im freien Gelände.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: NÖVOG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Allgemein:

Bahnen:

Bergbahnen: