Návsí

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Návsí
Wappen von Návsí u Jablunkova
Návsí (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Frýdek-Místek
Fläche: 1962 ha
Geographische Lage: 49° 35′ N, 18° 45′ O49.59027777777818.752777777778386Koordinaten: 49° 35′ 25″ N, 18° 45′ 10″ O
Höhe: 386 m n.m.
Einwohner: 3.909 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 739 91, 739 92
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Lenka Husarová (Stand: 2006)
Adresse: Návsí 327
739 92 Návsí
Gemeindenummer: 554014
Website: www.navsi.cz

Návsí (deutsch Nawsi, polnisch Nawsie) ist eine Gemeinde mit 3.789 Einwohnern im Okres Frýdek-Místek in der Region Moravskoslezský kraj (Mährisch Schlesien) in Tschechien.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt unmittelbar nordwestlich der Stadt Jablunkov in 386 m ü.M. gegenüber der Einmündung des Jasení am rechten Ufer der Olsa in der Jablunkauer Furche (Jablunkovská brázda) am Fuße der Schlesischen und Mährisch-Schlesischen Beskiden.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde der Ort in einem Privileg Herzog Wenzels I. von Teschen im Jahre 1435. Er gehörte zum Herzogtum Teschen und fiel mit diesem zusammen 1653 als erledigtes Lehen an die Krone Böhmen, die seit 1526 von den Habsburgern regiert wurde. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 gehörte Nawsi zu Österreichisch-Schlesien. 1872 erhielt es einen Eisenbahnanschluss an die Kaschau-Oderberger Bahn.

Nach dem Zusammenbruch der k.k. Monarchie zwischen Polen und der Tschechoslowakei im Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkrieg umstritten, wurde Nawsi nach der Konferenz von Spa endgültig der Tschechoslowakei zugesprochen.

1960 erfolgte die Eingemeindung nach Jablunkov und seit 1994 ist Návsí wieder selbstständig.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Návsí – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)