Néstor Gorosito

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Néstor Gorosito
Spielerinformationen
Name Néstor Raúl Gorosito
Geburtstag 14. Mai 1964
Geburtsort San Fernando del Valle de Catamarca
Argentinien
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1982 CA River Plate
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1982–1988 CA River Plate 109 0(8)
1988–1989 CA San Lorenzo de Almagro 43 (25)
1989–1992 FC Swarovski Tirol 77 (22)
1992–1993 CA San Lorenzo de Almagro 67 (11)
1994–1995 CD Universidad Católica 58 (12)
1995–1996 Yokohama F. Marinos 6 0 (3)
1996–1999 CA San Lorenzo de Almagro 99 (29)
1999–2001 CD Universidad Católica 39 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989–1997 Argentinien 19 0(1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2002–2003 CA Nueva Chicago
2003–2004 CA San Lorenzo de Almagro
2005 CA Lanús
2006–2007 CA Rosario Central
2007–2008 Argentinos Juniors
2009 CA River Plate
2010 Deportivo Xerez
2011–2012 Argentinos Juniors
2012–2013 CA Tigre
2014–2015 Argentinos Juniors
2015–2016 UD Almería
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Néstor Raúl Gorosito, mit Spitznamen „Pipo“, (* 14. Mai 1964 in San Fernando del Valle de Catamarca, Provinz Catamarca) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler und nunmehriger Fußballtrainer.

Karriere als Fußballspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Néstor Gorosito seine fußballerische Ausbildung beim CA River Plate genoss, wurde er 1982 in den Profikader übernommen. Dort entwickelte er sich 1985/86 zum Stammspieler. In dieser Saison konnte er mit dem Gewinn des Meistertitels in der argentinischen Primeran División auch seinen ersten Karrierehöhepunkt verzeichnen. Im Sommer 1988 wechselte er zu CA San Lorenzo de Almagro, wo sich der Mittelfeldspieler einen Namen als Goalgetter machen, was sich im Gewinn des argentinischen Torschützenkönigs 1988/89 niederschlug; in 37 Spielern erzielte Gorosito 21 Treffer.

Damit sollte es für ihn Schlag auf Schlag gehen, denn neben seinem Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft führte dies zum Transfer zum österreichischen Bundesligisten FC Swarovski Tirol, dem abgespaltenen Profibereich des FC Wacker Innsbruck, wo er in Ernst Happel einen Trainer von Weltruf hatte. Mit den Tirolern wurde er 1989/90 österreichischer Fußballmeister und bestritt dadurch auch sieben Spiele in der UEFA Champions League. 1991 wurde Gorosito mit der Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

Nachdem im Sommer 1992 der FC Swarovski Tirol aufgelöst und wieder in den FC Wacker Innsbruck integriert wurde, verließ Gorosito Österreich und kehrte in seine Heimat zu CA San Lorenzo de Almagro zurück. Im Januar 1994 wechselte er zum chilenischen Erstligisten CD Universidad Católica. Dort sorgte er ebenfalls für Schlagzeilen und wurde nach dem Sieg bei der Copa Interamericana – im Finale wurde CD Saprissa nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel im Rückspiel nach Verlängerung mit 5:1 besiegt[1] – überdies zum Fußballer des Jahres 1994 gewählt. Dennoch unterschrieb er im Sommer 1995 einen Vertrag beim japanischen Erstligisten Yokohama F. Marinos, kam dort bis zum Sommer 1985 jedoch nur zu sechs Einsätzen, in denen er immerhin drei Treffer erzielte.

Im Sommer 1996 wechselte Gorosito ein drittes Mal zu CA San Lorenzo de Almagro, wo er bis zum Sommer 1999 spielte. 1997 bestritt er sein letztes Spiel in der argentinischen Nationalmannschaft. 1999 unterschrieb er neuerlich einen Vertrag bei CD Universidad Católica. Mit Ablauf der Saison 2000/01 beendete er seine aktive Laufbahn.

Karriere als Fußballtrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Gorosito seine Ausbildung zum Fußballtrainer absolvierte, trat er im Sommer 2002 beim Erstligisten CA River Plate in Buenos Aires seinen ersten Posten an. Dort konnte er den Verein vor dem drohenden Abstieg bewahren. Dies schien der Start zu einer erfolgreichen Karriere zu sein, doch kam bei seinen folgenden Engagements die Ernüchterung. Bei seinen folgenden Engagements bei CA San Lorenzo de Almagro und CA Lanús wurde er jeweils entlassen. Auch die danach folgenden Trainerstationen dauerten jeweils nur ein Jahr; jenes beim spanischen Erstligisten Deportivo Xerez gar nur sechs Monate. Danach folgten weitere kurzzeitige Engagements bei den Argentinos Juniors, CA Tigres, wieder den Argentinos Juniors und UD Almería, die alle kürzer als eine Saison dauerten.[2]

Gegenwärtig ist er vereinslos.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Osvaldo José Gorgazzi und Karel Stokkermans in „Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation“ (RSSSF): Copa Interamericana (englisch; abgerufen am 22. Dezember 2011)
  2. Néstor Gorosito – Trainerprofil | Transfermarkt. (transfermarkt.de [abgerufen am 22. Oktober 2016]).
  3. Néstor Gorosito, otro técnico que anunció que no seguirá en 2016. (com.ar [abgerufen am 22. Oktober 2016]).
Vorgänger Amt Nachfolger

Andreas Ogris
Fußballer des Jahres Österreich
1991

Andreas Herzog