Nördliche Kalkalpen

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Nördliche Kalkalpen
Nördlichen Kalkalpen und Grauwackenzone hier hellblau markiert (Ostalpines Mesozoikum)

Nördlichen Kalkalpen und Grauwackenzone hier hellblau markiert (Ostalpines Mesozoikum)

Höchster Gipfel Parseierspitze (3036 m)
Lage Österreich, Bayern
Teil der Ostalpen
Einteilung nach geologisch-naturräumlich
Koordinaten, (CH) 47° 10′ N, 10° 29′ O (830380 / 229295)Koordinaten: 47° 10′ N, 10° 29′ O; CH1903: 830380 / 229295
Typ Kettengebirge
Gestein Kalke
f1

Die Nördlichen Kalkalpen sind ein geologischer Abschnitt der Ostalpen. Sie erstrecken sich über etwa 500 km vom Alpenrheintal bis Wien und sind bis zu 50 km breit.

Der höchste Gipfel der Nördlichen Kalkalpen ist die Parseierspitze, 3036 m ü. A., in den Lechtaler Alpen.

Begriffsklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nördlichen Kalkalpen[1] sind ein geologischer Begriff und sind damit vom orographisch geprägten Begriff der Nördlichen Ostalpen oder Nordalpen zu unterscheiden. Die Kalkalpen machen nur einen Teil der Nordalpen aus, andererseits gehört mit dem Rätikon auch eine ganze Gebirgsgruppe der Zentralen Ostalpen geologisch zu den Nördlichen Kalkalpen.

Nördlich der Kalkalpen liegen die Flyschberge (Flyschzone), die zum Alpenvorland hin ausgreifen, aber zwischen Vorarlberg und Salzburg im bayrischen Raum weitgehend fehlen. Südlich der Kalkalpen[2] liegt die Grauwackenzone, die nur im Raum Tirol/Salzburg und der Nordweststeiermark gebirgsbildend ist (Schieferalpen). Damit nehmen die Kalkalpen zwar den Gutteil der Nordalpen ein, haben aber beispielsweise im östlichen Land Salzburg nur die Hälfte der Breite des Nordalpenzuges, an den Rändern in Vorarlberg und bei Wien noch weniger. Die Grauwackenzone wird aber auch in der wissenschaftlicheren Literatur teilweise als deren Basis (Grundgebirge) zu den Kalkalpen gerechnet (Oberostalpin).[1][2]

Die Kalke der Kalkalpen – der Nördlichen wie auch der Südlichen – sind grob 250–150 Millionen Jahre alte Ablagerungen des Tethys-Meeres.[2] Kalkmassive gibt es auch außerhalb der Kalkalpen, beispielsweise am Schöckl bei Graz,[3] oder am Triebenstein,[4] die in einem früheren Meer vor 400–250 Mio. Jahren gebildet wurden, oder das Leithagebirge,[5] das in einem ganz späten Restmeer der Thetys vor etwa 15 Mio. abgelagert wurde. Alle solchen Kalke gehören nicht zu den Nördlichen Kalkalpen im Sinne des Begriffs.

Daneben gibt es einige Schollen, die zwar geologisch zu den Kalkalpen gehören, aber nicht in ihrem Raum liegen. Beispiele finden sich um den Pleißlingkeil[6] am Ostrand des Tauernfensters der zentralalpinen Niederen Tauern[7] oder an der Kainach bei Köflach am Rand des Grazer Beckens.[8] Diese sind bei der Alpenbildung von den Kalkalpendecken abgeschert worden, und im Zentralalpenraum geblieben. Sie werden nur in der geologischen Literatur bei den Nördlichen Kalkalpen genannt.

Blick vom Seefelder Joch auf Lechtaler Alpen, Mieminger Gebirge und Wettersteinmassiv

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nördlichen Kalkalpen erstrecken sich vom Alpenrheintal, wo sie eine Fortsetzung Richtung Alpsteinmassiv haben, in einer Breite von 25 bis 45 km durch Vorarlberg, Tirol, die bayerischen Bezirke Schwaben und Oberbayern, durch Salzburg, die nördliche Steiermark, Ober- und Niederösterreich bis nach Wien, wo sie in der Klippenzone ihre Fortsetzung in die Karpaten finden.

Im Süden werden die Nördlichen Kalkalpen meist von einer markanten Längsfurche begleitet. Der Rätikon ganz im Westen ist ohne eine entsprechende Abgrenzung nach Süden. Im Westen folgt zunächst die Arlberglinie, nach Osten anschließend dann von Landeck über Innsbruck bis Wörgl das Inntal. Weiter ostwärts verläuft die Furche weniger markant St. Johann in Tirol und Dienten nach Bischofshofen, folgt dann wieder sehr markant dem oberen Ennstal bis etwa zur Pyhrn Autobahn. Die tiefgreifende geologische Störung der Inn-Salzach-Enns-Linie verläuft hier weiter ostwärts in das Salzatal, eine weitere Talfurche, der Palten-Liesing-Talzug, gegen Südosten in die Mur-Mürz-Furche. Die Grenze der nördlichen Kalkalpen verläuft dort zwischen diesen Talfurchen innerhalb den Berggruppen, teilweise intensiv mit der Grauwackenzone verzahnt und verschachtelt, und hat bis Wien keine orographische Südgrenze mehr.

Die Nordgrenze verläuft weitestgehend ohne jegliche orographische Signifikanz, um die 10–50 km südlich des Alpenrands. Eine Sonderstellung nehmen einige Stöcke wie beispielsweise der Untersberg bei Salzburg ein, wo die Kalkalpen weitgehend unvermittelt in das Alpenvorland abbrechen.

Dadurch haben viele orographische Gruppen, die in die nördlichen Kalkalpen gestellt werden, auch Anteile an Flysch- und Grauwackenzone, die verbreitet jeweils nur die Vorberge bilden. Eine Ausnahme bildet der Wienerwald, der in Kalk- und Flyschwienerwald gegliedert wird. Das Bregenzerwaldgebirge, die Kitzbühler Alpen und Salzburger Schieferalpen, die Eisenerzer Alpen und die Mürztaler Alpen liegen weitgehend gänzlich außerhalb der Kalkalpen. Umgekehrt werden etliche Kalkstöcke einer Zentralalpen- oder Schieferalpen-Gruppe zugerechnet, etwa die Davenna im Verwall, oder die Kaiserschildgruppe der Eisenerzer Alpen.

Lokal kann die Abgrenzung aber markant sein, etwa im Mühlbachtal am Hochkönig zur Grauwacke, oder im Gschliefgraben am Traunstein zum Flysch.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Süd-Nord-Richtung werden die Kalkalpen in die Kalkhochalpen im Süden und die Kalkvoralpen im Norden gegliedert. Erste sind mächtiges Hochgebirge bis knapp über 3000 m, zweitere vorgelagerte Gruppen, die schon Mittelgebirgscharakter haben, aber auch durchaus prägnante Kalkgipfel aufweisen.

In West–Ost-Richtung folgt die Grob-Gliederung wie bei den ganzen Nordalpen entlang der Durchbruchstäler, in erster Linie von Inn, Salzach und Enns, die jeweils nach dem Lauf in der Längstalfurche nordwärts knicken, und ohne die isolierteren westlichsten Gruppen (Alpstein, Rätikon), in Nordtiroler Kalkalpen, Bayerisch-Salzburger Kalkalpen, Oberösterreichisch-steirische Kalkalpen und Steirisch-Niederösterreichische Kalkalpen.

Die weitere Gliederung erfolgt in charakteristische Ketten (insbesondere im Westen) und solitäre Stöcke (zunehmend gegen Osten). Diese entspricht den orographisch orientierten Systemen, wie der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE), der Vereinheitlichten orographischen Einteilung (IVOEA/SUOISA), oder der Gebirgsgruppengliederung nach Trimmel – mit der Einschränkung, das die dort gegebenen Gruppen auch die Grauwacken-, Flysch-, Helvetikum- und Molasse-Anteile subsumieren, und einige Kalkberge anderorts zugeordnet werden.

Zu den bekanntesten weitgehend gänzlich kalkigen Gruppen der Kalkhochalpen gehören Rätikon, Lechquellengebirge, Lechtaler Alpen, Wettersteingebirge, Mieminger Gebirge, Karwendel, Kaisergebirge, Loferer und Leoganger Steinberge, Berchtesgadener Alpen, Tennengebirge, Dachsteingebirge, Totes Gebirge, Gesäuseberge, Hochschwabgruppe, Mürzsteger Alpen und Rax-Schneeberg-Gruppe.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nördlichen Kalkalpen gehören zu den Ostalpen und bestehen überwiegend aus mächtigen Sedimentgesteinen wie v. a. Dolomit, Kalkstein und Mergel. Der etwa 600 km lange Gebirgszug ist Ergebnis einer gewaltigen Überschiebung von Meeres-Sedimenten aus südlicher Richtung. Die Sedimentgesteine wurden auf älteren Gesteinen der Grauwackenzone abgelagert, die geologisch aber eine eigene Einheit darstellt. Sie tritt vor allem am Südrand der Nördlichen Kalkalpen auf. Nördlich der Nördlichen Kalkalpen liegen die Flyschzone, das Helvetikum und die subalpine Molasse.

Ein Großteil der Kalkalpengesteine wurde im Zeitraum vom Oberen Perm bis zum Jura auf dem nördlichen Kontinentalschelf der geologisch zu Afrika gehörenden Adriatischen Platte abgelagert. Ein geringer Teil, die Gosau-Sedimente, kamen in der Oberen Kreidezeit und dem tieferen Paläogen auf einem schon nach Norden vorwandernden Deckenstapel zu liegen. Die kalkalpinen Decken wurden während der Gebirgsbildung der Alpen im Eozän und Oligozän von Süden her weit über den Rand des europäischen Kontinents überschoben. Die Grauwackengesteine an der Basis der Nördlichen Kalkalpen stellen die Überreste eines variszischen Gebirges dar, das am Ende des Paläozoikums von der Erosion völlig eingeebnet und dann vom Meer überflutet wurde.

Gesteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dachsteinkalk des Ramesch, Warscheneckgruppe

Lithostratigraphisch gliedern sich die Kalkalpen in drei Großeinheiten, das zuunterst liegende Tirolikum, das Juvavikum und das Bajuwarikum.

Wesentliche Bestandteile der Nördlichen Kalkalpen sind Gesteine des Mesozoikums, zu denen die Trias die größten Kalk- und Dolomitmassen beisteuert. Diese älteren Sedimente der Kalkalpen (Ober-Perm bis zum tieferen Jura) sind Abfolgen eines typischen passiven Kontinentalrandes. Bekannte und mächtige Formationen sowie stratigrafisch und topografisch markant für die Trias sind unter anderem der Hauptdolomit, der Wettersteinkalk und der Dachsteinkalk. Diese Kalk- und Dolomitfolgen bauen die Mehrzahl der höchsten Gipfel auf (so etwa Watzmann, Hochkönig, Hoher Dachstein, Hochschwab). Andere Gesteine wie Mergel, Sandstein und Schieferton treten weniger deutlich hervor, insbesondere die Gesteine der Werfen-Formation (Ober-Perm bis Unter-Trias) erreichen jedoch stellenweise größere Verbreitung. Diese Werfener Schichten bilden die Grenze von Kalk zu Grauwacke, sie sind die „Gleitschicht“, über die die nördlichen Kalkalpen nordwärts geschoben wurden, und werden entsprechend entweder zu den Kalk- oder zu den Schieferalpen gezählt.

Gesteine des Jura-Zeitalters sind unter anderen die Allgäu-Formation (auch Fleckenmergel genannt) sowie die Oberalmer Schichten bzw. Aptychenschichten. Die meisten Schichtglieder des Jura sind eher geringmächtig (vor allem im Unter- und Mittel-Jura). Kieselige Gesteine finden sich vor allem im Bereich der südlichen Nördlichen Kalkalpen. Die dort verbreiteten radiolaritischen Gesteine wurden in Tiefseerinnen abgelagert, wie sie aus Subduktionszonen bekannt sind, und belegen damit das Schließen des Neotethys-Ozeans im Jura.

Die Gosau-Gesteine bestehen aus Konglomeraten, Sandsteinen, Mergeln und Kalksteinen. Sie stellen eine Sedimentation in zwischenzeitlichen Senkungsphasen während der Auffaltung der Alpen innerhalb der Kalkalpen dar.

An Mineralen kommt in den Nördlichen Kalkalpen vor allem Calcit (CaCO3) in verschiedensten Variationen vor, seltener verschiedene Mineralphasen bzw. Vererzungen. Fluorit (Flussspat, CaF2), Bleiglanz (PbS) und Zinkblende (ZnS) wurden und werden in den Nördlichen Kalkalpen abgebaut. Im Vergleich zur besonders rohstoffreichen Grauwackenzone sind sie arm an Bodenschätzen.

Plattentektonik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jura, vor allem im Mittel- und Ober-Jura, kam es zu einer ersten Deckenstapelung der Sedimentgesteine durch die Schließung eines am Ostende der (Neo-)Tethys gelegenen Meeresbeckens (Meliata-Ozean).[9] Gleichzeitig oder kurz darauf öffnete sich das Meeresbecken der alpinen Tethys, einer Verbindung zwischen dem noch jungen Atlantik im Westen und der Tethys im Osten, in dem sich die Gesteine des Penninikums ablagerten. Im Laufe der Kreide wurde der vorher gebildete jurassische Deckenstapel während der Schließung der alpinen Tethys mehrfach tektonisch überprägt und verändert, auf seinem Rücken lagerten sich die Gosau-Sedimente ab. Am Ende der Überschiebungsvorgänge wurden die Nördlichen Kalkalpen auf die Flyschzone und das Helvetikum, stellenweise auch auf die Subalpine Molasse überschoben, welche sie heute an ihrem Nordrand begleiten.

Naturausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gletscher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Nördlichen Kalkalpen gibt es einige kleine und kleinste Gletscher.

Der größte Teil der Nördlichen Kalkalpen ist jedoch gletscherfrei. Die noch verbliebenen Gletscher der Nördlichen Kalkalpen sind zudem sehr klein im Vergleich zu den Gletschern der zentralen Ostalpen oder gar der Westalpen. Selbst in den südlichen Kalkalpen der Ostalpen gibt es größere Gletscher.

Die Gletscher der Nördlichen Kalkalpen sind – wie viele andere Gletscher der Alpen und weltweit – in einem Schrumpfungsprozess begriffen. Nur noch wenige Gletscher, die diesen Namen tragen, weisen in den Nördlichen Kalkalpen die für Gletscher typischen Eigenschaften auf, wie Spalten, Randkluft und Fließen des Eises. Bei einem Anhalten der gegenwärtigen Klimatendenz werden die meisten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen spätestens in 50 bis 100 Jahren verschwunden sein.

Im bajuwarischen Sprachbereich – in Bayern und in Tirol – werden die Gletscher mit „Ferner“ bezeichnet. In den anderen Gebieten der Nördlichen Kalkalpen wird der hochdeutsche Begriff verwendet.

Die mit Abstand größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen befinden sich in der Dachstein-Gruppe. Der Hallstätter Gletscher ist der größte Gletscher des Dachsteins. Die Untergruppe beherbergt noch zwei weitere größere Gletscher, den Großen Gosaugletscher und den Schladminger Gletscher. Die anderen Gletscher des Dachsteingebirges sind heute kaum mehr als Eisfelder, wie der Edelgrießgletscher, der Südliche und Nördliche Torsteingletscher, der Kleine Gosaugletscher und der Schneelochgletscher.

Der Schneeferner im Wettersteingebirge ist der größte deutsche Gletscher. Vor Jahren noch wurde hier Sommerskilauf betrieben. Dieser Gletscher ist inzwischen soweit geschrumpft, dass er sich längst in zwei Teile gespalten hat, den Nördlichen und Südlichen Schneeferner. Das Wettersteingebirge beherbergt mit dem Höllentalferner den am besten ausgebildeten deutschen Gletscher mit einer Vielzahl von Spalten, Randkluft und Zunge. Über diesen führt der berühmte Höllentalanstieg auf die Zugspitze.

In den Berchtesgadener Alpen befindet sich an der Nordabdachung des Hochkönigs die Übergossene Alm, ein Plateaugletscher, der zunehmend Auflösungserscheinungen zeigt. Das ebenfalls stark in seiner Existenz bedrohte Blaueis am Hochkalter gilt als nördlichster Gletscher der Alpen. Auch der Watzmanngletscher wird von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften als Gletscher angesehen. Am Fuß der Watzmann-Ostwand befindet sich der Eiskapelle genannte Lawinenkegel, dessen unteres Ende auf 930 m Seehöhe liegt und bei dem es sich damit um das niedrigste ganzjährig vorhandene Eisfeld der Alpen handeln dürfte.

In den Allgäuer Alpen befindet sich an der Südflanke der Mädelegabel der Schwarzmilzferner, der durch die starke Abschmelzung der letzten Jahrzehnte seinen Gletschercharakter zunehmend einbüßt. Der berühmte Heilbronner Weg führt direkt über das „Gletscherchen“.

In den Lechtaler Alpen gibt es noch einen richtigen, spaltenreichen Gletscher mit sichtbarer Eisbewegung: der eindrucksvolle Vorderseeferner unterhalb der Vorderseespitze. Des Weiteren existieren noch weitere kleine Gletscher: Der Fallenbacher Ferner unterhalb der Feuerspitze, der Parseierferner am Dawinkopf, der Grinner Ferner bei der Parseierspitze, der Pazielferner am Trittkopf und der Grießlferner in der Nordflanke der Grießlspitze.

Im Karwendelgebirge liegt in der Nordflanke der Eiskarlnspitze ein spaltenreicher, kleiner Gletscher, die Eiskarln.

In der Mieminger Kette gibt es den an den Grießspitzen den kleinen Schneeferner mit einigen Spalten.

Im Lechquellengebirge befindet sich am Nordhang der Roten Wand ein kleiner Gletscher mit deutlichen Spalten, der diesen Berg von Norden her gesehen unverwechselbar macht. Des Weiteren erstreckt sich an der Braunarlspitze der Hochgletscher.

Die Gletscher sind also im steten Schwinden begriffen. Für die jährliche Schneebedeckung der Berge scheint dies jedoch nur eingeschränkt zu gelten. Es ist kaum festzustellen, dass die Hochregionen der Berge früher im Jahr schneefrei werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Darstellung in Nikolaus Froitzheim: Geologie der Alpen Teil 1: Allgemeines und Ostalpin. Vorlesungsskript, in: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: Strukturgeologie (online, uni-bonn.de, abgerufen 10. August 2016).
  2. a b c Übersichtliche Kurz-Darstellung beispielsweise in: Geologie der Steiermark: 1 Der Anteil an den Ostalpen. Vereinigung Steirischer Mineralien- und Fossiliensammler (vstm.at), abgerufen 10. August 2016.
  3. Schöckelkalk des Grazer Paäläozoikums
  4. Triebensteinkalk der Veitscher Decke, Mittelostalpines Deckgebirge
  5. Leithakalk der Molasse-Zone
  6. Namen wie die der Steirischen und Lungauer Kalkspitze zeigen die Ausnahmeerscheinung im sonst andersgestalten Gebiet.
  7. Haupt- und Wettersteindolomit in der Radstädter Decke – dieses Gebiet gehört zu den geologisch interessantesten der Alpen, hier sind fast alle Systeme und Zonen der Ostalpen vertreten.
  8. Kainacher Gosau
  9. Stampfli u. a.: Western Alps geological constraints on western Tethyan reconstructions. 2002. (PDF, 3,63 MB, auf unil.ch, abgerufen am 12. Dezember 2007).