Nübel

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Wappen Deutschlandkarte
Nübel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nübel hervorgehoben

Koordinaten: 54° 34′ N, 9° 35′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Südangeln
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 18,34 km2
Einwohner: 1297 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24881
Vorwahl: 04621
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 098
Adresse der Amtsverwaltung: Toft 7
24860 Böklund
Website: www.gemeinde-nuebel.de
Bürgermeister: Jürgen Augustin (SPD)
Lage der Gemeinde Nübel im Kreis Schleswig-Flensburg
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Über dieses Bild
Marienkirche zu Nübel – Feldsteinkirche mit Natursteinquadermauerwerk auf der Westseite (Foto 2018)

Nübel (dänisch: Nybøl) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nübel liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Schleswig am Langsee. Südlich verläuft die Bundesstraße 201 von Husum nach Kappeln, westlich die Bundesautobahn 7 von Schleswig nach Flensburg. Durch Brekling, Hoheluft und Triangel verläuft die Landesstraße 22. In Triangel mündet die L 22 in die B 201.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Orten Berend (Bjernt), Brekling (Bregling) und Nübel.[2] Außerdem liegen Breklingfeld, Haarholm (Hareholm), Hoheluft (Højenloft), Guldenholm (Guldholm) und Triangel (auch Osterkrug, dän. Triangel oder Østerkro)[3][4] im Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Nübel wurde erstmals 1196 namentlich erwähnt.[5][6][7] Der Ortsname besteht aus zwei Wortbestandteilen. Die erste Silbe „Nü“ weist auf etwas „Neues“ und das Suffix „bel“ (dänisch bøl) auf eine Siedlung hin. Der Ortsname bedeutet also „neue Siedlung“.[8] In Berend verübte am 8. Mai 1945 der NS-Politiker Bernhard Rust Suizid durch Erschießen.

Am 1. Januar 1971 wurden die Gemeinden Brekling und Nübel zur neuen Gemeinde Brekling-Nübel zusammengeschlossen. Am 1. Januar 1974 kam Berend hinzu. Der Name der Gemeinde wurde amtlich in Nübel geändert.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 15 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2013 sieben Sitze, die CDU und die Wählergemeinschaft FWGN haben je drei Sitze und der SSW zwei.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Über blau-goldenen Wellen in Gold ein bewurzelter blauer Eichbaum, dessen Stamm sich unterhalb der Mitte in drei gleichmäßig starke Äste teilt.“[10]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet ist durch Landwirtschaft sowie Handel und Dienstleistungsunternehmen für die Nahversorgung geprägt und liegt im direkten Einzugsgebiet von Schleswig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marienkirche

Nübel ist Standort der Marienkirche. Die Kirchengemeinde umfasst neben den Ortschaften der Gemeinde Nübel auch den Ort Neuberend.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nübel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 7: Munkbrarup - Pohnsdorf. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2006, ISBN 978-3-926055-88-0, S. 192 (dnb.de [abgerufen am 22. Juli 2020]).
  3. M. Mørk Hansen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift: Med historiske og topografiske bemærkninger, Kjøbenhavn 1864, Band 2, Seite 359
  4. Johannes von Schröder: Topographie des Herzogthums Schleswig, Oldenburg (Holstein) 1854, Seite 39
  5. Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, København 1867, S. 293
  6. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 491
  7. Johannes von Schröder: Topographie des Herzogthums Schleswig, Oldenburg 1854, S. 379
  8. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 491
  9. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
  10. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein