Northern Business School

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NBS Northern Business School – Hochschule für Management und Sicherheit
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Gründung 2013
Trägerschaft privat
Ort Hamburg
Bundesland Hamburg
Land Deutschland
Rektor Uwe Här
Studenten 509 (1. Sep. 2016)
Mitarbeiter 38 (1. Sep. 2016)
davon Professoren 18 (1. Sep. 2016)
Website www.nbs.de

Die NBS Northern Business School − Hochschule für Management und Sicherheit (NBS) ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule in Hamburg.[1] Die NBS bietet ein Studium parallel zum Beruf an, welches freitagabends und samstags tagsüber in Präsenzvorlesungen und -seminaren stattfindet. Weiterhin bietet die NBS auch Vollzeitstudiengänge von montags bis freitags an.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2007 wurde in Hamburg die NBS Northern Business School gemeinnützige GmbH (NBS gGmbH) gegründet. Die Gründung wurde durch Unternehmensverbände und Einzelunternehmen unterstützt[3], die auch heute noch in dem Kuratorium der NBS gGmbH vertreten sind. Die NBS gGmbH bot berufsbegleitende Studiengänge in Hamburg an. Dabei waren die Studierenden während ihres gesamten Studiums bei den staatlichen oder staatlich anerkannten Kooperationshochschulen immatrikuliert, die NBS gGmbH nahm Dienstleistungsaufgaben wie z. B. das Marketing, Maßnahmen im Rahmen der Qualitätskontrolle, Ausplanung der Lehrveranstaltungen vor Ort und die regionale Studierendenbetreuung wahr. Das Studienangebot orientierte sich an der regionalen Nachfrage und bewegte sich vor allem in grundständigen Studiengängen der Bereiche Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Maschinenbau.

2012 führte die Nachfrage nach Studiengängen, welche nicht im Portfolio der Kooperationshochschulen waren, zu Überlegungen zur Gründung einer staatlich anerkannten Hochschule in Trägerschaft der NBS gGmbH. Konkreter Auslöser für die Gründung der Hochschule war das Auslaufen des Studienganges Sicherheitsmanagement (B.A.) an der Hochschule der Polizei Hamburg 2013.[4] [5] [6]

Im Februar 2014 erhielt die NBS Northern Business School Hochschule für Management und Sicherheit die staatliche Anerkennung der Freien und Hansestadt Hamburg, und bietet seitdem staatlich anerkannte Studiengänge in Vollzeit und Teilzeit an.[7]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule wird von einem Rektorat geleitet, welches aus dem Rektor, dem Kanzler sowie allen Studiengangleitern besteht. Es ist beauftragt mit der Qualitätssicherung des Studienangebotes, der operativen Steuerung sowie der Weiterentwicklung der Hochschule.[8]

Zusätzlich gibt es einen Hochschulsenat, der als oberstes akademisches Gremium der Hochschule in Lehre und Forschung beratend tätig wird. Er besteht aus dem Rektor, dem Kanzler, sowie Vertretern der Professoren, der Verwaltung und der Studentenschaft.[9]

Studium und Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studiengänge der NBS sind von der Agentur ACQUIN akkreditiert.[10]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter der Woche tagsüber werden die Lehrveranstaltungen in den Studienzentren Wandsbek Quarree (Wandsbeker Marktstraße 103-107, 22041 Hamburg) und Holstenhofweg (Holstenhofweg 62, 22043 Hamburg) durchgeführt. Der Unterricht im berufs- und ausbildungsbegleitenden Model findet in den beiden Studienzentren sowie in den Räumen der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg-Jenfeld statt.

Kooperationspartner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochschulkooperationen in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Hochschulkooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erhvervsakademie MidtVest (EAMV), Dänemark
  • FH Campus Wien, Österreich
  • International College of Management Sydney (ICMS), Australien
  • National University San Diego & Los Angeles, USA
  • Vancouver Island University (VIU), Kanada

2015 wurde die NBS Hochschule durch die Europäische Kommission mit der Erasmus+ Charta of Higher Education ausgezeichnet.[11]

Fachbeiräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder der Beiräte beraten die Studiengangsleiter in allen Studiengangbelangen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Hochschule. [12]

Fachbeirat Betriebswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich von Albedyll, Albedyll Tourismus GmbH
  • Bernd Aufderheide, Hamburg Messe und Congress GmbH
  • Ronald Crone, Chaine des Rotisseurs, Association Mondiale de la Gastronomie
  • Claus Herfort, PricewaterhouseCoopers AG
  • Stefan Schiebeler, Euler Hermes Kreditversicherungs-AG
  • Rainer Schulz, Hamburger Institut für Berufliche Bildung

Fachbeirat Sicherheitsmanagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2015 gründete die NBS ihr erstes Forschungsinstitut, das „Institut für unbemannte Systeme“.[13] Das Institut soll interdisziplinär in den Forschungsfeldern Wirtschaft, Recht, Sicherheit und Sozialwissenschaft im Kontext unbemannter Systeme tätig sein.[14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://wissenschaft.hamburg.de/hochschulen/
  2. http://www.nbs.de/die-nbs.htm
  3. Wirtschaft braucht Nachwuchs. In: Hamburger Abendblatt, 16. Februar 2008, abgerufen am 19. Mai 2016.
  4. Ulrich Brehmer: Sicher ist sicher. In: Hamburger Wirtschaft, Jahrgang 2013, Nr. 5, S. 12−14, abgerufen am 1. Februar 2016.
  5. Klaus Kapinos: Fortsetzung des Hamburger Modells an der Northern Business School. In: Der Sicherheitsdienst, Jahrgang 2013, Nr. 1, S. 31, abgerufen am 19. Mai 2016.
  6. Innenbehörde kippt Studiengang an Polizeihochschule. In: Hamburger Abendblatt, Ausgabe 21. November 2011, abgerufen am 19. Mai 2016.
  7. Eine neue Hochschule für Hamburg. In: Der Sicherheitsdienst, Jahrgang 2014, Nr. 2, S. 15, abgerufen am 19. Mai 2016.
  8. http://www.nbs.de/hochschule/rektorat.html
  9. http://www.nbs.de/hochschule/senat.html
  10. Liste der über ACQUIN akkreditierten Studiengänge der NBS
  11. EXCEL: Erasmus Charter holders‘ list, abgerufen am 1. Mai 2016.
  12. http://www.nbs.de/die-nbs/kooperationspartner/fachbeiraete.html
  13. Neues Institut erforscht Wirtschaftlichkeit und rechtliche Rahmenbedingungen von Drohneneinsätzen. In: Informationsdienst der Wissenschaft, abgerufen am 1. Mai 2016.
  14. http://www.nbs.de/hochschule/forschung/institut-fuer-unbemannte-systeme.html

Koordinaten: 53° 34′ 17″ N, 10° 6′ 19″ O