NH90

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NH90
NH90 der Heeresflieger
NH90 der Heeresflieger
Typ: Taktischer Mehrzweckhubschrauber
Entwurfsland:

DeutschlandDeutschland Deutschland
FrankreichFrankreich Frankreich
ItalienItalien Italien
NiederlandeNiederlande Niederlande

Hersteller: NH Industries
Erstflug: 18. Dezember 1995
Indienststellung: 2006
Produktionszeit: Seit 2001 in Serienproduktion
Stückzahl: 273 (Stand: April 2016)

Der NH90 (NATO-Helicopter 90) ist ein mittlerer militärischer Transporthubschrauber der 10-Tonnen-Klasse von NATO Helicopter Industries. Er soll in vielen europäischen Mitgliedsstaaten der NATO – und darüber hinaus in weiteren Ländern – das Rückgrat der Hubschrauberflotte bilden. Mit seinen 23 Varianten und bislang 529 fest bestellten Maschinen für 14 Kundenstaaten weltweit stellt der NH90 das größte jemals in der Europäischen Union aufgelegte Militärhubschrauberprogramm dar.[1] Der NH90 ist der erste Serienhubschrauber überhaupt, der über ein elektronisches Flugsteuerungssystem (engl. Fly-by-wire) gesteuert wird.[1] Infolge einer Vielzahl von technischen Mängeln sind 20 Jahre nach dem Erstflug die überwiegende Anzahl der bis 2015 ausgelieferten Maschinen nicht voll einsatzbereit.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Konzepte für einen Transporthubschrauber in der Gewichtsklasse von 9 bis 13 Tonnen wurden bereits in den 1980er-Jahren innerhalb der NATO bei der NIAG (NATO Industrial Advisory Group) entwickelt. Zu einer gemeinsamen Realisierung durch die NATO-Staaten kam es jedoch nicht. Dazu waren die Forderungen und Interessen der einzelnen Staaten zu unterschiedlich. Lediglich Frankreich, Italien, die Niederlande und Deutschland konnten ihren Bedarf und Forderungen zu einem gemeinsamen Vorgehen und Beschaffen harmonisieren. Als zentrale Interessenvertretung gründeten sie die NATO Helicopter Management Agency (NAHEMA) im französischen Aix-en-Provence, der sich im Jahr 2001 Portugal und 2007 Belgien anschlossen.

Mit der NHIndustries (NHI) wurde ein zentraler Auftragnehmer gegründet, der aus den Hubschrauberherstellern EADS Eurocopter (vormals MBB und Aérospatiale) (62,5 %), AgustaWestland (32 %) und Stork Fokker (5,5 %) besteht.[3] Der Firmensitz ist in Aix-en-Provence.

Die Entwicklung und Produktion wurde auf die genannten Firmen baugruppenweise aufgeteilt.

Konzept und Anforderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der NH90 wurde als leichter allwetter- und nachtflugtauglicher Mehrzweckhubschrauber für Heer und Marine konzipiert. Als Nachfolger der veralteten Bell UH-1D sind seine geplanten Haupteinsatzgebiete der Material- und Personentransport, Einsatz von Spezialkräften, die Evakuierung von Verwundeten vom Gefechtsfeld, Begleiteinsätze („Escort“) sowie Not- und Katastrophenhilfe.

Für die Transportaufgaben soll der NH90 eine Kapazität von 2,5 t Innenlast oder 4 t Außenlast haben bzw. 16 Personen transportieren können.

Der NH90 soll ein modulares Konzept bieten, das mit rollenspezifischer Ausrüstung an geplante Missionen angepasst werden kann.[4]

Montage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurden anfangs drei Montagelinien eingerichtet: je eine in Frankreich (Marignane), Deutschland (Entwicklung Ottobrunn, Produktion Donauwörth) und Italien. Es war von vornherein vorgesehen, den Basishubschrauber frei auf dem Markt anzubieten. Zusätzliche Montagestraßen für den NH90 wurden 2007 bei Patria in Finnland und 2008 bei Australian Aerospace in Australien eingerichtet.[5]

Prototypen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Dezember 1995 hob der erste Prototyp des NH90 in der TTH-Version zum Erstflug ab, im Dezember 1999 startete der fünfte und letzte Prototyp in der Version für die Marine zu seinem Jungfernflug.[6]

Serienproduktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem am 30. Juni 2001 der Vertrag über das erste Los zwischen NAHEMA und NHIndustries geschlossen wurde, lief die Serienproduktion an, die mit dem Erstflug der ersten Serienmaschine in Donauwörth im Jahr 2004 gipfelte. Die Hersteller hatten mehrfach mit Schwierigkeiten in der Produktion zu kämpfen, sodass sich die Auslieferung um mehrere Jahre verzögerte. Inzwischen steigen die Auslieferungszahlen stetig an. Im Jahr 2010 wurden 28 NH90 ausgeliefert.[7] Bis Juni 2014 wurden insgesamt 200 Maschinen ausgeliefert.[8]

Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2010 begannen die Vorbereitungen Italiens für die erste Entsendung von fünf TTHs nach Afghanistan. Die Hubschrauber wurden zwischen dem 20. August und 22. September 2012 an Bord von amerikanischen Boeing C-17 nach Herat geflogen. Die volle Einsatzbereitschaft wurde am 25. September 2012 erreicht. Sie stehen dort zum Truppentransport und für MedEvac-Einsätze zur Verfügung.[9][10][11][12]

Am 17. April 2013 wurde der erste von vier deutschen NH90 von Leipzig aus mit einer Transportmaschine AN-124 nach Afghanistan verlegt. Die Hubschrauber wurden dort vor allem für MedEvac-Einsätze genutzt. Am 1. August 2014 wurde dieser Einsatz beendet. Einer dieser Hubschrauber befand sich noch Anfang Dezember 2014 aufgrund eines schweren Zwischenfalls im Flug im Juni 2014 in der Region.[13]

Die Niederlande verlegten 2013 einen NH90 auf die Fregatte HNLMS De Ruyter, die am Atalanta-Einsatz vor der Küste Somalia teilnahm. Dieser Einsatz war der erste dieser Art für die Marineversion des NH90.[14] 2014 stellten die niederländischen Streitkräfte einen deutlich höheren Verschleiß fest als vorher angenommen worden war.[15]

Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der NH90 wurde so konzipiert, dass er aufbauend auf der Grundkonstruktion der Hubschrauberzelle für den Einsatz über Land und See befähigt ist. Diese Variante hatte am 18. März 2005 im französischen Marignane ihren Erstflug. Die Kommunalität von TTH und NFH liegt strukturell bei etwa 85 % und im Bereich Elektronik bei etwa 50 %. Untergeordnet zu den beiden Versionen gibt es mehrere Varianten. Diese Varianten können sich in Größe und Ausstattung unterscheiden. Ab 2002 wurde eine Variante mit erhöhtem Kabineninnenraum konstruiert, die als TTH- oder NFH-Version ausgestattet werden kann.

TTH/TTT/MRH – Landversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heereshubschrauber

Die Grundversion für die Luft- und Landstreitkräfte heißt Tactical Transport Helicopter (TTH), zu dt.: Taktischer Transporthubschrauber. Daneben gibt es in Finnland und Schweden die Bezeichnung Tactical Troop Transport (TTT), zu dt. Taktischer Truppentransport, die durch einen höheren Innenraum mehr Kopffreiheit gewährleistet. In Australien hat er die Bezeichnung Multi-Role Helicopter (MRH), zu dt. Mehrzweck-Hubschrauber. Die TTH-Variante des Oman weist unter anderem das auf 1.897 kW leistungsgesteigerte Triebwerk RTM 322 01/9A[16] sowie Bordkanonen auf.

NFH/NTH – Marineversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marinehubschrauber der französischen Marineflieger
Marinehubschrauber der Königlich Niederländischen Marine

Die ursprüngliche Version für die Seestreitkräfte bzw. für den schiffsgestützten Einsatz als Bordhubschrauber erhielt die Bezeichnung NATO Frigate Helicopter (NFH) – dt. NATO-Fregattenhubschrauber. Die Seestreitkräfte hatten als Richtwert für die äußeren Abmessungen des Hubschraubers den verfügbaren Platz auf ihren Fregatten gewählt. Der NFH ist insbesondere durch seine Avionik und Sensorik speziell zur Seezielbekämpfung ausgestattet. Über Wasser fahrende Schiffe und U-Boote können bis über den Sichthorizont hinaus bekämpft werden. Außerdem kann er im Such- und Rettungsdienst, zum Personal- und Materialtransport und für Boardingeinsätze verwendet werden. Die Auslieferung begann im Frühjahr 2010 an die Niederlande und Frankreich.

Die Bundeswehr erhält als erster Kunde zunächst eine neue Version mit der Bezeichnung Naval Transport Helicopter (NTH) – dt. Marinetransporthubschrauber. Als Ersatz für den Sea King soll er insbesondere als Search and Rescue-Helikopter eingesetzt werden. Daneben kann er als Transporthubschrauber für Spezialeinheiten oder gewöhnliche Truppen eingesetzt werden. Als Innen- und Außenlast kann er auch Material transportieren. Er soll bei der Deutschen Marine die Bezeichnung NH90-NTH (Naval Transport Helicopter) Sea Lion tragen.[17][18] Der erste deutsche Marinehubschrauber dieses Typs soll im letzten Quartal 2016 das erste Mal fliegen.[19]

Mängel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korrosion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die niederländische Marine stellte 2014 bei zweien ihrer Hubschrauber erhebliche Korrosionsschäden fest, nachdem diese über längere Zeit in maritimen Gebieten eingesetzt worden waren, worauf das Land die Abnahme weiterer Hubschrauber aussetzte und 2014 das zuständige Beschaffungsamt sowie die Partner im NH90-Programm informierte. Die Maschinen entstammten unterschiedlichen Baulosen und wurden in einem Falle von einer Fregatte aus eingesetzt, im anderen Falle von einer Marinebasis am Meer. Die Marine stellte fest, dass mit 56,6 % der häufigste Grund für die Korrosion fehlender Korrosionsschutz war, so dass Kontaktkorrosion auftrat.[20][21] In einem Bericht des BMVg an das Parlament vom 26. Januar 2015 waren bis zu diesem Zeitpunkt 50 % der Schäden beseitigt, der Beschaffungsstopp wurde aufgehoben. Für das deutsche Sea-Lion-Programm wurde durch die Industrie zugesichert, bereits in der Produktion entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

Rotorblatt-Schlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Juli 2015 veröffentlichte das Onlinemagazin Flightglobal einen Bericht über Probleme mit den „Droop Stops“ am Hauptrotorkopf, welche nicht wie vorgesehen entriegeln, was vereinzelt Beschädigungen des Rotorkopfes oder der Flugzelle bei allen Nutzern zur Folge hatte. Wie bei anderen Hubschraubern auch ist der NH90 mit mechanischen Sperren ausgestattet, die bei niedriger Rotordrehzahl ein Absacken der Rotorblätter verhindern. Sind die Fliehkräfte groß genug, entriegeln diese im Normalfall selbsttätig und erlauben eine ungehinderte Blattbewegung während des Fluges. Bis zur Behebung des Problems im Jahr 2017 werden von NHI zusätzliche Inspektionen und weitere Flugbetriebsgrenzen empfohlen.[22]

NH90 der Bundeswehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einsatz bei Heer und Luftwaffe bis 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Heer und Luftwaffe der Bundeswehr bestand der Bedarf an einem Nachfolgemuster für die leichten Transporthubschrauber Bell UH-1D, für die ursprünglich drei Varianten der TTH-Version beschafft werden sollten. Für das Heer war die Variante TGEA (TTH German Army) vorgesehen und für die Luftwaffe die Varianten TGEF (TTH German Air Force) und TGEE (TTH German Enhanced).

Bei der Deutschen Marine ist er als Ersatz des Sea King eingeplant und soll auf den Einsatzgruppenversorgern, beim Such- und Rettungsdienst und zusätzlich zur Unterstützung für maritime Spezialkräfte eingesetzt werden. Ursprünglich sollte er in Nachfolge des Sea Lynx als Bordhubschrauber auf den Fregatten der Sachsen-Klasse und der Baden-Württemberg-Klasse zum Einsatz kommen.[23][24]

Auf Grund der sich bereits im Jahre 2004 abzeichnenden Verzögerung im Programm NH90 entschloss sich das Verteidigungsministerium nach der Auslieferung der ersten drei Maschinen für das Heer am 13. Dezember 2006 im Rahmen des Truppenversuchs den Flugbetrieb mit einem Vorserienbauzustand zu beginnen. Die noch anlaufende Ersatzteilversorgung ließ 2007 nur rund 100 Flugstunden zu. Zudem wurde im Januar 2009 bekannt, dass Beschädigungen am Kabinenboden aufgetreten sind, deren Ursache noch untersucht wird.[25]

Auch bei der Version TGEE der Luftwaffe, die für CSAR-Einsätze bestimmt war, zeigten sich früh Schwierigkeiten in der Entwicklung. Zur Erfüllung seiner Aufgabe sollte der TGEE als zusätzliche Ausrüstung unter anderem ein (MIDS)-Datenfunksystem erhalten. Der Zulauf der ersten dieser Einheiten war für 2011 geplant, die dazu nötigen Rüstsätze sollten bis 2014 komplett sein.[26] Mitte des Jahres 2008 wurde jedoch das Scheitern des NH90-CSAR-Projekts der deutschen Luftwaffe offiziell bekannt gegeben.[27]

Aufgrund ebenfalls erheblicher Verzögerungen in der Entwicklung der Marinevariante MH90 wurden darüber hinaus im März 2008 bereits Stimmen laut, ein anderes, eher verfügbares Hubschraubermodell für die Marineflieger zu beschaffen oder bei Eurocopter darauf hinzuwirken, auf die zeitintensiven Entwicklungen bei Radar und Avionik des MH90 zu verzichten. Als Ersatzlösung war unter anderem der für die kanadische Marine entwickelte CH-148 Cyclone im Gespräch.[28] Jedoch liegt auch die Beschaffung und Einführung der CH-148 bei der kanadischen Marine knapp zwei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück.

Die Luftwaffe erhielt am 21. Oktober 2010 ihren ersten Hubschrauber vom Typ NH90 für das neu aufgestellte Hubschraubergeschwader 64 in Holzdorf und Anfang September 2011 waren beim HSG 64 drei Hubschrauber verfügbar.[29]

Einsatz beim Heer ab 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des Anfang 2013 umgesetzten Fähigkeitstransfers wird der NH90 in der TTH-Version nur bei den Heeresfliegern an den Standorten Faßberg und Niederstetten Verwendung finden. Nach dem Rüstungskonzept vom Oktober 2011 wollte die Bundeswehr entsprechend anstatt 122 nur noch 82 NH90-TTH beschaffen.[30]

Im Frühjahr 2013 wurden die ersten Maschinen nach Afghanistan verlegt. Kern der NH90-Mission am Hindukusch war die luftgestützte Rettung von Verwundeten (Forward Air Medical Evacuation „FAM“). Eine Rotte des Transporthubschrauberregimentes 10 aus Faßberg, bestehend aus einem NH90 als Rettungsflieger und einem NH90 als bewaffnetem Begleit-Luftfahrzeug, sollte den ständigen Bereitschaftsauftrag gewährleisten. Zwei weitere NH90 dienten vor Ort als technische Reserve.[31]

Im Juni 2013 wurde die Stückzahlreduzierung zwischen dem Verteidigungsministerium und der Firma Eurocopter (inzwischen Airbus Helicopters) im Rahmen eines Memorandum of Understanding vereinbart. Teil der Vereinbarung ist die Beschaffung 18 weiterer Marinetransporthubschrauber NH90-NTH (Naval Transport Helicopter) Sea Lion.[32][33] Er ist als Ersatz für das veraltete Waffensystem Sea King Mk. 41 vorgesehen.

Einsatz bei der Marine ab voraussichtlich Ende 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Ende 2017 wurde mit der Einführung des neuen Marinetransporthubschraubers Sea Lion gerechnet,[17][34] wobei in neueren Quellen von 2019 die Rede ist.[35]

Kritik und technische Mängel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugerprobung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NH90 bei der ILA 2010

Während der Flugerprobung bei der Bundeswehr im Jahr 2010 ermittelte eine Expertengruppe des Heeres eine Mängelliste, aufgrund derer die Empfehlung ausgesprochen wurde: „Wann immer möglich, sind alternative Luftfahrzeuge zu nutzen.“ Beanstandet wurde unter anderem:[36]

  • Die geringe Bodenfreiheit ermögliche Soldaten das Ein- und Aussteigen nur, wenn der Hubschrauber auf befestigtem Untergrund steht und keine Hindernisse höher als 16 cm sind.
  • Aufgrund der zu schwach konstruierten Heckrampe könne diese nicht von Soldaten mit Ausrüstung zum Ein- und Aussteigen genutzt werden.
  • Der viel zu druckempfindliche Innenraum sei „untauglich für Transporte von militärischem Personal“ und könne bereits durch schmutzige Kampfstiefel beschädigt werden. Das gleichzeitige Transportieren von Personal und Lasten-Paletten sei nicht möglich.
  • Die unsicheren und zu schwachen Sitze seien für Soldaten, die mit ihrer Ausrüstung am Körper mehr als 110 Kilogramm wiegen, nicht geeignet.
  • Eine Infanteriegruppe mit Gepäck für 24 Stunden passt wegen des geringen Platzangebots nur in den Hubschrauber, wenn Sturmgewehre, Panzerfäuste und Gepäck ohne Sicherung auf den Boden gelegt werden.
  • Das Bord-Maschinengewehr sei wegen Platzmangels „unzweckmäßig“.
  • Das Mitführen schwerer Waffen sei aufgrund fehlender Gurte zum Verzurren nicht möglich.
  • Der NH90 erhielte grundsätzlich keine Erlaubnis für „spezielle Einsatzverfahren“ wie z. B. spezielle Abseilmanöver oder das Absetzen von Fallschirmspringern mit automatisch auslösenden Schirmen, obwohl diese Manöver bei der Bundeswehr zum Standard gehörten.

Hochwassereinsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Hochwasserhilfe 2013 wurde der Öffentlichkeit ein weiteres Problem bekannt: Der Lasthaken des Hubschraubers ist zwar für 4 t zugelassen, aber aufgrund der festen Einbauart wird ein Drehwirbel am Lasthaken benötigt, der eine Drehung der Last im Flug kompensieren kann. Ein derartiger Drehwirbel wurde nicht beschafft, so dass vorerst der 2,5-t-Drehwirbel der Sea Lynx genutzt wird, mit dem die volle Kapazität des Hubschraubers nicht genutzt werden kann.[37]

Notlandung in Usbekistan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Notlandung auf dem Bundeswehr-Stützpunkt in Termez am 19. Juni 2014 sowie ein Zwischenfall am 25. Juni 2014 in Leipzig zeigten ein weiteres Problem mit den RTM322-Triebwerken, das zuvor 2010 nur einmalig an einem australischen NH90 aufgetreten war. Sofern die Turbinen zwischen zwei Einsätzen nicht ausreichend abkühlen, kann es in den Triebwerken durch die asymmetrische Wärmeabgabe der Materialien zu Verformungen einer Kompressor-Welle kommen. Als Folge dessen können bei einem Neustart in dieser Abkühlphase die Verdichterschaufeln am Verdichtergehäuse schleifen und zu einer Stagnation, also dem Abflachen der Drehzahl führen oder im schlimmsten Fall zu einem Abriss der Laufschaufeln mit anschließender Zerstörung des Triebwerks. Danach wurden eine Vordringlich Technische Anweisung (VTA) erlassen, eine detaillierte Anweisung, wie lange die Besatzung die Triebwerke vor jedem Neustart abkühlen lassen muss. Die Industrie hatte allerdings bereits 2010 ein Belüftungsverfahren zertifiziert und in die Dokumentationen aufgenommen, um solchen Problemen vorzubeugen. Ein halbautomatisches softwaregesteuertes Verfahren wird ab Ende 2016 für die Bundeswehr verfügbar sein.[38] Der Zwischenfall in Termez zeigte ebenfalls ein Problem mit dem Overhead Control Panel (OHCP). Nach dem Schaden im Triebwerk 2 wurde durch die Besatzung nach Vorschrift die Feuerlöschanlage ausgelöst, dies führte jedoch zu weiteren Fehlfunktionen, wobei sich die Ladeklappe und die Scheibenwischer unkontrolliert in Bewegung setzten, diverse Notleuchten blinkten, das Kabinenlicht flackerte und die Multifunktionsdisplays ausfielen.

Das fehlerhafte OHCP führte am 6. Februar 2015 zu einem erneuten Flugverbot im Routineflugbetrieb, was allerdings vom Hersteller zuerst als Einzelfall deklariert wurde, worauf das nach dem Unfall erlassene Flugverbot aufgehoben wurde. Vor diesem Zwischenfall war es bereits viermal an deutschen Maschinen zu Rauchentwicklung im OHCP gekommen. Der Hersteller selbst bezeichnete es im Nachhinein als Designfehler[39] und empfahl einen geänderten Verfahrensablauf, um einen weiteren Flugbetrieb zu ermöglichen.[40]

Im Zusammenhang mit dem OHCP meldete Australien 2012 Geruchsentwicklung aufgrund einer Fehlbedienung durch fehlerhafte Dokumentation, Italien hatte 2014 zwei Verschmorungen auf einer Platine entdeckt, die ebenfalls durch eine Fehlbedienung wegen fehlerhafter Dokumentation geschah, und der Oman meldete gleichen Jahres einen Kabelbruch unbekannter Ursache im Panel.[41]

Fähigkeitsmängel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide aktuellen Maschinentypen Land- und Marineversion erreichen die Flugleistungsklasse 3 (Cat B & Performance Class 3). Einsätze über Nord- und Ostsee erfordern Maschinen mit einer Cat A & Performance Class 1 Zulassung.[42] Medienberichten zufolge dürfe der NH90 daher bei einem SAR-Einsatz nicht über dem Meer fliegen. Gutachter des Luftfahrtamtes der Bundeswehr warnten davor, sich mit einer Ausnahmeregelung (§ 30 Luftverkehrsgesetz) über die internationalen Sicherheitsstandards hinwegzusetzen. Für einen neu zu beschaffenden Hubschrauber dürften „keine Ausnahme notwendig sein“.[43] Airbus weist diesen Vorwurf zurück. „Der ‚Sea Lion‘ wird selbstverständlich in Nord- und Ostsee auch im Such- und Rettungseinsatz eingesetzt werden können“, so Wolfgang Schoder, Chef von Airbus Helicopters Deutschland.[44] Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministerium stellte klar: „Natürlich wird der MH90 alle Fähigkeiten haben, um im Seeflug und als Rettungshubschrauber eingesetzt zu werden“, dies wäre eine „klare Voraussetzung.“ Er sagte weiter „Es ist ein ganz normaler Vorgang, dass auf dem langen Weg bis zur Einführung eines neuen Systems zahlreiche Tests und Überprüfungen gemacht werden, um ein leistungsfähiges System zu bekommen. Das was zählt, sind nicht die vielen Zwischenschritte, sondern die Version, die von der Bundeswehr am Ende abgenommen wird. Und diese Version wird leistungsfähig sein.“[45] Dies würde allerdings unter anderem bessere Triebwerke als Ersatz der schon leistungsgesteigerten RTM322-Triebwerke bedeuten, eine überarbeitete Zelle und damit ein höheres Abfluggewicht, um die benötigten Flugleistungen für die Leistungsklasse 1 zu erreichen, um nach dem Ausfall eines Triebwerkes innerhalb der verfügbaren Startabbruchstrecke landen oder den Flug zu einer geeigneten Landefläche sicher fortzusetzen zu können. Kritisch in dieser Situation ist dabei vor allem der Schwebeflug, wie er beim Windeneinsatz oder dem Landen auf einer Fregatte geschieht, den nur Maschinen der Leistungsklasse 1 mit einem Triebwerk weiter bewältigen können.[46][47] In einem Schreiben an den Haushaltsausschuss über den Stand der Zulassungsproblematik schrieb die Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder, dass der Hubschrauber analog zu einem zivil zugelassenen Hubschrauber der Kategorie B zertifiziert werden würde. Er habe sehr viel mit der französischen Marinevariante gemeinsam und könnte so gemäß ZDv A-1525/1 „Das Prüf- und Zulassungswesen für Luftfahrzeuge und Luftgerät der Bundeswehr“ mit einer vereinfachten Musterzulassung bei Übernahme der schon bestehenden Nachweise zugelassen werden.[48]

Hintergrund zu den Warnungen des Luftfahrtamtes der Bundeswehr (zuständig für die Zulassungsverfahren) sind die Bestimmungen zu einem gewerbsmäßigen Transport von Personen und Sachen in Hubschraubern gemäß den Joint Aviation Requirements Operation 3. Gemäß diesen JAR-OPS-3-Richtlinien sind Starts und Landungen in dicht besiedeltem Gebiet mit schwierigen Umgebungsbedingungen sowie Noteinsätze (Helicopter Emergency Medical Services) für zivile Hubschrauber untersagt die nicht die Leistungsklasse 1 erfüllen. Ein Einsatz nördlich des 45. Breitengrades – was per Definition die Nord- und Ostsee mit einschließt – ist damit unmöglich. Von diesen Richtlinien sind Hubschrauber im Militär-, Zoll- und Polizeidienst oder für Flüge zum Absetzen von Fallschirmspringern allerdings ausgenommen.[49] Andererseits sind nach der Bundeswehrvorschrift ZDv A-271/1 (ehemals ZDv 19/2 „Flugbetriebsordnung für die Bundeswehr“) die Bestimmungen aus dem JAR-OPS zu beachten[48], das heißt zivile Vorschriften und Bestimmungen sind so weit es geht einzuhalten und ein abweichen ist nur erlaubt wenn es der Auftrag erfordert. Im Anhang („Erläuterungen zu § 30 Luftverkehrsgesetz (Auszüge aus Erläuterung BMVg R II 5, vom 4. Juli 2003)“) heißt es dazu: „Nach § 30 Abs. 1 LuftVG darf die Bundeswehr von den Vorschriften ausnahmsweise abweichen, soweit dies zur Erfüllung ihrer besonderen Aufgaben unter Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist. Ein Abweichen von den Vorschriften über das Verhalten im Luftraum ist nach § 30 Abs. 1 Satz 3 hingegen nur gestattet, wenn dies zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben zwingend notwendig ist. Zulässig ist mithin eine Abweichung danach nur, wenn eine weniger belastende Alternative nicht in Betracht kommt.“ Der zivile SAR-Dienst nach ICAO-Richtlinien (diese sind in die JAR-OPS überführt) wird von der Bundeswehr im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) durchgeführt. Vom BMVI werden gemäß Pflichtenheft zum SAR-Dienst See/Land, Havariekommando und Offshore-Rettung Hubschrauber der Leistungsklasse 1 gefordert.

Für den SAR-Dienst zu Land beabsichtigt das Heer im Mai 2015 ab 2017 ihre UH-1D durch zivile Muster des Hubschraubers H135 (vormals EC135 P3/T3) zu ersetzen.[50] Die Nutzung des NH90 mit FAM-Rüstsatz oder speziellem SAR-Rüstsatz war zuvor eine angedachte Alternative. Mit Stand Oktober 2015 ist dies revidiert. Eine Ersatzbeschaffung wird auf den Fähigkeitsforderungen für den militärischen SAR-Dienst basieren und seit diesem Zeitpunkt musteroffen geführt.

Politische Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die Geschichte des NH90 ist eine Geschichte voller Kümmernisse“ sagte im Februar 2010 der SPD-Verteidigungspolitiker Hans-Peter Bartels zu einer Mängelliste des NH90 in einem Bundeswehrbericht. Bartels ordnete die Anschaffung des NH90 wie folgt ein: „Zu spät, in den Fähigkeiten prekär und zugleich dringend notwendig.“

Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, entgegnete auf Kritik am NH90 im März 2015: „Der Hubschrauber fliegt seit zehn Jahren, 13 Nationen haben ihn, fliegen ihn, er hat 70.000 Flugstunden hinter sich bereits – und ja, Triebwerkstagnation hat stattgefunden: 19-mal. Und wenn wir das gegen 70.000 Flugstunden setzen, dann weiß man auch: Ja, Stagnation – in den 19 Fällen –, das ist ein Problem, das behoben werden muss, aber in der Relation zu dem, was der Hubschrauber seit zehn Jahren leistet, müssen wir auch die Kirche im Dorf lassen. Das Gleiche beim Thema Korrosion. Die Holländer fliegen mit diesem Hubschrauber natürlich auch auf See, haben festgestellt, dass sie in bestimmten Punkten Korrosionsprobleme haben, haben das mit der Firma geklärt und haben jetzt nachbestellt. Und das zeigt eben auch: Ja, Probleme treten auf – das sind auch am Anfang Kinderkrankheiten, wie sie bei jeder neuen Autoserie zum Beispiel auch passieren –, die muss man ernst nehmen und beheben, aber sie bedeuten nicht, dass das ganze Gerät nicht in Ordnung ist.“[51]

Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Aufbau des Rumpfes werden überwiegend Faserverbundwerkstoffe auf Kohlenstofffaser-Basis verwendet. Lediglich hoch beanspruchte Teile der Zelle (zum Beispiel an den Triebwerken) werden aus Metall gefertigt. Damit ergibt sich ein im Vergleich zu älteren Militärhubschraubern erheblich kleinerer Radarquerschnitt, der durch die Form der Zelle nochmals reduziert wird. Besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt. Die Zelle mit drei einziehbaren Rädern kann Abstürze mit Sinkraten bis zu 7,7 m/s (Räder eingefahren) und 10,6 m/s (ausgefahrene Räder) überstehen (bei max. 15 Grad Neigungs- und 5 Grad Rollwinkel).[52] Darüber hinaus muss die Bruchlast von der Zelle aufgenommen werden, die sich in diesem Fall kontrolliert verformt. Dadurch werden die Überlebenschancen der Mannschaften und Besatzung wesentlich verbessert. Ein weiterer großer Vorteil des CFK-Materials, dessen Gesamtanteil 85 % beträgt, liegt in der Gewichtsersparnis.

Erstmals bei einem europäischen Helikopter werden praktisch sämtliche Systeme an Bord digital gesteuert und überwacht. Die Steuereingaben des Piloten werden über ein vierfach redundantes Fly-by-wire-System an den Flugkontrollrechner (engl. Flight Control Computer (FCC)) und von dort aus an den Aktuatorsteuercomputer (engl. Actuator Control Computer (ACC)) übertragen. Auch eine vollständig rechnergestützte Steuerung des Hubschraubers ohne manuelles Eingreifen des Piloten (Autopilot) während des Marsch- oder Schwebefluges ist auf diese Weise möglich.

Über ein Data Transfer Device (DTD) können mit einem Data Insert Device (DID) Informationen beidseitig überspielt werden. So können sowohl Wartungsdaten vom Monitoring Diagnostic System (MDS) heruntergeladen als auch Daten wie Funkfrequenzen oder Flugrouten hochgeladen werden. Alle Daten können extern erstellt oder ausgewertet werden.

Das Navigationssystem besteht aus einem redundanten Trägheitsnavigationssystem mit Laserkreiseln, einem GPS-Empfänger, Systemen zur Entfernungsbestimmung und einer Rechnerbaugruppe, welche die Informationen für die Besatzung visualisiert. Dazu kommen weitere Rechner mit speziellen Aufgaben, zum Beispiel Kommunikation nach innen und außen sowie Luftfahrzeug-Management, Überwachung und Diagnose.

Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cockpit des NH90

Zur Ausstattung gehört ein Vier-Achsen-Fly-by-wire-System, ein digitales Cockpit mit Multifunktionsanzeigen, eine elektrische Heckrampe, ein Hilfsgenerator zur Stromversorgung, ein erweitertes Bodenannäherungs-Warnsystem, Stimmen- und Flugdatenaufzeichnung, Wetterradar und eine digitale Navigationskarte. Am vorderen Bereich der Zelle kann ein FLIR-System angebracht werden. Der Hubschrauber ist nachts einsetzbar, wobei die Piloten mit Nachtsichtgeräten oder im Helm eingebauten Sichtsystem fliegen. Zur Ausrüstung gehören außerdem ein Frachthaken, eine hydraulische Winde oder Abseilsystem und eine montierbare Zusatzpanzerung für Piloten.[53] Die Marineversion NFH verfügt zusätzlich über ein unter der Flugzelle fest installiertes 360°-Rundumsichtradar zur Suche und Verfolgung von Schiffen.

Bewaffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den seitlichen Laststationen können Waffen oder Behälter befestigt werden. An den Türen sind Lafettierungen für bewegliche Maschinengewehre anbaubar.[53]

Intern (auf schwenkbaren Drehkugellafetten in der Schiebetür lafettiert)

Extern (Kampfmittel für maximal 1200 kg an zwei Außenlastträgern vor der Schiebetür)

Selbstschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der NH90 verfügt über ein mehrteiliges elektronisches Selbstschutzsystem (Electronic-Warfare-Protection-System). Teil des Systems ist ein von EADS Deutschland entwickeltes Raketen- und Laserwarnsystem.[54] Dies umfasst vier Missile-Launch-Detector-Sensor-Units (MLDSU), mit denen die Erfassung der Infrarot-Signaturen anfliegender Flugkörper erfolgt, vier Radar-Sensor-Units (RSU) zur Erfassung der Radarsignaturen anfliegender Flugkörper und zwei Laser-Sensor-Units (LSU) zur Erfassung von Laserstrahlen. Je nach Bedrohungslage im jeweiligen Einsatzgebiet werden die Sensoren auf die dortigen verwendeten Luftabwehr-Systeme abgestimmt, um einen bestmöglichen Schutz des Helikopters zu ermöglichen. Das eingesetzte Radarwarngerät kommt von der Firma Thales.[55] Der Abwehr anfliegender Lenkwaffen dient der Täuschkörperwerfer MBDA Saphir-M, der in Bedrohungssituationen Düppel und Flares ausstoßen kann. Optional können die heißen Motorengase durch einen Abgasmischer abgekühlt werden. Dies hat den Effekt einer Verringerung der Erkennbarkeit durch Infrarotsensorik.

Bestellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsches Heer
Schwedische Streitkräfte
Italienisches Heer
NH90 der italienischen Marine auf der ILA 2012

Der NH90 wurde bisher von folgenden Staaten bestellt bzw. als Option angemeldet:

Land TTH NFH/NTH TTT Optionen Gesamt Auslieferungen
AustralienAustralien Australien 47 47 33
BelgienBelgien Belgien 4 4 2 10 8
DeutschlandDeutschland Deutschland 82 36 22 140 40[56]
FinnlandFinnland Finnland 20 20 20
FrankreichFrankreich Frankreich 74 27 101 32
GriechenlandGriechenland Griechenland 20 14 34 11
ItalienItalien Italien 70 46 1 117 47
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 9 9 9
NiederlandeNiederlande Niederlande 20 20 13
NorwegenNorwegen Norwegen 14 10 24 6
OmanOman Oman 20 20 17
PortugalPortugal Portugal (10) 0 abbestellt
SchwedenSchweden Schweden 18 7 25 11
SpanienSpanien Spanien 22 22 2
Insgesamt: 348 129 38 56 571 >249

Nutzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NH90-Cockpit

Die Bestellungen staffeln sich nach Streitkräften wie folgt:

AustralienAustralien Australien

Heer: 40 MRH90 Taipan (Multi Role Helicopter, entspricht TTH)
5th Aviation Regiment (A and B Squadron), RAAF Base Townsville, seit September 2009
Marine: 6 MRH90 Taipan (gepoolt mit der Armee)
808. Squadron, NAS Nowra (HMAS Albatross), seit November 2010
plus ein 47. Exemplar als Kompensation für Programmverzögerungen

BelgienBelgien Belgien

Luftwaffe: 4 TTH Caïman + 2 Optionen, 4 NFH Caïman
18. Smaldeel/1. Wing (TTH betrieben für das Heer), Beauvechain, seit Oktober 2013
40. Smaldeel/1. Wing (NFH betrieben für die Marine), Koksijde, seit Mai 2014

DeutschlandDeutschland Deutschland

Heer: (bis 2012 auch Luftwaffe): 82 TTH
Internationales Hubschrauberausbildungszentrum, Bückeburg, seit Dezember 2006
Transporthubschrauberregiment 10, Fassberg, seit Juni 2011
Transporthubschrauberregiment 30, Niederstetten, seit Dezember 2014[57]/März 2016[58]
Marine: 18 NTH Sea Lion, weitere 18 geplant[59]
Marinefliegergeschwader 5, Nordholz, Zulauf geplant 2019 bis 2022[35]

FinnlandFinnland Finnland

Heer: 20 TTT (auch Such- u. Rettungsdienst)
Utti Jaeger Regiment, Utti, seit März 2008

FrankreichFrankreich Frankreich

Heer: 74 TTH Caïman
École d’Application l’ALAT (EAALAT), Le Luc Le Cannet, seit Juli 2012
1er Régiment d’Hélicoptères de Combat (1º RHC), Phalsbourg-Bourscheid, seit November 2013
Marine: 27 NFH Caïman marine
Flottille 33F, Lanvéoc-Poulmic, seit Dezember 2011
Flottille 31F, Hyères Le Palyvestre, seit Juli 2012

GriechenlandGriechenland Griechenland

Heer: 16 TTH, 4 TTH (Special Operations) + 14 TTH (Optionen)
2. Heeresfliegerbataillon, Militärflugplatz Megara, ab Juni 2011

ItalienItalien Italien

Heer: 60 NH-90 TTH
und 26º Gruppo, Viterbo, seit Januar 2008
25º und 53º Gruppo, Rimini-Miramare
Casarsa, geplant
Marine: 46 SH-90 NFH, 10 SH-90 TTH
5º Gruppo und Centro Sperimentale Aeromarittimo, Sarzana-Luni, seit Juni 2011
Luftwaffe: 1 TTH (UH-90A)/CSAR (Option)

KatarKatar Katar

Luftwaffe?: 12 TTH, 10 NFH (Vorvereinbarung 2014)

NeuseelandNeuseeland Neuseeland

Luftwaffe: 8 TTH (+ 1 als Ersatzteillager)[60]
3. Squadron, Ohakea Air Base, seit Dezember 2011

NiederlandeNiederlande Niederlande

Luftstreitkräfte: 8 TNFH
300. Squadron, Gilze-Rijen, geplant ab 2014
Marine: 12 NFH
860. Squadron, Maritiem Vliegkamp De Kooy, seit Mai 2010

NorwegenNorwegen Norwegen

Luftstreitkräfte: 14 MTH. Norwegen droht wegen der Verzögerungen bei der Auslieferung mit der Stornierung des Auftrages, da der Kauf vor sechs Jahren hätte abgeschlossen werden sollen, das Land aber bisher nur einen Hubschrauber erhalten hat.[61]
337. Skvadron (im Auftrag der Küstenwache), NH90-NFH, Bardufoss, seit Dezember 2011
334. Skvadron (im Auftrag der Marine), NH90-ASW, Bardufoss, vorauss. ab 2014 (ab 2016 auch Haakonsvern)

OmanOman Oman

Luftwaffe: 20 TTH, seit Sommer 2010

PortugalPortugal Portugal

Heer: 10 TTH, Bestellung aufgeschoben

SchwedenSchweden Schweden

Luftwaffe: 18, 9 HPK-14D (TTT/SAR: variable Nutzung zum Taktischen Truppentransport, SAR und MedEvac), 9 HPK-14E (TTT/SAR/ASW: variable Nutzung wie bei D-Version plus U-Jagd), Anfangsflugbetrieb bis 2014 in Malmen bei Linköping[62]
1. Helikopter Skvadron (HPK-14D/E), Luleå-Kallax, HPK-14D seit 2014, HPK-14E seit 2015
3. Helikopter Skvadron (HPK-14D), Ronneby-Kallinge, seit 2014

SpanienSpanien Spanien

Heer: 22 HT-29 (TTH, vormals 45)
BHELMA III, seit Dezember 2014 übergangsweise für zirka ein Jahr in Albacete, anschließend Agoncillo

Die offizielle Zahl der Festbestellungen beträgt laut NHI im Juni 2009 insgesamt 529 Maschinen. Im Mai 2010 waren 40 Hubschrauber ausgeliefert und weitere 50 in der Produktion.[1] Im September 2015 wurde die 249. Maschine übergeben.[63]

Unfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bei einer Militärflugschau am 1. Juni 2008 in Bracciano berührte der Pilot beim Abfangen aus einem Kunstflugmanöver nach einem Turn mit Rumpf und Heckausleger des Hubschraubers die Wasseroberfläche des Bracciano-Sees bei Rom, dabei überschlug sich die Maschine und versank.[64] Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich hunderte Zuschauer und viele Tretboote und Kanus auf und an dem Badesee. Zwei der drei Besatzungsmitglieder befreiten sich leicht verletzt aus dem Hubschrauber. Der 44-jährige Pilot Filippo Fornassi starb auf dem Weg in die Klinik.[65] Der NH-90 (TTH MM81519/EI-202) gehörte zum 1. Heeresfliegerregiment in Viterbo und war eine der ersten fünf Serienmaschinen für Italien.
  • Nach einem Beinahe-Absturz im Juni 2014 eines NH90 der Bundeswehr aufgrund eines Triebwerksausfalls bei Termez in Usbekistan wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Nach dem Abstellen des Triebwerks hatte das Auslösen des Feuerlöschers zum Verschmoren einer Platine geführt. Erst nach fünf Monaten wurde eine Untersuchung vor Ort eingeleitet die zu dem Ergebnis kam: „Nach hiesiger Einschätzung ist es nicht möglich auszuschließen, dass dieser Fehler … an anderen NH90 der Flotte nochmals auftritt“. Die Untersuchungsgruppe kam zu dem Schluss, dass es sich nicht um ein technisches Problem handelt, sondern um eine „flugsicherheitsgefährdende Störung“. Auf Grundlage der Zusicherung des Herstellers „Die Kombination eines Triebwerkausfalls in Verbindung mit der … Fehlfunktion … wurde seitens der Firma als extrem unwahrscheinlich eingestuft und liegt damit innerhalb der akzeptierten Ausfallwahrscheinlichkeit“ wurde der Hubschrauber wieder freigegeben. Bundeswehrpiloten des NH90 überlegen, sich als Reaktion fluguntauglich zu melden.[66][67] Am 6. Februar 2015 wurde der NH-90 erneut mit einem Flugverbot belegt, nachdem der Hersteller aufgrund weiterer Untersuchungen zum Zwischenfall in Termez entgegen vorheriger Einschätzung zu dem Schluss kam, dass es beim Auslösen der Feuerlöschanlage des Triebwerks gegebenenfalls zu einem Kurzschluss im Overhead-Control-Panel (OHCP) kommen kann.[68]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugvorführung NH90
NH90 bei der ILA 2006
Der NH90 auf der ILA 2000
Kenngröße Daten
Typ: Taktischer Mehrzweckhubschrauber
Gesamtlänge: 19,56 m
Rumpflänge: 16,23 m (16,09 m MH90)
Rotordurchmesser: 16,30 m
Höhe: 5,44 m
Leergewicht: etwa 6850 kg (7178 kg MH90)
Maximales Startgewicht: 10.600 kg; 11.400 kg (bei externer Zuladung bzw. Zusatztanks)
Höchstgeschwindigkeit:
  • TTH: 305 km/h
  • NFH: 291 km/h
Marschgeschwindigkeit:
  • TTH: 260 km/h
  • NFH: 245 km/h
Dienstgipfelhöhe: ca. 6000 m
Schwebehöhe:
Steigrate: 11 m/s
Einsatzdauer:
  • 4 Std 35 Min. (ohne Zusatztanks)
Reichweite:
  • TTH: 800 km (bei 2035 kg in internen Tanks)
  • TTH: 1260 km (mit 2 × 500 kg Zusatztanks)
  • NFH: 1000 km (ohne Zusatztanks)
Besatzung: 1–2 Piloten + 1 Bordtechniker
Max. Zuladung: 20 oder 12 Soldaten (mit Türbewaffnung) / 12 Tragen
Max. Nutzlast: 4200 kg (inkl. Tankinhalt, Ausrüstung und Zuladung)
Max. Anhängelast 4000 kg (an Frachthaken)
Triebwerk:

Die technischen Daten basieren auf Angaben von EADS.[69] und Royal New Zealand Air Force[53]

Vergleichbare Hubschrauber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: NHIndustries NH90 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Eurocopter weist angebliche Geheimbericht-Kritik am NH90 zurück /Interview mit Dr. Clive Schley, VP & NAHEMA Programme Coordination Manager, Eurocopter. Defence Professionals, 20. Mai 2010, abgerufen am 5. August 2010 (englisch).
  2. NH90 – Das Hubschrauberfiasko der Bundeswehr ZDF Zoom Reportage vom 28. Oktober 2015
  3. Website der EADS, eingesehen am 20. November 2008
  4. Umfassende Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler Rüstungsprojekte (Exzerpt), eingesehen am 20. November 2013
  5. Pressemitteilung auf EADS.net; Stand: 17. Juni 2008; eingesehen am 28. Oktober 2008
  6. NH90 auf der Website des Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung, eingesehen am 20. November 2013
  7. Pressemitteilung Eurocopter vom 24. Januar 2011 PM Eurocopter
  8. Belgien übernimmt 200. NH90. Flug Revue, 26. Juni 2014, abgerufen am 1. Juli 2014.
  9. FlightGlobal: Italy updates on NH90 service in Afghanistan. Abgerufen am 24. Januar 2013.
  10. Defence News: Plagued by Delays, NH90 Helos Head to Afghanistan Air Base. Abgerufen am 24. Januar 2013.
  11. Janes: Italian army aviation fully operational with NH90 in Afghanistan. Abgerufen am 24. Januar 2013.
  12. NH Industries: First Deployment of Italian NH90 in Afghanistan. Abgerufen am 24. Januar 2013.
  13. Mangelhafter Hubschrauber im Einsatz. In: FAZ.net. 26. Oktober 2013, abgerufen am 19. März 2014.
  14. Pieter Bastiaans: The Netherlands deploys NH90 for the first time. In: Dutch Defence Press. 23. Januar 2013, abgerufen am 19. März 2014 (englisch): „The first operational deployment of the Dutch NH90 Naval Frigate Helicopter (NFH) has commenced on board the Royal Netherlands Navy frigate HrMs De Ruyter.“
  15. Anno Gravemaker: Dutch maritime NH90s suffer corrosion. In: Flightglobal.com. 19. März 2014, abgerufen am 19. März 2014 (englisch): „After an inspection conducted following the mission, it was concluded that the amount of wear and tear and corrosion to the helicopter was much higher than anticipated. The same problems were noted on another aircraft deployed to the Caribbean.“
  16. http://www.rolls-royce.com/defence_aerospace/downloads/helicopters/rtm322.pdf
  17. a b BMVg Presse- und Informationsstab: Erklärung des Verteidigungsministeriums zur Berichterstattung „Die Nacktschnecke“ im Magazin „Der Spiegel“. www.bmvg.de, 3. Dezember 2013, abgerufen am 5. Dezember 2013.
  18. Ausdocken der Meko 200A Fregatten. Mittler Verlag, Europäische Technik und Sicherheit Ausgabe 01/2015, 1. Januar 2015.
  19. First German Sea Lion to fly in fourth quarter. 23. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
  20. Thomas Wiegold: Korrosion beim niederländischen Marine-NH90: Der Bericht zum Nachlesen. In: Augen geradeaus! (Blog). 4. Juli 2014, abgerufen am 6. Juli 2015: „Für die Hubschrauber-Interessierten hier ;-) , die ihn noch nicht kennen: Vor ein paar Tagen haben die Niederlande ihren Bericht zu den Korrosionsproblemen bei ihrem Hubschrauber NH90 in der Marine-Version für jedermann zum Nachlesen ins Internet gestellt.“
  21. L. ’t Hoen-Velterop: Minister of Defence suspends acceptance of new Dutch NH90 helicopters – Inventory of corrosion occurrences on two NH90 helicopters after operation in tropical and saline environment. In: defensie.nl. Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium, abgerufen am 6. Juli 2015 (englisch).
  22. Dominic Perry: NHI works to address ’blade flap’ rotor head issue. In: Flightglobal.com. 3. Juli 2015, abgerufen am 6. Juli 2015 (englisch): „NH Industries is working to deliver a solution to an issue with the main rotor head on NH90 military helicopters that means the blades can impact the tail structure when starting or stopping the rotors during high winds.“
  23. Presse- und Informationszentrum Marine: Marinehubschrauber MH-90. Deutsche Marine, 16. September 2008, abgerufen am 5. August 2010.
  24. Die Marine braucht den „Sea Lion“. In: www.marine.de. Abgerufen am 22. November 2015.
  25. Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von FDP-Abgeordneten des Bundestages. PDF
  26. Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von Abgeordneten des Bundestages, 80 KB, PDF-Datei
  27. Ansgar Graw: Bundeswehr könnte abgeschossene Piloten nicht retten. In: Welt Online. 8. August 2008, abgerufen am 24. Oktober 2008.
  28. Bundeswehr muss auf Hubschrauber für Afghanistan warten. In: Reuters. 20. März 2008.
  29. Luftwaffe
  30. Minister de Maizière billigt Umrüstung. In: www.bmvg.de. 21. Oktober 2011, abgerufen am 25. Oktober 2011 (deutsch).
  31. Robert Lehmann: Tiger auf dem Sprung nach Afghanistan. www.bundeswehr.de, 2012.11.26., abgerufen am 28. September 2013.
  32. Presse- und Informationsstab BMVg: Sprechererklärung: Zur Stückzahlreduzierung zwischen dem Verteidigungsministerium und der Firma Eurocopter. 2013.07.21., abgerufen am 28. September 2013.
  33. Dominic Perry: Germany finalises order for 18 naval NH90s. In: Flightglobal.com. 4. März 2015, abgerufen am 2015 (englisch): „Germany has finally confirmed a deal that will see it order 18 new NH Industries NH90 NFH helicopters for its navy, while at the same time trimming commitments for the troop transport variant and Airbus Helicopters Tigers. The deal for the naval NH90 – to be known as the Sea Lion in German service – is worth around €1.4 billion ($1.55 billion). However, the German army will now receive 80 instead of 122 NH90s, with two further airframes for training and 22 more covered by options.“
  34. Marine.de: Interview mit dem Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, zum 100-jährigen Jubiläum der Marineflieger. Abgerufen am 30. August 2013.
  35. a b Marinehubschrauber Sea Lion: Auslieferung beginnt 2019. 10. September 2015, abgerufen am 9. April 2016.
  36. Bundeswehr bestellt mangelhafte Hubschrauber. In: Die Zeit. 23. Februar 2010, abgerufen am 15. Juli 2010.
  37. vgl. Thomas Wiegold: Hochwasser und NH90: Jetzt ist der Haken dran. augengeradeaus.net, 13. Juni 2013. Abgerufen am 13. Juli 2013.
  38. Thorsten Jungholt: Motor des NH90-Helikopters zu sensibel für Einsätze Die Welt, 24. Oktober 2014
  39. Bericht des Bundesministerium der Verteidigung zu angeblichen technischen Störungen beim Transporthubschrauber NH90. Abgerufen am 8. Februar 2015 (PDF; 21,5 MB).
  40. Thomas Wiegold: Stopp des Flugbetriebs mit NH90: Bundeswehr entschied gegen Industrie. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  41. Thomas Wiegold: NH90: Fragen wir doch mal andere Käufer. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  42. [https://easa.europa.eu/system/files/dfu/Annexes%20to%20Regulation.pdf Annexes to the draft Commission Regulation on ‘Air Operations - OPS’], EASA, zugegriffen am 22. Februar 2015.
  43. Neuer Marinehubschrauber darf nicht über Meer fliegen. Spiegel Online, abgerufen am 25. Februar 2015.
  44. Airbus weist Vorwürfe zurück. n-tv, abgerufen am 25. Februar 2015.
  45. Marinehubschrauber nicht seetauglich. Frankfurter Allgemeine, abgerufen am 21. Februar 2015.
  46. Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Hubschrauberflugplätzen. Kapitel 8 Anlage 2 Begriffsbestimmungen. Bundesministerium der Justiz, 29. Dezember 2005, abgerufen am 21. Februar 2015 (pdf).
  47. Certification Specifications for Large Rotorcraft CS29. CS-29 Bau- und Zulassungsvorschrift für Hubschrauber ab 3.175 Kilogramm. Europäische Agentur für Flugsicherheit, 17. November 2008, abgerufen am 21. Februar 2015 (pdf 4,0 MB).
  48. a b Thomas Wiegold: Der Drehflügler, März 2015 (aktuell: BMVg zur Zulassung SeaLion). Augen Geradeaus!, abgerufen am 8. März 2015.
  49. JAR-OPS 3.001 Geltungsbereich. Luftrecht-Online, abgerufen am 26. Februar 2015.
  50. Search and Rescue: SAR-Dienst in Deutschland seit 1956. In: deutschesheer.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  51. [1]. In: Deutschlandfunk. 8. März 2015, abgerufen am 12. März 2015.
  52. http://www.uni-stuttgart.de/zv/themenheft/03/bansemir.pdf
  53. a b c NH90 Specifications auf airforce.mil.nz (Memento vom 28. Februar 2009 im Internet Archive)
  54. EADS.com Pressemitteilung vom 10. Mai 2004
  55. http://www.thalesgroup.com/all/pdf/twe.pdf Datenblatt TWE
  56. Einsatzbereitschaft der fliegenden Systeme bleibt unbefriedigend. Flug Revue, 2. Dezember 2015, abgerufen am 3. Dezember 2015.
  57. Thomas Glaudo: Erster „NH90“ in Niederstetten. www.deutschesheer.de, 18. Dezember 2014, abgerufen am 19. Juli 2015.
  58. Niederstettener NH90 fliegt erstmals, Flugrevue, 8. März 2016
  59. Aufrüstung bei der Bundeswehr, n-tv, 27. Januar 2016
  60. Jonathan Coleman, Government of New Zwaland: New NH90 Helicopters launched. Abgerufen am 4. November 2014.
  61. Dominic Perry: Norway threatens to cancel NH90 helicopter order. 2. August 2012, abgerufen am 2. August 2012 (englisch).
  62. Sweden receives first anti-submarine NH90 helo, Janes, 17. Dezember 2015
  63. Airbus Helicopter: Airbus Helicopters delivers 15th NH90 NFH to the French Navy. Airbus Helicopter Marine, 22. September 2015, abgerufen am 22. September 2015.
  64. Luca Peruzzi: Italian army NH90 TTH fatal crash; no flying restrictions to remaining fleet. Flightglobal, 5. Juni 2008, abgerufen am 28. Januar 2015 (englisch).
  65. Anne Holstein: Hubschrauber stürzt in Badesee. BILD, 2. Juni 2008, abgerufen am 25. Januar 2015.
  66. Marco Seliger: Flugangst. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. November 2014, abgerufen am 25. Januar 2015.
  67. Piloten haben vor eigenen Hubschraubern Angst. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. November 2014, abgerufen am 25. Januar 2015.
  68. Thomas Wiegold: NH90-Flotte wegen Problem mit der Feuerlöschanlage gegroundet. Augen geradeaus!, 6. Februar 2015, abgerufen am 7. Februar 2015.
  69. Website EADS N.V. – NH-90