Nabadwip

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Nabadwip
নবদ্বীপ
Nabadwip (Indien)
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Staat: Indien
Bundesstaat: Westbengalen
Distrikt: Nadia
Subdistrikt: Krishnanagar Sadar
Lage: 23° 24′ N, 88° 22′ OKoordinaten: 23° 24′ N, 88° 22′ O
Höhe: 16 m
Fläche: 11,66 km²
Einwohner:
– Agglomeration:
125.528 (2011)[1]
175.474 (2011)[2]
Bevölkerungsdichte: 10.766 Einw./km²
Website: Nabadwip
Samadhi Mandir
Samadhi Mandir

d1

Nabadwip (bengalisch: নবদ্বীপ, Nabadbīp) ist eine Stadt mit etwa 125.000 Einwohnern im Distrikt Nadia im indischen Bundesstaat Westbengalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nabadwip liegt am Hugli-River etwa 120 km (Fahrtstrecke) nördlich von Kolkata in einer Höhe von ca. 15 m ü. d. M.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Bevölkerungsstatistiken werden erst seit 1991 geführt und veröffentlicht.[4]

Jahr 1991 2001 2011
Einwohner 125.037 115.016 125.543

Ca. 99 % der Einwohner sind Hindus und nur 0,8 % sind Muslime; der geringe Rest entfällt auf Christen, Jains und Sikhs. Der Anteil der männlichen Einwohner übersteigt den der weiblichen um ca. 10 %.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im späten 12. Jahrhundert während der Herrschaft der Sena-Dynastie wurde die Hauptstadt Bengalens von Gaur nach Nabadwip verlegt. Der Sena-König Lakshmansena wurde in Nabadwip im Jahr 1201/1202 von den muslimischen Eroberern um Muhammad bin Bakhtiyar Khilji vernichtend geschlagen, was den Beginn der Invasion des Islam in Bengalen markiert. Bis ins 16. Jahrhundert blieb die Stadt ein wichtiges Zentrum der Kultur, Bildung und Religion und ist auch heute noch ein Pilgerziel vieler Krishna-Anhänger.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heute gibt es zahlreiche neuzeitliche Tempel in der Stadt; der bedeutendste ist der Sonar-Gouranga-Temple.
  • Am gegenüberliegenden Ufer des Hugli in Mayapur ist der Hauptsitz der ISKCON-Bewegung.

Feste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nabadwip finden über das ganze Jahr verteilt zahlreiche Feste statt – die bedeutendsten sind Rash Utsav, Dol Jatra, Rath Yatra, Jhulan und Gaura Purnima.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mystiker Chaitanya (1486–1533) wurde in Nabadwip geboren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nabadwip – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nabadwip – Census 2011
  2. Nabadwip – Agglomeration Census 2011
  3. Nabadwip – Karte mit Höhenangaben
  4. Nabadwip – City Population 1991–2011
  5. Nabadwip – Census 2011