Nachtzug

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Ein Nachtzug (EN 482 MünchenKopenhagen/Binz) bei der Durchfahrt im Bahnhof Donauwörth

Nachtzug (auch Nachtreisezug in Abgrenzung zu nächtlich verkehrenden Güterzügen) steht für nachts verkehrende Züge des Personenverkehrs. Im Schienenpersonenfernverkehr dienen sie dazu, um in der Schlafenszeit der Reisenden über Nacht lange Strecken mit wenig Zwischenhalten zurückzulegen. Diese Züge sind meistens mit Schlaf- oder Liegewagen ausgestattet. Sie besitzen oft Kurswagen, so dass von einem Ausgangsbahnhof ohne Umsteigen viele Ziele erreicht werden können. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es für Nachtzüge unter anderem die Zuggattungen EuroNight (EN) und ÖBB Nightjet.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Frühzeit der Eisenbahn verkehrten Züge – schon aus Sicherheitsgründen, denn es wurde zunächst weitgehend auf Sicht gefahren – nur tagsüber. Das bedeutete für Reisende, dass sie auf längeren Distanzen in Hotels übernachten mussten, bevor sie ihre Reise am nächsten Tag fortsetzen konnten. In Preußen bedurfte es der Anordnung von Nachtzügen durch den zuständigen Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten, August von der Heydt. Dessen Motiv war politischer Natur: Er versuchte erhöhten Einfluss auf die damals in Preußen überwiegenden Privatbahnen zu erlangen. Gestützt auf § 36 Gesetzes über die Eisenbahn-Unternehmungen, das die Eisenbahnen verpflichtete, ihren Fahrplan den Bedürfnissen der Post anzupassen, verpflichtete er 1852 die Eisenbahngesellschaften, Nachtzüge einzurichten. Für jeden ausgefallenen Nachtzug drohte der preußische Staat eine Strafe von 100 Talern an. Die Gegenforderung der Eisenbahngesellschaften nach Ausgleichszahlungen verwarf der Minister mit der Begründung: Für die Erfüllung gesetzlicher Bestimmungen könne niemand Geld verlangen. Die Bahngesellschaften gaben angesichts der Strafgeldandrohungen nach, die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft prozessierte dagegen noch bis 1855. Dann wurde es still um die Angelegenheit: Die Nachtzüge warfen nämlich satte Gewinne ab.[1] Sie bestanden zunächst nur aus Sitzwagen.

Georges Nagelmackers brachte die Idee des Schlafwagens mit bezogenen Betten, Waschgelegenheiten und Toiletten nach Europa und gründete für deren Betrieb die Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL). Die ersten Nachtverbindungen der CIWL bestanden aus Kurswagenläufen, bei denen die Schlafwagen an andere, fahrplanmäßige Züge angehängt wurden. 1872 bekam die CIWL die erste Konzession für eine Verbindung mit Schlafwagen von Paris nach Wien. 1882 setzte die CIWL den ersten eigenen Nachtzug mit Speisewagen, Schlaf- und Gepäckwagen zwischen Paris und Wien ein. Auf dieser Grundlage entstand 1883 die Verbindung zwischen Paris und Konstantinopel, der Orientexpress.

Nachtzüge in Europa (Abriss)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachtzugverbindungen in Europa mit Schlaf- und/oder Liegewagen, 2020

Die Schweiz betreibt mit den Schweizerischen Bundesbahnen keine Nachtzüge mehr. Hingegen fahren verschiedene Linien des ÖBB Nightjet von und zu Schweizer Bahnhöfen, wie beispielsweise ZürichBerlinHamburg oder ZürichLinzWien. Die SBB beteiligen sich im Rahmen einer Kooperation am Nightjet.

Als Nachtzüge sind in der Schweiz vor allem Nachtregionalzüge bekannt; sie verkehren meist als S-Bahn. In einigen Regionen wird in den Nachtzügen, die von ein Uhr bis Betriebsschluss verkehren, ein Nachtzuschlag von fünf Franken erhoben.

Einige Linien der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fahren als ÖBB Nightjet[2] in Nachfolge der EuroNight-Züge von Österreich in die Schweiz, nach Deutschland und Italien. Auch besteht zwischen Bregenz und Wien eine inländische Nachtzugverbindung.[3] Die ÖBB Personenverkehr hat die Bewirtschaftung der Nachtzüge komplett an den Caterer Newrest Wagons-Lits, die frühere CIWL, ausgelagert. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 haben die ÖBB einen Teil der vormals von der Deutschen Bahn angebotenen Nachtzuglinien übernommen. Hauptsächlich in Deutschland verkehren die Linien Hamburg-München-Innsbruck, Hamburg/Berlin-Zürich und Düsseldorf-München-Innsbruck. Von Deutschland über Österreich nach Italien gibt es Verbindungen auf der Strecke München-Mailand/Rom/Venedig jeweils über Salzburg. Diese hinzugekommenen Verbindungen wurden mit bereits bestehenden Verbindungen der ÖBB (Hamburg-Wien, Düsseldorf-Wien, Wien-Italien) gekoppelt.

Die Niederländische Staatsbahn (NS) betreibt jede Nacht einen stündlichen Verkehr auf den wichtigsten Eisenbahnlinien.

In Frankreich betreibt die SNCF unter der Marke Intercités de Nuit ein Netz von Nachtzügen[4], das 2016 deutlich ausgedünnt wurde.

Trenitalia betreibt in Italien unter der Marke InterCity Notte ein dichtes Netz an Nachtzügen[5]. 13 täglich verkehrende Nachtzügen und 2 Wochenendverbindungen verbinden Turin, Rom und Mailand mit Städten in allen Landesteilen. So verkehren täglich je drei Nachtzüge nach Syrakus und Palermo auf Sizilien, drei nach Lecce, zwei nach Salerno und einer nach Venedig - Triest.

Der vom Trenitalia-Tochterunternehmen Thello geführte Nachtzug Venedig - Mailand - Lyon - Paris wurde im Frühjahr 2020 wegen der Covid-19-Pandemie bis auf weiteres eingestellt.

In einigen Ländern (Russland, Ukraine, Polen, Norwegen, Schweden) sind Nachtzüge, nicht zuletzt auch wegen der großen Fläche dieser Länder, bis heute die Stütze des Fernverkehrs. Die schwedische Regierung beauftragte 2019 ihre Verkehrsbehörden, ein Konzept für ein Nachtzugnetz mit Fahrten in mehrere europäische Städte zu erarbeiten. Interesse an Nachtzugverbindungen äußerten auch Politiker in Norwegen und Dänemark.[6]

In Deutschland werden seit dem Fahrplanwechsel 2016/2017 von der Deutschen Bahn AG keine Nachtzüge mehr angeboten. Als Ursachen wurden unter anderem ein überaltertes Wagenmaterial, steigender Wettbewerbsdruck und eine niedrige Qualität genannt. Als Ersatz wurde das nächtliche ICE-Angebot von vier auf zehn Züge ausgebaut, zuzüglich weiterer saisonaler Verbindungen. International sollten IC-Nachtbusse zum Einsatz kommen[7], was jedoch nicht umgesetzt wurde. Die Entscheidung wurde von Fahrgästen und Wissenschaftlern bedauert.[8] Der Konzern habe nach Angaben von Mitte 2016 bei einem Umsatz von 90 Millionen Euro ein Rekorddefizit von 30 Millionen Euro erzielt.[9] Die DB verhandelte daher mit der ÖBB, dem zweitgrößten Nachtzuganbieter in Deutschland, über eine Ausweitung des ÖBB-Angebots.[7] Ab Dezember 2016 übernahm die ÖBB im Ergebnis der Gespräche von der Deutschen Bahn einen Teil der Nachtzugleistungen in Deutschland.[2] Sie betreibt alle Nachtzugverbindungen unter dem Namen ÖBB Nightjet.

In einer Studie von DB Mobility Networks und Internationalem Eisenbahnverband (UIC) werden neuartige Nachtzüge im Hochgeschwindigkeitsverkehr untersucht. Eine Fahrt mit bis zu 300 km/h von Madrid nach London wäre in 12 Stunden möglich. Allerdings müssten die Züge mit dem wesentlich langsameren Güterverkehr abgestimmt und die Trassenmieten reduziert werden.[10]

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD e. V.) fordert eine dauerhafte Erhaltung der Nachtreisezüge und den Ausbau zu einem grenzüberschreitendem, europaweiten Nachtzugnetz. Nachtzüge sollen als ökologisches Verkehrsmittel mit hohem Reisekomfort durch Schlafwagen, Liege- und Sitzwagen dauerhaft erhalten bleiben und keine weiteren Streichungen von Angeboten und Verbindungen vorgenommen werden.

Betreiber in mehreren Staaten, nicht aber in Deutschland, nehmen derzeit das wachsende Umweltbewusstsein zum Anlass, eine Rückkehr zum klassischen Nachtzuggeschäft oder eine Ausweitung des Nachtzugverbindungen zu erwägen (Stand: 2019).[6]

Im Oktober 2019 wurde bekannt, dass die Deutsche Bahn einen Wiedereinstieg ins Schlaf- und Liegewagengeschäft prüfte;[11] wenige Monate später gab sie allerdings bekannt, dass sie diese Züge nicht wiedereinführen würde.[12]

Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Betreiber (Auswahl) sind:

  • Transdev GmbH: Betreibt den Berlin-Night-Express zwischen Berlin und Malmö.
  • Newrest Wagons-Lits, (eine Tochter der französischen Newrest-Gruppe und Nachfolger der Compagnie Internationale des Wagons-Lits): Bewirtschaftet Schlafwagen, die von Österreich aus in Nachtzügen eingesetzt werden.
  • Regiojet, a.s. betreibt seit Juni 2015 Nachtzüge zwischen Prag und Košice
  • Trenhotel als Zuggattung der RENFE in Spanien
  • Russische Eisenbahn (RŽD): Betreibt den EN Paris – Moskau
  • Trenitalia: Betreibt EN-Nachtzüge in Italien.[13] Es bestehen internationale Verbindungen von Italien nach München und Wien.[14]
  • Wagon Slovakia Košice, a.s. mit Sitz in der Slowakei
  • JLV, a.s. mit Sitz in Tschechien
  • Utasellátó mit Sitz in Ungarn
  • HŽPP (Hrvatske željeznice putnički prijevoz) betreibt Schlaf- und Liegewagen von Zagreb nach München und Zürich
  • die Great Western Railway betreibt den Night Riviera Sleeper zwischen London und Cornwall (Penzance)
  • Serco betreibt den Caledonian Sleeper zwischen London und Schottland
  • Amtrak betreibt auf seinen Langstreckenzügen, die teilweise mehrere Tage unterwegs sind, grundsätzlich auch Schlafwagen, zumeist mit Ein- oder Zweipersonenabteilen; jedoch keine Liegewagen.
  • BTE BahntouristikExpress betreibt den privaten AutoNachtreisezug ARZ, welcher von Hamburg-Altona nach Lörrach verkehrt.
  • Railroad Development Corporation betreibt ab Juli 2020 über seine Tochtergelschaft AUTOZUG Sylt den saisonalen Alpen-Sylt-Nachtexpress. Der Alpen-Sylt-Nachtexpress verkehrt von Westerland (Sylt) über Hamburg-Altona, Frankfurt(Main) Süd, München-Pasing nach Salzburg (A), der ausschließlich aus Liegewagen besteht.

Ehemalige Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuglaufschild eines eingestellten Nachtzuges der DB
  • DB Fernverkehr: Bot bis Dezember 2016 von Deutschland ausgehend ein Netz europaweiter Nachtzugverbindungen an, zuletzt unter der Marke City Night Line (CNL). Das deutsche Nachtzugnetz wurde nach der Bahnreform durch den Wegfall von Kurswagenverbindungen reduziert, jedoch durch Modernisierung des Wagenmaterials wieder aufgewertet. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wurden die früheren Nachtzugangebote des DB-Konzerns DB Nachtzug (NZ) und UrlaubsExpress (UEx) mit der Marke City Night Line zusammengeführt. Ab 1. Januar 2010 übernahm DB Autozug den gesamten Geschäftsbetrieb der City Night Line CNL AG.[15][16] Ende September 2013 wurde DB AutoZug aufgelöst und auf die DB Fernverkehr AG verschmolzen.
  • Mitropa
  • Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft
  • Elipsos Gemeinsame Marke der spanischen und französischen Eisenbahnen RENFE und SNCF. Es wurden bis Dezember 2013 Nachtzüge in Form von Hotelzügen angeboten. Bedient wurden Linien zwischen Paris und Barcelona/Madrid.

Wagentypen und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nachtzügen werden je nach Betreiber verschiedene Wagentypen eingesetzt. Beispielsweise sind vorhanden:

  • Schlafwagen mit einem bis vier Betten pro Abteil, mit Waschecke, gelegentlich mit Dusche und WC-Raum im Abteil
  • Liegewagen mit vier bis sechs Betten pro Abteil
  • Liegesitzwagen mit nach hinten klappbaren Sitzlehnen („Ruhesessel“)
  • Sitzwagen
  • in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie in Asien generell (z. B. Thailand, China, Indien) sind auch noch andere Wagentypen im Einsatz, etwa Abteile mit acht Betten, Schlaf- oder Liegewagen, in denen die Betten beidseitig eines Mittelgangs parallel zur Fahrtrichtung angeordnet und nur durch Vorhänge vom Gang abgetrennt sind oder auch Liegewagen mit Abteilen ohne Türen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachtzüge haben ihre feste Rolle in der Literatur. Agatha Christies Kriminalroman Mord im Orient-Express ist zu einem Klassiker geworden. Der Roman Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier nennt diese Zuggattung sogar im Titel. Im Roman Nächster Halt: Südkreuz von Roland Siegloff spielt die Handlung in zwei Nachtzügen, die gleichzeitig von Budapest und Paris nach Berlin durch die Nacht rollen.[17]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Nachtzug – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Klee: Preußische Eisenbahngeschichte. Hohlhammer, Stuttgart 1982. ISBN 3-17-007466-0, S. 122, 215f (Anm. 7).
  2. a b ÖBB Corporate Blog: Wir weiten unser Nachtreisezug-Angebot in Deutschland aus. Veröffentlicht am 7. Oktober 2016 (Memento des Originals vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.oebb.at, abgerufen am 1. Dezember 2016
  3. Nachtreisen der ÖBB oebb.at, abgerufen am 17. Februar 2010.
  4. Trains de nuits – SNCF Intercités intercites.sncf.com, abgerufen am 31. März 2013.
  5. Intercity Notte - Altri treni - Trenitalia. Abgerufen am 21. Juli 2020.
  6. a b Bahnunternehmen: Klimadiskussion belebt Nachtzug-Nachfrage. In: Spiegel online. 23. Juli 2019, abgerufen am 26. Juli 2019.
  7. a b DB AG (Hrsg.): Zukunft Bahn – Gemeinsam für mehr Qualität, mehr Kunden, mehr Erfolg. Berlin 2015, S. 24 (deutschebahn.com [PDF]). deutschebahn.com (Memento des Originals vom 1. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschebahn.com
  8. Nachtzug ins Nirgendwo. faz.net, 10. Mai 2016.
  9. Kerstin Schwenn: Das Ende der Reise im Pyjama. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr. 123, 30. Mai 2016, S. 22 (faz.net – mit anderem Erscheinungsdatum).
  10. International Union Of Railways [UIC]; DB Mobility Networks Logistics (Hrsg.): UIC-Study Night Trains 2.0 New opportunities by HSR? (vertraeglich-reisen.de). vertraeglich-reisen.de (Memento des Originals vom 14. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vertraeglich-reisen.de
  11. Christian Schlesiger: Deutsche Bahn prüft Comeback der Nachtzüge. In: Wirtschaftswoche. 13. September 2019, abgerufen am 22. November 2019.
  12. Deutsche Bahn bleibt beim Nein zu Nachtzügen. In: Zeit online. 6. Dezember 2019, abgerufen am 8. Dezember 2019.
  13. Homepage der Trenitalia trenitalia.com (Memento vom 19. September 2008 im Internet Archive) abgerufen am 16. Februar 2010.
  14. Internationale Verbindungen der Trenitalia trenitalia.com (Memento vom 19. September 2008 im Internet Archive) abgerufen am 17. Februar 2010.
  15. Firmenprofil der DB Autozug dbautozug.de, abgerufen am 16. Februar 2010.
  16. Firmenprofil der City Night Line CNL AG citynightline.de (Memento vom 16. Dezember 2007 im Internet Archive) abgerufen am 16. Februar 2010.
  17. Verlagsinfo zu Nächster Halt: Südkreuz [1], abgerufen am 4. Januar 2019