Nack

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Nack
Nack
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Nack hervorgehoben
Koordinaten: 49° 45′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Alzey-Land
Höhe: 292 m ü. NHN
Fläche: 5,56 km2
Einwohner: 614 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55234
Vorwahl: 06736
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 050
Adresse der Verbandsverwaltung: Weinrufstraße 38
55232 Alzey
Webpräsenz: www.ortsgemeinde-nack.de
Ortsbürgermeister: Bernhard Hähnel
Lage der Ortsgemeinde Nack im Landkreis Alzey-Worms
GimbsheimHamm am RheinEich (Rheinhessen)AlsheimMettenheimOsthofenBechtheimDittelsheim-HeßlochFrettenheimWesthofenMonzernheimGundheimBermersheimGundersheimHangen-WeisheimHochbornOffsteinHohen-SülzenMonsheimWachenheim (Pfrimm)MölsheimFlörsheim-DalsheimMörstadtWendelsheimStein-BockenheimWonsheimWonsheimSiefersheimWöllsteinGau-BickelheimGumbsheimEckelsheimGau-WeinheimVendersheimWallertheimPartenheimSaulheimUdenheimSchornsheimGabsheimWörrstadtSulzheim (Rheinhessen)SpiesheimEnsheimArmsheimFlonheimErbes-BüdesheimNackNieder-WiesenBechenheimOffenheimBornheim (Rheinhessen)LonsheimBermersheim vor der HöheAlbigBiebelnheimBechtolsheimGau-OdernheimFramersheimGau-HeppenheimAlzeyOber-FlörsheimFlombornEppelsheimDintesheimEsselbornMauchenheimFreimersheim (Rheinhessen)WahlheimKettenheimHessenMainzLandkreis Mainz-BingenWormsRhein-Pfalz-KreisLandkreis Bad DürkheimLandkreis Bad KreuznachDonnersbergkreisKarte
Über dieses Bild

Nack ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Alzey-Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeine Dten

Nack ist ein Dorf im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz. Das Dorf liegt 292 m über NHN und befindet sich im Südwesten der Weinbauregion Rheinhessen und ist Teil des gleichnamigen Weinanbaugebietes. Nack gehört dem Landkreis Alzey-Worms sowie der Verbandsgemeinde Alzey-Land an und verfügt über ein Areal von 5,56 km², welches überwiegend als Landwirtschaftsfläche genutzt wird. Die Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Wendelsheim (Nördlich), Erbes-Büdesheim (Östlich), Offenheim (Südöstlich), Bechenheim (Südlich) und Nieder-Wiesen (Westlich).

Nacker Ahrenberg

Im Norden der Gemeinde befindet sich der Nacker Ahrenberg, auf den Wiesener Randhöhen der Glan-Alsenz-Höhen des Nordpfälzer Berglandes. Der Name der Lage entstand durch die falsche Schreibung des mittelhochdeutschen Adjektivs „overen/oren“. Die Bezeichnung muss als „Oberberg“ gedeutet werden. Der Nacker Ahrenberg befindet sich auf einer Höhe von 255–280 m über NHN und verfügt über eine Rebfläche von 28 ha.[2] Seine Böden bestehen überwiegend aus Andesit Braunerde, einem vulkanischen Gestein mit mittlerem SiO2-gehalt, Verbraunung und Verlehmung, welche aus dem Zeitalter des Perm entstammen. Die Andesit Braunerde ist ein Endprodukt dunkler, vulkanischer Lava des Rotliegend. Es handelt sich um einen flachgründigen, stark steinigen, sandig-tonigen Lehmboden mit geringer Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser. Der Boden verfügt über ausreichende Durchlüftung, eine gute Nährstoffversorgung sowie gute Erwärmbarkeit und eingeschränkte Wurzeltiefe.[3] Im Nordwesten grenzt der Nacker Ahrenberg an das Naturschutzgebiet Arenberg-Dreigemeindewald, einem 0,65 km² großem Gebiet, das im Jahr 1991 unter Naturschutz gestellt wurde.[4] Im Dreigemeindewald zwischen Nack, Mörsfeld und Wendelsheim gibt es auf der Arenberg-Seite mehrere Fundstellen auf Privatgelände, die in den letzten Jahren (2014–2016) Achate in intensiver Färbung lieferten. Die Stücke sind allerdings meist kleiner als 10 cm und besitzen eine Vielzahl von Rissen.[5]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz (Stand 31. Dezember 2016).[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsname

Der Name „Nack“ wurde von manchen Forschern vom althochdeutschen Wort „hnac“ (=Scheitel) abgeleitet und kann durchaus als zutreffend für die Lage auf dem felsigen Hochufer des einstigen Tertiärmeeres angesehen werden. Daneben gibt es die Auffassung, dass der Name aus dem auf „Nackheim“ verkürzten „Nackenheim“ entstanden sei. Ursprünglich könnte es zum Personenkurzname „Nacko“ gehört haben, also die Bezeichnung für das „Heim des Nackos“. Das Wort „-heim“ sei mit der Zeit verfallen, so dass nur der Name „Nack“ übrig blieb.[7]

Entstehungsgeschichte

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde der Ortsname 1304. Es besaß zwei bekannte Höfe, den Antoniterhof (auch Thöngeshof oder Pfalzhof genannt) und den Hunolsteiner Hof, der dem Vogt von Hunolstein gehörte und eine abgesteinte Mark bildete, also nicht der Nacker Obrigkeit unterstand.[8] Im „Zinsbuch des Wildgrafen Friedrich I.“ findet sich die Eintragung, dass die Herren vom Antoniterhaus zu Alzey für ihren Besitz zu Nack „vier Malter und zweieinhalb firdelingos“ zu zahlen haben. Es wird jedoch vermutet, dass Nack bereits früher entstand. Sein Ursprung wird als sogenannter „Nebenhof“ von der „Urmark Erbes-Büdesheim“ gesehen, die in der Rodungszeit nach 650 auf dem damals noch stark bewaldeten Höhenrücken südlich des oberen Wiesbachtals entstanden ist. Neben Nack lagen um Erbes-Büdesheim herum drei weitere Nebendörfer, die jedoch untergegangen sind und deren Gemarkungen später in deren von Erbes-Büdesheim aufgegangen sind. Aulheim im Norden, Eyche im Nordwesten und Riede (auch Rode genannt) im Westen.[7][8] Alle drei Nebenhöfe sind im 15./16. Jahrhundert zu Wüstungen geworden. Lediglich die Flurnamen Eicher Wald, Rieder Tal sowie die Mühlen Riedmühle und Aulheimer Mühle blieben erhalten. Für die Katholiken von Nack war der Ort Eyche von Bedeutung, im Mittelalter wurden sie von deren Pfarrei betreut. In einem trapezförmigen Steinbeil, dass van in der Gemarkung von Nack fand, ist das älteste Zeugnis menschlicher Spuren zu sehen. Es wird in die Jungsteinzeit (4500–1800 vor Chr.) datiert. Aus vorgeschichtlicher Zeit ist ansonsten nur noch der Rest eines ehemaligen Ringwalls auf dem Ahrenberg bekannt.[7]

Erbes-Büdesheim gehörte als Dorf ursprünglich um 1275 zur Grafschaft Leiningen, ab 1350 zu der Vorderen und Hinteren Grafschaft Sponheim – deren Hauptbesitz im Hunsrück lag – und nach deren Aussterben 1437 zu deren Erben: zur Grafschaft Veldenz, zur Markgrafschaft Baden und zur Kurpfalz. Von 1559 bis 1598 sowie von 1611 bis 1673 zählte es zu Pfalz-Simmern, einer Nebenlinie der Kurpfalz mit Regierungssitz in Simmern, und ab 1673 ganz zur Kurpfalz.[8]

Nack wurde erst im Jahre 1822 zur selbständigen politischen Gemeinde. Bis dahin war Nack dem „Unteramt“ Erbes-Büdesheim zugeordnet und unterstand zusammen mit 77 weiteren rheinhessischen Ortschaften dem kurpfälzischen Oberamt Alzey. Obwohl Nack bis 1821 als Teil Erbes-Büdesheims galt und erst 1822 politisch selbständig wurde und Bürgermeister erhielt, besaß der Ort doch bereits im 18. Jahrhundert Schultheißen. Unter anderem sind Schultheißen vom Burggrafen von Alzey namentlich bekannt. Aus dem 18. Jahrhundert sind bereits vom Burggrafen von Alzey Schultheißen von Nack namentlich bekannt. Bis 1822 hatte Nack keine eigene Gemarkung, sondern gehörte zu Erbes-Büdesheim. Hervorgegangen ist das Dorf aus einem „Rodungshof“. In der Gründungszeit gehörte die Erbes-Büdesheimer-Mark mit ihren Nebendörfern zur Alzeyer-Hundertschaft und damit ursprünglich zum Fürstenhaus der „Salier“. Der „Nacker Fronhof“ ist vermutlich der „Antoniterhof zu Nack“, wobei es sich um den heutigen „Pfalzhof“ handeln dürfte. Eine Abstammungslinie aus dem salischen Fürstenhaus ist die Grafschaft Leiningen. Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor 1333 gab der „Graf von Leinigen“ die Ortschaften Erbes-Büdesheim, Aulheim, Rode und Nack den Rittern von Randeck zu „Lehen“. Danach war die Grafschaft Sponheim Lehnsherr des Gottfried von Randeck.[7]

15. Jahrhundert bis 17. Jahrhundert

Von 1304 bis 1349 gehörte Nack beziehungsweise Erbes-Büdesheim zur Grafschaft Leiningen. Ab 1350 gehörten sie der Vorderen und Hinteren Grafschaft Sponheim an, deren Hauptbesitz im Hunsrück lag. 1437 kamen die Dörfer erbschaftsbedingt an die Grafschaft Veldenz, die Markgrafschaft Baden und zur Kurpfalz.[7][8] Die Grafschaften setzten die Ritter von Randeck als Lehnsträger weiterhin ein. Nach dessen ableben erscheinen zahlreiche neue Lehnsträger. Hierzu existiert um 1633 ein Erbes-Büdesheimer Weistum welches den Fürsten Ludwig Philipp (Pfalzgraf bei Rhein, kurfürstlicher Pfalz Vormund und Administrator), Georg Wilhelm (Pfalzgraf bei Rhein) sowie Georg Friedrich Wilhelm (Markgraf zu Baden, und Junker Gottfahrts Erben zu Worms) als Lehensträger nennt.[7]

Während dieser Zeit gab es in Nack neben dem „Pfalzhof“ noch den „Hunolsteiner Hof“, der im Besitz der Freiherren zu Hunolstein war. Diese residierten jedoch in der Wasserburg zu Nieder-Wiesen. Der Hunolsteiner Hof soll seinerzeit in sich abgeschlossen und abgegrenzt und nicht den Dorfherren angehörig gewesen sein. Während man zu diesem Zeitpunkt in Erbes-Büdesheim 83 Hausstätten zählte, waren es in Nack nur zwölf. Diese Angabe fällt genau in die Zeit des dreißigjährigen Krieges (1618–1648). Das spanisch-niederländische Heer unter Marquis von Spinola hatte 1620 alles was zwischen Mainz, Worms und Trier liegt eingenommen und im eroberten Gebiet zahlreiche Städte und Dörfer zerstört. Da Erbes-Büdesheim zu den reformierten Gemeinden zählte, kam es zu einer Rekatholisierung und die Pfarreien wurden wieder mit katholischen Pfarrern besetzt. Viele Reformierte flüchteten zum Selbstschutz ins Ausland. Zur Devastierung, Brandschatzungen und rücksichtsloser Eintreibungsmethoden kam noch die Pest. Durch das weitere Kriegsgeschehen, dem Eintreten des Königs Gustav Adolf von Schweden und dem Nachrücken der kaiserlich-katholischen Truppen sowie hinzukommende Krankheiten, Seuchen und Hungersnöte führten dazu, dass in den Dörfern Rheinhessens „alles Leben zum Erliegen kam“. Höchstwahrscheinlich war dies auch in Erbes-Büdesheim und Nack der Fall gewesen, denn während es bis in das Jahr 1637 Aufzeichnungen wie unter anderem über Verpachtungen oder Bürgermeisterernennungen gibt, fehlen diese bis in das Jahr 1648.[7]

1657 berichte man über Nack, das es ein ruiniertes und verwüstetes Dörflein sei, welches der Krieg übel mitgespielt habe.[7] In den folgenden Jahren des Wiederaufbaus siedelten sich, durch die Bevölkerungspolitik des Kurfürsten Karl Ludwig von der Pfalz gefördert, viele reformierte, aber auch katholische Ausländer, Verfolgte sowie Flüchtlinge aus den Gebieten der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und dem Niederrheingebiet an.[8] Ein „Jacob Correel als Churpfaltzischer Hoffmann“ war um 1660 auf dem Pfalzhof ansässig, man geht davon das dieser ein Hugenotte aus Flandern gewesen sei. Aus dem schweizerischen Graubünden stammen die „Engisch’s“ und der Familienname „Deforth“ ist niederländischer Herkunft.[7]

In den Jahren des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688–1697) kam es erneut zu großen Zerstörungen. Mit dem Einmarsch französischer Truppen begann auch wieder die Einführung katholischer Gottesdienste. Der Sitz der reformierten Pfarrei Erbes-Büdesheim wurde nach Ensheim verlegt, die nun für die Betreuung Nacks zuständig war. Chroniken berichten, der reformierte Pfarrer sei während eines Gottesdienstes vor versammelter Gemeinde mit einem Zaunpfahl aus der Kirche gejagt worden.[7]

18. Jahrhundert bis 19. Jahrhundert

1763 hört man von der Existenz eines reformierten Schulhaus in Nack, 1786 wird der katholische Lehrer Adam Lebert in der katholische Schule Nack erwähnt. Zu dieser Zeit ist der Bergbau im südwestlich gelegenen Quecksilber-Bergwerk, in der dort ansässigen Karlsgrube (auch Karlsglück genannt), in vollem Gang.[7] Im Jahre 1774 wurden dort noch 355 Pfund Quecksilber gewonnen.[8] Zu dem wurde im gleichen Jahr davon berichtet, dass 41 Bergbaufamilien ihre Beschäftigung dort fanden. Damals konnte man sich nicht gegen das einströmende Wasser schützen. Trotz der angelegten Pumpwerke kam es zum Wassereinbrüchen. Heute sind die verlassenen Schächte und Gruben von Gestrüpp überwuchert, aber immer noch zu erkennen.[7]

Bis 1797, also vor der französischen Inbesitznahme, unterlag Nack der landesherrliche Zugehörigkeit des Freiherr von Hunolstein.[9] Zwischen 1797 und 1814 war das linksrheinische Gebiet ein Teil der Französischen Republik sowie des Napoleonischen Kaiserreichs und damit aus dem Verband Deutschlands (Heiliges Römisches Reich) ausgeschieden. Von der französischen Direktorialregierung wurde 1798 die Verwaltung des Linken Rheinufers nach französischem Vorbild reorganisiert und damit unter anderem eine Einteilung in Kantone übernommen. Die Kantone waren zugleich Friedensgerichtsbezirke, hier des Friedensgerichtes Alzey. Nack gehörte dem Kanton Alzey an. Den Kantonen waren verwaltungsmäßig Mairies zugeteilt worden.[10][11] Während dieser Zeit wurde Nack von Wendelsheim verwaltet und der erste Bürgermeister von Nack Nikolaus Honecker nahm gleichzeitig die Stelle des Beigeordneten von Wendelsheim ein.[7]

Nachdem im Januar 1814 die Alliierten das Linke Rheinufer wieder in Besitz gebracht hatten, wurde im Februar 1814 das Departement Donnersberg und damit auch der Kanton Alzey Teil des provisorischen Generalgouvernements Mittelrhein. Nach dem Pariser Frieden vom Mai 1814 wurde dieses Generalgouvernement im Juni 1814 aufgeteilt, die rechts der Mosel liegenden Kantone wurden der neu gebildeten Gemeinschaftlichen Landes-Administrations-Kommission zugeordnet, die unter der Verwaltung von Österreich und Bayern stand.[12] Während der österreichisch-bayerischen Verwaltung gehörte der Kanton Alzey zum Arrondissement beziehungsweise zum Kreis Alzey.[13] Auf dem Wiener Kongress (1815) war dem Großherzog von Hessen eine Länderfläche im ehemaligen Departement Donnersberg mit 140.000 Seelen zugesprochen worden (Artikel 47 des Hauptvertrages).[14] In einem am 30. Juni 1816 mit Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrag erfolgten die näheren Festlegungen über das Territorium der nachherigen Provinz Rheinhessen im Großherzogtum Hessen, zu dem auch der Kanton Alzey gehörte.[15] Die verwaltungsmäßige Einteilung der Provinz Rheinhessen wurden zunächst die Kantone aus der französischen Verwaltungsstruktur beibehalten. Der Kanton Alzey hatte 1834 noch denselben Gebietsstand wie in der französischen Zeit.[16] Am 5. Februar 1835 wurden die elf Kantone durch vier Kreise ersetzt. Aus dem Kanton Alzey und dem Kanton Wörrstadt wurde der Kreis Alzey gebildet, dem Nack fortan und bis heute angehört.[17]

1834 zählte man in Nack 536 Einwohner und der Ort erlangte durch seine frühe Steinindustrie an Bekanntheit. 80 % der Erwerbstätigen arbeiteten damals in den Nacker-Steinbrüchen, deren bläulich-grauer Sandstein weit umher verschickt wurden. Mit wenigen Ausnahmen waren Nacker Arbeiter im Tagelohn beschäftigt. Neben dem Sandstein wurde Melaphyr oder schwarzer Porphyr abgebaut. Während der Sandstein von ansässigen Steinmetzen weiterverarbeitet wurde, fand der Melaphyr im Straßen- und Wegebau als Randstein seine Verwendung, sowie als Pflastersteine und Schotter. Die sogenannten „Nacker Wacken“ wurden mit Pferdegespannen weit in das rheinhessische Land gefahren. Noch 1934 sind auf einem Foto zahlreiche „Wackebrecher“ und „Wackeklopper“ im unteren „Wackebruch“ von Ferdinand Brück zu sehen.[7]

Zwischen den Jahren 1832 bis 1909 stellten 67 Bürger ein Gesuch auf Auswanderung und verließen Nack.[7] 1845 erfolgte die Gründung des „Gesangverein 1845 e.V“. 1872 folgte die Gründung eines zweiten Gesangvereins. Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich beide Vereine zu einem gemeinsamen zusammen.[18] 1891 wurde die Freiwillige Feuerwehr auf Erlass des Großherzogtums Hessen gegründet.[7]

20. Jahrhundert

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts geht die Errichtung der beiden Nacker Kirchen einher. 1901 begann man mit dem Bau der katholischen Kirche „Maria Himmelfahrt“. Der Bau der evangelischen Kirche geht zurück auf das Jahr 1903. Bei beiden Kirchen handelt es sich um Saalkirchen, die nach Plänen des Alzeyer Kreisbauinspektors Eduard Heinrich Langgässer gebaut wurden.[19] Bis dato besuchten die Evangelisten die Gottesdienste in Wendelsheim.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1815: 341[13]
  • 1834: 536[7]
  • 1975: 541
  • 1981: 553
  • 1985: 506
  • 1996: 580
  • 2001: 629
  • 2004: 631
  • 2009: 634
  • 2014: 642

Zum 31. Dezember 2014 gab es in Nack 620 gemeldete Einwohner mit Hauptwohnsitz sowie 22 mit Nebenwohnsitz (nach Angaben aus der Gemeindestatistik der VG Alzey-Land). Damit zählt Nack in der Verbandsgemeinde mit ihren 25.387 Einwohnern eher zu den kleineren Dörfern. Allerdings haben von den 24 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde neun noch weniger Einwohner als die Gemeinde Nack.[20]

In der Zeit um 1633 zählte man um die zwölf Hausstätten in Nack. 1657 berichte man, das Nack ein ruiniertes und verwüstetes Dörf sei, welches der Krieg übel mitgespielt habe. In den folgenden Jahren des Wiederaufbaus kam es in Nack zur Ansiedlung von Verfolgten oder Flüchtlingen aus den umliegenden Nachbarländern. 1834 zählte man in Nack 536 Einwohner. Aufgrund diverser Auswanderungen bis 1909 sowie dem Ersten- und Zweiten Weltkriegs reduzierte sich zunächst die Population des Dorfes.[7] In der Nachkriegszeit bis 1975 stieg die Einwohnerzahl wieder soweit an, dass die Marke von 1834 überstiegen wurde. Wie die nachfolgende Übersicht verdeutlicht, ist zwischen 1975 und 2014 ein Zunahme von ca. 18 % zu verzeichnen. Die Ursache für den Anstieg in den letzten Jahren findet sich in der Ausweisung der neuen Baugebiete In den 30 Morgen (1990), Am Wingertsberg (1995) und Arnoldsweg (2008).

Die Darstellung mit dem Altersaufbau von Nack weist in etwa das gleiche Bild wie in Gesamtdeutschland aus. Die jüngeren Jahrgänge sind in deutlich geringerer Zahl vertreten. Der Schwerpunkt liegt bei den Männern wie bei den Frauen in der Altersgruppe von 40 bis 49 Jahren. Diese Altersgruppe verzeichnet ebenfalls in der gesamten VG Alzey-Land den größten Anteil. In der Gemeinde werden bis 2011 im Durchschnitt etwa acht Kinder pro Jahr eingeschult. Der Anteil bei den männlichen Einwohnern mit 51,03 % ist nur unwesentlich höher als bei den Frauen mit 48,97 %.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nack – evangelische Kirche - panoramio.jpg
Evangelische Kirche
Nack – katholische Kirche - panoramio.jpg
Katholische Kirche „Maria Himmelfahrt“


Durch die Reformation, die seinerzeit große Teile des heutigen Deutschlands erfasste, wurde das Dorf Erbes-Büdesheim und somit auch Nack um 1559 herum geschlossen evangelisch, zuerst lutherisch, dann ab 1598 reformiert. Kirche, Pfarrhaus und Schule gehörten damit der evangelischen Gemeinde.

1620 hat das spanisch-niederländische Heer unter Marquis von Spinola alles was zwischen Mainz, Worms und Trier liegt eingenommen. Im eroberten Gebiet zerstörte das Heer zahlreiche Städte und Dörfer. Da Erbes-Büdesheim zu den reformierten Gemeinden zählte, kam es später zu einer Rekatholisierung und die Pfarreien wurden wieder mit katholischen Pfarrern besetzt. Während dieser Zeit flüchteten viele Reformierte zum Selbstschutz ins Ausland. Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) kam es zu großen Zerstörungen. Während der Bevölkerungsansiedlung nach diesem Krieg seit 1648 zogen wieder Evangelisten und Katholiken ins Dorf. Die römisch-katholische Gemeinde wurde erst 1686 durch den Pfarrer Christoph Lautenbach neu gegründet.

In den Jahren des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688–1697) kam es erneut zu großen Zerstörungen. Mit dem Einmarsch französischer Truppen begann wieder die Einführung katholischer Gottesdienste. Da der evangelische Pfarrer seit 1697 nicht mehr in Erbes-Büdesheim wohnen konnte, zog er nach Ensheim und betreute die evangelische Gemeinde Erbes-Büdesheim mit Nack von Ensheim aus. Chroniken berichten, der reformierte Pfarrer sei während eines Gottesdienstes vor versammelter Gemeinde mit einem Zaunpfahl aus der Kirche gejagt worden.

Infolge der Pfälzer Kirchenteilung von 1706 ging die vorhandene Kirche samt Pfarrhaus und Schule in den Besitz der katholischen Gemeinde über. Da die Erbes-Büdesheimer Bartholomäuskirche (heute Michaelskirche) sich jedoch bald als baufällig erwies, musste zum Bau der neuen katholischen Kirche geschritten werden, der von 1736 bis 1745 durch den bekannten Baumeister Caspar Valerius erfolgte. Die reformierte Gemeinde hielt ihre Gottesdienste von 1707 bis 1734 im Rathaus, während ihre Kirche von 1734 bis 1735 unter dem Ensheimer Pfarrer Johann Christoph Steymann errichtet wurde.[7][8]

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts verfügt Nack über zwei Kirchen. 1901 begann man mit dem Bau der katholischen Kirche „Maria Himmelfahrt“. Diese ist eine späthistoristische Saalkirche, die nach Plänen des Alzeyer Kreisbauinspektors Eduard Heinrich Langgässer gebaut und 1902 fertig gestellt wurde.[19] Aktuell ist die katholische Kirchengemeinde in Nack der Pfarrei Erbes-Büdesheim zugeordnet.[7] Der Bau der evangelischen Kirche geht zurück auf das Jahr 1903. Hierbei handelt es sich um eine neugotische Saalkirche mir Nordturm, die ebenfalls nach den Plänen von Eduard Heinrich Langgässer gebaut und 1904 fertig gestellt wurde.[19] Bis dato besuchten die Evangelisten die Gottesdienste in Wendelsheim. Seit 1975 ist die evangelische Kirchengemeinde Nacks der evangelischen Pfarrei Nieder-Wiesen zugeordnet.[7] Von der Religionszugehörigkeit ergibt sich in Nack ein Übergewicht der Personen mit evangelischer Konfession 44,8 %. Dagegen gehören 34,2 % dem römisch-katholischen Glauben an und 21 % rechnen sich keiner oder einer anderen Glaubensgemeinschaft zu.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Nack besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl in Rheinland-Pfalz am 25. Mai 2014 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Von 497 Wahlberechtigten beteiligten sich 308 Bürger an der Wahl, was zu einer Wahlbeteiligung von 62 % führte (Wählerdurchschnitt in RLP 55,5 %).[21]

Ortsbürgermeister (seit 1997)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erhard Grauer (bis 1997)
  • Paul Marouelli (1997–2005)
  • Bernhard Hähnel, Bürgerverein (seit 2005)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Nack
Blasonierung: „In Silber zwischen zwei roten Leisten der blaue Buchstabe N, beseitet von zwei roten Steinen; über der oberen Leiste fünf rote Steine, unterhalb der unteren Leiste drei rote Steine (2:1).“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesangverein 1845 e.V.

Am 22. Dezember 1845 wurde – unter der Leitung des Herrn Lehrers Gerkhard und dem Vorsitzenden Herrn Schweizer – der Gesangverein gegründet. Die Genehmigung der Satzung erfolgte am 23. März 1846 durch das Kreisamt. Am 4. März 1857 legte der Chorleiter, Herr Philipp Weiß, die Statuten erneut dem Kreisamt vor. Hierdurch nannte sich der Verein fortan „Gesangverein 1857 Nack“. Aus Unterlagen geht hervor, dass sich am 17. Dezember 1872 ein zweiter Gesangverein unter dem Leitung des Herrn Lehrers Siegler mit dem Namen „Eintracht“ gebildet habe. Am 9. und 10. Juni 1907 feierte man das 50-jährige Jubiläum des Gesangvereins mit Fahnenweihe. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg haben sich beide Vereine an Gesangswettbewerben beteiligt, bei denen sie oft als Sieger hervorgingen. Als die Vereine nach dem Ersten Weltkrieg ihre Aktivität wieder aufnehmen wollten, haben sich, getrieben von der „ungünstigen Wirtschaftslage“ und dem „Wunsch“ vieler Sänger folgend, die beiden Vereine im August 1921 zum „Gesangverein 1857 Nack“ zusammengeschlossen. Ein Höhepunkt der neuen Vereinshistorie bildet sein erster „Liedertag“ im Juni 1923, an dem 13 Gesangvereine mitwirkten. Am 30. Mai 1937 feierte man das 80-jährige Jubiläum, verbunden mit dem „Kreisleistungssingen“ des Sängerkreises Alzey, an dem 15 Vereine teilnahmen.[18]

Während des Zweiten Weltkriegs beklagte man den Tod vieler Sänger. Mit dem Ende des Krieges erlosch die Vereinstätigkeit gänzlich, als die französische Militärregierung jegliches Vereinsleben untersagte. 1950 wurde der Gesangverein wieder ins Leben gerufen. Am 13. Februar 1950 wurde durch den Landrat des Landkreises Alzey die Gründungsversammlung des Gesangvereins genehmigt und unter dem langjährigen Vorsitzenden, Herrn Jakob Correll, ins Leben gerufen. Dirigiert wurde der Gesangsverein seinerzeit unter der Führung von Kreischorleiter Wilhelm Weber aus Ober-Saulheim. Es folgte 1951 das erste „Kreisleistungssingen“ in Wöllstein sowie 1952 ein „Leistungssingen“ vom Männerchor und gemischten Chor in Wöllstein, mit einem 80 Personen starken Chorkörper.[18]

Aufgrund der raschen Zunahme von Vereinsmitgliedern und der zu kleinen Lokalitäten beschloss man während einer außerordentlichen Generalversammlung am 3. November 1951 mit „überwältigender Mehrheit“ den Bau einer „Sängerhalle“, die am 23. August 1952 eingeweiht wurde.[22] In der Zeit vom 15. bis 17. Juni 1957 feierte man das 100-jährige Bestehen des Vereins mit gleichzeitiger Fahnenweihe, an dem 1.000 Sängerinnen und Sänger aus 21 Vereinen teilnahmen. Am 1. Juni 1958 wurde dem Verein die „Zelterpiakette“ verliehen. In den Folgejahren nahm der Verein an zahlreichen Auftritten, wie unter anderem Kreisleistungssingen, Bezirkssingen, Freundschaftssingen oder auch den deutschen Sängerbundesfesten teil. Bei Aufräumarbeiten der Kreisverwaltung fand das Vereinsmitglied Herr Ernst Brück die Unterlagen 1845’s. Daraufhin folgte am 6. April 1960 die Umbenennung von „Gesangverein 1857“ in „Gesangverein 1845 e.V.“. Zurzeit umfasst der „Gesangverein 1845 e.V.“ etwa 30 Sängerinnen und Sänger. Das Repertoire besteht aus Chanson, Filmmusik, Folk, Kirchenmusik, Musical, Oper und Operette, Pop, Schlager sowie Volksmusik.[18]

Weitere Musikvereine
  • Nacktett (Musiker Quartett)

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sängerhalle

Aufgrund der rapiden Zunahme von Mitgliedern des „Gesangverein 1845 e.V.“ und der zu kleinen Lokalitäten im Dorf, beschloss man während einer außerordentlichen Generalversammlung am 3. November 1951 mit „überwältigender Mehrheit“ den Bau einer „Sängerhalle“. Am 29. November 1951 entschied sich eine neu einberufene außerordentliche Generalversammlung für den Ankauf des Anwesens Weber in der Hauptstraße 41 zum Preis von 5.500,00 D-Mark. Die Mittel zum Ankauf des Grundstückes flossen aus einer von allen Ortsbewohnern unterstützten Spendenaktion. Die Gemeinde spendete 1.000,00 D-Mark. Am 11. Januar 1952 erfolgte der erste Spatenstich und am 23. August 1952 fand die Einweihung statt. Die Motivation während des Baus fanden die Mitwirkenden in den Dichterworten „Frisch Gesellen seid zur Hand, soll das Werk den Meister loben, doch der Segen kommt von oben“ aus Friedrich Schillers Das Lied von der Glocke. Als erstes Chorwerk erklang an diesem Abend der Weihechor. Im Folgejahr folgte die Einweihung des „Sängerheimes“ (Wohnhaus) verbunden mit dem Kreisleistungssingen am 18. und 19. Juli 1953.[18][22]

Am 4. März 1965 (Aschermittwoch) stürzte morgens um 8.30 Uhr die Sängerhalle unter zu großer Schneelast ein. Während einer Vorstandssitzung am 25. März 1965 beschloss man den Wiederaufbau der Halle. Die Finanzierung sollte über Spenden sowie billige Darlehen beim Kreis-, Land- und Sängerbund gesichert werden. Die Aufbauarbeiten erfolgten zwei Tage später durch die freiwillige Feuerwehr Nack. Im Zuge eines Freundschaftssingen wurde nie neu aufgebaute Halle am 1. Mai 1966 eingeweiht. Die Anteilscheine wurden durch eine Verzichtserklärung der Inhaber als Spende dem Verein überlassen. 1993 konnte man die Restschuld begleichen womit die Halle fortan im Besitz des Gesangvereins ist. Heutzutage wird die Nacker Sängerhalle vom Gesangverein und deren Mitglieder, der Gemeinde, ortsansässigen Vereinen sowie von Nachbarvereinen für verschiedene Festlichkeiten genutzt.[22] Heute wird die Sängerhalle vom Gesangverein und deren Mitgliedern, der Gemeinde, ansässigen Ortsvereinen, Privatpersonen sowie von Nachbarvereinen zu Feierlichkeiten genutzt.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Nack verfügt über eine Motocross Strecke, wo früher deutschlandweite Rennen ausgefochten wurden, doch durch Beschwerden der Nachbargemeinde Wendelsheim wegen Lärmbelästigung wurde die Rennstrecke stillgelegt. Heute fahren nur noch einmal im Monat Fahrer des MSC Alzey auf der Strecke. Des Weiteren verfügt Nack über zwei Sportplätze (Hart- und Rasenplatz) und ein Beachvolleyballfeld.

Vereine

  • TuS Nack 1957 e. V. (Fußballverein), der aktuell in der Kreisliga Alzey spielt.
  • Tanzverein

Weitere Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bauernverein
  • Bürgerverein
  • Landfrauenverein (Ältester Rheinhessens)
  • Theatergruppe GV Nack
  • 1.-FC-Kaiserslautern-Fanclub
  • Die Bulldogfreunde (Bulldogverein)
  • VdK Bechenheim, Erbes-Büdesheim und Nack

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fastnachtssitzung, zwei Wochen vor dem Fastnachtswochenende
  • Ostertreffen der Bulldogfreunde, Osterwochenende (seit 2008)
  • Wandertag des Bürgervereins, am letzten Sonntag im April (seit 2005)
  • Maifeuer auf dem Sportplatzgelände, in der Nacht zum 1. Mai
  • Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Nack, Muttertag
  • Mittelalter-Dorffest, alle zwei Jahre
  • Volleyball-Turnier, jeden Sommer
  • Kerb, am letzten Augustwochenende
  • Adventsmarkt, am Samstag vor dem 1. Advent
  • St.-Martins-Umzug

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nack gehört dem Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund (RNN) an. Von Norden (Wendelsheim) nach Süden (Bechenheim) durchzieht die Landesstraße 407 Nack, dieses Teilstück der L407 ist ebenfalls Teil der Deutschen Schuhstraße.[23] Nördlich – in Wendelsheim – kreuzt die L407 die Deutsche Alleenstraße (Teil der L409), somit verfügt die Deutsche Alleenstraße über eine direkte Abzweigung zur L407 Richtung Nack. Östlich von Nack in Richtung Erbes-Büdesheim verläuft die Kreisstraße 7. Westlich von Nack in Richtung Nieder-Wieder verläuft die Kreisstraße 4.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Nack sorgt seit ihrer Gründung im Jahr 1891 für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe.[24] Ihr gehört eine Jugendfeuerwehr an.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nack – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Nacker Ahrenberg. rheinhessen.de, abgerufen am 19. Juli 2018.
  3. Andesit Braunerde. rheinhessen.de, abgerufen am 19. Juli 2018.
  4. Arenberg-Dreigemeindewald in Germany. protectedplanet.net, abgerufen am 19. Juli 2018 (englisch).
  5. Arenberg-Dreigemeindewald. mineralienatlas.de, abgerufen am 19. Juli 2018.
  6. Mein Dorf, meine Stadt: Nack. infothek.statistik.rlp.de, abgerufen am 19. Juli 2018.
  7. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Geschichte der Gemeinde Nack. ortsgemeinde-nack.de, abgerufen am 11. April 2018.
  8. a b c d e f g Geschichte der Gemeinde Erbes-Büdesheim. erbes-buedesheim.de.alzey-land.de, abgerufen am 11. April 2018.
  9. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts, Band 3, Sauerländer, 1832, S. 55 (Google Books)
  10. Vollständige Sammlung der Verordnungen und Beschlüsse des Bürger Regierungs-Kommissärs und der Central-Verwaltungen der vier neuen Departemente auf dem linken Rheinufer, Band 1, Ausgabe 2, Wirth, 1798, S. 62, 67 (Google Books)
  11. Statistisches Jahrbuch für das Departement von Donnersberg, 1811, S. 277 (Google Books)
  12. F. W. A. Schlickeysen: Repertorium der Gesetze und Verordnungen für die königl. preußischen Rheinprovinzen, Trier: Leistenschneider, 1830, S. 13 ff. (dilibri.de)
  13. a b Statistisches Jahrbuch für die deutschen Länder zwischen dem Rhein, der Mosel und der französischen Grenze: auf das Jahr 1815, Kupferberg, 1815, S. 123 (Google Books)
  14. Haupt-Vertrag des zu Wien versammelten Congresses der europäischen Mächte, Fürsten und freie Städte vom 9. Juni 1815, Artikel 97, Seite 96 (uni-goettingen.de)
  15. Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen, Bände 1–5, 1862, S. 58 ff. (Google Books)
  16. Wilhelm Hesse: Rheinhessen in seiner Entwickelung von 1798 bis Ende 1834, Kupferberg, 1835, S. 27 (Google Books)
  17. Der Rheinbayer, Kranzbühler, 1835, S. 74 (Google Books)
  18. a b c d e Chronik des Gesangvereins 1845 e. V. Nack. gesangverein-nack.de, abgerufen am 17. April 2018.
  19. a b c Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Alzey-Worms. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 19. April 2018. (PDF; 6,5 MB)
  20. Die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Alzey-Land
  21. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2014, Gemeinderat
  22. a b c Entstehung der Sängerhalle. gesangverein-nack.de, abgerufen am 17. April 2018.
  23. Deutsche Schuhstraße (Memento vom 20. Februar 2014 im Internet Archive)
  24. Info zum 125. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Nack, Nacker Nachrichten, Oktober 2015