Nadeschda Wladimirowna Tschischowa

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Nadeschda Tschischowa Leichtathletik

Nadezhda Chizhova 1968.jpg
Tschischowa 1968

Voller Name Nadeschda Wladimirowna Tschischowa
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 29. September 1945 (73 Jahre)
Geburtsort Ussolje-SibirskojeSowjetunion
Größe 174 cm
Gewicht 90 kg
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Bestleistung 21,45 m
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 4 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 5 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Sommer-Universiade 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 München 1972 Kugelstoßen
0Silber0 Montreal 1976 Kugelstoßen
0Bronze0 Mexiko-Stadt 1968 Kugelstoßen
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Budapest 1966 Kugelstoßen
0Gold0 Athen 1969 Kugelstoßen
0Gold0 Helsinki 1971 Kugelstoßen
0Gold0 Rom 1974 Kugelstoßen
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Prag 1967 Kugelstoßen
0Gold0 Madrid 1968 Kugelstoßen
0Gold0 Wien 1970 Kugelstoßen
0Gold0 Sofia 1971 Kugelstoßen
0Gold0 Grenoble 1972 Kugelstoßen
0Silber0 Göteborg 1974 Kugelstoßen
0Bronze0 Dortmund 1966 Kugelstoßen
Logo der FISU Universiade
0Gold0 Turin 1970 Kugelstoßen
0Gold0 Moskau 1973 Kugelstoßen
0Silber0 Budapest 1965 Kugelstoßen

Nadeschda Wladimirowna Tschischowa (russisch Надежда Владимировна Чижова; * 29. September 1945 in Ussolje-Sibirskoje in der Oblast Irkutsk, Sowjetunion) ist eine ehemalige russische Leichtathletin und Olympiasiegerin.

Tschischowa dominierte ab Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre die europäische Szene im Kugelstoßen. In ihrer sportlichen Laufbahn verbesserte sie den Weltrekord neunmal und gewann die Goldmedaille im Kugelstoßen bei den Europameisterschaften in den Jahren 1966, 1969, 1971 und 1974.

Bei den XIX. Olympischen Sommerspielen 1968 in Mexiko gewann sie die Bronzemedaille hinter den beiden DDR-Deutschen Margitta Gummel (Gold) und Marita Lange (Silber). Bei den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 in München war sie in Höchstform und gewann die Goldmedaille vor Margitta Gummel (Silber) und der Bulgarin Iwanka Christowa (Bronze). Zum Abschluss ihrer sportlichen Karriere gab sie, den Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit schon überschritten, bei den XXI. Olympischen Sommerspielen 1976 in Montréal noch einmal Alles und gewann die Silbermedaille hinter Iwanka Christowa (Gold) und vor der Tschechoslowakin Helena Fibingerová (Bronze).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nadezhda Chizhova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien