Nadeshda Brennicke

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Nadeshda Brennicke auf dem Filmfest München 2012

Nadeshda Brennicke (* 21. April 1973 in Freiburg im Breisgau), auch als Nadja Brennicke bekannt, ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin und Autorin.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brennicke ist die Adoptivtochter des Schauspielers und Synchronsprechers Michael Brennicke, ihre Mutter ist Kunsthändlerin.

Von 1989 bis 1991 besuchte Brennicke das Zinner Studio (seit 2003: Internationale Schule für Schauspiel und Acting). 1992 bildete sie zusammen mit Jennifer Wippich das Gesangsduo Charade, das von Stefan Zauner und Aron Strobel von der Münchener Freiheit produziert wurde.[1] Die Singles All of You und The Colour of Your Eyes erreichten Platz 67 beziehungsweise 60 der deutschen Verkaufscharts.[2]

In ihrem Abschlussjahr an der Schauspielschule erhielt Brennicke die Hauptrolle der Tina in der deutschen Kinokomödie Manta – Der Film. 1994 besetzte Christian Petzold sie für die Hauptrolle in Pilotinnen. Es folgten Filmrollen in Kanak Attack (2001), Tattoo (2002) und Antikörper (2005). Für ihre Rolle in Banklady (2013) wurde sie beim Chicago International Film Festival als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Es folgten viele Engagements für Fernsehproduktionen, so im preisgekrönten Politthriller Das Phantom (2000). Größere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle als Ermittlerin Tessa Norman in der Serie Die Straßen von Berlin.

Sie singt und komponiert ihre eigenen Lieder. Sie sang unter anderem in der Polizeiruf 110-Folge Silikon Walli und im Kinofilm Antikörper. Auf dem Album Glücklich hier, Six Takes spricht sie für experimentelle Stücke aus elektronischer Musik und Literatur des Hörspielautors Michael Farin und des Musikers Georg Zeitblom unter anderem Texte der Gebrüder Grimm, von Arthur Rimbaud und Edgar Allan Poe.[3] Brennicke hat einen Sohn und lebt in Wriezen, einer Kleinstadt im Märkischen Oderland.[4]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nadeshda Brennicke – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charade bei Discogs.com
  2. Die Münchener Freiheit - Eine Rockschlager Band und "Mehr" - -Wiki. In: schlager.de. 14. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2017.
  3. Andi Hörmann: Musik-Literatur-Experiment „Glücklich hier“ - Eigenwillige Renaissance von Literaturklassikern (Archiv). In: deutschlandradiokultur.de. 24. August 2015, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  4. Nadeshda Brennicke: Hier war es gleich schön – GALA.de. In: gala.de. 7. Juli 2010, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  5. Der Deutsche Fernsehpreis: Nominierte 2002. deutscher-fernsehpreis.de. Abgerufen am 22. Juli 2017.
  6. Der Deutsche Fernsehpreis: Nominierte 2005. deutscher-fernsehpreis.de. Abgerufen am 22. Juli 2017.
  7. Die BAMBI-Nominierten für die Kategorie „Schauspiel National“. bambi.de. Abgerufen am 4. Dezember 2014.
  8. festivaliege.be (französisch), abgerufen am 8. Januar 2015