Nadrensee

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Nadrensee führt kein Wappen
Nadrensee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nadrensee hervorgehoben
Koordinaten: 53° 20′ N, 14° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Löcknitz-Penkun
Höhe: 28 m ü. NHN
Fläche: 20,71 km2
Einwohner: 377 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17329
Vorwahl: 039746
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 095
Adresse der Amtsverwaltung: Chausseestraße 30
17321 Löcknitz
Webpräsenz: www.amt-loecknitz-penkun.de
Bürgermeister: Dorina Voß
Lage der Gemeinde Nadrensee im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe an der Peene Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
Über dieses Bild

Nadrensee ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im äußersten Nordosten Deutschlands und gehört verwaltungspolitisch zum Amt Löcknitz-Penkun.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde zwischen drei Seen auf einer Hochfläche zwischen Oder- und Randowtal liegt im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns und grenzt im Osten an die Republik Polen sowie im Süden an das Bundesland Brandenburg. Am Ostrand der Gemeinde liegt mit 14° 24' ö. L. der östlichste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile
Wohnplätze
  • Neuenfeld
  • Hohenhof
  • Forsthaus

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nadrensee wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom plattdeutschen na dreen Seen ab. Einige Hufen gehörten zum Zisterzienserkloster Walkenriede in Damitzow. Die Mönche verkauften diesen Besitz später an ein Jungfrauenkloster in Stettin, wo die Ländereien bis zur Reformation blieben.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pomellen wurde zum 15. Oktober 1950 als Ortsteil nach Nadrensee eingemeindet.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Nadrensee Neuenfeld Pomellen Quelle[3]
1900 308 32 161 [4]
1925 437 223 [5]
1933 402 255 [5]
1939 415 254 [5]
1990 505 ---
1995 468 ---
2000 427 ---
2005 341 ---
2010 363 ---
2015 377 ---

Nach dem Zensus 2011 hat die Gemeinde einen Ausländeranteil von 28 Prozent, wovon alle polnische Staatsbürger sind.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990–2014 Dirk Zimmermann
  • seit 2014 Dorina Voß

Sehenswürdigkeiten und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Nadrensee

  • Gut mit Park Nadrensee
  • Siedlung Kiebitzberg Nadrensee
  • Burgwall Pomellen
  • Gut Pomellen
Bildung
  • Kindertagesstätte Nadrensee

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um Nadrensee wird von der Landwirtschaft bestimmt. In Pomellen sind Zoll und Bundespolizei ansässig.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Pomellen befindet sich der Autobahngrenzübergang der A 11 nach Polen. Die nächste Bahnstation, der Bahnhof Tantow, liegt sieben Kilometer entfernt im brandenburgischen Tantow. Der Bahnhof Rosow, etwa drei Kilometer von Nadrensee entfernt, war von 1896 bis 1980 in Betrieb. Für dessen Bau hatte sich seinerzeit nicht zuletzt der Nadrenseer Gutsbesitzer eingesetzt. Vom Bahnhof führte eine Anschlussbahn zu einer Kiesgrube bei Nadrensee.[7]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Schulz: Der Ortsnamen-Detektiv – Mittelalterliche Siedlungsnamen im Kreis Uecker-Randow (1121–1591) – Ursprung, Details, Erklärungen – mit einer Übersicht zu Ortsnamen ab 1600. Hrsg.: Norbert Raulin. Schibri-Verlag, Milow 2007, ISBN 978-3-937895-44-4, S. 84 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nadrensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Wiesbaden 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  3. Der Bevölkerungsstand nach Gemeinden und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern, zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres, in: SIS-Datenbank des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommerns.
  4. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Kreis Randow.
  5. a b c Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Kreis Greifenhagen.
  6. Zensus 2011
  7. Horst Regling, Dieter Grusenick, Erich Morlok, Die Berlin-Stettiner Eisenbahn, transpress, Stuttgart 1996, S. 73.