Naensen

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Naensen
Stadt Einbeck
Wappen von Naensen
Koordinaten: 51° 52′ 45″ N, 9° 53′ 30″ O
Höhe: 212 (200–230) m
Einwohner: 635 (1. Jan. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05563
Naensen (Niedersachsen)
Naensen

Lage von Naensen in Niedersachsen

Naensen ist ein nördlicher Stadtteil von Einbeck im Landkreis Northeim in Südniedersachsen. Das Dorf hat etwa 700 Einwohner.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naensen liegt im Leinebergland zwischen den Höhenzügen Selter im Norden, Hube im Süden und Hils im Westen. Die Ortschaft befindet sich auf etwa 200 bis 230 m ü. NN.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1154 unter der Bezeichnung Nanekessen erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Naensen wurde am 1. März 1974 in die Stadt Einbeck eingegliedert.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Kirchengemeinde Naensen der Propstei Bad Gandersheim gehören auch die Gemeinden Ammensen und Stroit.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Gerhard Mika (WG) (Stand November 2016).

Die Einbecker Ortschaften Bartshausen, Brunsen, Hallensen, Holtershausen, Naensen, Stroit, Voldagsen und Wenzen wählen einen gemeinsamen Ortsrat.

St.Georg-Kirche

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche St. Georg von 1824 in Naensen erhielt im Jahre 1911 einen neuen Glockenstuhl im bayrischen Stil, der Form einer Zwiebel, welche in der norddeutschen Region äußerst selten vorkommt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naensen liegt zwischen Hannover und Göttingen im Abschnitt AlfeldEinbeck an der B 3. Durch den Ort führt die Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen mit nahem Naenser Tunnel (884 m lang) im Selter.

Zur Entwicklung des Postwesens in Naensen siehe: Postroute Braunschweig-Göttingen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]. Abgerufen am 20. Februar 2017.
  2. Naensen. Ortsrat "Auf dem Berge", 2015, abgerufen am 13. April 2017.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.