Nagoldgau

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Der Nagoldgau (auch Nagoldgouw oder Nagaltgouwe), so genannt um 780, ist ein frühmittelalterliches Territorium, welches zum Herzogtum Schwaben gehörte und aus der Baar hervorging.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nagoldgau befand sich um den Fluss Nagold, rechts der Enz, und war im 10. Jahrhundert ein Territorium der Westbaar. Der Nagoldgau wurde in zwei weitere kleinere Gaue unterteilt:

Nagoldgaugrafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.
  2. NDB VI, 315 – M. Mitterauer, Karolingische Mgf.en im SO, 1963, 8ff. – W. Störmer, Früher Adel, 1973, 218ff.
  3. Siehe RI II,1 n. 428 Regesta imperii online
  4. Heinrich II. schenkt dem Bistum Bamberg am 11. Januar 1007 den Ort Nagold im Nagoldgau in der Grafschaft des Grafen Werner mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums. WUB online
  5. Siehe RI III,1 n. 109b Regesta Imperii online
  6. Möglicherweise verheiratet mit Berta von Grüningen, siehe Hermann Römer: Markgröningen im Rahmen der Landesgeschichte I. Urgeschichte und Mittelalter, Markgröningen 1933, S. 52.