Nahetal-Waldau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Nahetal-Waldau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nahetal-Waldau hervorgehoben
Koordinaten: 50° 31′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Höhe: 410 m ü. NHN
Fläche: 33,11 km2
Einwohner: 3016 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98553
Vorwahlen: 036841, 036878
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 059
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Alte Hauptstraße 18
98553 Hinternah
Webpräsenz: www.nahetal-waldau.de
Bürgermeister: Thomas Franz (SPD)
Lage der Gemeinde Nahetal-Waldau im Landkreis Hildburghausen
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Über dieses Bild
Waldau, gesehen von der Talbrücke Schleuse der A73
Blick vom Merbelsroder Wachberg (621 m) auf die Talsperre Ratscher bei Schleusingen

Nahetal-Waldau ist eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden von Thüringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Nahetal-Waldau liegt im Naturpark Thüringer Wald. Die Ortsteile Waldau und Oberrod liegen im Tal der Schleuse und die Ortsteile Schleusingerneundorf und Hinternah liegen im Tal der Nahe.

Der Ortsteil Oberrod liegt unmittelbar an der von der Schleuse gespeisten Talsperre Ratscher.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einheitsgemeinde wurde am 1. August 1996 im Rahmen der Gemeindegebietsreform gebildet.[2]

Industriegeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1925 bis 1992 existierte in Waldau eine Glashütte. Der spätere VEB Glaswerk Waldau (1989: 500 Mitarbeiter) stellte bis 1990 unter anderem einen großen Teil der Verpackungsgläser für die Kindernahrungsindustrie in der DDR her. Durch die geringe Produktivität und dem Niedergang der Absatzkooperation mit ostdeutschen Kunden wurde das Glaswerk im März 1992 stillgelegt. Mitte der 1990er Jahre wurde der große Kernbereich des Glaswerks abgerissen. Dabei mussten die umweltrelevanten Stoffe, die bei der Herstellung von Glas zum Einsatz kamen, durch ein umfassendes Sanierungsprogramm aus dem belasteten Material (insgesamt 12.000 Tonnen) entfernt werden. Einige Gebäude und Lagerhallen konnten später einer Nachnutzung durch Gewerbetreibende zugeführt werden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 53,4 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,0 %
19,5 %
16,4 %
8,1 %
FWGW
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,4 %p
-1,0 %p
-2,7 %p
+8,1 %p
FWGW

Der Rat der Gemeinde Nahetal-Waldau besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren[3]:

Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Nahetal und Waldau vom 9. Juli 1996 (GVBl S. 139)
  3. Kommunalwahlergebnisse vom 25. Mai 2014

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heidi Moczarski, Hans-Jürgen Salier: Kleine Landkreis-Chronik Hildburghausen. Verlag Frankenschwelle, Landratsamt Hildburghausen, 1997, ISBN 3-86180-066-7
  • Autorenkollektiv: 150 Jahre Glaswerk Schleusingen. Thüringer Behälterglas GmbH Schleusingen, 2003
  • Henrik Pache: Mikrobiologische Sanierung von 12.000 t mit MKW belastetem Material im Trockenrotte-Verfahren (Altlasten-Spektrum). Berlin, Bielefeld, München: Schmidt, 1996

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nahetal-Waldau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien