Namaksee

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Daryacheh-ye Namak
KavirNP Iran L7 aug00sep01.jpg
Geographische Lage Asien, Iran
Zuflüsse Qom (Fluss)
Abfluss Qom (Fluss)
Daten
Koordinaten 34° 29′ 45″ N, 51° 52′ 36″ OKoordinaten: 34° 29′ 45″ N, 51° 52′ 36″ O
Daryacheh-ye Namak (Iran)
Daryacheh-ye Namak
Höhe über Meeresspiegel 790 m
Fläche 1.800 km², Wasserfläche = 1 km²dep1f5
Volumen 0,00145 km³ (= 14.500.000 hl)dep1f8
Maximale Tiefe 1 mf10
Mittlere Tiefe 0,45 mf11

Der Namaksee (auch Namak-See, Daryacheh-ye Namak) ist ein Salzsee im Iran. Er befindet sich ca. 100 km östlich von der Stadt Qom und ca. 120 km südlich von der Hauptstadt Teheran auf einer Höhe von ca. 790 m über dem Meeresspiegel. Die Fläche des Salzgebietes beträgt ca. 1.800 km², der See selbst aber hat lediglich eine Fläche von ca. 1 km². Der See liegt am westlichen Ende der großen Salzwüsten im Hochland, der Dascht-e Kawir. Östlich schließt sich der Kawir-Nationalpark mit einer Fläche von 4.000 km² an.

Der Wasserpegel schwankt durch Wasserentnahmen und durch Verdunstung. Am wasserreichsten ist der See im Frühling. Der seichte See ist zwischen 45 cm bis 1 Meter tief. Im See leben einige seltene Fischarten. Wichtiger Zu- und Abfluss ist unter anderem der Fluss Qom.

Aus dem zentralen Teil des Salzsees wird das dort gewonnene Salz über befahrbare Wege mit LKWs zum Verkauf in die Stadt Kaschan transportiert.[1]

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Lokale Schäfer berichten, dass der Treibsand Mensch und Tier verschlinge, weswegen dort Warnschilder aufgestellt wurden. Daniel Bonn von der Universität Amsterdam entnahm eine Bodenprobe und untersuchte das Phänomen im Labor. Seinen Ergebnissen nach ist der Sand am Namaksee viel zu trocken. Doch gibt es andere Untersuchungen von trockenem Treibsand, nach denen Berichte über das Versinken im Treibsand zutreffend sein könnten.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Namaksee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sina Vodjani und Gabriele von Kröcher: Zarathustra. Membran International, Hamburg 2006, ISBN 978-3-86562-739-1, S. 180–187