Namika

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Namika beim Radio Regenbogen Award 2019

Namika (* 23. August 1991 in Frankfurt am Main; bürgerlich Hanan Hamdi[1][2] auch bekannt unter dem Künstlernamen Hän Violett,[3]) ist eine deutsche Sängerin und Rapperin, deren Musik sich textlich und musikalisch an der deutschen Hip-Hop-Szene orientiert. Durch ihren Nr.1-Hit Lieblingsmensch wurde sie im Jahr 2015 einem breiteren Publikum bekannt.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namika auf der Kieler Woche (2018)

Namika wuchs in ihrer Geburtsstadt Frankfurt am Main auf. Ihre Großeltern mütterlicherseits stammen aus der marokkanischen Küstenstadt Nador und kamen Anfang der 1970er Jahre nach Deutschland.[4]

Am 21. Juli 2015 stellte sie ihr Debütalbum Nador vor. Darauf ist auch die erste Single Lieblingsmensch enthalten. Das Album stieg Ende Juli 2015 auf Platz 13 der deutschen Albumcharts ein. Die Single Lieblingsmensch stieg auf Platz 27 der deutschen Singlecharts ein und konnte sich durch starkes Airplay bis in Woche acht auf Rang eins verbessern. Die zweite Single Hellwach erschien am 28. August 2015 und erreichte Platz 62 in den Charts.

Namika nahm am 29. August 2015 am Bundesvision Song Contest 2015 teil. Sie trat für das Land Hessen mit einer speziell für den Contest bearbeiteten Version ihres Songs Hellwach an und erreichte damit den siebten Platz. Die überarbeitete Version von Hellwach ist auf der Hellwach EP enthalten, die zudem noch vier weitere neue Songs enthält. Produziert wurde der Track vom deutschen Produzententeam Beatgees, das bereits Musik für Lena, Curse und Ann Sophie produziert hatte.

Namika bei einem Auftritt (2016)

Am 9. Oktober 2015 trat Namika mit drei Liedern beim Musik-Wettbewerb New Music Award an. Der Contest gilt als größter nationaler Wettbewerb für junge Musiker. Organisiert wird die Veranstaltung durch die neun jungen Radioprogramme der ARD, darunter der Sender You FM vom Hessischen Rundfunk, für den Namika antrat.

Am 5. Februar 2016 erschien mit Kompliziert die dritte Single aus ihrem Album Nador. Der Song hielt sich neun Wochen in den deutschen-Charts und erreichte Platz 60. Am 18. März 2016 kürte der Fernsehkanal KiKA die 14-jährige Leontina in der Sendung Dein Song 2016 zur Songwriterin des Jahres. Namika wirkte in der Sendung als ihre Musikpatin mit und singt in dem Gewinner-Song Wie Sand an Leontinas Seite.[5]

Namika war Teil der deutschen Jury beim Eurovision Song Contest 2016 und damit mitverantwortlich für 50 Prozent der deutschen Punkte, die im 2. Halbfinale sowie im Finale vergeben wurden.[6]

Am 29. März 2018 kündigte Namika ihr zweites Studioalbum Que Walou an.[7] An diesem Tag erschienen zwei Singles, darunter der Haupttitel des Albums Que Walou und Ahmed (1960–2002).[8] Am 13. April 2018 erschien die dritte Single Je ne parle pas français.[9] Zu den Singles wurden zwei Remixes von Beatgees produziert, darunter eine mit dem französischen Rapper Black M. Der Single-Remix erreichte Platz 1 der deutschen Charts. Am 18. Mai erschien die vierte Single Ich will dich vermissen, am 31. Mai erschien die fünfte Single Zirkus. Am 1. Juni 2018 wurde das Album Que Walou vorgestellt.[10]

Namika ist als Gastmusikerin auf dem 2019 erschienenen Album MTV Unplugged von Max Raabe beim Lied Küssen kann man nicht alleine zu hören.[11]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH
2015 Nador
Jive Records
DE13
Gold
Gold

(34 Wo.)DE
AT58
(4 Wo.)AT
CH36
(15 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2015
Verkäufe: + 100.000
2018 Que Walou
Jive Records
DE12
(31 Wo.)DE
AT46
(1 Wo.)AT
CH29
(9 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2018

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namika bei der 1LIVE Krone 2015

Preise

Nominierungen

  • 2015: 1 Live Krone in der Kategorie Beste Künstlerin
  • 2016: Echo Pop in der Kategorie Newcomer National[15]
  • 2016: Echo Pop in der Kategorie Radio-ECHO
  • 2016: Echo Pop in der Kategorie Künstlerin Rock/Pop National
  • 2016: melty Future Preis in der Kategorie Cool Is Everywhere – National[16]
  • 2018: MTV European Music Award[17] in der Kategorie Best German Act
  • 2018: 1 Live Krone in den Kategorien Beste Künstlerin & Beste Single („Je ne parle pas français“)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Namika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Was wollten Sie der AfD schon immer mal sagen? In: SZ-Magazin, Heft 43/2018, 25. Oktober 2018, abgerufen am 20. März 2019.
  2. CD-Check: Namika – „Nador“. (Memento vom 17. August 2015 im Internet Archive) BB Radio, abgerufen am 25. Juli 2016.
  3. Namika. laut.de-Biographie, abgerufen am 25. Juli 2016.
  4. Meliha Verderber: Namika ist Frankfurts neue Popstar-Hoffnung. (Memento vom 6. August 2015 im Internet Archive) hessenschau, 5. August 2015, abgerufen am 20. März 2019.
  5. Leontina ist „Songwriterin des Jahres“. (Nicht mehr online verfügbar.) In: KiKA. 14. April 2016, archiviert vom Original; abgerufen am 25. Juli 2016.
  6. Das ist die deutsche ESC-Jury. Eurovision.de, 15. Mai 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.
  7. Es geht los... NamikaMusik auf Instagram. Abgerufen am 2. Juni 2018.
  8. Namika kündigt ihr Album „Que Walou“ für Juni an. In: rap.de. 29. März 2018 (rap.de [abgerufen am 2. Juni 2018]).
  9. Namika – Je ne parle pas français. Radio VHR, abgerufen am 2. Juni 2018.
  10. Namika: Mein zweites Album ist da! In: instagram. 1. Juni 2018, abgerufen am 9. Juni 2018.
  11. MTV Unplugged. MTV, abgerufen am 21. Dezember 2019.
  12. Award 2016 Preisträger. Radio Regenbogen, 10. Dezember 2015, abgerufen am 25. Juli 2016.
  13. Ein EBBA für Namika. In: hr3. 10. November 2016, abgerufen am 11. November 2016.
  14. Preisträger und Laudatoren 2019. regenbogen.de, 12. April 2019, abgerufen am 13. April 2019.
  15. Bundesverband Musikindustrie: Gewinner 2016. ECHO Pop, abgerufen am 25. Juli 2016.
  16. melty Future Awards 2016 sur melty. (Nicht mehr online verfügbar.) In: melty. Archiviert vom Original am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.melty.de
  17. Winners by Category - 2018 MTV EMA - MTV. Abgerufen am 6. November 2018 (deutsch).