Namika

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Namika bei der 1LIVE Krone 2015

Namika (* 7. September 1991 in Frankfurt am Main; bürgerlich Hanan Hamdi; arabisch حنان حمدي, DMG Ḥanān Ḥamdī),[1] auch bekannt unter dem Künstlernamen Hän Violett,[2] ist eine marokkanisch-deutsche Sängerin und Rapperin, deren Musik sich textlich und musikalisch an der deutschen Hip-Hop-Szene orientiert. Durch ihren Song Lieblingsmensch wurde sie im Jahr 2015 einem breiteren Publikum bekannt. Sie ist eine von drei weiblichen deutschen Hip-Hop-Acts, welchen es gelang, Platz eins der deutschen Singles-Charts zu erreichen.[3]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Kieler Woche 2018

Namika wuchs in ihrer Geburtsstadt Frankfurt am Main auf. Ihre Großeltern mütterlicherseits stammen aus der marokkanischen Küstenstadt Nador.

Am 21. Juli 2015 stellte sie ihr Debütalbum Nador vor. Auf diesem ist auch die erste Single Lieblingsmensch enthalten. Das Album stieg Ende Juli 2015 auf Platz 13 der deutschen Albumcharts ein. Die Single Lieblingsmensch stieg auf Platz 27 der deutschen Singlecharts ein und konnte sich durch starkes Airplay bis in Woche acht auf Rang eins verbessern. Die zweite Single Hellwach erschien am 28. August 2015 und konnte sich auf Platz 62 in den Charts platzieren.

Namika nahm am 29. August 2015 am Bundesvision Song Contest 2015 teil. Sie trat für das Land Hessen mit einer speziell für den Contest bearbeiteten Version ihres Songs Hellwach an und erreichte damit den siebten Platz. Die überarbeitete Version von Hellwach ist auf der Hellwach EP enthalten, die zudem noch vier weitere neue Songs enthält. Produziert wurde der Track vom deutschen Produzententeam Beatgees, das bereits Musik für Lena, Curse und Ann Sophie produziert hatte.

Namika bei einem Auftritt (2016)

Am 9. Oktober desselben Jahres durfte Namika mit drei Liedern beim Musik-Wettbewerb New Music Award antreten. Der Contest gilt als größter nationaler Wettbewerb für junge Musiker. Organisiert wird die Veranstaltung durch die neun jungen Radioprogramme der ARD, darunter der Sender You FM vom Hessischen Rundfunk, für den Namika antrat.

Am 5. Februar 2016 erschien die dritte Single aus ihrem Album Nador, nämlich Kompliziert. Der Song konnte sich neun Wochen in den deutschen-Charts halten und erreichte Platz 60.

Am 18. März 2016 kürte der KiKA die 14-jährige Leontina in der Sendung Dein Song 2016 zur Songwriterin des Jahres. Namika wirkte in der Sendung als ihre Musikpatin mit und singt in dem Gewinner-Song Wie Sand an Leontinas Seite.[4]

Namika war Teil der deutschen Jury beim Eurovision Song Contest 2016 und deshalb mitverantwortlich für 50 Prozent der deutschen Punkte, die im 2. Halbfinale sowie im Finale vergeben wurden.[5]

Am 29. März 2018 kündigt Namika ihr 2. Studioalbum Que Walou an.[6] An diesem Tag erschienen zwei Singles, darunter der Haupttitel des Albums Que Walou und Ahmed (1960-2002).[7] Am 13. April erschien die dritte Single Je ne parle pas français.[8] Zu den Singles wurden zwei Remixes von Beatgees produziert, darunter eine mit dem französischen Rapper Black M. Der Single-Remix erreichte Platz 1 der deutschen Charts. Am 18. Mai erschien die vierte Single Ich will dich vermissen, am 31. Mai erschien die fünfte Single Zirkus. Am 1. Juni 2018 wurde das Album Que Walou vorgestellt.[9]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Namika/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2015 Nador
Jive Records
13 Gold
(34 Wo.)
58
(4 Wo.)
36
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2015
Verkäufe: + 100.000
2018 Que Walou
• Jive Records
12
(… Wo.)
46
(1 Wo.)
29
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2018

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise

Nominierungen

  • 2015: 1 Live Krone in der Kategorie Beste Künstlerin
  • 2016: Echo Pop in der Kategorie Newcomer National[12]
  • 2016: Echo Pop in der Kategorie Radio-ECHO
  • 2016: Echo Pop in der Kategorie Künstlerin Rock/Pop National
  • 2016: melty Future Preis in der Kategorie Cool Is Everywhere – National[13]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Namika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meliha Verderber: Namika ist Frankfurts neue Popstar-Hoffnung. (Memento des Originals vom 6. August 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/hessenschau.de hessenschau, 5. August 2015, abgerufen am 25. Juli 2016.
    CD-Check: Namika – „Nador“. (Memento des Originals vom 17. August 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bbradio.de BB Radio, abgerufen am 25. Juli 2016.
  2. Namika. laut.de-Biographie, abgerufen am 25. Juli 2016.
  3. Malcolm Ohanwe: Ende der Männerdomäne: Diese 5 Deutsch-Rapperinnen solltet ihr kennen. In: PULS. Bayerischer Rundfunk, 26. Juli 2016, abgerufen am 3. Dezember 2016.
  4. Leontina ist „Songwriterin des Jahres“. In: KiKA. 14. April 2016, archiviert vom Original am 1. August 2016; abgerufen am 25. Juli 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kika.de
  5. Das ist die deutsche ESC-Jury. Eurovision.de, 15. Mai 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.
  6. NamikaMusik auf Instagram: „Es geht los... 🛎 #albumnr2 #quewalou #videorelease #11h #countdown“. Abgerufen am 2. Juni 2018.
  7. Namika kündigt ihr Album "Que Walou" für Juni an - rap.de. In: rap.de. 29. März 2018 (rap.de [abgerufen am 2. Juni 2018]).
  8. Radio VHR: Namika - Je ne parle pas français - | Radio VHR. Abgerufen am 2. Juni 2018 (deutsch).
  9. Namika: Mein zweites Album ist da! In: instagram. 1. Juni 2018, abgerufen am 9. Juni 2018.
  10. Award 2016 Preisträger. Radio Regenbogen, 10. Dezember 2015, abgerufen am 25. Juli 2016.
  11. Ein EBBA für Namika. In: hr3. 10. November 2016, abgerufen am 11. November 2016.
  12. Bundesverband Musikindustrie: Gewinner 2016. ECHO Pop, abgerufen am 25. Juli 2016.
  13. melty Future Awards 2016 sur melty. In: melty. Abgerufen am 29. August 2016.