Nanna Fuhrhop

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Nanna Fuhrhop (* 1968 in Braunschweig) ist eine deutsche Sprachwissenschaftlerin und seit 2022 Professorin am Institut für Germanistik der Universität Potsdam.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nanna Fuhrhop schloss im Jahr 1987 die Schule mit dem Abitur am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf ab. Danach studierte sie an der Freien Universität Berlin (1987–1994) und an der Universität Stuttgart (1991) im Hauptfach Allgemeine und Germanistische Linguistik und im Nebenfach Neuere Deutsche Literatur und Bibliothekswissenschaft. 1994–2003 arbeitete Nanna Fuhrhop am Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin, bis 1995 mit dem Forschungsschwerpunkt Allgemeine Sprachwissenschaft. Zwischen 1998 und 2005 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam am Institut für Germanistik und 2006–2007 an der Universität Siegen tätig. Nach Vertretungsprofessuren in Potsdam (Wintersemester 2005/06) und Oldenburg (Sommersemester 2006) war Fuhrhop seit 1. September 2007 als Professorin für „Deutsche Sprache unter Einschluss von Sprachtheorie und Sprachgeschichte“ am Institut für Germanistikwissenschaft der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig.[1] Seit April 2022 ist sie Professorin für Germanistische Linguistik/Grammatik an der Universität Potsdam.[2]

Sie lehrte und forschte in Berlin, Potsdam und zeitweise in New York. Seit 2011 ist Fuhrhop Senatorin im Akademischen Senat in Oldenburg.

2005 wurde ihr der Hugo-Moser-Preis der Hugo-Moser-Stiftung für ihre Forschungsarbeit zum Thema Das Adjektiv und seine Valenz: Rektionskomposita und die Struktur der Adjektivgruppe verliehen.[3]

Ihr Mann Daniel Fuhrhop ist Autor und Verleger. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder.[4]

Veröffentlichungen und Mitarbeiten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grenzfälle morphologischer Einheiten. Stauffenburg, Tübingen 1998 (Dissertation).
  • Orthografie. Winter, Heidelberg 2005.
  • Zwischen Wort und Syntagma : zur grammatischen Fundierung der Getrennt- und Zusammenschreibung. Niemeyer, Tübingen 2007.
  • mit Ursula Bredel und Christina Noack: Wie Kinder lesen und schreiben lernen. Francke, Tübingen 2011.
  • mit Jörg Peters: Einführung in die Phonologie und Graphematik. J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar 2013.
  • mit Renata Szczepaniak, Karsten Schmidt (Hrsg.): Sichtbare und hörbare Morphologie. de Gruyter, Berlin 2017.
  • seit der 4. Auflage Mitarbeit an: Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik : Das Wort. Band 1. J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Germanistin Fuhrhop neue Hochschullehrerin am Institut für Germanistik der Universität. Pressemitteilung der Universität Oldenburg, 22. November 2007.
  2. Prof. Dr. Nanna Fuhrhop und Zur Person, Website der Universität Potsdam.
  3. Hugo-Moser-Preis an Nanna Fuhrhop. Abgerufen am 2. Januar 2021.
  4. Über mich, daniel-fuhrhop.de. Abgerufen am 25. Juni 2021.