Nanterre

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Nanterre
Wappen von Nanterre
Nanterre (Frankreich)
Nanterre
Region Île-de-France
Département Hauts-de-Seine
Arrondissement Nanterre
Kanton Hauptort von 3 Kantonen
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris
Koordinaten 48° 53′ N, 2° 12′ OKoordinaten: 48° 53′ N, 2° 12′ O
Höhe 22–127 m
Fläche 12,19 km²
Einwohner 92.227 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 7.566 Einw./km²
Postleitzahl 92000
INSEE-Code
Website www.nanterre.fr

Nanterre ist ein am Ufer der Seine gelegener westlicher Vorort der französischen Hauptstadt Paris. Die Gemeinde mit 92.227 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) ist Sitz des Départements Hauts-de-Seine und seit 1966 Sitz des Bistums Nanterre. Die Einwohner wurden früher Nanterrois genannt. Heute werden sie Nanterriens genannt.

Nanterre teilt sich das bekannte Hochhausviertel La Défense mit den Nachbargemeinden Courbevoie und Puteaux.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962: 83.416
  • 1968: 90.332
  • 1975: 95.032 (20. Februar)
  • 1982: 90.371 (4. März)
  • 1990: 84.565 (5. März)
  • 1999: 84.325 (8. März)
  • 2011: 89.476 (1. Januar)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nanterre ist Sitz der Université de Paris X, an deren philosophischer Fakultät mit der Bewegung 22. März die 68er-Bewegung Frankreichs ihren Ausgangspunkt nahm.

Die Gemeinde tendiert politisch zur Linken und wird seit 1935 – nur unterbrochen unter der deutschen Besatzung von 1940 bis 1944 – von kommunistischen Bürgermeistern regiert, derzeit ist dies Patrick Jarry. Die Ansiedlung des neuen Hauptquartiers des rechtsgerichteten Front National im Jahr 2007 wurde daher von massiven Protesten begleitet.

Blick von der Place de la Defense auf den „Voie des Sculptures“, im Hintergrund der Arc de Triomphe

2002 gab es in Nanterre einen Amoklauf.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • La Défense: La Defense ist ein modernes Büro-Hochhausviertel mit großen Plätzen, der Verkehr wurde dort komplett unter die Oberfläche verlegt. Auf den Plätzen zwischen interessanter zeitgenössischer Architektur befindet sich ein 'Freilichtmuseum' mit etwa sechzig Werken großer moderner zeitgenössischer Künstler, darunter Niki de Saint Phalle und Joan Miró.
  • Théâtre des Amandiers: Das Théâtre des Amandiers ist ein kultureller Mittelpunkt Nanterres.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nanterre ist Standort der Automobil-, Elektro-, Maschinen-, Metall- und Nahrungsmittelindustrie sowie der kosmetischen Industrie.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Basketballverein JSF Nanterre spielt seit 2011 in der höchsten Spielklasse Frankreichs, der LNB Pro A. 2013 gewann JSF erstmals die französische Meisterschaft und 2015 den EuroChallenge-Cup in Trabzon.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nanterre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien