Narzisstische Persönlichkeitsstörung

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Klassifikation nach ICD-10
F60.8 Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen: Persönlichkeit(sstörung): narzisstisch[1]
ICD-10 online (WHO-Version 2013)
Théodore Géricault: Porträt einer von Neid besessenen Frau, entstanden in der Salpêtrière, 1819/1820[2]

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung ist eine Persönlichkeitsstörung im Cluster B, die sich darin zeigt, dass eine Person unmäßig stark damit beschäftigt ist, anderen zu imponieren, um deren Bewunderung einzuwerben, aber keine menschliche Wärme zurückgibt und nicht den Schaden wahrzunehmen vermag, den sie mit ihrem destruktiven, uneinfühlsamen Verhalten bei anderen und bei sich selbst anrichtet.

Personen, bei denen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wird, zeichnen sich durch pathologischen Narzissmus, d. h. vor allem durch ein übermäßiges Wichtignehmen ihrer selbst, und oft auch durch Beanspruchen eines hohen sozialen Status aus. Sie fühlen sich zu hohen Ansprüchen berechtigt und weisen in ihren Überzeugungen und ihrem Verhalten oftmals eine hohe Selbstwertschätzung auf. Sie brauchen andere Menschen, in denen sie sich spiegeln können, zeigen im Umgang mit diesen aber wenig Einfühlungsvermögen.

Über diese Symptome hinaus zeigen manche Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung Arroganz und beanspruchen Macht.[3] Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung können Menschen ähneln, die ein starkes Selbstbewusstsein besitzen; ihrem tatsächlich oder scheinbar robusten Ich liegen jedoch psychische Strukturen zugrunde, die als pathologisch gelten.[4]

Im Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10, wird die narzisstische Persönlichkeitsstörung unter F60.8 („Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen“) geführt.[5] Im System der American Psychiatric Association, DSM-5, wird sie unter der Kennziffer 301.81 als selbstständiges Störungsbild geführt; sie ist dort auch deutlich weiter gefasst als in ICD-10 und umfasst neben dem klassischen, nach außen stark sichtbaren pathologischen Narzissmus auch weniger auffällige Formen der Störung, bei denen z. B. ein bipolares, zwischen schamvoller Zerknirschung und Grandiosität pendelndes Selbstwertgefühl mit schüchternem Auftreten verbunden sein kann.

Begriffsgeschichte[Bearbeiten]

Normaler vs. pathologischer Narzissmus[Bearbeiten]

Zu den ersten Autoren, die explizit zwischen einem „normalen“ und einem pathologischen Narzissmus unterschieden, zählt im frühen 20. Jahrhundert der Psychoanalytiker Isidor Sadger.[6] Dass Narzissmus zur ganz normalen menschlichen Entwicklung gehört, wurde wenig später von Otto Rank herausgearbeitet.[7] Sigmund Freud räumte 1914 zwar ein, dass Narzissmus auf eine Pathologie hinweisen könne, konzipierte ihn – wie Rank – aber eher als einen Prozess der normalen Entwicklung, denn als ein Krankheitsbild.[8] Sein Schüler Karl Abraham dagegen sah beim Narzissmus eine Pathologie, sobald Neid ins Spiel komme, als durchaus gegeben an.[9]

In Großbritannien hatte der Psychoanalytiker Ernest Jones bereits 1913 von einem „Gotteskomplex“ geschrieben, einer Pathologie, die sich durch Abgehobenheit, Selbstbewunderung, Exhibitionismus und Omnipotenz- und Allwissenheitsfantasien auszeichne. Wie vor ihm bereits Otto Rank, nahm auch Jones an, dass dieses Verhalten als Versuch eines sich bedroht fühlenden Individuums zu erklären sei, sich selbst zu schützen.[10] Noch weiter ging später Annie Reich, die Narzissmus für eine pathologische Form der Regulierung des Selbstwertgefühls hielt, bei der Selbstüberhöhung und Aggression benutzt werden, um das Konzept zu schützen, das man sich vom Selbst gemacht hat.[11]

Narzisstischer Charakter[Bearbeiten]

Das Konzept einer narzisstischen Persönlichkeit bzw. eines narzisstischen Charakters hat 1925 erstmals der Psychoanalytiker Robert Waelder beschrieben.[12] Freud folgte ihm 1931 und beschrieb nun ebenfalls einen „narzisstischen Charaktertypus“ mit einem dynamischen Zusammenhang zwischen Narzissmus und Aggressivität in Reaktion auf Kritik, Kränkung oder fehlende Beachtung.[13] Wilhelm Reich nahm diese Anregung auf und beschrieb 1933 seinerseits einen „phallisch-narzisstischen Charakter“, den er vor allem bei Männern und mit einer ganzen Bandbreite von Auffälligkeiten beobachtet hatte; eingehend stellte er darüber hinaus die von Freud nur allgemein erwähnte Dynamik von Narzissmus und Aggressivität dar.[14]

Karen Horney unterschied 1939 drei Subtypen von narzisstischen Charakteren (aggressiv-expansiv, perfektionistisch, arrogant-rachsüchtig) und nahm eine genaue Unterscheidung zwischen gesundem Selbstbewusstsein und pathologischem Narzissmus vor, wobei Narzissten sich insbesondere da selbst lieben, bewundern und wertschätzen, wo gar nichts liebenswert sei. Anders als Freud hielt Horney Narzissten für unfähig zur Liebe, einschließlich der Liebe zum tatsächlichen Selbst; konsequenter als Freud ging sie davon aus, dass die narzisstische Grandiosität eher auf Defensive als auf authentischer Selbstliebe basiere.[15] Donald Winnicott folgte ihr 1965 und charakterisierte Narzissten als Personen, die sich schützend mit einem grandiosen falschen Selbst identifizieren.[16] Als Ursache für diese Reaktion hatte Annie Reich bereits 1960 die Unfähigkeit des Narzissten bestimmt, sein Selbstwertgefühl autonom zu regulieren, und zwar aufgrund wiederholter traumatischer Erfahrungen, die in ihm ein hartnäckiges Grundgefühl von Schwäche und Machtlosigkeit erzeugt habe. Reichs Beitrag zum narzisstischen Charakter ist auch darum wichtig, weil sie als erste die ständigen Schwankungen beschrieben hat, denen das narzisstische Selbstbewusstsein unterworfen ist; Narzissten können Ambivalenz, Mittelmäßigkeit und Misserfolg schwer aushalten und sehen sich darum entweder als perfekt oder als komplett gescheitert an.[11]

Psychische Störung[Bearbeiten]

Der erste Autor, der im Narzissmus nicht nur ein Persönlichkeitsmerkmal, sondern explizit eine psychische Störung und damit eine Krankheit sah, war der von Freud beeinflusste amerikanische Psychiater John C. Nemiah. In seinen Foundations of Psychopathology (1961) sprach er von einer „narzisstischen Charakterstörung“.[17] Ihm folgte der in Wien gebürtige amerikanische Psychoanalytiker Otto F. Kernberg, der 1967 den Begriff der „narzisstischen Persönlichkeitsstruktur“ vorschlug und in verschiedenen Publikationen eine umfassende Beschreibung der Symptome lieferte.[18] Der ebenfalls aus Wien stammende amerikanische Psychoanalytiker Heinz Kohut führte 1968 schließlich den Begriff der „narzisstischen Persönlichkeitsstörung“ ein, der auch diesem Artikel zugrunde liegt.[19]

Kohuts und Kernbergs Konzeptionen unterscheiden sich nicht in der Beschreibung (Diagnose), wohl aber in der Erklärung der Ursachen (Ätiologie) voneinander:

Kernberg verstand den pathologischen Narzissmus als die Folge einer Erziehung durch empathielose, emotional eigennützige Eltern, die dem Kind mit Ablehnung und Kälte begegnen und ihm ihre Aufmerksamkeit nur dann schenken, wenn dies ihren eigenen Bedürfnissen entspricht. Kompensatorisch entwickelt das Kind ein grandioses Selbstkonzept. Dieses dient ihm als der Rückzugsort, an dem es die Bewunderung, die ihm von den Eltern nicht geschenkt wird, wenigstens in seiner Fantasie imaginieren kann. Daneben bleibt jedoch das negative Selbstbild bestehen, das das abgelehnte Kind von sich selbst hat; dieses wird abgespalten und hinterlässt einerseits ein Gefühl von Scham und Leere, andererseits einen unstillbaren Hunger nach Bewunderung und Aufregung.[20]

Im Unterschied zu Kernberg begriff Kohut die narzisstische Persönlichkeitsstörung als eine fehlgeschlagene Wendung innerhalb einer normalen Entwicklung. Während der Narzissmus im Normalfall eine Art Motor dafür ist, über die frühkindliche Identifikation mit den idealisierten Eltern einen realistischen Ehrgeiz auf der Basis realistischer Zielsetzungen entstehen zu lassen, bleibt dieser Prozess im pathologischen Fall unvollendet, da hier das Kind die ablehnenden Eltern nicht ausreichend idealisiert und infolgedessen bestimmte Fähigkeiten der Selbstregulierung nicht erlangt; stattdessen bleibt es darauf angewiesen, für die alltägliche Aufrechterhaltung seines Selbstbewusstseins andere Personen in Dienst zu nehmen, die ihm ergeben sind und empathische Aufmerksamkeit entgegenbringen.[21]

Kernberg und Kohut legten ihre Veröffentlichungen in einer Zeit vor, in der sich ein verstärktes Interesse am pathologischen Narzissmus bemerkbar machte; sie fanden daher international große Beachtung.[22] Obwohl sie hinsichtlich der Ätiologie und der Therapie eine abweichende Auffassung vertraten, stimmten sie in der Diagnose überein. Gemeinsam schufen sie die Grundlage für eine Konzeption der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die über die Psychoanalyse hinaus weite Verbreitung fand und 1980 in das einflussreiche Klassifikationssystem der American Psychiatric Association (DSM-III) Eingang fand.[23] Damit war der Narzissmus als eine Krankheit anerkannt.

Differenzierung in Subtypen[Bearbeiten]

Die Charakterisierung der narzisstischen Persönlichkeitsstörung in DSM-III und DSM-IV erregte bald die Kritik von Forschern, die darauf hinwiesen, dass diese Kategoriensysteme lediglich die auffälligste Form dieser Störung berücksichtigte – einen grandiosen, unbeirrten, eigenwilligen, exhibitionistischen, dickhäutigen und phallischen Narzissmus –, während eine zweite Form von pathologischem Narzissmus – gekennzeichnet durch Verletzlichkeit, Überempfindlichkeit, Verschlossenheit und Dünnhäutigkeit – mit dem gegebenen Instrumentarium nicht diagnostiziert werden könne und durchs Raster falle.[24] Gemeinsam sind beiden Typen, deren Vorkommen auch empirisch nachgewiesen wurde,[25] eine außerordentlich hohe Selbstzentriertheit und unrealistisch grandiose Ansprüche an die eigene Person.[26]

In der jüngsten Fassung ihres Klassifikationssystems (DSM-5, 2013) hat die American Psychiatric Association ihre Definition der narzisstischen Persönlichkeitsstörung so reformuliert, dass damit nun auch verdeckte narzisstische Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert werden können.[27]

Diagnose[Bearbeiten]

ICD-10[Bearbeiten]

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung wird im ICD 10 nur unter der Rubrik Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen (F 60.8) aufgeführt, jedoch nicht weiter charakterisiert, obwohl sie als Persönlichkeitsdiagnose häufig gebraucht wird. Sie wird im Weiteren in Anhang 1: Vorläufige Kriterien für ausgewählte Störungen der Diagnostischen Kriterien für die Forschung (Grünbuch) der ICD-10 erläutert.[28]

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

A. Die allgemeinen Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung (F60) müssen erfüllt sein.

B. Mindestens fünf der folgenden Kriterien müssen vorhanden sein:

(Anmerkung des Übersetzers: Die folgende Auflistung entspricht im englischen Original (bis auf allergeringste Abweichungen) wörtlich dem entsprechenden Text der DSM-IV.)

  1. hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden)
  2. ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe
  3. glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen
  4. benötigt exzessive Bewunderung
  5. legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen
  6. ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d. h. zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen
  7. zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen / anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren
  8. ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn
  9. zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten

DSM-5[Bearbeiten]

Im aktuellen Klassifikationssystem der American Psychiatric Association (DSM-5, 2013) umfasst die Störung folgende Symptome:[29]

A. Signifikante Beeinträchtigung in der Funktionalität der Persönlichkeit, die zum Ausdruck kommt durch:

1. Beeinträchtigung der Selbstfunktionen (a oder b):
a. Identität: Exzessive Bezugnahme auf andere für die Selbst-Definition und für die Regulierung des Selbstwertgefühls; übertriebene Selbsteinschätzung, kann überhöht oder abgesenkt sein oder zwischen Extremen schwanken; emotionale Regulierung spiegelt Schwankungen im Selbstwertgefühl wider.
b. Selbstlenkung: Ziele werden abhängig von der Zustimmung anderer gesetzt; persönliche Standards sind unvernünftig hoch, damit man sich selbst als außergewöhnlich ansehen kann, oder zu niedrig, jeweils abhängig von den Ansprüchen, zu denen man sich berechtigt fühlt.
UND
2. Beeinträchtigung der interpersonalen Funktionen (a oder b):
a. Empathie: Beeinträchtigte Fähigkeit, die Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen oder zu erkennen; übermäßig auf die Reaktionen anderer abgestimmt, jedoch nur, wenn diese Reaktionen als relevant für einen selbst wahrgenommen werden; Über- oder Unterschätzung der eigenen Wirkung auf andere.
b. Intimität: Beziehungen weitgehend oberflächlich und werden unterhalten, soweit sie der Regulation des Selbstwertgefühls dienen; beschränkte Gegenseitigkeit, weil kein echtes Interesse an den Erfahrungen anderer besteht, und Überwiegen des Bedürfnisses nach persönlichem Gewinn.

B. Pathologische Persönlichkeitszüge in den folgenden Bereichen:

1. Zwiespältigkeit, charakterisiert durch:
a. Überzogenes Selbstwertgefühl: Berechtigungsdenken, entweder offen oder verdeckt; Selbst-Zentriertheit; fest davon überzeugt, dass man selbst besser ist als andere; herablassend gegenüber anderen.
b. Aufmerksamkeit heischend: Übermäßiges Bemühen, die Aufmerksamkeit anderer zu erringen und zu erhalten; Heischen von Bewunderung.

C. Die Beeinträchtigungen der Persönlichkeitsfunktionalität und des Ausdrucks der Persönlichkeit sind über die Zeit und über unterschiedliche Situationen hinweg relativ stabil.

D. Die Beeinträchtigungen der Persönlichkeitsfunktionalität ergeben keine größere Plausibilität, wenn man sie als Teil einer Entwicklungsphase der Person oder aus ihrer sozio-kulturellen Umgebung heraus zu erklären versucht.

E. Die Beeinträchtigungen der Persönlichkeitsfunktionalität und des Ausdrucks der Persönlichkeit gehen nicht allein auf die physiologischen Effekte einer Droge (z.B. einer Rauschdroge, eines Medikaments) oder einer allgemeinen medizischen Gegebenheit (z.B. eines schweren Schädeltraumas) zurück.

Die Symptome im Einzelnen[Bearbeiten]

Umgang mit Kritik und Infragestellung[Bearbeiten]

Auf Kritik, Niederlagen, Zurückweisung, Beschämung oder Demütigung reagieren Narzissten weitaus intensiver als andere Menschen. Die Reaktion besteht meist in einer scharfen Attacke der Person, von der der Narzisst sich in Frage gestellt sieht, seltener in Depression und Rückzug.[30] Ihr Berechtigungsdenken und ihr mangelndes Einfühlungsvermögen prädestiniert Narzissten für Missverständnisse und zwischenmenschliche Konflikte, die sehr schnell eskalieren und in Wutanfälle münden können.[31] Die Depression andererseits enthält starke Momente von narzisstischer Entrüstung und dem Gefühl, gedemütigt worden zu sein.[32]

Mangel an Empathie[Bearbeiten]

Eines der auffälligsten Symptome der Störung, durch das Narzissten bei anderen immer wieder anecken, ist mangelndes Einfühlungsvermögen. Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen vermögen sie nicht zur Kenntnis zu nehmen; ebenso vermögen sie nicht darauf einzugehen. Sie hören anderen nicht zu, beachten, verstehen und unterstützen sie nicht.[33] Das Verhalten anderer Menschen und ihre Äußerungen werden darum häufig drastisch missinterpretiert; oft steckt dahinter der Wunsch, sich nicht den Glauben zerstören zu lassen, dass man (obwohl man dem anderen eventuell eine ganze Geschichte von Rücksichtslosigkeit zugemutet hat) gemocht und respektiert wird.[34]

Narzissten können lernen, einfühlsame Reaktionen vorzutäuschen, und haben dann solche Gesten für den Fall, dass sie Nutzen daraus ziehen können, abrufbereit. Es bleibt jedoch bei bloßen Gesten; Versprechen auf Verständnis und Rücksichtnahme werden nicht eingelöst, empathische Reaktionen münden nicht in konsequent durchgeführte rücksichtsvolle Handlungen, und sobald der Narzisst sich frustriert oder gedemütigt fühlt („narzisstische Verletzung“), fällt die Maske gänzlich.[33]

Narzissten weisen – besonders in puncto Verletzlichkeit, Traurigkeit, Empathie und Mitleid, aber auch bei Glück und Freude – eine geringe Gefühlstiefe auf;[35] in seltenen Extremfällen geht die Differenz bis zur Alexithymie.[34]

Übertreibungen, Lügen, Täuschung und Selbsttäuschung[Bearbeiten]

Viele Narzissten sind, etwa im Berufsleben, tatsächlich Overachiever und rechtfertigen damit ihre hohe Selbsteinschätzung. Im Allgemeinen neigen Narzissten jedoch dazu, ihre Begabungen, ihre persönlichen Leistungen und ihre Beiträge zu Gemeinschaftsarbeiten größer darzustellen, als sie tatsächlich sind.[36] Gelegentlich geben sie Leistungen anderer als ihre eigenen aus.[37] Sie suchen persönliche Nähe zu „V.I.P.s“ und Menschen mit hohem Sozialstatus und stellen solche Bekanntschaften als enger und intimer dar, als sie in Wirklichkeit sind.[38] Einige Fachautoren, häufiger aber noch die Sexualpartner und Familienangehörigen von Narzissten, berichten von gewohnheitsmäßigem Lügen.[39] Selbsttäuschung – und infolgedessen auch Täuschung der Umgebung – gehört zu den Mitteln, mit denen Narzissten ihr labiles Selbstkonzept stützen.[40]

Differenzialdiagnose[Bearbeiten]

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung kann mit folgenden Störungen verwechselt werden:[41]

Formen und Dimensionen[Bearbeiten]

Nachdem die narzisstische Persönlichkeitsstörung 1980 ins Klassifikationssystem DSM-III Aufnahme fand, gelangten viele Psychiater zu der Auffassung, dass die dort genannten Diagnosekriterien zu eng gefasst seien und dass es Varianten gebe, die der Störung ebenfalls zugerechnet werden müssen.

Einige Autoren versuchten zunächst, Typologien herauszuarbeiten, darunter Theodore Millon und Roger D. Davis, die 1996 gleich fünf Formen der Störung unterschieden:[43]

  • „Charakterloser Narzisst“: Er ist betrügerisch, ausnutzend und skrupellos, hat häufig damit Erfolg, wird aber auch unter Umständen straffällig.
  • „Amouröser Narzisst“: Er präsentiert sich verführerisch und exhibitionistisch und kann sich nicht auf tiefe Beziehungen einlassen.
  • „Kompensatorischer Narzisst“: Er führt ein grandioses Selbst vor, dem jedoch massive Selbstzweifel, Minderwertigkeits- und Schamgefühle zugrunde liegen.
  • „Elitärer Narzisst“: Er legt ein überhöhtes Selbstwertgefühl an den Tag, ist angeberisch und selbstbezogen, begierig auf sozialen Erfolg und süchtig nach Bewunderung.
  • „Fanatischer Narzisst“: Er kompensiert sein niedriges Selbstwertgefühl und die reale Bedeutungslosigkeit durch Omnipotenzwahn. Sein Verhalten hat paranoide Züge.

In jüngerer Zeit ist an die Stelle der Typologien die Einsicht getreten, dass die narzisstische Persönlichkeitsstörung ein vieldimensionales Phänomen ist, dessen Dimensionen für die Forschung inzwischen auch operationalisiert, d.h. in Messkalen verwandelt worden sind.[44] Beschrieben wurden bisher folgende Dimensionen der Störung:

  • offener und verdeckter Narzissmus[45]
  • Grandiosität und Anspruchsdenken[46]
  • angepasster und unzureichend angepasster Narzissmus[47]
  • grandioser und verletzlicher Narzissmus[48]

Grandiose Narzissten[Bearbeiten]

In IDC-10 steht ein narzisstischer Typus im Vordergrund, der in der Fachliteratur als „grandios“ bezeichnet wird. Grandiose Narzissten treten selbstbewusst auf, sind extravertiert, charmant und liefern, wenn sie meinen, sich dadurch Ruhm erwerben zu können, hohe Leistungen.[49] In Arbeitsgruppen und in Liebesbeziehungen erwecken sie anfangs oft hohe Wertschätzung, werden bei näherem Kennenlernen dann aber als kalt, arrogant, angeberisch, dominant und feindselig empfunden.[50] Aufmerksamkeit und Bewunderung ist ihnen wichtiger als Zustimmung.[51] Ob dem robusten Auftreten grandioser Narzissten eine verborgene innere Unsicherheit zugrundeliegt, ist in der Fachliteratur umstritten. Eine 2008 durchgeführte Metastudie hat diese „Maskenthese“ nicht bestätigt.[52] Grandiose Narzissten investieren ihre Energie nicht in Freundschaften, Liebesbeziehungen und Familie, sondern vorzugsweise in solchen Lebensbereichen, in denen sie andere überflügeln können.[53]

Verletzliche Narzissten[Bearbeiten]

Viele Narzissten gehören nicht dem grandiosen, sondern einem verletzlichen Typ an.[54] Sie leiden unter einem niedrigen Selbstwertgefühl und ausschweifenden selbstzweiflerischen Grübeleien. Auch nach außen hin erscheinen sie wenig selbstbewusst und sind gegenüber Rückmeldungen zu ihrem Verhalten überempfindlich.[55] Sie glauben sich zu hohen Ansprüchen berechtigt, aber nicht weil sie ihre eigene Wichtigkeit hoch veranschlagen, sondern weil sie überzeugt sind, benachteiligt zu werden.[56] Wenn sie nicht bekommen, was sie meinen, beanspruchen zu dürfen, fühlen sie sich noch weiter entwertet. Weitaus stärker als grandiose Narzissten neigen verletzliche Narzissten zu Neid.[57] Weil Erfolg Ihnen überaus viel bedeutet, sind sie in hohem Maße auch für Gefühle von Scham empfänglich, die sie so stark internalisieren, dass ihre Selbstwirksamkeitserwartung beeinträchtigt werden kann.[58] Die Scham schlägt, weil sie als Dauerzustand schwer auszuhalten ist, häufig in Aggression um, in der die Scham kurzzeitig vergessen und emotionaler Druck abgelassen wird, sodass verletzliche Narzissten oft in einem Teufelskreis aus Scham und Wut gefangen sind.[59] Besonders aggressiv reagieren sie, wenn sie glauben, nicht zu bekommen, was sie verdienen.[60] Verletzliche Narzissten empfinden es als Schwäche und als beschämend, auf andere Menschen angewiesen zu sein, die ihre Wünsche und Bedürfnisse befriedigen, und kompensieren diese Scham durch Schuldzuweisungen an die anderen.[61]

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Prävalenz der narzisstischen Persönlichkeitsstörung wurde in unterschiedlichen Studien mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen bestimmt. Während viele Stichproben gar keine Person enthielten, die dem Symptombild entsprach,[62] wurde in anderen eine Prävalenz von 0,4 % bzw. 5,7 % festgestellt,[63] wobei bis heute allerdings noch keine Studien vorliegen, die von der aktuellen DSM-5-Definition ausgehen.

Wie ein Forscherteam an der University of Illinois 2010 aufgewiesen hat, sind die narzisstischen Tendenzen von Menschen über die Lebenszeit hinweg veränderlich. Pathologischer Narzissmus findet sich am ausgeprägtesten bei jungen Erwachsenen, d. h. in der späten zweiten und in der dritten Lebensdekade. In späteren Jahren, insbesondere nach der Gründung einer festen Partnerschaft bzw. einer Familie, lässt er meist nach; das Selbst verliert durch diese Veränderung der Lebensweise an Bedeutung, und die Aufmerksamkeit verlagert sich zu geliebten Menschen hin.[64]

Menschen mit narzisstischer Persönlichkeit suchen keine tiefe zwischenmenschliche Nähe, es fehlt ihnen an zwischenmenschlichem Vertrauen, sodass Narzissten einen Therapeuten vielleicht in einer akuten Krise, etwa bei einer Depression, aufsuchen, sich ihm über das tiefer liegende Problem eventuell aber gar nicht offenbaren, sodass die Störung von Statistiken möglicherweise systematisch unzureichend erfasst wird.[65]

Ursachen[Bearbeiten]

Vermutungen[Bearbeiten]

Über die Ursachen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung wird bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert nachgedacht. Weil Personen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung selten Behandlung suchen, sodass Psychiater und Psychologen wenig Gelegenheit haben, Narzissten über längere Zeit hinweg therapeutisch zu betreuen und dabei nah kennenzulernen, neigen die Ursachenbeschreibungen zu Theorielastigkeit und zum Spekulativen.[66]

Die grundlegende Annahme, die viele Erklärungsansätze gemeinsam haben, besteht darin, dass die Ursachen in der Elternhauserziehung zu suchen sind und dass das Kind von den Eltern daran gehindert wird, aus der Phase des ursprünglichen kindlichen Narzissmus herauszuwachsen, sodass es in diesem Zustand dauerhaft verharrt und ihn zur Verteidigung des Selbst benutzt, in Ermangelung alternativer Mittel, die Kindern normalerweise nach und nach zuwachsen.[67]

Was die Eltern im Einzelnen jedoch tun, und mit welcher Wirkung, wird von verschiedenen Autoren und Schulen ganz unterschiedlich gefasst. Heinz Kohut vermutete, dass Eltern von Narzissten es versäumen, dem Kind ein gesundes Maß an Frustration („optimal frustrations“) zuzumuten, die ihm hilft, aus der kindlichen Grandiosität nach und nach zu einem realistischen Selbstbild zu finden.[68] Otto Kernberg dagegen stufte die Eltern als kalt, streng oder sogar feindselig ein und erklärte den übermäßigen Narzissmus des Kindes als Verteidigungsreaktion. Die lieblosen Eltern werden nicht idealisiert, sodass das Kind sich nicht mit ihnen identifiziert; damit versäumt es die Gelegenheit zu reifen und zu erstarken und über die ursprüngliche naive Grandiosität hinauszuwachsen; das narzisstische Kind bleibt auf sich allein gestellt. Andererseits sind narzisstische Kinder häufig solche, an die die Eltern besonders hohe Hoffnungen und Erwartungen richten.[69] Arnold Rothstein vermutete 1979, dass Eltern narzisstischer Kinder ihr Kind übermäßig dazu benutzten, ihre eigenen ehrgeizigen Bestrebungen zu befriedigen.[70] Einen ganz anderen Erklärungsansatz hat 1981 Theodore Millon vorgeschlagen, der vermutete, dass Narzissten von ihren Eltern daran gewöhnt worden seien, von anderen Menschen Ergebenheit erwarten zu dürfen.[71] Hinsichtlich der Frage, ob elterliche Wärme und Überwachung die Entstehung narzisstischer Persönlichkeitsstörungen begünstigen oder im Gegenteil verhindern, sind diese Autoren sich weitgehend uneinig.[72]

Ein kanadisches Forscherteam wies 2008 nach, dass narzisstische Charakterzüge Familien oftmals wie eine Erbschaft durchlaufen.[73] Es wird daher vermutet, dass neben den erzieherischen auch genetische und psychobiologische Faktoren eine Rolle spielen.[74] Weiterhin müssen makrokulturelle (gesellschaftlich sanktionierte Glaubenssysteme, Medien) und mikrokulturelle Faktoren (Peergroup-Einflüsse) in Betracht gezogen werden.[75]

Forschung[Bearbeiten]

Die empirische Erforschung befasst sich mit den Ursachen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung erst seit dem frühen 21. Jahrhundert und hat dabei neben den Social Media[76] vor allem die Elternhauserziehung im Blick.[77]

Die Ursachenforschung muss sich im Falle der narzisstischen Persönlichkeitsstörung mit einigen besonderen Problemen auseinandersetzen, wie z. B. dem, dass narzisstisch gestörte Personen das Verhalten ihrer Eltern möglicherweise systematisch anders wahrnehmen, deuten und erinnern als klinisch unauffällige Personen. Gelegentlich ist bemängelt worden, dass in einschlägigen Studien für das Assessment der Elternhauserziehung ausschließlich die Darstellungen des Kindes herangezogen worden sind, während die Eltern nicht angehört wurden.[78]

Umfassende, methodisch einwandfreie Studien zu den Ursachen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung stehen noch aus. Erste Daten weisen allerdings darauf hin, dass grandioser Narzissmus häufig mit elterlicher Verwöhnung zusammenfällt, und verletzlicher Narzissmus mit emotional kontrollierenden oder manipulierenden Eltern.[79]

Behandlung[Bearbeiten]

Obwohl über die Ursachen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung wenig Einigkeit besteht, wird als wichtigstes Therapieziel die Förderung der Fähigkeit des Patienten genannt, sein Selbstwertgefühl autonom zu regulieren und ein Selbstkonzept zu entwickeln, das für narzisstische Kränkungen weniger anfällig ist. Erreicht werden soll dies durch ein behutsames, Schritt für Schritt erfolgendes Aufweisen der realen Beschränkungen des Patienten, der gleichzeitig aber empathisch aufgefangen wird, um die desillusionierenden Erfahrungen akzeptieren und in sein Selbstkonzept einarbeiten zu können. Hilfreicher als ein konfrontatives Infragestellen des Bedürfnisses des Patienten nach Selbstüberhöhung ist es, die narzisstischen Charakterzüge umzudeuten und in den Dienst des Aufbaus eines intakten Selbstbildes zu stellen. Die Erfolge, die in der Therapie erzielt werden, sind in der Regel allerdings bescheiden.[80]

Als geeignete Behandlungsform wird die Gesprächstherapie eingeschätzt.[81] Eine Herausforderung für viele Therapeuten ist die Neigung narzisstischer Patienten, die Autorität des Therapeuten entweder in Frage zu stellen oder ihn im Gegenteil extrem zu überschätzen. Eine Alternative ist Gruppentherapie; die Gruppe gibt dem Narzissten ehrliche Rückmeldung zu seinem Verhalten, fängt ihn jedoch auch auf und hilft ihm auf diese Weise, ein realistischeres Selbstbild zu entwickeln. Auch tritt der Therapeut in den Hintergrund und wird weniger stark als Bedrohung der Grandiosität des Patienten gesehen.[80]

Psychotherapeutische Behandlung wird von Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung beispielsweise gesucht, wenn sie physisch schwer erkranken, was ihre Illusion, unangreifbar zu sein, manchmal zu zerschmettern vermag und das Gefühl eines Zusammenbruchs der gesamten Person erzeugen kann. Generell suchen sie Hilfe eher in akuten Krisen als aufgrund der Persönlichkeitsstörung; bei der Behandlung steht darum meist nicht die letztere, sondern die jeweilige Krise im Vordergrund. Im Anschluss an die Bewältigung der Krise setzen manche Narzissten die Therapie fort, um mit weniger kurzfristigen Probleme wie Depressionen oder zwischenmenschlichen Schwierigkeiten besser fertigwerden zu können.[80]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eva Dieckmann: Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln. Klett-Cotta, 2011, ISBN 978-3-608-89116-4.
  • Otto F. Kernberg: Narzißtische Persönlichkeitsstörungen, Schattauer, 1996, ISBN 3-7945-1692-3.
  • Claas-Hinrich Lammers: Psychotherapie narzisstisch gestörter Patienten: Ein verhaltenstherapeutisch orientierter Ansatz. Schattauer, 2014, ISBN 978-3-7945-2600-0.
  • Rainer Sachse: Histrionische und Narzisstische Persönlichkeitsstörungen. Hogrefe, 2002, ISBN 3-8017-1446-2.
  • Rainer Sachse, Meike Sachse, Jana Fasbender: Klärungsorientierte Psychotherapie der narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Hogrefe, 2011, ISBN 978-3-8017-2386-6.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.icd-code.de
  2. Théodore Géricault: Portrait of a Woman Suffering from Obsessive Envy, also known as The Hyena of the Salpêtrière. Abgerufen am 5. Juni 2015.
  3. E. Ronningstam: Narcissistic personality disorder: a clinical perspective. Journal of Psychiatric Practice, Band 17, Heft 2, 2011, S. 89–99.
  4. Mayo Clinic: Narcissistic personality disorder. Abgerufen am 1. Juni 2015.
  5. ICD-Code: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  6. Isidor Sadger: Psychiatrisch-Neurologisches in psychoanalytischer Beleuchtung. Zentralblatt für das Gesamtgebiet der Medizin und ihrer Hilfswissenschaften, Band 4, 1908, Heft 7, S. 45–47, Heft 8, S. 53–57; ders.: Ein Fall von multipler Perversion mit hysterischen Absenzen. Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, Band 2, 1910, S. 59–133.
  7. Otto Rank: Ein Beitrag zum Narcissismus. Jahrbuch für psychoanalytische Forschungen, Band 3, 1911; ders.: Der Doppelgänger. Imago, Band 3, Heft 2, 1914, S. 97–164.
  8. Sigmund Freud: Zur Einführung des Narzissmus. In: Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung. Band 6, Franz Deuticke, Leipzig/ Wien 1914, G.W., Band 10, S. 137–170; Kenneth N. Levy, William D. Ellison, Joseph S. Reynoso: A historical review of narcissism and narcissistic personality. S. 4f.
  9. Karl Abraham: Zur narzißtischen Bewertung der Exkretionsvorgänge in Traum und Neurose. In: Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse. Band 6, 1920, S. 64–67.
  10. Ernest Jones: The God Complex, Essays in Applied Psycho-Analysis, Band 2, 1913, S. 244–265, Nachdruck: International University Press, New York 1964; Kenneth N. Levy, William D. Ellison, Joseph S. Reynoso: A historical review of narcissism and narcissistic personality, S. 5.
  11. a b Annie Reich: Pathologic forms of self-esteem regulation. In: Psychoanalytic Study of the Child. Band 18, 1960, S. 218–238.
  12. Robert Waelder: The psychoses: Their mechanisms and accessibility to influence. International Journal of Psycho-Analysis, Band 6, 1925, S. 259–281.
  13. Sigmund Freud: Über die weibliche Sexualität. Gesammelte Werke XIV, Frankfurt/Main: Fischer 1999, S. 515–537; Claas-Hinrich Lammers: Psychotherapie narzisstisch gestörter Patienten: Ein verhaltenstherapeutisch orientierter Ansatz. Stuttgart: Schattauer, 2015, ISBN 978-3-7945-2600-0, S. 3.
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