Nasenbremse (Veterinärmedizin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Nasenbremse ist ein Werkzeug, um Pferde bei einer Behandlung durch den Tierarzt oder andere Personen schmerzunempfindlicher zu machen. Die Nasenbremse besteht aus einem Griff (meist aus Holz) mit einer daran befestigten Seilschlaufe. Die Schlaufe wird um die Oberlippe des Pferdes gelegt und dann mittels des Griffs in sich verdreht. Die daraus resultierende leichte Quetschung der Oberlippe führt im Gehirn des Pferdes zur Ausschüttung von Endorphinen[1] und somit zur Unterdrückung von Schmerzreizen.

Eine weitere Bauform besteht komplett aus Metall und ähnelt im Aussehen einem großen, zangenartigen Nussknacker.

Die Nasenbremse hat als „Rossbremse“ auch Eingang in einige Wappen gefunden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Esther Hierholzer: Endokrinologische Veränderungen unter Belastung beim Pferd – Eine Literaturstudie. Tierärztliche Hochschule, Hannover 2004, S. 119 (PDF; 1,18 MB).