Nashville (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher TitelNashville
OriginaltitelNashville
Nashville logo.jpg
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Jahr(e)2012 – 2018
Produktions-
unternehmen
ABC Studios,
Lionsgate Television
Länge42 Minuten
Episoden97+ in 5+ Staffeln (Liste)
GenreDrama,
IdeeCallie Khouri
ProduktionLoucas George
MusikTree Adams
KameraRodney Charters
Erstausstrahlung10. Oktober 2012 (USA) auf ABC
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
26. Februar 2013 auf FOX
Besetzung
Synchronisation

Nashville ist eine US-amerikanische Drama-Fernsehserie mit Connie Britton und Hayden Panettiere in den Hauptrollen. Sie wurde von 2012 bis 2017 von ABC Studios in Zusammenarbeit mit Lionsgate Television produziert. Die Ausstrahlung der ersten vier Staffeln fand auf dem US-Sender ABC statt. Ab der fünften Staffel wechselte die Serie zum Kabelsender Country Music Television.[1]

Im Mittelpunkt der Handlung stehen eine Reihe von fiktiven Country-Sängern, das Auf und Ab ihrer Karrieren, ihr Familienleben sowie ihre privaten und geschäftlichen Beziehungen untereinander und mit anderen Akteuren aus der Unterhaltungsbranche, der örtlichen Politik und der Wirtschaft. Weiterhin werden in der Serie gesellschaftspolitische Themen wie Alkoholismus, Armut, psychische Erkrankungen wie BAS und PPD, Rassismus, Sexismus, Machtmissbrauch, Drogensucht und Homophobie aufgegriffen. Die Erstausstrahlung in den Vereinigten Staaten erfolgte am 10. Oktober 2012 auf ABC.[2] In Deutschland wird die Serie seit Februar 2013 auf FOX gezeigt. Mit der 16-teiligen sechsten Staffel, die am 4. Januar 2018 bei CMT Premiere hatte, wurde die Serie beendet.[3] Neben den guten Kritiken bereits für die Pilotfolge lobten die Kritiker besonders das Drehbuch von Oscarpreisträgerin Callie Khouri und die Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen. Sowohl Connie Britton als auch Hayden Panettiere erhielten für ihre Darbietungen Golden-Globe- und Satellite-Nominierungen.[4]

Eine Vielzahl bekannter Fernseh- und Radiomoderatoren, Songwriter, Manager (beispielsweise der Rascal Flatts) und Musiker wie Elton John und Kelly Clarkson hatten im Serienverlauf Gastauftritte als sie selbst. Eine zentrale Rolle in der Serie spielt auch die Grand Ole Opry, seit einem knappen Jahrhundert das musikalische Zentrum der Countryhochburg Nashville. Einige Darsteller (darunter Clare Bowen, Chris Carmack, Lennon & Maisy Stella und Sam Palladio) erhielten durch den Erfolg der Serie und die Qualität der darin dargebotenen Musik auch die Gelegenheit, als eigenständige Musiker in der realen Opry-Show aufzutreten.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptdarstellerinnen Connie Britton und Hayden Panettiere beim PaleyFest 2013.

Rayna Jaymes ist eine seit über 20 Jahren etablierte Country-Sängerin, jedoch verkaufte sich ihr letztes Musikalbum nicht gut, und bei ihrer Tournee hat sie nur noch wenig Publikum. Ihr Plattenlabel schlägt ihr daher vor, mit der jungen und aufstrebenden Country-Sängerin Juliette Barnes als Vorband auf Tour zu gehen, ansonsten würde ihre Tournee gestrichen und die Promotion für ihr neues Album entfallen. Auch Juliette hat kein Interesse an einer Zusammenarbeit, denn sie nimmt sich, was sie will und ist überaus erfolgreich. Sie ist das typische Teenie-Idol ohne Wiedererkennungswert, was sie aber im Laufe der 1. Staffel mit selbstgeschriebenen Texten ändern möchte. Als sie Nagellack stiehlt und herauskommt, dass sie eine alkoholkranke Mutter hat, fällt sie in der Gunst der Presse und im Ansehen der Öffentlichkeit.

Um in der Öffentlichkeit wieder besser dazustehen, zwingt ihr Management sie, eine Tournee mit Rayna zu machen, bei der sie in deren Schatten steht. Um positive Publicity zu bekommen, lässt sich Juliette auf ein von ihrem Manager arrangiertes Date mit einem American-Football-Spieler ein. Aus anfänglicher Unsympathie wird Zuneigung. Nachdem er Juliette gesagt hat, dass er vor der Ehe keinen Sex möchte, heiraten die beiden spontan und heimlich. Als seine Familie dies erfährt, zwingt sie die beiden zu einer öffentlichen Hochzeit. Juliette lässt ihn aber vor dem Altar stehen und fliegt zur gemeinsamen Tour mit Rayna.

Auch bei Rayna läuft privat alles schief; ihr Ehemann Teddy, der seine politische Karriere vorangetrieben hat und nun Bürgermeister ist, hat eine Affäre und will die Scheidung. Die Klatschpresse schlachtet dies aus und schreibt auch über die Affäre von Rayna und ihrem ehemaligen Gitarristen Deacon Claybourne. Teddy äußert sich vor der Presse, das keiner der beiden je untreu war und gibt bekannt, dass seine Freundin seine neue Finanzberaterin wird.

Als Juliette versucht, Raynas Bandkollegen und ehemaligen Geliebten Deacon zu überzeugen, mit ihnen auf Tour zu gehen, geraten die beiden aneinander, und es kommt auf der Tournee zu einem Konkurrenzkampf. Juliette, die mittlerweile mit dem seit vielen Jahren abstinenten Alkoholiker Deacon befreundet ist, gibt für ihn eine Geburtstagsparty. Zu dieser ist auch ihre Mutter eingeladen, mit der sie sich langsam wieder annähert, diese wird aber auf der Party rückfällig, nach ihrem eigentlich erfolgreichen Entzug.

Daraufhin organisiert Juliette für ihre Mutter einen persönlichen Suchtberater, mit dem sie eine Beziehung beginnt und den sie auch zu ihrem Manager macht. Dieser hat es auf Juliettes Geld abgesehen und erpresst sie mit einem Sexvideo. Juliettes Mutter tötet ihn, um eine Veröffentlichung zu verhindern, und begeht anschließend Suizid.

Auf der Geburtstagsparty entdeckt Rayna Deacons Nichte Scarlett und möchte sie als Solokünstlerin unter Vertrag nehmen. Raynas älteste Tochter findet heraus, das Deacon ihr leiblicher Vater ist und stellt ihn zur Rede. Deacon spricht daraufhin mit Rayna und betrinkt sich. Bei einem Abschiedskonzert von Juliette für ihre Mutter fährt Rayna den betrunkenen Deacon nach Hause, und es kommt zu einem Unfall.

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rayna liegt nach dem Unfall im Koma, und Deacon sitzt im Gefängnis, weil er aussagt, selbst gefahren zu sein. In einem Rückblick wird gezeigt, wie schwer es Rayna mit Deacon und seiner Alkoholkrankheit hatte und wieso sie die Vaterschaft verheimlicht hat. Rayna wacht aus dem Koma auf und muss sich mit einem neuen Plattenboss auseinandersetzen, der ihr ihre Künstler abwerben will. Deacon versinkt im Selbstmitleid; er wird zwar aus dem Gefängnis entlassen, kann seinen Arm aber nicht mehr richtig bewegen. Selbst als seine Ärztin ihm sagt, dass er nach einer Therapie wieder spielen könne, bestraft er sich selbst und lässt den Arm in Gips legen. Derweil versucht Juliette, ihr neues Album zu vermarkten.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Cay-Michael Wolf durch die Synchronfirma Arena Film GmbH & Co in Berlin.[5]

Rollenname Schauspieler/in Hauptrolle
(Folge)
Nebenrolle
(Folge)
Synchronsprecher/in[5]
Rayna Jaymes Connie Britton 1.01– 5.09, 5.11 Melanie Pukaß
Juliette Barnes Hayden Panettiere 1.01– Tanya Kahana
Scarlett O’Connor Clare Bowen 1.01– Kaya Marie Möller
Teddy Conrad Eric Close 1.01–3.22 4.03, 4.17, 5.10 Johannes Berenz
Deacon Claybourne Charles Esten 1.01– Markus Pfeiffer
Avery Barkley Jonathan Jackson 1.01– Ricardo Richter
Gunnar Scott Sam Palladio 1.01– Ozan Ünal
Coleman Carlisle Robert Wisdom 1.01–1.21 2.03 Oliver Stritzel
Lamar Wyatt Powers Boothe 1.01–1.21 2.01–2.14 Reiner Schöne
Maddie Conrad Lennon Stella 2.01– 1.01–1.21
Daphne Conrad Maisy Stella 2.01– 1.01–1.21
Will Lexington Chris Carmack 2.01– 1.16–1.21 Tobias Nath
Jeff Fordham Oliver Hudson 3.01–4.06 2.02–2.22 Peter Flechtner
Luke Wheeler Will Chase 3.01–4.21 2.05–2.22, 5.06
Layla Grant Aubrey Peeples 4.01–4.21 2.02–3.22

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Oktober 2012 wurde bekannt, dass das Label Big Machine Records alle Cover- und Originalsongs aus der Serie veröffentlichen wird.[6] Ebenso sind die Songs über iTunes und auf der Senderwebsite Music Lounge abruf- und kaufbar.[7] Einige der Originalsongs werden von John Paul White, Gitarrist und Sänger von The Civil Wars, Hillary Lindsey und Elvis Costello geschrieben.[6]

Am 11. Dezember 2012 wurde in den Vereinigten Staaten der erste Soundtrack unter dem Namen The Music of Nashville: Season 1 Volume 1 von Big Machine Records veröffentlicht.[8] Der Soundtrack stieg in den Billboard-200-Charts auf Platz 14 ein.[9] Anfang Mai 2013 folgte mit The Music of Nashville: Season 1 Volume 2 der zweite Soundtrack zur Serie.[10]

Die folgende Tabelle enthält sämtliche Songs, die im Verlauf der ersten Staffel gespielt wurden:

Titel Songwriter Interpret Episode Single
Back Home Kyle Jacobs, Lee Brice & Joy Williams Deacon Claybourne Von Sternen und Sternchen Ja
It’s My Life Bob Dipiero & Sarah Buxton Rayna Jaymes Von Sternen und Sternchen Nein
Boys and Buses Shane McAnally, Brandy Clark & Josh Osborne Juliette Barnes Von Sternen und Sternchen Nein
If I Didn't Know Better John Paul White & Arum Rae Scarlett O’Connor & Gunnar Scott Von Sternen und Sternchen Ja
Already Gone Kyle Jacobs, Ben Glover & Joy Williams Rayna Jaymes Von Sternen und Sternchen Nein
Love Like Mine Kelly Archer, Justin Weaver & Emily Shackelton Juliette Barnes Von Sternen und Sternchen Ja
I’ll Be There (If You Want Me) Ray Price & Rusty Gabbard Gunnar Scott Evergreen Ja
No One Will Ever Love You Steve McEwan & John Paul White Rayna Jaymes & Deacon Claybourne Evergreen Ja
Undermine Trent Dabbs & Kacey Musgraves Juliette Barnes & Deacon Claybourne Evergreen Ja
Matchbox Blues Blind Lemon Jefferson Deacon Claybourne Evergreen Nein
Twist of Barbwire Elvis Costello Avery Barkley Evergreen Ja
Telescope Hillary Lindsey & Cary Barlowe Juliette Barnes Evergreen Ja
Fade Into You Trevor Rosen, Shane McAnally & Matt Jenkins Scarlett O’Connor & Gunnar Scott Sein und Schein Ja
I Will Fall Tyler James & Kate York Scarlett O’Connor & Gunnar Scott Sein und Schein Nein
Changing Ground Gillian Welch Rayna James Sein und Schein Nein
American Beauty Rayna Jaymes Anfang und Ende Nein
Sideshow Arron Scherz & Brad Tursi Deacon Claybourne Anfang und Ende Nein
Buried Under Chris DeStefano & Natalie Hemby Rayna James Anfang und Ende Ja
Yellin’ from the Rooftop Busbee & Sarah Buxton Juliette Barnes Anfang und Ende Ja
Loving You is the Only Way to Fly Jedd Hughes, Sarah Buxton & Rodney Crowell Scarlett O’Connor, Gunnar Scott & Avery Barkley Anfang und Ende Ja
Kiss Sean McConnell Avery Barkley Im Wandel Ja
Love Like Mine Kelly Archer, Justin Weaver & Emily Shackelton Juliette Barnes & Sean Butler Im Wandel Nein
Wrong Song Sonya Isaacs, Jimmy Yeary and Marv Green Rayna Jaymes & Juliette Barnes Bühne frei Nein
Papa Writes to Johnny Gillian Welch Deacon Claybourne Bühne frei Ja
Love’s Ring of Fire June Carter & Merle Kilgore Scarlett O’Connor Bühne frei Nein
Peace in the Valley Gillian Welch Avery Barkley Verschlungene Wege Ja
When The Right One Comes Along Justin Davis, Georgia Middleman & Sarah Zimmerman Gunnar Scott & Scarlett O’Connor Verschlungene Wege Nein
For Your Glory Kate York, Leeland Mooring & Jack Mooring Juliette Barnes Verschlungene Wege Ja
When The Right One Comes Along Justin Davis, Georgia Middleman & Sarah Zimmerman Gunnar Scott Verschlungene Wege Ja
Change Your Mind Hillary Lindsey Scarlett O’Connor & Gunnar Scott Liebesgeflüster Ja
Twist of Barbwire Elvis Costello Scarlett O’Connor Liebesgeflüster Ja
I’m a Lonesome Fugitive Liz Anderson & Casey Anderson Gunnar Scott & Jason Scott Einsame Spitze Nein
One Works Better Tofer Brown, Rosi Golan, Natalie Hemby & Kate York Scarlett O’Connor & Gunnar Scott Gewinner und Verlierer Ja
Keep Asking Why Erin McCarley & Kate York Avery Barkley Gewinner und Verlierer Ja
I’m A Girl Mallary Hope, Shane Stevens & Matthew West Juliette Barnes Schatten der Liebe Ja
Consider Me Ashley Monroe & Brendan Benson Juliette Barnes Schatten der Liebe Ja
Casino Morgane Hayes & Natalie Hemby Scarlett O’Connor & Gunnar Scott Kein Blick zurück Ja
We Are Water Patty Griffin Juliette Barnes Bruderliebe Ja
Stronger Than Me Sarah Buxton & Kate York Rayna Jaymes Bruderliebe Ja
Love Like Mine Kelly Archer, Justin Weaver & Emily Shackelton Deacon Claybourne Gebrochene Herzen Nein
Keep Asking Why (Atlanta Mix) Avery Barkley Gebrochene Herzen Nein
Hypnotizing Cary Barlowe, Steve Robson & Caitlyn Smith Juliette Barnes Gebrochene Herzen Ja
Looking For A Place To Shine Natalie Hemby & Angela Lauer Scarlett O’Connor Gebrochene Herzen Ja
Let There Be Lonely Laura Rogers, Lydia Rogers & Gordie Sampson Avery Barkley Gebrochene Herzen Ja
Stompin’ Grounds Rayna Jaymes Licht und Schatten Nein
Tough All Over Otis Blackmon & Jim Lauderdale Gunnar Scott & Will Licht und Schatten Ja
Ho Hey Jeremy Fraites & Wesley Schultz Maddie and Daphne Conrad Licht und Schatten Ja
You Ain’t Dolly (And You Ain’t Porter) Vince Gill & Ashley Monroe Scarlett O’Connor & Will Herzblut Nein
Hangin’ On A Lie William Justin Davis & Sarah Zimmermann Juliette Barnes Herzblut Ja
Shine Trent Dabbs & Ashley Monroe Gunnar Scott Herzblut Ja
Gun For a Mouth David Poe Gunnar Scott Falsche Freunde Nein
Postcard from Mexico John Hadley & David Olney Rayna Jaymes & LiamLiam McGuinnis Falsche Freunde Ja
Used Ross Copperman & Heather Morgan Juliette Barnes Ein Leben ohne Liebe Ja
The End of the Day Sarah Siskind & Madi Diaz Deacon Claybourne & Rayna Jaymes Ein Leben ohne Liebe Ja
A Showman’s Life Jesse Winchester Will Lexington Die Schattenseite des Lebens Ja
If Momma Coulda Seen Me Steve Earle Gunnar Scott Die Schattenseite des Lebens Ja
Nothing in This World Will Ever Break My Heart Again Sarah Buxton & Kate York Juliette Barnes Die Schattenseite des Lebens Ja
Bitter Memory Lucinda Williams Rayna Jaymes Kein Entkommen Ja
Moon is High Elvis Costello Avery Barkley & Scarlett O’Connor Kein Entkommen Ja

Produktion und Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte Staaten

Im Oktober 2011 sicherte sich ABC Callie Khouris Drehbuch zur Serie und gab im Januar 2012 die Produktion einer Pilotfolge bekannt. Nach der Sichtung der Pilotfolge gab der Sender im Mai 2012 grünes Licht und orderte zunächst 13 Episoden für die erste Staffel.[11] Die Premiere erfolgte am 10. Oktober 2012 im Anschluss an den ABC-Comedyblock.[2] Die Pilotfolge wurde von fast neun Millionen Zuschauer gesehen, woraus ein Zielgruppen-Rating von 2,8 resultierte.[12] In den nächsten Wochen verlor Nashville jedoch einige Zuschauer, sodass sie bei der vierten Episode schließlich noch 5,7 Millionen Zuschauer und ein Rating von 1,8 erreichte.[13] Trotz dieses Quotenrückgangs gab ABC Mitte November die Produktion von neun weiteren Episoden, der sogenannten Back-nine-order, bekannt.[14] Im April 2013 wurde bekannt, dass es den Produzenten nicht gelungen ist, rechtzeitig alle 22 Episoden zu produzieren. Die erste Staffel wird aus diesem Grund auf 21 Episoden verkürzt.[15] Das erste Staffelfinale wurde am 22. Mai 2013 ausgestrahlt. Im Durchschnitt erreichte die erste Staffel 5,94 Millionen Zuschauer und ein Zielgruppen-Rating von 1,9 Prozent.[16]

Im Mai 2013 verlängerte ABC die Serie um eine zweite Staffel,[17] deren Premiere am 25. September 2013 war.[18] Das Staffelfinale der zweiten Staffel wurde am 14. Mai 2014 ausgestrahlt.[19] Die 22 Episoden der zweiten Staffel erreichten durchschnittlich 5,34 Millionen Zuschauer und ein Zielgruppen-Rating von 1,5 Prozent. Gegenüber der ersten Staffel belaufen sich die Verluste auf 10,2 Prozent bei der Gesamtzuschauerzahl und auf 21,2 Prozent beim Zielgruppen-Rating.[20] Im Mai 2014 wurde die Produktion einer dritten Staffel bekanntgegeben.[21] Die Ausstrahlung begann bei ABC am 24. September 2014.

Die vierte Staffel wurde in den USA ab dem 23. September 2015 ausgestrahlt. Im Mai 2016 gab ABC die Einstellung der Serie bekannt.[22] Einen Monat später wurde bekannt, dass die Serie für die fünfte Staffel zum Kabelsender CMT wechseln wird.[1] Am 10. April 2017 gab CMT die Verlängerung der Serie um eine sechste Staffel bekannt,[23] mit der die Serie beendet wurde.[3]

Deutschland

In Deutschland strahlte der Bezahlfernsehsender FOX die erste Staffel vom 26. Februar bis zum 16. Juli 2013 aus.[24] Die zweite Staffel zeigte der Sender vom 29. April bis zum 8. Juli 2014[25], die dritte seit dem 7. Juli 2015. Die ersten beiden Staffeln sind zwischenzeitlich im Video-on-Demand-Angebot des Streaminganbieters Netflix mitenthalten. Im iTunes Music Store von Apple kann die komplette Serie kostenpflichtig heruntergeladen werden. Als DVD-Box erhältlich ist in Deutschland bislang lediglich die erste Staffel. Bei Amazon kann man inzwischen die 1. – 5. Staffel in Deutsch streamen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Metacritic hat die Serie ein Metascore von 84/100 basierend auf 32 Rezensionen.[26] Die Pilotfolge erhielt viele positive Kritiken, wobei besonders das Drehbuch von Callie Khouri, das Casting sowie die Darstellung von Connie Britton und Hayden Panettiere hervorgehoben wurde.[27][28] Linda Stasi von der New York Post beschrieb die Serie mit „Country trifft Alles über Eva“ und führt weiter aus, dass Nashville „zweifelslos das beste Drehbuch aller neuen Herbstserien“ besitzt.[29]

„Die Serie Nashville legt stark vor mit der Pilotepisode. Zwei starke Frauen, die sich von niemandem etwas sagen lassen, im knallharten Showbusiness. Doch es geht um mehr als das. Es geht um Macht, Betrug, Verrat und Liebe. Die Figuren sind einfühlsam geschrieben und eindringlich gespielt. Sich in diese Welt einzuleben, dürfte dem geneigten Zuschauer nicht schwer fallen.“

Loryn Pörschke, Serienjunkies Nashville: Pilot – Review[30]

„Für Country-Fans ein Muss, aber selbst wer kein ausgemachter Fan von Country Music ist, wird an der Serie seine Freude haben, denn gute Schauspieler und gute Drehbücher sorgen für eine gute Unterhaltung“

CountryMusicNews.de – Review[31]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2012 wurde die Serie bei den Critics’ Choice Television Awards von Journalisten, die die Pilotfolgen der Season 2012–2013 gesehen haben, neben vier anderen neuen Serien in der Kategorie Vielversprechendste neue Serie geehrt.[32] Ende 2012 wurde die Serie in vier Kategorien (Beste Fernsehserie – Drama, Beste Darstellerin in einer Serie – Drama für Connie Britton und Hayden Panettiere und Bester Nebendarsteller für Powers Boothe) der Satellite Awards nominiert, konnte aber in keiner Kategorie gewinnen.[33] Eine weitere Nominierung folgte bei den People’s Choice Awards in der Kategorie Favorite New TV Drama, wo man gegen Beauty and the Beast verlor.

Bei den Golden Globe Awards 2013 wurden Britton und Panettiere in den Kategorien Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama und Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder TV-Film nominiert.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Nashville - Promo-Trailer zu Staffel 5 der Country-Serie mit Hayden Panettiere. Moviepilot, 21. Oktober 2016
  2. a b ABC Fall Premiere Dates 2012: 'Nashville,' 'Malibu Country' Debut In October. In: The Huffington Post. 26. Juli 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  3. a b Nellie Andreeva: ‘Nashville’ To End: Season 6 On CMT Will Be Country Drama Series’ Last. Deadline.com, 17. November 2017. Abgerufen am 5. Februar 2018
  4. a b Bernd Michael Krannich: Golden Globes 2013: Die Nominierungen. In: Serienjunkies.de. 13. Dezember 2012. Abgerufen am 13. Dezember 2012.
  5. a b Nashville. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 10. Juli 2013.
  6. a b Phil Gallo: ABC's 'Nashville' Teams With Taylor Swift's Label. In: The Hollywood Reporter. 2. Oktober 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  7. Nashville – Music Lounge. In: ABC.com. Abgerufen am 7. März 2013.
  8. Big Machine Records to Release Soundtrack for ABC's Hit Series „Nashville“ on 12/11. In: BigMachineLabelGroup.com. 13. November 2012. Abgerufen am 11. Februar 2013.
  9. Keith Caulfield: Chart Moves: 'Nashville' Nets Year's Best Sales Week for TV Soundtrack on Billboard 200. In: Billboard.com. 21. Dezember 2012. Abgerufen am 7. März 2013.
  10. The Music of Nashville: Season 1 Volume 2. In: Amazon.com. Abgerufen am 10. Mai 2013.
  11. Nellie Andreeva: UPDATE: ABC Picks Up To Series ‘666′, ‘Last Resort’, ‘How To Live’, ‘Nashville’, ‘Penoza’, ‘Neighbors’, ‘Zero Hour’, ‘Red Van’. In: Deadline Hollywood. 11. Mai 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  12. Amanda Kondolojy: Wednesday Final Ratings:'The X Factor', 'Survivor', 'The Neighbors' & 'Modern Family' Adjusted Up; No Adjustments for 'Arrow'. In: TV by the Numbers. 11. Oktober 2012. Archiviert vom Original am 4. Dezember 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  13. Sara Bibel: Wednesday Final Ratings: 'Survivor', 'The Neighbors', 'Modern Family', 'CSI' & 'Chicago Fire' Adjusted Up; '30 Rock', 'Guys With Kids', & 'Supernatural' Adjusted Down. In: TV by the Numbers. 1. November 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  14. Robert Seidman: ABC's 'Nashville' Gets Full Season Order. In: TV by the Numbers. 12. November 2012. Abgerufen am 13. November 2012.
  15. Bernd Michael Krannich: Nashville: Produzenten müssen Staffel um eine Episode kürzen. In: Serienjunkies.de. 6. April 2013. Abgerufen am 6. April 2013.
  16. Nashville: Season One Ratings. In: TVSeriesFinale.com. 23. Mai 2013. Abgerufen am 13. Juni 2014.
  17. Nellie Andreeva: ABC Renews ‘Scandal, ‘Grey’s Anatomy’, Castle’ & ‘Nashville’. In: Deadline.com. 10. Mai 2013. Abgerufen am 11. Mai 2013.
  18. Amanda Kondolojy: ABC Sets Premiere Dates for 2013-2014 Season Including 'Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.', 'Once Upon a Time in Wonderland' & More. In: TVbytheNumbers.com. 16. Juli 2013. Abgerufen am 16. Juli 2013.
  19. Sara Bibel: ABC Announces Finale Dates for the 2013-14 Season. In: TVbytheNumbers.com. 19. März 2014. Abgerufen am 19. März 2014.
  20. Nashville: Season Two Ratings. In: TVSeriesFinale.com. 10. Mai 2014. Abgerufen am 16. Juni 2014.
  21. Amanda Kondolojy: 'Nashville' Renewed for Third Season by ABC. In: TVbytheNumbers.com. 9. Mai 2014. Abgerufen am 9. Mai 2014.
  22. Nellie Andreeva: ‘Nashville’ Canceled By ABC After 4 Seasons. In: Deadline.com. 12. Mai 2016. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  23. Nellie Andreeva: ‘Nashville’ Renewed For Season 6 By CMT, Gets 5B Premiere Date, Adds Jeff Nordling. In: Deadline.com. 10. April 2017. Abgerufen am 12. April 2017.
  24. Nashville: Staffel 1. In: Fernsehserien.de. Abgerufen am 17. Juli 2013.
  25. Nashville: Staffel 2. In: Fernsehserien.de. Abgerufen am 10. April 2015.
  26. Nashville: Season 1. In: Metacritic.com. Abgerufen am 8. November 2012.
  27. Tim Goodman: Nashville: TV Review. In: The Hollywood Reporter. 5. Oktober 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  28. Ed Bark: Singing its praises: ABC's Nashville is fall's best newcomer. In: National TV Reviews & News. 9. Oktober 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  29. Linda Stasi: 'Nashville' is a smash. In: NYPost.com. 8. Oktober 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  30. Loryn Pörschke: Nashville: Pilot – Review. Serienjunkies.de. 11. Oktober 2012. Abgerufen am 7. März 2013.
  31. Nashville. CountryMusicNews.de. 21. Februar 2013. Abgerufen am 21. Februar 2013.
  32. Nellie Andreeva: Critics’ Choice TV Awards: ‘Homeland’, ‘Community’ & ‘Sherlock’ Double Winners. In: Deadline Hollywood. 18. Juni 2012. Abgerufen am 8. November 2012.
  33. The 17th Satellite Awards – Nominations. In: PressAcademy.com. Abgerufen am 11. Februar 2013.