Nastasia Noens

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Nastasia Noens Ski Alpin
Nastasia Noens im Dezember 2010
Nastasia Noens im Dezember 2010
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 12. September 1988 (30 Jahre)
Geburtsort Nizza, Frankreich
Größe 178 cm
Gewicht 67 kg
Karriere
Disziplin Slalom
Verein Inter Club de Nice
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Hallen-EM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 St. Moritz 2017 Mannschaftswettbewerb
European Ski Federation Alpine Hallen-Skieuropameisterschaften
0Silber0 Amnéville 2009 K.o.-Slalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Formigal 2008 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 11. November 2006
 Gesamtweltcup 24. (2010/11)
 Slalomweltcup 7. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 0 1 2
letzte Änderung: 4. Dezember 2018

Nastasia Noens (* 12. September 1988 in Nizza) ist eine französische Skirennläuferin. Ihre Spezialdisziplin ist der Slalom. Seit 2009 gehört sie dem A-Kader des Französischen Skiverbandes an.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre ersten FIS-Rennen bestritt Noens im Dezember 2003. Im Europacup startete sie erstmals im Januar 2005. Ihr bisher bestes Resultat ist ein dritter Platz im Slalom von Candanchú am 22. Februar 2008. Wenige Tage später gewann sie bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 die Bronzemedaille im Slalom.

Ihren ersten Start im Weltcup hatte Noens am 11. November 2006 im Slalom von Levi. Sie erreichte Rang 26 und holte auf Anhieb ihre ersten Weltcuppunkte. Danach dauerte es aber bis zum 30. Januar 2009, bis sie im Slalom von Garmisch-Partenkirchen mit Rang 21 erneut Weltcuppunkte gewann. Dieses Resultat konnte sie am 7. März im Slalom von Ofterschwang wiederholen. Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère erreichte sie im Slalom als beste Französin den 13. Rang. Bei der Hallen-Europameisterschaft 2009 am 7. November im französischen Amnéville gewann Noens die Silbermedaille.

Seit der Saison 2009/10 kann Noens regelmäßig im Weltcup punkten. Nach ihren ersten Top-20-Ergebnissen fuhr sie am 12. Januar 2010 als Achte des Slaloms von Flachau erstmals unter die schnellsten zehn. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver blieb sie mit Platz 29 jedoch hinter ihren Weltcupresultaten. Am Ende der Saison 2010 wurde sie erstmals Französische Meisterin im Slalom. Nach drei sechsten Plätzen zu Beginn der Saison 2010/11 fuhr Noens am 11. Januar 2011 im Slalom von Flachau auf Platz 3 und erzielte damit ihre erste Weltcup-Podestplatzierung. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen wurde sie als beste Französin Neunte in ihrer Spezialdisziplin.

Ähnliche Ergebnisse wie im Vorjahr erzielte Noens auch in der Weltcupsaison 2011/12. Sie fuhr fünfmal unter die schnellsten zehn, wobei ihr bestes Ergebnis ein vierter Platz in Soldeu war. Zu Saisonende wurde sie Französische Meisterin im Slalom und in der Super-Kombination. Zu Ende der Saison 2015/16 kam sie im Slalom in St. Moritz – als Zweite nach dem ersten Lauf – zu Sturz und erlitt einen Kreuzbandriss. Sie konnte erst wieder im Dezember 2016 zu internationalen Rennen antreten. Bei der Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz stand sie im Mannschaftswettbewerb als Ersatzläuferin im Einsatz und erhielt eine Goldmedaille zugesprochen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 11 Platzierungen unter den besten fünf, davon 3 Podestplätze

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Slalom
Platz Punkte Platz Punkte
2006/07 122. 5 54. 5
2008/09 101. 20 42. 20
2009/10 64. 87 19. 87
2010/11 24. 277 8. 277
2011/12 34. 226 11. 226
2012/13 70. 72 29. 72
2013/14 42. 167 14. 167
2014/15 39. 164 13. 164
2015/16 26. 382 7. 382
2016/17 120. 6 52. 6
2017/18 74. 64 27. 64

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
9. Februar 2010 Courchevel Frankreich Slalom
1. März 2011 Zakopane Polen Slalom
7. März 2013 Lenggries Deutschland Slalom
15. Dezember 2014 Zinal Schweiz Slalom
4. Dezember 2018 Trysil Norwegen Slalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]