Nastassja Mirontschyk-Iwanowa

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Nastassja Mirontschyk-Iwanowa (weißrussisch Настасся Мірончык-Іванова, engl. Transkription Nastassia Mironchyk-Ivanova; * 13. April 1989 in Sluzk) ist eine weißrussische Weitspringerin.

2008 gewann sie die Silbermedaille bei den Juniorenweltmeisterschaften in Bydgoszcz.

Einem elften Platz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin folgte 2010 ein sechster Platz bei den Europameisterschaften in Barcelona.

Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu wurde sie Vierte. Bei ihrem besten Versuch hinterließ ihr Pferdeschwanz einen Abdruck im Sand, wodurch die mögliche Weite von 6,90 m, die für die Goldmedaille gereicht hätte, wesentlich kürzer gemessen wurde.[1][2]

2012 nahm sie an den Olympischen Spielen teil. Bei einem nachträglichen Test der Dopingprobe wurde sie 2016 positiv auf Turinabol getestet und vom IOC disqualifiziert.[3]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Weitsprung: 7,08 m, 12. Juni 2012, Minsk
    • Halle: 6,84 m, 7. Februar 2016, Minsk
  • Dreisprung: 14,29 m, 4. Juni 2011, Minsk
    • Halle: 14,00 m, 12. Februar 2011, Mahiljou

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pferdeschwanz kostet Weißrussin Weitsprung-Gold, Spiegel Online 3. September 2011.
  2. Gianni Merlo: Incredible: Nastassia has lost the long jump gold and $60,000 dollars because of a hairstyle, AIPS, 3. September 2011 (englisch; mit Fotos)
  3. IOC SANCTIONS SEVEN ATHLETES FOR FAILING ANTI-DOPING TESTS AT BEIJING 2008 AND LONDON 2012 olympic.org 25. November 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]