Natendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Natendorf
Natendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Natendorf hervorgehoben

Koordinaten: 53° 5′ N, 10° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Bevensen-Ebstorf
Höhe: 56 m ü. NHN
Fläche: 34,44 km2
Einwohner: 725 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29587
Vorwahl: 05806
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 014
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenstr. 12
29549 Bad Bevensen
Website: www.natendorf.de
Bürgermeister: Hans Wilhelm Schröder (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Natendorf im Landkreis Uelzen
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Über dieses Bild
Dorfteich in Wessenstedt

Natendorf ist eine ländlich geprägte Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Sie gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Natendorf befindet sich in der Metropolregion Hamburg zwischen den Hansestädten Lüneburg und Uelzen, rund 25 km südlich von Lüneburg und rund 20 km nordwestlich von Uelzen.

Durch das Gemeindegebiet fließen der Natendorfer und der Varendorfer Bach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Natendorf besteht aus den Ortschaften Haarstorf, Hohenbünstorf, Luttmissen, Natendorf, Oldendorf II, Schier, Vinstedt und Wessenstedt sowie den Wohnplätzen Gut Golste, Heerweghof, Nienbüttel, Weinberghof und der Splittersiedlung Fuchsberg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Haarstorf, Hohenbünstorf, Oldendorf II, Vinstedt und Wessenstedt eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Natendorf setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

Wählergemeinschaft SPD Gesamt
2001 6 3 9 Sitze
2011 9 0 9 Sitze[3]
2016 9 0 9 Sitze
Letzte Kommunalwahl am 11. September 2016

Bürgermeister/Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Hans-Wilhelm Schröder von der Wählergemeinschaft. Das Gemeindebüro befindet sich in der Golster Straße 5.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindewappen enthält im geteilten Schild ein niedersächsisches Fachwerkhaus sowie ein stilisiertes, prähistorisches Gefäß auf grünem Grund.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Natendorf wurde am 1. Juni 2012 mit der Evangelisch-lutherischen St.-Georgs-Kirchengemeinde in Barum zur Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Barum-Natendorf in Barum vereinigt.[4]
  • Die katholischen Gläubigen gehören der St.-Josephs-Kirchengemeinde in Bad Bevensen an.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche zu Natendorf prägt mit der auffälligen Dachhaube ihres Westturms das Ortsbild Natendorfs. Das Kirchenschiff wurde in den Jahren 1789 bis 1791 erbaut und 1905 um einen Westturm erweitert. 1991 erfolgte eine Sanierung der Kirche, wodurch sie wieder den ursprünglichen Plänen entspricht. Sie enthält eine Orgel des Orgelbauers Eduard Meyer von 1866, welche 2019 renoviert wurde.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Natendorf sind noch einige regionaltypische Höfe und Fachwerkbauten erhalten, darunter ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble des ehemaligen Zehnthofes mit Scheune, niedersächsischem Hallenhaus und Treppenspeicher aus dem 17./18. Jahrhundert (in Privatbesitz).

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhard Behnke, Heinrich Porth: Die Familien und Einwohner des Kirchspiels Natendorf. Ortsfamilienbuch 1698–1875, Untersuchung zur Bevölkerungsgeschichte, Besitzerfolgen der Höfe und Adressbücher 1907–1978 zu den Orten Bornsen mit Wichmannsdorf, Goiste, Natendorf, Nienbüttel, Oldendorf II, Schier, Seedorf und Verendorf. Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Uelzen 8), Uelzen 2008, ISBN 3-929864-14-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 236.
  3. Ergebnis Kommunalwahl 2011
  4. Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 4/2012, S. 186 f.
  5. Björn Rosenau: „Verpflegung und Zimmer alles gut“ Das Posterholungsheim Haarstorf in der Lüneburger Heide. In: Das Archiv - Magazin für Kommunikationsgeschichte. Nr. 2, 2011, S. 64–67.
  6. Forschungsprojekt Nienbüttel - Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften - Universität Rostock. Abgerufen am 5. April 2020.
  7. http://www.kalinowsky-bau.de/unternehmen.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Natendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien