Nathalie Bredella

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Nathalie Bredella ist eine deutsche Architektin[1] und Architekturtheoretikerin.[2] Sie war Gastprofessorin für Architekturgeschichte und Architekturtheorie am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung (IGTG) an der Universität der Künste Berlin (UdK), dann an der TU München. Heute lehrt und forscht sie als Professorin an der Architekturfakultät der Uni Karlsruhe, KIT. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung zur Geschichte und Theorie der Architektur liegen auf Stadtforschung, Medientheorie, Digitalität und Gendertheorie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bredella studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin sowie der Cooper Union New York. 2008 wurde Bredella mit Architekturen des Zuschauens, einer architekturtheoretischen Forschungsarbeit zu Film und Architektur promoviert. In den Jahren 2010/2011 war sie Research Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) an der Bauhaus-Universität Weimar. 2015/2016 war Bredella Mitglied der DFG Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation (MECS) der Leuphana Universität Lüneburg. Zeitgleich hatte sie eine Stelle als Dozentin und Forscherin zur Thematik Architektur und neue Medien an der UdK Berlin am IGTG inne, welche von der DFG gefördert wurde. Von 2016 bis 2020 war Bredella Gastprofessorin für Architekturgeschichte mit dem Schwerpunkt Medien- und Gendertheorie.[3][4][5] 2020 lehrte sie an der ETH Zürich.[5] Seit April 2021 ist sie Gastprofessorin an der TU München.[5]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Architekturen des Zuschauens. Imaginäre und reale Räume im Film. Bielefeld: Transcript 2009. (Leseprobe).

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit Alexander Peterhaensel (Hrsg.): Imaging and Interaction. Perspectives on Mediated Realities. Berlin: Universität der Künste 2017.
  • Mit Carolin Höfler (Hrsg.): arq. Architectural Research Quarterly 21(1). Themenheft: Computational Tools in Architecture, Cybernetic Theory, Rationalisation and Objectivity. Cambridge: Cambridge University Press 2017.
  • Mit Chris Dähne (Hrsg.): Infrastrukturen des Urbanen. Soundscapes, Landscapes, Netscapes. Bielefeld: Transcript 2013.

Aufsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In the midst of things. Reflections on architecture's entanglement with digital technology, media theory, and material cultures during the 1990s. In: Andrew Goodhouse (Hrsg.): When Is the Digital in Architecture? Montreal, Berlin: Sternberg Press 2017, S. 335 ff.
  • Modell. In: Barbara Wittmann (Hrsg.), Werkzeuge des Entwerfens, Zürich / Berlin: diaphanes 2017, S. 103–117.
  • Synesthetic effects within computational design environments. In: Wolkenkuckucksheim, Vol. 18/31, 2013.
  • Architecture and Atmosphere. Technology and the Concept of the Body. In: Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der modernen Architektur, Kristian Faschingeder (Hrsg.): Architektur der neuen Weltordnung, Weimar: Verlag der Bauhaus-Universität Weimar 2011, S. 550 ff.
  • Die Inszenierung des Blicks im Backstage-Film. Directing the Spectator's View. In: Jörg Gleiter, Nobert Korrek u. a. (Hrsg.): Realität des Imaginären. Architektur und das digitale Bild. Weimar: Schriften der Bauhaus-Universität Weimar 2008, S. 329 ff.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Universität der Künste Berlin
  • Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung
  • Netzwerk Architekturwissenschaften

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nathalie Bredella.Auf: www.uni-weimar.de
  2. IKKM. Bauhaus-Universität Weimar: Nathalie Bredella. Ehem. Research Fellow.
  3. UdK Berlin: Prof. Dr. Nathalie Bredella. Abgerufen am 22. September 2018.
  4. Deutsche Nationalbibliothek: Nathalie Bredella. Abgerufen am 22. September 2018.
  5. a b c Nathalie Bredella ist Gastprofessorin. In: Technische Universität München. 15. April 2021, abgerufen am 17. August 2021.