National Democratic Institute for International Affairs

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Das National Democratic Institute for International Affairs (NDI, „Nationales Demokratisches Institut für internationale Angelegenheiten“) ist eine US-amerikanische Einrichtung, die Programme zur Förderung von Demokratie in Entwicklungsländern durchführt. Es wurde 1983 gegründet und sitzt in Washington, D.C. Seine Finanzierung erhält es zum Teil direkt von der US-Regierung durch die United States Agency for International Development (USAID) und das Außenministerium (State Department), zum Teil indirekt durch das regierungsnahe National Endowment for Democracy (NED).[1] Das NDI steht der Demokratischen Partei der USA nahe, verfolgt aber einen überparteilichen Ansatz, arbeitet also anders als die deutschen parteinahen Stiftungen in jedem Land mit mehreren Parteien und nicht nur mit solchen aus der eigenen Parteienfamilie zusammen.[2] Die Vorsitzende des Board of Directors des NDI ist die ehemalige Außenministerin Madeleine Albright.[3] Ein früherer Vorsitzender war Walter Mondale.[4] Seit März 1993 ist Kenneth Wollack der Präsident des NDI. Republikanisches Pendant des NDI ist das International Republican Institute (IRI).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zoé Nautré: Demokratieförderung und Menschenrechte. In: Die Außenpolitik der USA. Theorie – Prozess – Politikfelder – Regionen (= UTB). Verlag Barbara Budrich, Opladen/Toronto 2012, ISBN 978-3-8252-8472-5, S. 162.
  2. Wolfgang Merkel: Strategien der Demokratieförderung. Konzept und Kritik. In: Strategie in der Politikwissenschaft. Konturen eines neuen Forschungsfelds. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17066-4, S. 169.
  3. Madeleine K. Albright, NDI Chairman, Website des NDI, abgerufen am 29. Oktober 2014.
  4. Kenneth Wollack. NDI. Abgerufen am 1. November 2015.