National Gallery of Art

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National Gallery of Art

Die National Gallery of Art (NGA; deutsch Nationale Kunstgalerie) ist ein US-amerikanisches Kunstmuseum in Washington, D.C.

Das Museum besteht aus zwei Gebäuden, dem Ostgebäude und dem Westgebäude. Beide befinden sich in der National Mall und werden durch einen unterirdischen Tunnel miteinander verbunden. Die National Gallery of Art ist nicht Teil der Smithsonian Institution, die die sonstigen staatlichen Museen in Washington umfasst.

Geschichte[Bearbeiten]

Die National Gallery of Art wurde 1937 vom Kongress in Auftrag gegeben, um die gespendete Kunstsammlung von Andrew W. Mellon unterzubringen. Am 17. März 1941 eröffnete das Museum.

2009 verzeichnete die National Gallery of Art 4,6 Millionen Besucher.

Direktoren[Bearbeiten]

Westgebäude[Bearbeiten]

National Gallery of Art, NGA, West Building

Das neoklassizistische Design des Westgebäudes (West Building) stammt von dem Architekten John Russell Pope und orientiert sich mit Grundriss, Portikus und offener Kuppel am Pantheon in Rom.

Im Westgebäude (West Wing) befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Bildern und Skulpturen großer europäischer Künstler vom Mittelalter bis ins späte 19. Jahrhundert sowie amerikanischer Künstler vom 18. Jahrhundert bis in die Frühzeit des 20. Jahrhunderts. Höhepunkte der Sammlung sind Gemälde von Jan van Eyck, Raffael, Tizian, Vermeer, Rembrandt, Monet, Van Gogh, sowie das einzige weitgehend anerkannte Gemälde Leonardo da Vincis, das Bildnis der Ginevra Benci auf dem amerikanischen Kontinent.

Ostgebäude[Bearbeiten]

Das ebenfalls geometrische Design des Ostgebäudes (East Building) stammt von Ieoh Ming Pei. Dieses wurde 1978 eröffnet. 1999 wurde ein angrenzender Skulpturengarten eröffnet.

Die Sammlung im Ostgebäude konzentriert sich auf moderne und zeitgenössische Kunst. Darunter befinden sich Werke von Picasso, Matisse, Jackson Pollock, Andy Warhol, Max Beckmann, Barnett Newman und Alexander Calder. Im Ostgebäude befindet sich auch das Hauptbüro des Museums.

Die im Skulpturengarten ausgestellten Skulpturen umfassen u.a. Werke von Joan Miró, Louise Bourgeois und Roy Lichtenstein.

Das Ostgebäude bekam 2004 vom American Institute of Architects den Twenty-five Year Award verliehen.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eugen Külborn (Redaktion): Galeria Mundi. Eine Reise durch die Museen. Frankfurt am Main: Hoechst AG, 1981, o. ISBN (S. 54-79 National Gallery of Art, Washington, D.C.)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. American Institute of Architects: Gewinnerliste

38.891388888889-77.018055555556Koordinaten: 38° 53′ 29″ N, 77° 1′ 5″ W