Nationale Befreiungsfront (Syrien)

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Flagge der Nationalen Befreiungsfront

Die Nationale Befreiungsfront (arabisch الجبهة الوطنية للتحرير, DMG al-Ǧabha al-waṭaniyya li-t-taḥrīr) ist eine syrische Rebellenkoalition und identifiziert sich als Teil der Freien Syrischen Armee im Syrischen Bürgerkrieg. Die Rebellengruppe wurde im Mai 2018 von 11 Rebellengruppen geformt. Sie spaltete sich von der islamistischen Haiʾat Tahrir asch-Scham Rebellengruppe ab und ist im Großraum Idlib im Nordwesten des Landes aktiv.[1] Die Rebellenkoalition bekommt Unterstützung von der Türkei.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Januar 2019 gab es Kämpfe gegen die Haiʾat Tahrir asch-Scham. Die Nationale Befreiungsfront verlor viele ihrer Gebiete.[3][4]

Die Nationale Befreiungsfront beteiligte sich bei der Rebellenoffensive im Juni 2019. Mehrere Dörfer konnten durch diese zurückerobert werden.[5]

Am vierten Oktober gab die türkische Regierung bekannt, dass die Nationale Befreiungsfront nun Teil der Armee Syrische Nationale Armee geworden ist. Diese ist eine von der Türkei eingesetzte Rebellengruppe in Syrien. Diese sieht sich auch als Teil der Freien Syrischen Armee.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Many factions in the province of Idlib are moving to merge under the name "National Liberation Front". 11. Mai 2018, abgerufen am 10. Juni 2019 (britisches Englisch).
  2. 11 فصيلًا يشكلون "الجبهة الوطنية للتحرير" في إدلب. 28. Mai 2018, abgerufen am 10. Juni 2019 (arabisch).
  3. Christoph Sydow: Syrische Provinz Idlib: Die Dschihadisten erobern, die Türkei schaut zu. In: Spiegel Online. 8. Januar 2019 (spiegel.de [abgerufen am 10. Juni 2019]).
  4. ZEIT ONLINE: Syrien: Dschihadisten weiten Einfluss im Nordwesten Syriens aus. In: Die Zeit. 3. Januar 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 10. Juni 2019]).
  5. Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: Heftige Kämpfe in Syrien: Rebellen starten Offensive - Politik-News. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  6. Zusammenschluss von Rebellengruppen. Abgerufen am 4. Dezember 2019.