Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Luhansk

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Die Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Luhansk, „LNU“ (ukrainisch Луганський національний університет імені Тараса Шевченка) in der ukrainischen Stadt Luhansk ist die älteste Universität des Donbas. Der Betrieb wird derzeit von Starobilsk aus aufrechterhalten, da Luhansk im Zuge des Krieges in der Ukraine von prorussischen Rebellen besetzt ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität wurde als Lehrerausbildungsstätte der Ukraine 1921 gegründet. 1939 wurde die Hochschule nach dem ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko benannt und erhielt 1998 die Akkreditierung zur Volluniversität. 2003 wurde sie National-Universität und setzte als erste ukrainische Universität den Bologna-Prozess um[1].

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fakultät für Ausländische Sprachen
  • Fakultät für Geschichte
  • Fakultät für Pädagogik und Psychologie
  • Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Fakultät für Ukrainische Philologie
  • Fakultät für Präparationswissenschaften
  • Rovenki Faculty
  • Starobelsk Fakultät

Nutzung als Gefängnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betroffene berichteten 2016, dass sie von Separatistischen Kämpfern in ein illegales Gefängnis auf dem Universitätsgelände gesperrt wurden. Ein Opfer berichtete, in das Maschinenbau-Institut der Universität von Luhansk gesperrt und dort gefoltert worden zu sein. Vermeintliche Gegner der Separatisten wurden hier festgehalten und über mehrere Monate gefoltert.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Universität Luhansk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luhansk Taras Shevchenko National University (Ukraine) - The Talloires Network. In: talloiresnetwork.tufts.edu. Abgerufen am 18. Mai 2016.
  2. Folteropfer in der Ostukraine - "Ich flehte ihn an, mich nicht zu verstümmeln". In: Deutschlandradio Kultur. Abgerufen am 18. Mai 2016.
  3. Verbrechen vor Putins Haustür: Erschreckender Report zeigt, wie pro-russische Separatisten 4000 Menschen folterten. In: The Huffington Post. Abgerufen am 18. Mai 2016.